Leberzauber

Bitterstoffe in Melasse zur Unterstützung der Leber ( version )

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Leberzauber - Sorten

, , Leberzauber Einstieg
Leberzauber nach Konstitution dünne Frostbeulen: VATA leicht Schwitzende: PITTA beleibte Frostbeulen: KAPHA beleibt & eher schwitzend:
Pitta-KAPHA Mischkonstitution schlank & eher frierend:
Vata-Pitta Mischkonstitution
sonstiges

Leberzauber anrühren



Das bittere Ende

Die Leber

Digestive system diagram en

Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat, in das Duodenum (Zwölffingerdarm), welches als zweiter Magen fungiert. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

Ich vergleiche die Entgiftungsmechanismen des Körpers gern mit Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslichen Gifte), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Toxinen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Schlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun. Im Tagesbetrieb kann sie die anfallenden Mengen gar nicht vollständig bewältigen und ist auf die Nachtschicht angewiesen. Sie müsste auch bei normaler Lebensweise eigentlich den ganzen Tag weh tun.

Die Leber kann aber nicht schmerzen, denn sie besitzt keine Rezeptoren, die Schmerzen melden können. Falls die Leberregion schmerzt, dann kommen diese Meldungen vom umgebenden Gewebe, das von einer extrem geschwollenen Leber "eingedrückt" wird. Dann ist schon reichlich spät. Dieser Sachverhalt ist in "Asterix und der Avernerschild" bildlich sehr gut (und witzig) dargestellt.

Was sind die Vorstufen einer Lebervergrößerung? Wie kann ich diese bemerken? Woher weiß ich, wie es meiner Leber geht? - Keine Panik, es gibt eine sehr einfache Faustregel:

Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

Erklärung: Müdigkeit ist das erste aller „Kater"-Symptome. Einen Kater bekommen wir nach einer durchzechten Nacht, je nach Schwere begleitet von Kopfschmerzen, Übelkeit, Verspannungen, usw. Es sind die Symptome einer angehenden Alkohol-Vergiftung. Genau die gleichen Katersymptome - in wechselnden Zusammensetzungen und Schwere - bekommen wir auch von anderen leichten Vergiftungen wie u.a.:

Bei vielen Menschen wird die Leber im Tagesbetrieb unmerklich überfordert. Diese kleinen täglichen Überforderung summieren sich dann unmerklich auf. Die Symptome sind nicht plötzlich morgens da, sondern bauen sich über viele Jahre schleichend in so kleine Schritten, dass wir es für normal halten und die Verschlechterung unseres allgemeinen Zustandes erst bemerken, wenn wir schon chronisch krank geworden sind.

Zwei gute Nachrichten:

Die Leber ist unser regenerationsfähigstes Organ und Unternehmungslust ist ihr Jubel!

Wer ständig von Unternehmungslust geplagt ist oder wen ständig das „Tanzbein juckt", der braucht sich über den Zustand seiner Leber keine Gedanken machen.


Andographis paniculata oder Mahatikta (Sanskrit) - das große Bitter

Und was mache ich, wenn ich ständig müde bin? Wie kann ich meine Leber unterstützen?

Wachsartige Verklumpungen nach Leberreinigung

Also, über die Leber werden Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zum wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art Schlamm. Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

Links sehen sie solche wachsartigen Verklumpungen nach einer Leberreinigung. Die grüne Farbe kommt vom frischen Gallensaft, der mit der Zeit über gelb zu rostbraun oxidiert und den Stuhl dunkel färbt (das Eisen aus den ständig anfallenden toten Roten Blutkörperchen rostet).

Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst als Leber- oder Gallensteine, nachdem sie eine gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind.

Wichtige Info:


Entgiftung

Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:

Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann. Unter diesen Massnahmen ist die Leberunterstützung mit Bitterstoffen die wichtigste Massnahme. Bitterstoffe ermöglichen es der Leber, sich selbst zu regenerieren. Hier finden sie INFOs zu weiteren Entgiftungshilfen und hier einfache Gesundheits Rezepte für zu Hause.


Bitterstoffe

Bitter ist ein uralter Alarmgeschmack. Er hat schon unsere vierbeinigen Vorfahren davor bewahrt Giftiges zu essen. Passiert das trotzdem revoltiert der Magen, er will das vermeintliche Gift schleunigst durch Erbrechen wieder loswerden. Die Grenze dafür, ab wie viel Bitter es zum Würgreiz kommt, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, aber irgendwann würgt es jeden.

Wermuth, unser bitterstes einheimisches Kraut, ist schon in relativ kleinen Mengen magentoxisch. Deswegen sollte man davon nur ein halbes Blatt auf einmal essen. Manche Bitterstoffe sind kaum toxisch, andere sind es durch und durch. Die Menge macht das Gift. Wenn mein Organismus keine Erfahrung mit Bitterstoffen hat, sie nicht differenzieren kann, kommt es auch bei gesundheitsfördernden Mengen grundsätzlich zu diesen Alarm-Meldungen aus dem Bauch: "Vorsicht! Vergifte dich nicht!"

Früher haben wir keine extra-Bitterstoffe gebraucht, sie waren im "normalen" Essen in kleinen Mengen allgegenwärtig und wir konnten sie gut einschätzen. Weil wir vor etwa 150 Jahren angefangen haben, diese natürlichen Bitterstoffe systematisch aus den Nahrungsmitteln heraus zu züchten, ging und geht dieses Einschätzungsvermögen allmählich verloren. Bei manchen Menschen lösen schon kleinsten Mengen eines beliebigen Bitterstoffes Würgreiz aus. Bei anderen ist das Einschätzungsvermögen noch mehr oder weniger intakt.

Wenn es sie also beim Lebezauber würgt, geben sie sich und ihrem Körper Zeit zum Lernen. Nehmen sie statt dem empfohlenen halben oder drittel Teelöffel nur eine Stecknadelspitze bis ihr Körper gelernt hat dass es ihn nicht umbringt sondern bei seinen täglichen Aufgaben unterstützt. Das dauert in der Regel nicht länger als eine Woche bis 10 Tage, manchmal nur einen Tag.

Für unsere Leber wurde es mit dem Schwinden der Bitterstoffe aus der Nahrung richtig schwierig. Sie ist zwar das regenerationsfähigste Organ im Körper, braucht aber zur Regeneration die Anregung durch Bitterstoffe, die sie heutzutage aus dem Essen nicht mehr bekommt. Deswegen arbeitet bei vielen Menschen unseres westlichen Kulturkreises die Leber "unter Wert" - sie könnte besser, tut es aber nicht. Weil eben das gewisse Etwas fehlt, das sie schätzt und braucht, die Bitterstoffe. Wenn man bedenkt, dass die Leber täglich etwa 700 ml bitteren Gallensaft produzieren muss, macht das sogar Sinn.

Bitterstoffe sind bei uns meistens nur noch über Nahrungsergänzungsmittel zugänglich - es sei denn, man sammelt bittere Kräuter in der Natur, oder pflanzt sie im eigenen Garten an. Den Mangel an Bitterstofen und seine Auswirkungen auf menschliches Wohlbefinden haben schon viele erkannt. In ihren Büchern findet man viele Anregungen zum Sammeln, Anpflanzen und Zubereiten von bitteren Kräutern zur Verbesserung der Gesundheit:

Der Kleine Dokter, Alfred Vogel, Verlag A. Vogel (CH-) Teufen
Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Maria Treben, ISBN 3-85068-090-0
Heilkräuter aus dem Garten Gottes, Maria Treben, ISBN 3-453-41704-6
Fundgrube Gesundheit und Leben Band 1 bis 3, Oetinger, Beck, Ebeling, nur schriftlich bestellbar von Buchdienst Oettinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen, FAX 07948-2446, base-ist-lebenwebde


Die Eigenschaften von Bitterstoffen

Bitterstoffe

Was mache ich also, wenn mir schon kalt ist? Oder wenn meine Gelenke bereits ein Problem mit der Schmierung haben? Kann ich zur Unterstützung meiner Leber trotzdem Bitterstoffe nehmen?

Ja, natürlich, aber eben nicht reine Bitterstoffe, sondern in einer Kombination mit anderen Kräutern, die ausgleichend wärmen und schmieren. Da wir alle unterschiedlich sind ist der Bedarf an ausgleichenden Kräutern auch unterschiedlich. Die Konstitution kommt ins Spiel. Mehr dazu weiter unten.


Eigene Erfahrungen

Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich Hochleistungsport betrieben und entsprechend üppig gegessen. Ich hörte dann von einem zum anderen Tag mit dem Sport auf. Ich wurde dann ziemlich bald danach zum Lacto-Vegetarier, aß aber weiterhin die gewohnten Mengen. Etwa fünf Jahre später entwickelte ich:

Das sind alles charakteristische Anzeichen von Diabetes. Zu der Zeit, etwa 1990, hielt ich mich in Malaysia und Singapore auf und hatte viele Kontakte zur indisch-stämmigen Volksgruppe. Die traditionelle Medizin der Inder ist der Ansicht, dass die Funktionen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erst versagen können, wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet. Solange die Leber gesund ist, kann sich keine Pankreas-Krankheit wie Diabetes entwickeln. Folglich wird Diabetes im Anfangsstadium als Leberschwäche behandelt, im Klartext mit einer radikalen Diätumstellung plus reichlich Bitterstoffe.

Ich verzichtete weitgehend auf weißen Zucker, Schokolade, usw., und schränkte den Konsum von Produkten aus raffinierten Mehlen drastisch ein. Zusätzlich nahm ich dreimal täglich einen Teelöffel einer Mischung von bitteren Kräutern in Melasse ein, die ich über meine indischen Freunde kennengelernt habe und heute als Leberzauber bezeichne. Meine allgemeine Verfassung wurde kontinuierlich besser. Nach neun Monaten waren alle körperlichen Diabetes-Symptome verschwunden, und ich reduzierte die Kräutereinnahme auf zweimal täglich. Nach weiteren 4 bis 5 Monaten nahm ich den Leberzauber nur noch nach Bedarf zu mir, was ich auch heute noch tue. Diabetes Symptome könnte ich immer noch entwickeln, aber erst nach längerem Missbrauch von zuckerhaltigen Produkten. Eine Tafel Schokolade pro Tag reicht dafür nicht.

10 Jahre später kam ich zurück nach Deutschland. In der Apotheke erhältliche Bitterstoffe haben meinem aus Asien mitgebrachten Qualitätsanspruch nicht genügen können. Ich vermute, das liegt vor allem am kommerziellen Anbau und der maschinellen Verarbeitung. Selbst hochwirksame Pflanzen wie Mariendistel und Aloe Vera sind als Apotheken-gängige Präparate für mich nicht zufrieden stellend.

Durch Versuche mit einheimischen Kräutern wurde mir schnell klar, dass ich mich durch Wildsammlung zwar selbst versorgen kann, es aber für andere unbezahlbar bleibt. Entgegen meiner Wunschvorstellung von einer einheimischen Lösung suchte ich daher nach Lieferanten für die Zutaten meines bewährten Leberzaubers und wurde fündig. Seitdem wächst das Interesse am Leberzauber, dieser modernen Variante eines traditionellen indischen Rezepts aus dem Vaedyak Shastra (ein bengalischer Zweig des Ayurveda).

Ich habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass den Leberzauber hinsichtlich seiner Breitenwirkung aussticht. Selbstverständlich kann individuell abgestimmte Leberunterstützungen mit anderen Mitteln mindestens genau so oder noch effektiver sein. Es ist aber nicht einfach die allgemeiner unterstützende Kraft des Leberzauber zu übertreffen.


das Rezept - Leberzauber selber machen

Zum Einstieg für alle bestens geeignet: Wenn sie erstmal probieren möchten ohne sich allzu viele Gedanken zu machen ("vielleicht lohnt es sich ja gar nicht"), oder wenn sie geschmackliche Bedenken wegen der Bitterstoffe haben (es ist geschmacklich die mildeste Variante), in diesen Fällen sind sie mit dem Leberzauber-für alle gut beraten. Ausserdem ist es eine preiswerte Variante.

Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein :

Die rechtliche Situation:


Zubereitung

Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da diese Mischung aus Bitterstoffen keinem Pilz und keiner Mikrobe, auch keinem größeren Parasiten schmeckt. Sie braucht keine Kühlung.

Noch ein Wort zur Melasse und zu Kräutern

Egal wo wir Melasse bisher gekauft haben, ihre Dünnflüssigkeit bzw. ihre Dickflüssigkeit ändert sich von Charge zu Charge. Bis zum Jahr 2013 war in jedem Jahr die "Herbstmelasse" dünnflüssiger als im Rest des Jahres. Jedoch scheint sich 2013 der Standard geändert zu haben und alle Melasse ist generell dünnflüssiger als zuvor. Wir befürchten dass das so bleiben könnte. Die Auswirkung auf Leberzauber ist, dass dieser auch dünnflüssiger wird, obwohl gleich Kräutermengen wie zuvor verwendet werden.

Auch die Kräuter sind jedes Mal ein bisschen anders. Farbe, Konsistenz, Geschmack variieren eben. Dazu kommt der Mahlgrad. Bei der Terminaliafrucht kann die Körnung (Mahlgrad) innerhalb der gleichen Charge sehr unterschiedlich sein. Die größeren Körner fühlen sich hart wie Stein an, weichen aber in der Melasse auf und "vergehen" mit der Zeit. Die Spargelwurzel klumpt generell, da sich die gemahlenen Wurzelfasern sofort anfangen miteinander zu verhaken. Diese Klumpen kann man mit der Hand zerdrücken. Auch das Androgrophiskraut habe ich schon mit kleinen harten Körnchen bekommen, die ebenfalls aufweichen.


Einnahme-Empfehlung

½ TL morgens nüchtern und ½ TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die zukünftige Benutzung und Dosierung. Falls sie zwischen 1:00 und 3:00 Uhr nachts aufwachen sollten und Schwierigkeiten haben, wieder einzuschlafen, dann nehmen sie zu dieser Zeit nochmals ½ TL.

Leberzauber

Bezugsquellen


verschiedene Leberzauber - aller Anfang ist bitter

Am Anfang habe ich so viel Kräuter wie möglich in Melasse eingerührt. Der Leberzauber war extrem wirksam aber auch extrem bitter. Kaum jemand wollte ihn kaufen. Irgendwann einmal, ich weiß nicht mehr warum, habe ich versuchsweise deutliche weniger Kräuter in die Melasse eingerührt und sofort verdoppelte und verdreifachte sich der Absatz. Ich verstand die Welt nicht mehr: Die Leute zahlten nicht nur gerne für einen deutlich weniger wirksamen Leberzauber das gleiche Geld, nein, sie fingen sogar an größere Mengen davon zu kaufen. Ich war gerade noch Kaufmann genug um die Tatsache zu begrüßen zu können dass weniger Bitterstoffe mir mein Leben mehr versüßen.

Viel hilft nicht immer viel! Bitterstoffe Kühlen, Trocknen und Entgiften. Die Süsse der Melasse gleicht den trocknenden und den kühlenden Effekt der Bitterstoffe etwas aus. Für alte und untergewichtige Menschen ("dünne Frostbeulen") - solche mit "Vata" Konstitution - sind die kühlenden und trocknenden Effekte vieler LZ-Sorten zu stark. Auch beleibte Frostbeulen brauchen zusätzliche Kräuter. Solche Zusammenhänge werden weiter unten erklärt. Die Graphik zeigt die Zuordnung verschiedener Leberzauber-Sorten zu verschiedenen Kontstitutions-Typen, die bildlich durch Figuren mit verschiedenen Farbe dargestellt sind. Den im folgenden vorgestellten Leberzauber-Sorten ist dann auch jeweils eine Figur (und damit Konstitution) zugeordnet:

"dünne Frostbeule" oder VATA Konstitution
"beleibte Frostbeule" oder KAPHA Konstitution
"leicht schwitzend" oder PITTA Konstitution
"schlank & eher frierend" oder Vata-PITTA Mischkonstitution
"beleibt & eher schwitzend" oder PITTA-VATA Mischkonstitution

Leberzauber-forte

Der ursprüngliche Leberzauber mit dünnflüssige Melasse und so vielen Kräutern, dass der Löffel stecken bleibt - eine geschmackliche Herausforderung. Für Diabetiker und andere Fans reiner Bitterstoffen mit 65 % mehr Kräutern (!), was den Leberzauber bitterer und kräftig macht und der Leber einen starken Regenerationsimpuls gibt. Damit mein Leben trotzdem süß bleibt, kosten die Zutaten zum LEBERZAUBER-forte 50% mehr, das Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Bitterstoffe ist ein klein bisschen besser als beim Leberzauber-für alle.

Doch jetzt waren Diabetiker waren nicht mehr glücklich. Auch Menschen die über längere Zeiträume Leberzauber eingenommen hatten weinten dem "alten" Leberzauber nach, und zwar so sehr dass ich mich entschlossen habe, die ursprüngliche Variante unter der Bezeichnung LEBERZAUBER-forte wieder verfügbar zu machen.


, , Leberzauber-für alle

Zum Einstieg für alle bestens geeignet: Wenn sie sich mit ihrer Konstitution nicht sicher sind, oder wenn sie erstmal probieren möchten ohne sich allzu viele Gedanken zu machen (vielleicht lohnt es sich ja gar nicht), oder wenn sie geschmackliche Bedenken wegen der Bitterstoffe haben (es ist geschmacklich eine "milde" Variante), in all diesen Fällen sind sie mit dem Leberzauber-für alle gut beraten. Außerdem ist es eine preiswerte Variante. Da Leberzauber mit weniger Kräutern dünnflüssiger und die Dosen nicht dicht halten wird hier eine dickflüssige Melasse verwendet.


, , Leberzauber-medium - noch einer für alle

Dieser Leberzauber vedankt seine Existenz der "Konstitution" von Maren. Sie ist eine Frau und nicht mehr ganz die allerjüngste, soll heißen ihr Bizeps reicht einfach nicht aus den LEBERZAUBER-forte anzurühren, jedenfalls nicht in großen Mengen. Also nimmt sie etwas mehr Kräuter als beim "normalen" LEBERZAUBER und etwas weniger als beim LEBERZAUBER-forte und dünnflüssige Melasse. Dann passt's mit dem rühren und heraus kommt eine Variante zwischen "normal" und forte, der LEBERZAUBER-medium eben. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.

Leberzauber-plus

Von den vier Kräutern der Leberzauber Grundmischung sind lediglich zwei bitter. Die beiden anderen, wie auch die Melasse, steuern den (zum Teil) ungewünschten Eigenschaften von Bitterstoffen entgegen:

Wird Ilex Kaushue der Grundmischung hinzugefügt, erhöht sich der prozentuale Anteil der Bitterstoffe, es entsteht eine noch "härtere" Variante, der LEBERZAUBER-plus. Sie ist eine Weiterentwicklung des Biogärtner Heinz Machura (www.karde-teasel.com).

In manchen vietnamesischen Geschäften kann man die getrockneten Blätter von Ilex kaushue kaufen. Bekannt sind sie dort unter dem Namen CHE DANG oder auch CAO BANH (gesprochen KAO-BANG), dem Namen der vietnamesischen Provinz, wo die Bäume wachsen und die Blätter geerntet werden (siehe Foto links mit original Verpackungsaufschrift). Melasse und Kräuter-Gesamtmenge sind identisch mit LEBERZAUBER-forte. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


Leberzauber-Reis - wer Melasse nicht ab kann

Wenn eine Allergie gegenüber Zuckerrohrmelasse besteht oder sonstige wichtige Gründe dagegen sprechen, kann als Melasse-Ersatz Bio-Reissirup verwendet werden, dessen Viskosität etwa der von dickflüssiger Zuckerrohrmelasse entspricht. Auch diese Idee und ihre erste Umsetzung geht auf Heinz Machura zurück. Sie wurde dann von Berit Jesse übernommen und weitergeführt. Jede Leberzauber Sorte kann mit Reissirup anstatt Melasse angerührt werden.

Meine Meinung ist, dass die Zuckerrohrmelasse mehr als nur der Träger für die Kräuter ist, und einen synergetischen Effekt mitbringt. Andere süße Trägerstoffe tun das nicht. Auch Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup wären denkbar, aber ich empfehle sie nicht, denn Sie bringen geschmacklich eher eine Verschlechterung. Wie dem auch sei, sie sind alle herzliche eingeladen, in jeglicher Hinsicht mit dem Leberzauber zu experimentieren und ihn auf ihre persönlichen Eigenheiten abzustimmen.

Die proportionalen Angaben für eine "erprobte" Zusammensetzung des LEBERZAUBER-Reis entnehmen sie bitte den Zutaten-Tabellen. Im Gegensatz zu den anderen Leberzauber-Sorten, die alle auf Melasse basieren, ist der LEBERZAUBER-Reis nicht unbegrenzt haltbar und sollte innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden. Es ist die einzige Leberzauber-Sorte, in der sich je Schimmel entwickeln konnte. Das kam bisher nur einmal vor und hängt vermutlich davon ab, wo der Reissirup herkommt. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


Leberzauber-curcumin - der "schokoladige"

In puncto Bitterstoffen zwischen normalem und Leberzauber-forte angesiedelt, werden Gelbwurz (Curcuma longa) und Langer Pfeffer (Piper longum) zugefügt. Das Piperin aus dem Pfeffer ist ein ähnlicher Syergent für Curcumin wie OPC für Vitamin-C. Die Cholesterin-senkenden Eigenschaften von Curcumin sind bestens erforscht und nachgewiesen. Geschmacklich führt dieser Leberzauber, insbesonderen wenn mit Bio-Melasse angerührt, eine zarte schokoladige Note, die nur mit gutem Willen wahrnehmbar ist.

Ausgetüfftelt hat ihn der PITTA-KAPHA Mischtyp unseres Teams, Michael, und zwar in erster Linie für sich selbst. Nachdem der Leberzauber-curcumin sich so gut im Eigenversuch bewähert hatte, haben wir uns nach weiteren erfolgreichen Versuchen bei anderen PITTA-KAPHA Mischtypen entschlossen, das Rezept zu veröffentlichen.

Seine Erfahrungen mit Curcumin schildert Michael hier. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


Leberzauber-Safran - der "luxuriöse"

Safran ist eine Krokus-Art (Crocus sativus), die im Herbst violett blüht. Aus den rötlichen Stempeln ihrer Blüten (siehe Foto rechts) wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei seiner gewöhnlichen Verwendung als Gewürz – anders als der typische Duft – nicht zum Tragen kommt. In guter Qualität kostet er 5600,- € pro kg aufwärts (Stand 01-2016) - etwa 160.000 Blüten werden dazu benötigt (!) - was seine Verwendung stark einschränkt. Sein Bitterstoff Safranbitter ist geschmacklich recht dominant.

Safran braucht als Synergent Curcumin und Curcumin braucht als Synergent Piperin. Da liegt es nahe den Leberzauber-curcumin als Basis zu nehmen und Safran hinzuzufügen. Das siedelt dann den Leberzauber-Safran in puncto Bitterstoffen im Bereich von Leberzauber-medium an. In mittelalterlichten Berichten wird von viel von der berauschenden Wirkung berichtet die bei 13-18g manchmal tödlich verlief. Heute nennt man so etwas entweder eine Partydroge oder ein natürliches anti-Depressivum. Zeitgenössische Untersuchungen bestätigen die stimmungserhellende Wirkung. Sie bestätigen auch dass Safran hilfreich für Augen & Leber ist und ungehemmten Appetit auf Süßes zügelt (vgl. zentrum-der-gesundheit.de). Laut Ayurveda tun das ja alle Bitterstoffe.

Den Tip einen Leberzauber mit Safran ins Programm aufzunehmen bekam ich vom Heilpraktiker-Ehepaar Schreiber-Ringel aus Flörsheim, die den von ihnen viel genutzten Leberzauber-plus mit Safran verstärkt haben. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle. Auf Grund des Kilopreises von Safran füge ich der Größe S etwa 1g Safran hinzu. Sie können natürlich mehr davon hinzufügen falls es ihr finanzielle Situation gestattet. Bevor sie auch nur in die Nähe der oben erwähnten mittelalterlichen tödlichen Dosis kommen, müssten sie der Größe-S 15g zufügen und den Doseninhalt auf einmal aufessen. Um das mit der normalen Dosierungsempfehlung von einem halben Teelöffel zu erreichen, braucht es etwa 450g Safran in der Größe-S. Das ist schlicht unmöglich; es würde auch mindestens 2500,- € kosten.


Leberzauber-CuZi - der "magenfreundliche"

Auf der Grundlage von LEBERZAUBER-curcumin und im Bestreben zur Weihnachtszeit den Geschmack mit etwas leberdienlichem weiter aufzuwerten kam Berit auf die Idee Zimt hinzuzufügen. Die Begründung dafür liefert zentrum-der-gesundheit.de:

Eine bekannte Eigenschaft des Zimts ist seine Blutzucker senkende Wirkung. Die Entdeckung dieser speziellen Wirkung des Zimts soll sich folgenderrmassen zugetragen haben: Einst wollten Wissenschaftler den Einfluss verschiedener Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel testen. Auch ein Apfelstrudel mit viel Zimt war darunter. Die Forscher waren sich selbstverständlich sicher, dass der süsse Strudel den Blutzuckerspiegel stark anheben werde. Doch stieg der Blutzuckerspiegel nicht so dramatisch, wie das nach einem zimtfreien Strudel der Fall war. Sofort führte man eine weitere Studie durch, in deren Mittelpunkt der Zimt stand. Das Ergebnis der Untersuchung wurde bereits im Jahr 2003 im Fachmagazin "Diabetes Care" veröffentlicht...

Gedacht-getan: von allen Kräutern ein bisschen weniger und stattdessen dieses Gewicht in Zimt dazu ließ den LEBERZAUBER-CuZi entstehen. Dieser Leberzauber hat sogar weniger Bitterstoffe als der "einer-für-alle"-Leberzauber und ist in puncto Bitterstoffe unsere "mildeste" Leberzauber Variante. Er hat einen sehr hohen Zimt- und auch werden Gelbwurzanteil (Curcuma longa), dazu kommt etwas von dem Curcumin-Synergent Piperin als Langer Pfeffer (Piper longum). Durch den geringen Bitterstoffanteil ist LEBERZAUBER-CuZi gut für diejenigen geeignet, die geschmackliche Probleme (Igitt!) mit Bitterstoffen haben. CuZi steht natürlich für Curcuma & Zimt. Diabetiker sollten beobachten wie sehr Zimt bei ihnen den Blutzucker senkt oder nicht! Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%A4nzender_Lackporling#/media/File:Ganoderma_lucidum_01.jpg

Leberzauber-Reishi - der "milde"

Reishi oder Ganoderma lucidum wird in der TCM häufig als Heilpilz verwendet; siehe wikipedia. Bei klinischen Untersuchungen in China wurde festgestellt, dass sich der Cholesterinspiegel bei vielen Patienten mittels Reishi wieder normalisierte, obwohl die meisten Patienten ihre Essgewohnheiten nicht umstellten. Das "gute" HDL-Cholesterin erhöhte sich während der Behandlung und das "schlechte" LDL-Cholesterin wurde gesenkt.

Der "milde" ist in puncto Bitterstoffe zwischen "nomalem" LZ und LZ-forte angesiedelt. Der Reishi-Anteil ist genau so hoch wie die anderen vier Kräuter der Grundmischung. Der Reishi Pilz bringt einen kräftigen Eigengeschmack mit der irgendwie dazu führt dass LZ-Reishi milder schmeckt als der "normale" LZ, obwohl er mehr Bitterstoffe enthält. Der Reishi nimmt mit der Zeit zu. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.



, , Sauber machen ohne Bitterstoffe - der Terminator

Bei extremen Vata.-Zuständen (sehr alt und untergewichtig oder durch Krankheit stark abgemagert, Bulämie, ...) können die kühlenden und trocknenden Effekte der sanften Leberzauber-Sorten manchmal zu stark sein. In diesem Fall bietet die alleinige Einnahme von Terminalia chebula (Foto) mit oder ohne Melasse eine Alternative. Terminalia chebula ist kaum bitter und hat trotzdem stark blutreinigende Eigenschaften:

Die Pflanze Terminalia chebula

VATA, PITTA, KAPHA - Leberzauber nach Konstitution

Sie können Leberzauber aber auch ihrer Konstitution entsprechend wählen. Hier sind die Mengenverhältnisse der Grundmischung auf die drei ayurvedischen Konstitutionstypen abgestimmt. Weitere Zutaten werden mit dem gleichen Ziel beigefügt und man erhält Leberzauber-VATA, Leberzauber-PITTA oder Leberzauber-KAPHA.


Konstitution
VATA
"dünne Frostbeule"
PITTA
"leicht Schwitzende"
KAPHA
"beleibte Frostbeule"
Merkmale
  • friert leicht
  • eher untergewichtig
  • lernt schnell
  • vergisst schnell
  • schwitzt eher
  • normalgewichtig
  • lernt medium schnell
  • medium Gedächtnis
  • friert leicht
  • eher übergewichtig
  • lernt langsam
  • vegisst nie
Ein VATA-typ mit schwacher Leber braucht Bitterstoffe, obwohl er schon von Haus aus kalt, leicht und trocken ist, was durch bitter noch verstärkt wird. In seinen Leberzauber sollen deshalb mehr ausgleichende Stoffe sein die seiner Konstitution entgegenwirken, die ihn wärmen, beschweren und "schmieren". Deswegen ist die Melasse für den Leberzauber-VATA dickflüssig (hat mehr Restsüße, schmiert), erhöhten Anteile von Terminalia Chebula (sauer, d.h. wärmend) und Asparagus racemosus (süß, d.h. beschwerend), L-Cystein (ziemlich sauer/wärmend) und Salz (schmiert & wärmt). Ab etwa 40 Jahren steigt der VATA-Anteil in allen Menschen allmählich an, bei den einen schneller, bei den anderen langsamer. Entsprechend steigt die Empfindsamkeit gegenüber Kälte und Austrocknung.
Der reine PITTA-typ, heiß wie er von Haus aus ist, kann noch ein paar zusätzliche Bitterstoffe vertragen, so dass sein Leberzauber-PITTA ebenfalls mit dünnflüssiger Melasse gemacht wird, die Anteile der bitteren Kräuter (Azadirachta indica & Andrographis paniculata) erhöht sind und dazu noch MSM (bitter) enthält.
Auch dem KAPHA-typ ist eher kalt. Doch Trockenheit ist nicht sein Problem, eher zu viel Schmiere/Feuchtigkeit (Kapha). Darum wird sein Leberzauber-KAPHA mit dünnflüssiger Melasse gemacht (weniger Restsüße = weniger schwer, weniger schmierend) und enthält zusätzlich Ingwer & langen Pfeffer (Piper longum), was wärmt & trocknet.
Alternativen
  • Leberzauber-plus mit einem zusätzlichen Bitterkraut (Ilex kaushue)
  • Leberzauber-forte
  • Leberzauber K-soft mit deutlich weniger Bitterstoffen als Leberzauber-Kapha und etwas mehr Pfeffer & Ingwer (wärmt & trocknet)

    Und was können Mischtypen tun?

    In unserem westlichen Kulturkreis gibt es den PITTA-typ am häufigsten. Viele weitere Menschen haben einem von zwei vorherrschenden konstitutionellen Mischtypen, nämlich PITTA-VATA oder PITTA-KAPHA. Ganz reine KAPHA-typen gibt es nicht so häufig, ganz reine VATA-typen auch nicht. Insgesamt dominiert bei uns PITTA deutlich (statistisch).
    VATA-PITTA - schlank & eher frierend

  • Leberzauber-7 mit 40% Heidelbergers 7-Kräuter Mischung und 60% Basiskräutern, wenn VATA nicht ganz so ausgeprägt ist (nur leichtes Frieren) und/oder der Vata-Faktor mit zunehmendem Alter allmählich ansteigt
  • Leberzauber-CuZi
  • PITTA-KAPHA - beleibt & eher schwitzend
    • Leberzauber-curcumin, 25% weniger Bitterkräuter als LZ-forte, dafür Gelbwurz und Langer Pfeffer
    • Leberzauber-Safran, wie LZ-curcumin plus Safran
    • Leberzauber-Reishi, 20% weniger Bitterkräuter als LZ-forte, dafür 20% Reishi

    Die Graphik zeigt die verschiedenen LZ-Sorten in Relation zu den Konstitutionstypen VATA, PITTA und KAPHA. Blau steht für Kälteempfinden und rot für Schwitzen, die Übergänge (Mischtypen) sind fließend.

    Sie haben noch Fragen zu oder Zweifel an ihrer Konstitution? Lassen sie sich dabei nicht von der Einfachheit verwirren. Falls doch, finden sie ausführliche Info zur den Konstitutions-Typen. Lesen sie sich das ganze sorgfältig durch. Nehmen sie dann ihren Mut für ein Experiment zusammen und probieren sie einfach kleine Mengen. Verlassen sie sich dabei auf die Rückmeldungen von ihrem Körper, und falls das nicht reicht oder zuviel ist, rufen sie einfach an.

    LZ nach Konstitution
    Fragen & Antworten


    Bitterstoffanteil der verschiedenen Leberzauber-Sorten im Vergleich untereinander

    Summe Gewichtsprozent (ohne Melasse) der bitteren Zutaten Neem, Andrographis, Ilex, MSM *
    * bezogen auf LZ-forte, nicht auf die Gesamteinwaagen der jeweiligen LZ-Sorten. So sind z.B. auch die Hälfte der LZ-medium Kräuter bitter (50% der Gesamteinwaage), aber im Vergleich zur gleichen Menge LZ-forte sind es deutlich weniger bittere Kräuter, nämlich nur 41%. Dazu sei noch gesagt dass es quantitative (Summe des Gewichts der bitteren Kräutern) Angaben sind und nicht qualitative (Summe der Bitterkeit; ließe sich nur schätzen).
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    plus
    LZ-
    forte
    LZ-
    Reis
    LZ-
    medium
    LZ-
    Reishi
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-für alle
    LZ-
    KAPHA
    LZ-7
    LZ
    K-soft
    LZ-
    CuZi
    LZ-
    VATA
    58%
    57%
    50%
    50%
    41%
    40%
    39%
    38%
    32%
    31%
    26%
    20%
    20%
    19%

    Wie oben bereits geschildert haben Bitterstoffe nicht nur die gesuchte Eigenschaft (Unterstützung der Leber), sie kühlen auch und trocknen aus (Schleimhäute). Je nach Konstitutionstyp ist das vor allem im Dauerbetrieb mehr oder weniger unerwünscht und zwei der vier Basiskräuter sind dazu da, diese unerwünschten Eigenschaften auszugleichen. Der folgenden Tabelle können sie vergleichend die prozentualen Anteile (Summe) von Kräutern entnehmen, die:

    1. wärmen - der Kühlung entgegenwirken
    2. "schmieren" - der Austrockung entgegenwirken
    3. kühlen & trocknen (Bitterstoffe)

    Bitterstoffe im Vergleich mit wärmenden und "schmierenden" Zutaten

    Gewichtsprozent bezogen auf Gesamteinwaage innerhalb einer Leberzauber-Sorte *
    * hier geht es um das Verhältnis der Kräutereigenschaften "bitter", "schmierend" und "trocknend" innerhalb einer Sorte Leberzauber. So ist zum Beispiel dieses Verhältnis in den Sorten LZ-forte, LZ-medium und LZ-für alle gleich, obwohl die Gesamteinwaage von Kräutern in allen drei Sorten unterschiedlich ist.
  • LZ für alle
  • LZ-medium
  • LZ-
    VATA
    LZ-7

    LZ-
    CuZi
    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    forte
    LZ-
    Reis
    "schmierende" Zutaten (Spargelwurzel, Salz)
    25%
    40%
    15%
    12,5%
    23%
    16%
    20%
    19%
    20%
    22%
    16%
    25%
    25%
    wärmende Zutaten (Myrobalan, Ingwer, Pfeffer, L-Cystein)
    25%
    40%
    15%
    17,5%
    47%
    51%
    20%
    20%
    20%
    22%
    16%
    25%
    25%
    Bitterstoffe (Andrographis, Neem, Ilex, MSM, Safran)
    50%
    20%
    41%
    25%
    30%
    33%
    40%
    38%
    40%
    56%
    68%
    50%
    50%
    sonstige Kräuter
    (Curcuma schmiert leicht, Zimt wärmt leicht)
    -
    -
    29%
    7 Kräuter
    22% Curcuma 23% Zimt
    -
    -
    -
    22%
    Curcuma
    20%
    Reishi
    -
    -
    -
    -
    Dicke Melasse enthält mehr Schmierstoffe
    dicke Melasse
    dicke Melasse
    dicke Melasse



    Leberzauber anrühren

    Trotz der Zähflüssigkeit von Melasse, die durch das Einrühren von Kräutern noch zunimmt, ist es zwar möglich kleine Mengen Leberzauber anzurühren, aber das Abwiegen der Kräuter ist manchmal ein Problemchen. Deshalb empfehle ich einen Mindestansatz mit 500 ml Melasse.

    Falls sie sich trotzdem dran wagen wollen - die dazu erforderlichen Mengen für Größe S sind exakt 1/10 der Größe L. Und Größe M ist übrigens 50% von Größe L. In den folgenden Tabellen finden sie die Mengenangaben der Zutaten, die sie für verschieden große Ansätze brauchen:

    SHOPPING-Listen für LZ-Sorten & andere Rezepte in den Größen S, M & L

    die jeweilige Liste öfffnet sich in einem neuen Fenster
    LZ
    für alle
    LZ-
    medium
    LZ-
    forte
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    Reis
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    Termi-
    nator
    Löwen-
    herz
    Kräuter-
    violett
    für
    alle
    für
    alle
    für
    alle
    für
    alle
    für
    alle
    S
    Liste
    Liste
    Liste
    1/10 der
    Größe L
    1/10 der
    Größe L
    Liste
    1/10 der
    Größe L
    1/10 der
    Größe L
    Liste
    1/10 der
    Größe L
    Liste
    Liste
    1/10 der
    Größe L
    1/10 der
    Größe L
    Liste
    Liste
    Liste
    M & L
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste
    Liste

    PS: ab 100g/Kraut bekommen sie bei unserem Lieferanten Kräuter Schulte die Kräuter günstiger als bei uns


    ÜBERSICHT - Zutaten für alle LZ-Sorten in allen Größen

    LZ
    für alle
    LZ-
    medium
    LZ-
    forte
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    Reis
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    Termi-
    nator
    für
    alle
    für
    alle
    für
    alle
    Melasse


    XL:
    L:
    M:
    S:
    dick


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    Reis-
    sirup


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dick


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dick


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dünn


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    dick


    2,5 L
    1 L
    500ml
    100ml
    Grundmischung der 4 BASIS-Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 (Spargel, Myrobalan, Neem, Andrographis)
    XL:
    L:
    M:
    S:
    500g
    200g
    100g
    20g
    650g
    260g
    130g
    26g
    800g
    240g
    120g
    24g
    700g
    280g
    140g
    - / -
    500g
    200g
    100g
    - / -
    800g
    240g
    120g
    24g
    300g
    120g
    60g
    - / -
    400g
    120g
    60g
    - / -
    300g
    120g
    60g
    12g
    550g
    220g
    110g
    22g
    325g
    130g
    65g
    13g
    600g
    240g
    120g
    24g
    600g
    240g
    120g
    - / -
    640g
    256g
    128g
    - / -
    - / -
    zusätzliche BASIS-Kräuter
    Spargel
    XL:
    L:
    M:

    100g
    40g
    10g
    Myrobalan
    XL:
    L:
    M:
    S:

    100g
    40g
    20g
    - / -

    100g
    40g
    20g
    - / -

    55g
    22g
    11g
    2g

    500g
    200g
    100g
    20g
    Neem
    XL:
    L:
    M:

    100g
    40g
    20g
    Androgr.
    XL:
    L:
    M:

    100g
    40g
    20g
    weitere Kräuter & Zutaten
    -
    -
    -
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    -
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    -
    Ilex K.
    XL:
    L:
    M:

    100g
    40g
    20g
    MSM
    XL:
    L:
    M:

    100g
    40g
    20g
    Safran
    XL:
    L:
    M:
    S:

    25g
    10g
    5g
    1g
    Steinsalz,
    L-Cystein

    XL:
    L:
    M:
    je

    75g
    30g
    15g
    Ingwer
    XL:
    L:
    M:
    S:

    75g
    30g
    15g
    3g

    60g
    24g
    12g
    2,5g
    L. Pfeffer
    XL:
    L:
    M:
    S:

    25g
    10g
    5g
    - / -

    75g
    30g
    15g
    3g

    60g
    24g
    12g
    2,5g

    25g
    10g
    5g
    - / -

    25g
    10g
    5g
    - / -
    Gelbwurz
    XL:
    L:
    M:

    175g
    70g
    35g

    175g
    70g
    35g

    175g
    70g
    35g
    Reishi
    XL:
    L:
    M:

    160g
    64g
    32g
    Zimt
    XL:
    L:
    M:

    200g
    80g
    40g
    Heidelberger
    7 Kräuter

    XL:
    L:
    M:
    S:


    200g
    80g
    40g
    8g
    GESAMT-EINWAAGE
    Leber-
    Z
    auber
    LZ-
    medium
    LZ-
    forte
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    Reis
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    Termi-
    nator

    XL:

    L:

    M:

    S:

    500g

    200g

    100g

    20g

    650g

    260g

    130g

    32,5g

    800g

    320g

    160g

    40g

    800g

    320g

    160g

    - / -

    800g

    320g

    160g

    - / -

    800g

    320g

    160g

    40g

    650g

    260g

    130g

    - / -

    800g

    320g

    160g

    - / -

    500g

    200g

    100g

    20g

    800g

    320g

    160g

    40g

    500g

    320g

    160g

    20g

    825g

    330g

    165g

    41g

    800g

    320g

    160g

    - / -

    800g

    320g

    160g

    - / -

    500g

    200g

    100g

    20g
    ml:
    4400

    1700

    850

    170



    Tipps zum Anrühren



    , , Konstitution ausführlicher betrachtet

    Obwohl wir Menschen so verschieden sind, dass es jeden von uns nur einmal gibt, ähneln wir uns auch, und zwar so sehr, dass alle großen Kulturen Konstitutionslehren hervorbringen, in denen auf Grund unserer Ähnlichkeiten versucht wird, Menschen-Typen zu beschreiben. Entständen sind diese Konstitutionslehren wohl aus den bei der Diagnose beobachten Mustern. Diese Beobachtung bei der Medikation einfließen zu lassen, war dann der nächste Schritt. Aus der empirischer Beobachtung wurde zunächst eine Theorie und dann eine Lehre.

    Die bei uns bekannten und auch praktizierten Konstitutionslehren gründen sich auf Ayurveda (Indien) und TCM (Traditionelle Chinesischen Medizin). Unsere westliche, dem griechischen Weltbid entstammende Konstitutionslehre findet man eher in der Astrologie. Sie geht von vier Typen/Elementen aus: Erde, Wasser, Feuer, Luft. In der TCM haben wir fünf Elemente, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Ayurveda geht von drei Konstitutionstypen aus: Wasser, Feuer, Luft.

    Und schon herrscht Durcheinander in der Einheit. Alle drei Konstitutionslehren beschreiben mit einer unterschiedlichen Anzahl von "Typen" das Gemeinsame in der Vielfalt der Menschen, und zwar unter teilweiser Benutzung der gleichen Worte! Chaos ist daher vorprogrammiert, denn trotz gleichem Wort ist Konstitution nicht gleich Konstitution. Wenn ich von "Feuer-Typ" spreche, meine ich das nun ayurvedisch, chinesisch oder griechisch?

    Einen anschauliches Sinnbild bietet die Uhr. Wir sind an eine 24 Stunden Einteilung des Tages gewöhnt. Was wäre, wenn woanders der Tag 30 Stunden hätte (China, mit jeweils 48 unserer Minuten) und noch woanders 18 Stunden (Indien, mit jeweils 80 unserer Minuten)? Dann wäre unser sechs Uhr morgens (ohne Zeitverschiebung!) in China 7:30 und in Indien 4:30. Es wird dann schwierig, über Uhrzeiten zu reden, obwohl der Tag überall der gleiche ist und überall 1440 Minuten hat. Vergleichbar nehmen die Worte "Wasser", "Feuer" & "Luft" in den drei Konstitutionslehren jeweils ihre eigenen Bedeutungs-Sektor ein, beschreiben jeweils andere "Zeitspannen" in den 1440 Minuten des Tages, das sich zwar teilweise decken, wie die verschieden langen Stunden auf den verschiedenen Uhren, aber eben nicht ganz. Wie gesagt, totales Chaos, wenn man davon ausgeht, dass das gleiche Wort die gleiche Bedeutung habe. Hat es eben nicht und ich möchte das gleich zu Anfang deutlich machen, damit sie verstehen, warum ich die Fremdwörter "Vata, Pitta & Kapha" benutze, statt Luft, Feuer und Wasser. Von diesen Fremdwörtern "Vata, Pitta & Kapha" haben sie eben keine Vorstellung, und das ist gut so.

    Angesichts dieser ohnehin schon bestehenden Begriffsverwirrung, sehe ich keinen Grund, meiner Vorliebe für die einfachtste Variante, nämlich Ayurveda, zu entsagen. Mit diesen relativ einfachen Konzepten kann ich mir die Konstitutions-spezifischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln, von Nahrungsergänzungsmitteln und auch von Arzneimitteln ableiten und auf die eigenen Konstitution umlegen. Und sie können es, falls sie wollen, gut nachvollziehen.

    Der Grundgedanke besteht darin, dass die jeweiligen konstitutionellen Merkmale "Abweichung" von einem theoretischen Idealtyp sind, in dem sämtliche Merkmale ausgewogen und harmonisch koexistieren, der also gar keine Konstitution hat. Wir weichen demnach alle von diesem Ideal ab. Und wenn man diesen Abweichungen vom Ideal, den konstitutionellen Merkmalen, durch Nahrungsauswahl etc. entgegensteuert, dann kommen wir immer mehr ins Gleichgewicht und werden genau in dem Maße auch gesünder. Krankheiten sind also nach ayurvedischem Verständnis Verschlimmerungen der jeweils sowieso schon existierenden konstitutionellen Unausgewogenheit.

    Die drei konstitutionellen Grundtypen sind:

    Ayurveda beschreibt die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf, bitter & astringierend mit jeweils drei polaren Eigenschaften, die unterschiedlich stark sein können (sehr-1, medium-2, wenig-3). Die drei Eigenschaftspaare sind:

    Die sechs Geschmacksrichtungen haben folgende Eigenschaften:

    Wenn es jetzt zu Nahrungsmittel oder Medikamenten kommt - Ayurveda macht da keinen Unterschied - dann besitzt das jeweilige Nahrungsmittel in der Regel mehr als eine Geschmacksrichtung, und das in unterschiedlicher Gewichtung. Knoblauch z.B. enthält alle sechs Geschmacksrichtungen, wobei scharf dominiert. Zitronensaft ist fast ausschließlich sauer plus medium astringierend, Salz können sie sich selber denken, Zucker auch. Ein typischer Vertreter für sehr astringierend ist der Saft frischer Granatäpfel, plus medium süß. Auch schwarzer & grüner Tee sind hauptsächlich astringierend, sowie der Saft vieler grüner Blätter. Astringierend gibt einem oft das Zungengefühl eine Art Fell auf den Zähnen zu haben.

    zurück zu den Konstitutionstypen

    Es wäre natürlich schön, wenn sich irgendwie ein "symmetrisches" Bild ergäbe, das ich mir gut merken kann. Ansatzweise ist das ja auch gegeben. fussnote 1

    Vereinfacht unterteile ich die Typen gemäß Körperbau und Wärmebedürfnis so:

    Wie Samuel Hahneman schon bemerkte, sind die mentalen Symptome/Merkmale gewichtiger, als die körperlichen. Hier unterscheide ich (vereinfacht) nach der jeweiligen Gedächtnisleistung:

    Natürlich und auch leider sind die meisten Menschen Mischtypen. In unserer westlichen Gesellschaft dominiert auf der Ebenen der Gefühle das Feuer (PITTA). Wir sind alle so wettbewerbsorientiert und ziehen auch gern mal in den Krieg, sei es in der Ehe, auf dem Sportplatz, in der Debatte oder gar militärisch. Daher gibt es zwar eine ganze Reihe reiner PITTA-typen, aber kaum reine KAPHA- oder VATA-typen. Bei ihnen ist fast immer eine unterschiedlich große Portion mentales und/oder emotionales Feuer mit drin.

    Außerdem ist zu berücksichtigen dass mit dem Alter, d.h. nach den Wechseljahren - auch der Mann muss durch etwas Vergleichbares durch - der VATA-anteil (Luft) im Menschen generell zunimmt, was sich durch erhöhtes Wärmebedürfnis und trockene knackende Gelenke zeigt. Wer sich näher damit auseinander setzen möchte, oder nachvollziehen was ich behaupte, dem empfehle ich folgende Bücher:

    Ayurvedic Healing
    von David Frawley (deutscher Titel?)

    Yoga of Herbs
    von David Frawley & Vasant Lad
    deutscher Titel vermutlich: Ayurveda Pflanzenheilkunde

    zurück zu Leberzauber nach Konstitution

    1 Im Eigenschaftspaar schwer-leicht befindet sich das Feuer schön in der Mitte zwischen dem sehr schweren Wasser und der sehr leichten Luft. Dass Wasser weniger kalt als Luft ist und damit irgendwo zwischen sehr heißem Feuer und sehr kalter Luft, kann ich mir an Hand des Windkühlungsfaktors auch noch ableiten. Wenn es aber zum Eigenschaftspaar trocken-feucht kommt, hört die Symmetrie auf. Dem sehr trockenen Extrem Luft stehen zwei verschiedene Arten von "feucht" gegenüber. Auf der einen Seite wässrige Feuchte und auf der anderen ölige. Im Hinblick auf die Unterscheidung, ob ein Körpergewebe fetthaltig ist (Nerven & Mark, Gelenkschleimhäute und Unterhautfettgewebe einschließlich visceraler Fetteinlagerungen) oder nicht (alle anderen Gewebe) macht es durchaus Sinn, obwohl die Symmetrie dahin ist, mit denen wir so gern unsere Gedankengebäude ausstatten.

    Es entspricht auch durchaus meiner Erfahrung, dass trockene Hitze einfacher zu ertragen ist, als feuchte Hitze. Und feuchte Kälte beißt trotz höherer Temperaturen (kurz über dem Gefrierpunkt) grimmiger, als es trockene Kälte kurz unter dem Gefrierpunkt tut. (zurück zum Text)




    Entwöhnung von Zigaretten, Kaffee, Tee u.a. anregenden Genussdrogen

    Viele Genussdrogen wie Kaffee, Tee und Zigaretten haben auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung. Das ist auch meistens der Grund für ihren Konsum. Will man sich von solchen Genussdrogen entwöhnen, dann fehlt dem Körper die gewohnte Anregung durch die Droge. Es kommt zu Verstopfungen im Darm, im Blut, im Gemüt und möglicherweise an vielen anderen Orten.

    In dieser Umgewöhnungsperiode benötigt der Körper Hilfe und Stimulation anderer Art. Die Leber ist für die "Drehzahl" des Stoffwechsels mitverantwortlich. Ausreichende Zufuhr von Bitterstoffen kann die fehlende Stimulation der Genussdroge ausgleichen. Zudem helfen die Bitterstoffe, rückständigen Stimulantien auf natürliche Weise aus dem Körper zu entfernen.




    Weitere Leberunterstützung

    L-Cystein, MSM

    L-Cystein

    MSM



    Über L-Cystein und Glutathion

    Die Zufuhr von L-Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit L-Cystein hebt den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von L-Cystein sind:

    Drei Aminosäuren - Methionin, Taurin und L-Cystein - enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsäue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten. (Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X)

    L-Cystein , L-Cystein



    Leberzauber maßschneidern

    Eine ganz Reihe von Dauerkunden sind dazu übergegangen, Kräuter in anderen Mengen und anderen Zusammenstellungen zu kaufen als für die "Konfektionsgrößen" empfohlen. Sie stellen sich ihren eigenen individuellen Leberzauber her und optimieren damit seine Wirkung. Diesbezügliche Fragen habe ich am Telefon immer freudig begrüßt und dazu geraten, dem Impuls/Wunsch den Leberzauber für sich selbst zu verbessern unbedingt ( unbedingt = ohne Bedingungen) zu folgen.

    Wir sind alle unterschiedlich und deswegen macht es auch Sinn, dass der "ideale" Leberzauber ebenso einmalig ist. Dass jemand anders den für mich oder für sie idealen Leberzauber herausfindet (und anrührt) funktioniert selten. Jeder kann das für sich selber tun, über Versuch und Irrtum zum Lehrling seine eigenen Körpers werden. Der "optimale" Leberzauber für sich selbst wäre dann das Gesellenstück. Allein die Frage bleibt - wer ist der Meister?


    Versuch und Irrtum

    Wer sich nicht so viele Gedanken machen möchte, kann mal mit dem Leberzauber-für alle anfangen. Falls das Erfolg bringt, entsteht oft der Wunsch oder die Frage, ob sich das nicht optimieren ließe. Der nächste Schritt wäre anzurufen und sich beraten zu lassen. Wer dann weiter optimieren möchte, muss bereit seinen eigenen Leberzauber herzustellen und sich auf Versuch & Irrtum einzulassen. Ohne diese Bereitschaft macht es auch keinen Sinn hier weiterzulesen. Eine Lehrzeit beginnt.

    Wer eine Lehre machen möchte muss einen Meister suchen, der ausbilden kann. Zu Anfang wollte ich aber gar keine Lehre machen. Ich war nicht bereit dazu. Ich wollte bloß schnelle Lösungen für meine aktuellen Probleme und suchte sie wo immer sie versprochen wurden. Nur wenige dieser versprochen schnellen Lösungen funktionierten. Bei mir fingen Versuch und Irrtum also damit an herauszufinden, was nicht geht, und das dauert. Ich hielt mich mit Sprüchen wach wie "Erfolg ist die letzte Stufe auf der Leiter des Mißerfolgs." Ich nahm's mit Humor, aber zufrieden war ich nicht. Also suchte ich weiter.

    Es gab andere Menschen die zufriedener waren als ich. Mehr instinktiv als berechnend suchte ich ihre Gesellschaft. Leider färbte ihre Zufriedenheit nicht auf mich ab - ehrlich gesagt kein bisschen. Mir wurde klar, dass es so einfach nicht geht (mal wieder). Aufgeben war keine Option, also würde ich mehr Zeit 'reinstecken und auf die schnelle Lösung verzichten. Ich entwickelte ganz langsam die Bereitschaft mich auf etwas einzulassen von dem ich das Ergebnis nicht kenne. Bei allen "schnell"-Lösungen war das Ergebnis zwar (angeblich) bekannt gewesen, nur war es nie eingetroffen.

    Jetzt suchte ich gezielt einen Meister und war bereit bei ihm in die Lehre zu gehen. Wer suchet der findet und ich begann meine Funde eins zu eins nachzuahmen. Dabei lernte ich schnell jede Menge Dinge kennen die ich vorher nicht gekannt hatte. Manche davon lösten ein paar meiner Probleme und.. neue Probleme entstanden (seufz!). Das Problem waren ja gar nicht meine einzelnen Probleme. Meine Probleme waren wie Fragen und die dazu gefundene Antworten waren Lösungensvorschläge. Aber jedes Mal wenn ich eine Antwort bekam, dann ergaben sich daraus neue Fragen. Das ist die unendliche Geschichte und ich kann sie gut oder schlecht finden. Doch egal wie ich ihn finde, sie bleibt woe sie ist.

    Das war der Anfang vom schrittweisen Herausfinden, dass mein Meister die ganze Zeit bei mir ist, in meinem Innern, mich die ganze Zeit "gelehrt" hat ohne dass ich es bemerkt habe. Seit ich es bemerke geht es besser mit dem Lernen, es dauert nicht mehr ganz so lange. Wieso sich mein Meister nicht bemerkbar gemacht hat? Das hat er doch versucht, aber ich war schwerhörig, ich hab' immer nur das gehört was ich hören wollte. Man nennt das freien Willen und den achtet mein Meister im Innern, gestern, heute und morgen.

    Wer mein Meister ist? Es ist mein eigener Körper. Er hat mir immer Signale gegeben:

    "Der Körper lügt nicht" von John Diamond hat Kinesiologie zu weltweiter Bekanntheit verholfen. Diamond beschreibt eine Methode, mit der es möglich ist unter Umgehung des Gehirns und seiner synaptischen Funktionen von Intellekt und Ego Informationen zu erhalten die über das Gehirn nicht zugänglich sind - den so genannten Armhebeltest. Mit so etwas habe ich mich erst abgegeben nachdem ich durch viel wiederholtem Versuch & Irrtum einsehen musste dass mein Gehirn keine Ahnung davon hat was in meinen Zellen los ist. Ein Tumor bildet sich und das Gehirn weiß es nicht! Der Tumor wird eher zufällig gefunden, wenn er gesucht wird (Vorsorge), oder wenn er so groß geworden ist dass er meine Lebensfunktionen einschränkt. Und in der ganzen Zeit hat es mein Gehirn nichts davon gemerkt.

    Bis ich das einsehen konnte, dass mein Gehirn keine Ahnung hat was in meinem Körper los ist, habe ich gut vierzig Jahre gebraucht. Ich bin ziemlich oft und ziemlich heftig mit dem Kopf gesteuert gegen die Wand gelaufen in der Annahme, mein Kopf müsse es ja wissen - Pustekuchen, er weiß es nicht. Meine Beulen wurden also immer mehr und immer größer, bis ich schließlich das Offensichtliche akzeptierten lernte. Es blieb mir halt nichts anderes mehr übrig. Wenn ich gesünder werden will, und das will ich, dann sind mein Hirn und meine Emotionen schlechte Ratgeber. Warum? Weil sie meinem Ego dienen das im Fahrersitz bleiben möchte selbst wenn es ständig gegen die Wand fährt, und das auch weiterhin den Verlauf meines Lebensweges um jeden Preis steuern möchte anstatt auf der Rückbank zu sitzen wo es hingehört. Ob dabei Gesundheit oder Krankheit herauskommt ist meinem Gehirn schnurz, Hauptsache es hat die Kontrolle und verbleibt auf dem Fahrersitz. Dafür arbeitet es konsequent und egoistisch und vollkommen rücksichtslos.


    Wohin mich mein freier Wille unfreiwillig führt

    Nachdem ich mich durch schier endlose Versuche und Irrtümer von der Unzuverlässigkeit von Büchern und sonstigen äußeren Informationsquellen, von meinem eigenen Gehirn und meinen emotionalen Gewohnheiten überzeugt hatte, beschloss ich auf meinen Fachmann zu hören: Wenn Heilung stattfindet, dann findet sie in der Zelle statt. Eine Zelle kann jederzeit einen gesünderen oder einen weniger gesündere Tochterzelle hervorbringen. Die Frage ist nicht ob sie das kann, sondern warum sie das eine oder das andere tut. Und ich sollte ihr das zuliefern was sie zum Produzieren gesünderer Tochterzellen braucht und das sein lassen, was sie dabei behindert. Bisher hatte ich dem Fachmann, oder besser den Fachfrauen (die Zellen, weiblich) eher ins Handwerk gepfuscht.

    Wer beginnt auf seinen Körper zu hören - dazu muss man erstmal bereit sein - der kann sich von den drei Signalen lenken lassen:

    Das ist gar nicht so einfach. Es ist sogar bitter, aber heilsam. So vieles was mein Hirn und meine Gefühle für wichtig halten ist unwichtig, so vieles was ich gern tue schadet mir, und so vieles was ich ungern tue nützt mir. Das Ausmaß meiner Illusionen ist erdrückend und überwältigend. Auf meinen Körper zu hören geht oft gegen meine Emotionen und noch öfter gegen meine Gedanken. Das meiste Wissen behindert mich und die meisten Gefühle auch. Wo soll ich hin, jetzt wo ich durchschaut habe, dass meine bisherigen Berater keine Ahnung haben? Ich brauche eine neue Ausrichtung - EINE, nicht die ständig wechselnden und miteinander zankenden AusrichtungEN meines Gemüts und meiner Gedanken. Wo ist mein Ankerplatz und wo ist der sichere Hafen?

    Mein erstes Erlebnis mit meiner Körpersprache hatte ich mit 27 Jahren. Ich lebte damals ohne Kühlschrank und meine Diät war deshalb sehr reich an Eiern. Die braucht man nicht kühlen. Allerdings hingen mir die Eier irgendwann so sehr zum Hals heraus, dass ich sie nicht mehr riechen konnte. Meine Diät war dann eine Zeit lang Ei-frei. Als ich dann wieder anfing Eier zu essen, merkte ich eine starke Verspannung meines Nackens, die ich in der Ei-freien Zeit nicht gehabt hatte. Mir drängte sich ein Verdacht auf, nämlich dass das etwas mit den vielen Eiern zu tun haben könnte. Ich ließ sie also wieder weg und siehe da, die Verspannung wurde weniger. Fortan aß ich weniger Eier.

    Natürlich hat mein Körper mit mir auch davor gesprochen, hatte mir genau das schon unzählige Male zu sagen versucht, aber ich hatte nie zugehört. Und natürlich habe ich von da an nicht immer auf meinen Körper gehört. Eigentlich eher selten, bis die Diabetes kam, siehe eigene Erfahrungen. Man(n) braucht schließlich ein Motiv: ".. und bist du nicht willig, so 'brauch ich Gewalt!" Dank meiner ausgeprägten Schwerhörigkeit oder anders gesagt, dank meinem konsequenten Ignorieren meiner Körpersignale wurde ich chronisch krank. Mein Körper sprach laut mit mir, und dann lauter, und noch lauter. Verspannungen im Nacken konnte ich noch ganz gut überhören, aber die nicht-schließenden Fußwunden haben mich dann echt nachdenklich gemacht.

    Kurz und gut, die Bereitschaft auf meine Körpersignale zu hören wuchs derartig, dass ich sogar anfing sie umzusetzen. Ich erinnerte mich wohl an die Geschichte mit den Eiern. So kamen Bitterstoffe in mein Leben und ich merkte schnell wie sie meinen Körper unterstützten. Der Anfang war gemacht und ich war nicht mehr von Leiden gesteuert sondern durch Erfolg motiviert. Von da an ging's bergauf mit dem Verstehen, allerdings langsam, sehr langsam, ein Schritt nach dem anderen, mal hoch und mal runter im auf-und-ab des täglichen Lebens - wie gesagt sehr langsam, aber eben Richtung Gesundheit. Meine Diabetes entwickelte sich zurück. Es funktioniert also! Der Körper lügt nicht.

    Lange Zeit hegte ich die Hoffnung, dass rein körperliche Maßnahmen meinen Gesundheitszustand immer weiter verbessern würden. Dem ist natürlich nicht so. Auch diese Hoffnung ist sehr langsam gestorben und hat u.a. zur Optimierung von Leberzauber geführt, über die Verfeinerung meines Zuhörens zur Entwicklung der verschiedene Leberzauber-Sorten. Wie dem auch sei. Es gibt gewisse Grenzen.


    Erfahrungen umsetzen - eine praktischen Angelegenheit

    Leberzauber ist kein Wundermittel. Er kann viele Menschen unterstützen, weil wir in unserer Gesellschaft in der Ernährung ein bestimmtes kollektives Ungleichgewicht erschaffen haben (Bitterstoffmangel), welches der (bittere) Leberzauber in Richtung Gleichgewicht beeinflusst. Das tut vielen Individuen gut und sein/ihr Körper signalisiert es. Nur wenn so ein Signal von den Betroffenen wahrgenommen wird kann es in neue Handlung - im Gegensatz zu Handlung entsprechend alter Gewohnheiten - umgesetzt werden. Meine neue Handlung löst dann wieder ein neues Signal aus... Auf diese Weise verfeinert sich meine Körperwahrnehmung langsam und schrittweise. Ich lerne immer mehr auf meinen Körper zu hören. Wohlgemerkt, dieser Prozess ist ein "kann" - er geschieht nicht automatisch! Sobald ich die Signale meines Körpers nicht mehr umsetzte, hört dieser Lernprozess auf, von Pause bis gänzlich - das liegt an mir.

    Beispiele

    1. Wenn jemand keine Bereitschaft hat:
      Meine Freund A hat ein Leberproblem und fragt mich was er denn tun könne. Ich gebe ihm Leberzauber. Er probiert und sagt: "Pfui Spinne, willst du mich vergiften. Das rühr' ich nie wieden an!" Effekt: Keiner, denn es war keine Bereitschaft für Probieren da.
    2. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
      Mein Freundin B hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr Leberzauber, es hilft und sie geht statt einmal pro Woche nun dreimal pro Woche in die Kneipe. Gesamteffekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der gute Effekt bemerkt wurde, ist er durch vermehrtes körperschädigendes Verhalten gleich wieder neutralisiert worden.
    3. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
      Mein Freundin C hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr Leberzauber, es hilft NICHT und sie vertraut den eigenen Körpersignalen nicht und nimmt den Leberzauber weiter. Effekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der ausbleibende Effekt bemerkt wurde, hat C dem Signal ihres Körpers nicht vertraut und es nicht in veränderte Handlung umgesetzt (Leberzauber absetzen und etwas anderes probieren).
    4. Wenn jemand nicht umsetzt:
      Mein Freund D hat ein Leberproblem und fragt was er denn tun könne. Ich gebe ihm Leberzauber, es hilft und er merkt es. Als der Leberzauber alle ist, kommt er wieder und fragt nach mehr. Ich gebe ihm alle Daten wo er die Zutaten kaufen kann und wie er den Leberzauber anrühren kann. Als ich ihn das nächste Mal treffe, ist wieder alles beim Alten. Er hat keine Zutaten gekauft. Die Bereitschaft ist da, die Ausrichtung ist da, aber keine Umsetzung.

    Umsetzung heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ich etwas in meinem Leben ändere, für immer. Das ist bekanntlich das schwierigste im Leben eines Menschen - sich selber ändern. Wie oft haben wir es mit der Brechstange versucht: eine Abmagerungskur dizipliniert durchgezogen, die dann in der Pizzeria ausklingen lassen. Dieser Jo-Jo Effekt setzt immer dann ein wenn ich die Frage "Warum willst du diese Änderung?" nicht fortschreitend beantworte.

    Fortschreiten

    Fortschreitend bedeutet "den nächsten Schritt" machen, weitergehen (nicht zurück gehen und nicht auf der Stelle bleiben). Es gibt keinen Katalog dafür was im Einzelfall Fortschreiten und damit Fortschritt bedeutet. Was für mich etwas völlig Neues ist kann für andere ein alter Hut sein. Mit anderen vergleichen nützt meist gar nichts. Wenn von außen eine Information kommt die meinen Körpersignalen widerspricht, dann ist es wichtig dass ich meinen Körpersignalen größeres Gewicht gebe als der Info von außen. Das eine Information von außen zutreffender ist, als eine von Innen ist so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Es kommt vor, aber nur damit ich weitere Lose kaufe.

    Sehr wahrscheinlich ist dass ich die Info von Innen auf der Basis von meiner im Laufe des Lebens im Gehirn angehäufter äußeren Info (Erziehung, Wissen, Gewohnheiten,..) interpretiere und damit nicht vollständig erfasse. Meine Wissens- und Gewohnheitsbrille verzerrt die neue Info so dass sie in meine Schubladen zu passen scheint und ich mich nicht zu ändern brauche. Auch vieles von meinen Erinnerungen ist von außen gekommen und als Ratgeber nur bedingt geeignet. Eine weitere bittere Pille: Um fortschreiten zu können muss ich alles bisher gelernte "entlernen" oder zumindest in Frage stellen.

    Wann und wo komme ich an?

    Diese Skala ist nach oben offen: "Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich stark sind. Von unserem Licht, nicht vor unserer Dunkelheit fürchten wir uns am meisten. Wir fragen uns: "Wer bin ich denn, dass ich brilliant, großartig, talentiert, wunderbar sein könnte?" Tatsächlich aber: Wer bist du, dass du es nicht sein könntest? Du bist ein Kind des Geistes. Wenn du dich klein machst, dienst du nicht der Welt. Es ist nicht erleuchtet, wenn du dich duckst, damit sich andere in deiner Gegenwart nicht unsicher fühlen. Wir sind geboren, um den Glanz des Geistes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in manchen von uns, er ist in allen. Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen die Erlaubnis, es zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreien, befreit unsere Gegenwart andere." (aus der Antrittsrede zur Präsidentschaft von Nelson Mandela)


    Zusammenfassung: Bereitschaft - Ausrichtung - Umsetzung


    Bist du glücklich?


    Falls ja - mach weiter so!

    Falls nein: Willst du glücklich sein?






    Falls nein - mach weiter so!

    Falls ja - VERÄNDERE WAS !

    Wenn diese beiden Fragen beantwortet sind, wird meine/ihre Umsetzung möglich, schrittCHENweise. Und nach jedem Schritt stellen sich die Fragen neu. Ist die Bereitschaft zu den neuen Konditionen noch da? Ist die Ausrichtung zu den neuen Konditionen noch da? Dann kommt der nächste Schritt, usw., usw., (..) Das erscheint bitter ist aber heilsam.




    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    Aloe vera: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aloe_Vera.jpg
    Ayurvedische Konstitution: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ayurveda_humors.png
    Gelbwurz - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turmericroot.jpg
    Langer Pfeffer - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piper_longum.jpg
    Leber - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Liver_1.jpg
    Reishi Pilz -https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ganoderma_lucidum_01.jpg
    Safran Blüte - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crocus_sativus1.jpg
    Safran Fäden - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saffron-spice_adjusted.jpg
    Party-Ikone - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Partyhat_icone.png?uselang=de
    Verdauungskanal - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg
    Zimtstangen - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cinnamomum_verum.jpg