LEBERZAUBER

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Bitterstoffe in Melasse zur Unterstützung der Leber


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    Leberzauber

    Leberzauber

    Die Leber

    fotoquelle http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat, in das Duodenum (Zwölffingerdarm), welches als zweiter Magen fungiert. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

    Ich vergleiche die Entgiftungsmechanismen des Körpers gern mit Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslichen Gifte), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Toxinen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Schlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun. Im Tagesbetrieb kann sie die anfallenden Mengen gar nicht vollständig bewältigen und ist auf die Nachtschicht angewiesen. Sie müsste auch bei normaler Lebensweise eigentlich den ganzen Tag weh tun.

    Die Leber kann aber nicht schmerzen, denn sie besitzt keine Rezeptoren, die Schmerzen melden können. Falls die Leberregion schmerzt, dann kommen diese Meldungen vom umgebenden Gewebe, das von einer extrem geschwollenen Leber "eingedrückt" wird. Dann ist schon reichlich spüt. Dieser Sachverhalt ist in "Asterix und der Avernerschild" bildlich sehr gut (und witzig) dargestellt.

    Was sind die Vorstufen einer Lebervergrößerung? Wie kann ich diese bemerken? Woher weiß ich, wie es meiner Leber geht? - Keine Panik, es gibt eine sehr einfache Faustregel: Müdigkeit und andere Katersymptome sind der Schmerz der Leber. Katersymptome kommen z.B. von leichten Lebensmittel- und anderen Vergiftungen, zu viel Essen, Überspringen von Zeitzonen, erfolgreichen Entgiftungsmaßnahmen (Herxheimer-Reaktion), uva.

    Andographis paniculata oder Mahatikta (Sanskrit) - das grosse Bitter Und was mache ich, wenn ich ständig müde bin? Wie kann ich meine Leber unterstützen?
  • Ruhen, wenn die Müdigkeit von Überarbeitung kommt.
  • Klappmesser, wenn die Müdigkeit von Trägheit kommt. Der Leber tut jede Beugung oder Drehung des Rumpfes gut, egal ob im Garten oder Fitnesscenter. Dieses Beugen und Strecken und Verdrehen ist wie ein innere Massage.
  • FdH, wenn die Müdigkeit von Völlerei kommt (FdH = Friss die Hälfte).
  • Toxine eliminieren, wenn die Müdigkeit einer Vergiftung kommt (Alkohol, legale und illegale Drogen, berufsbedingte Belastungen, Gifte im Haushalt)
  • Saures, um den Leberstoffwechsel anzuregen: Sauer macht lustig.
  • Bitteres, um die Leber zu regenerieren: Die Leber ist unser regenerationsfähigste Gewebe, braucht dazu aber BITTERSTOFFE.

    Wachsartige Verklumpungen nach Leberreinigung Also, über die Leber werden Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zum wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art Schlamm. Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

    Links sehen sie solche wachsartigen Verklumpungen nach einer
    Leberreinigung. Die grüne Farbe kommt vom frischen Gallensaft, der mit der Zeit über gelb zu rostbraun oxidiert und den Stuhl dunkel färbt (das Eisen aus den ständig anfallenden toten Roten Blutkörperchen rostet).

    Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst als Leber- oder Gallensteine, nachdem sie eine gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind.

    Wichtige Info:
  • Die Selbstvergiftung durch chronische Verstopfung erhöht die Arbeitslast der Leber sehr.
  • Die Asiaten sagen: solange die Leber richtig arbeitet, kann der Mensch nicht krank werden.
  • Sowohl in der traditionellen indischen Medizin als auch TCM werden Leber, Auge und Haut als eine Funktionseinheit gesehen. So kann sich beispielsweise der graue Star (trockenes Auge) im Anfangsstadium mit Hilfe leberunterstützender Kräuter zurückbilden; auch Diabetes entwickelt sich nach traditionell indischer Auffassung erst, wenn die Leber chronisch überarbeitet ist. Das gleiche gilt für den gesamten Organgürtel über dem Bauchnabel (Milz, Duodenum, Gallenblase, Pankreas).
  • Die Leber ist der Chef vom Fettstofwechsel: sie spielt eine zentrale Rolle bei der Ausscheidung fettlöslicher Toxine (siehe HBS-2, HBS-6).
  • Fetthaltige Gewebe: Nerven, Gelenkschleimhaut, Unterhautfettgewebe (Rettungsring und Fettummantelung der Eingeweide)
  • Im Verdauungsprozess ist Leber der "Gegenspieler" vom Magen: Der aus dem Magen kommende Speisebrei wird mit alkalischen Gallensaft vermischt, wobei die Magensäure erstmal neutralisiert werden muss. Dann finden im jetzt alkalischen Milieu des Zwölffingerdarms weitere Verdauungsschritte statt.


    Entgiftung

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:

  • Der Mensch wird müde, was Bewegungsenergie eingespart
  • Appetitlosigkeit bis Übelkeit schränkt das Essen ein, denn Verdauung verbraucht erst einmal Energie
  • Die Lust auf Sex ist gemindert bis verschwunden.

    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann. Unter diesen Massnahmen ist die Leberunterstützung mit Bitterstoffen die wichtigste Massnahme. Bitterstoffe ermöglichen es der Leber, sich selbst zu regenerieren. Hier finden sie INFOs zu weiteren Entgiftungshilfen und hier einfache Gesundheits Rezepte für zu Hause.


    Bitterstoffe

    Manche Leute kommen mit den Bitterstoffen im Leberzauber oder gar mit Bitterstoffen im Allgemeinen einfach nicht klar. Obwohl ihre Leber eventuell Unterstützung dringend nötig hätte, können sie sich nicht dazu bringen, Bitterstoffe zu sich zu nehmen. Manchmal revoltiert der Magen und droht mit Erbrechen. Das liegt daran, dass z.b. Wermuth, unser einheimisches bitterstes Kraut schon in relativ kleinen Mengen magentoxisch ist. Viele andere Bitterstoffe sind nicht nur das, sondern durch und durch toxisch, weswegen wir diese Alarm-Meldungen aus dem Bauch bekommen: "Vorsicht! Vergifte dich nicht!" Bitter wird instinktiv mit Gift und Lebensgefahr (z.b. Knollenblätterpilz) gleichgesetzt.

    Früher haben wir auch gar keine extra-Bitterstoffe gebraucht, denn sie waren im "normalen" Essen in kleinen Mengen allgegenwärtig. Als wir dann vor etwa 150 Jahren angefangen haben, diese natürlichen Bitterstoffe systematisch aus den Nahrungsmitteln herauszuzüchten, wurde es für unsere Leber richtig schwierig. Sie ist das regenarationsfähigste Organ im Körper, braucht aber zur Regeneration die Anregung durch Bitterstoffe, die heutzutage aus dem Essen nicht mehr kommt. Deswegen arbeitet bei vielen Menschen des westlichen Kulturkreises die Leber "unter Wert" - sie könnte besser, tut es aber nicht. Weil eben das gewisse Etwas fehlt, das sie schätzt und braucht, die Bitterstoffe. Wenn man bedankt, dass die Leber tääglich jede Menge bitteren Gallensaft produzieren muss, macht das sogar Sinn.

    Bitterstoffe sind bei uns praktisch nur noch über Nahrungsergänzungsmittel erhältlich - es sei denn, man sammelt bittere Kräuter in der Natur, oder pflanzt sie im eigenen Garten an. Entsprechende Anleitungen zum Sammeln, Anpflanzen und Zubereiten finden sie in Büchern wie:

    Der Kleine Dokter, Alfred Vogel, Verlag A. Vogel (CH-) Teufen
    Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Maria Treben, ISBN 3-85068-090-0
    Heilkräuter aus dem Garten Gottes, Maria Treben, ISBN 3-453-41704-6
    Fundgrube Gesundheit und Leben Band 1 bis 3, Oetinger, Beck, Ebeling, nur schriftlich betellbar von Buchdienst Oettinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen, 07948-2446, base-ist-lebenwebde

    In der Apotheke erhältliche Bitterstoffe haben meinem Qualitätsanspruch bisher nicht genügen können. Ich vermute, das liegt vor allem am kommerziellen Anbau und an der maschinellen Verarbeitung. Selbst hochwirksame Pflanzen wie Mariendistel und Aloe Vera sind als Apotheken gängige Präparate für mich nicht zufriedenstellend. Ich habe ähnliche Erfahrungen auch in Asien gemacht, was dazu führte, dass ich mein Lebermittel nach einem alten indischen Rezept (aus dem Vaedyak Shastra) selber hergestellt habe.


    Eigene Erfahrungen

    Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich Hochleistungsport betrieben und entsprechend üppig gegessen. Ich hörte dann von einem zum anderen Tag mit dem Sport auf. Ich wurde dann ziemlich bald danach zum Lacto-Vegetarier, aß aber weiterhin die gewohnten Mengen. Etwa fünf Jahre später entwickelte ich schlecht schliessende Fusswunden, musste nachts häufig urinieren, wobei der Urin viel und nahezu farblos war, hatte oft trotz extremem Wassertrinken trockene Kehle und Gaumen, und war in der Dunkelheit trittunsicher - alles charakteristische Anzeichen von Diabetes.

    Die traditionelle Medizin der Inder ist der Ansicht, dass die Funktionen der Pankreas (Bauchspeicheldrüse) erst versagen können, wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet. Solange die Leber gesund ist, kann sich keine Krankheit wie Diabetes entwickeln. Folglich werden Pankreaserkrankungen im Anfangsstadium als Leberschwäche behandelt, im Klartext mit einer radikalen Diätumstellung plus reichlich Bitterstoffen.

    Ich verzichtete weitgehend auf weissen Zucker, Schokolade, usw., und schränkte den Konsum von Produkten aus raffinierten Mehlen drastisch ein. Zusätzlich nahm ich drei Mal täglich einen Teelöffel die Mischung von bitteren Kräutern in Melasse ein, die ich heute als Leberzauber bezeichne. Sofort wurde meine allgemeine Verfassung deutlich besser. Nach neun Monaten waren auch meine letzen Diabetessymptome verschwunden, und ich reduzierte die Kräutereinnahme auf zwei mal täglich. Nach weiteren 4-5 Monaten nahm ich den Leberzauber nur noch nach Bedarf zu mir, was ich auch heute noch tue. Diabetessymptome könnte ich immer noch entwickeln, aber erst nach einer Woche täglichen und konzentrierten Missbrauchs von Schokolade und anderen zuckerhaltigen Produkten. Eine Tafel Schokolade pro Tag reicht dazu bei weitem nicht.


    Terminalia chebula, getrocknete Frucht

    LEBERZAUBER - das Rezept

    Andographis paniculata, gesamte Pflanze ueber der Wurzel Ich lebe seit Ende 1999 wieder in Deutschland und habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass dem Leberzauber bezüglich Breitenwirkung das Wasser reichen kann. Selbstverständlich können individuell abgestimmte Leberunterstützungen mit anderen Mitteln mindestens genaus so oder noch effektiver sein. Es wird aber in sehr vielen Fällen gar nicht einfach sein, an die unterstützende Kraft des Leberzauber heranzukommen oder ihn gar zu übertreffen.


    Die rechtliche Situation erlaubt mir zwar, ihnen die Info über dieses hochwirksame Lebermittel zukommen zu lassen, aber nicht das Mittel selber. Ich darf ihnen die Zutaten verkaufen, die Dose und einen Löffel zum Umrühren, aber umrühren müssen sie selber. Danach können sie dann entscheiden, ob sie den Leberzauber selbst herstellen, oder lieber wieder bei mir bestellen möchten.


    Asparagus racemosus, getrocknete Wurzel Azadirachta indica, Blaetter des Neembaumes Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein (ca. 400 bis 500 ml Melasse pro 100 g Kräuter):
  • Andrographis paniculata (gesamte Pflanze über der Wurzel getrocknet, Foto oben links)
  • Azadirachta indica (getrocknete Blätter, Foto rechts)
  • Asparagus Racemosus (getrocknete Wurzel, Foto links)
  • Terminalia chebula (getrocknete Frucht, Foto oben rechts)
    Azadirachta indica
    Terminalia chebula

    Zubereitung

  • Mischen sie erst trocken die vier Kräuterpulver.
  • Eventuell bestehende kleine Klumpen zu Pulver zerdrücken oder durch ein Nudelsieb mit dem Löffel durchdrücken (wie es früher mit klumpendem Mehl gemacht wurde), notfalls nachmahlen.
  • Geben sie die Melasse dazu und rühren sie mit einem stabilen Kochlöffel solange um, bis eine homogene Paste von der Konsistenz zähflüssigen Honigs entsteht.
  • Diese Paste wird innerhalb einer halben bis dreiviertel Stunde deutlich steifer, und sollte zügig abgefüllt werden.
  • Eine krümelige Konsistenz der Paste bedeutet, das zu wenig Melasse benutzt wurde. Zur optimalen Entfaltung ihrer Wirksamkeit müsen sich die Kräuter mit Melasse vollsaugen dürfen.
  • Ist die Mischung dünnflüssig, dann wurde zuviel Melasse verwendet.

    Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da diese Mischung aus Bitterstoffen keinem Pilz und keiner Mikrobe, auch keinem größeren Parasiten schmeckt. Sie braucht keine Kühlung.


    Einnahme

    ½ TL morgens nüchtern und ½ TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die zukünftige Benutzung und Dosierung. Falls sie zwischen 1:00 und 3:00 Uhr nachts aufwachen sollten und Schwierigkeiten haben, wieder einzuschlafen, dann nehmen sie zu dieser Zeit nochmals ½ TL.



    Bezugsquellen

  • Kräuter, gemahlen: Kräuter Schulte, 07224 3876, fragen sie einfach nach den "Keppler - Kräutern" (selbermachen lohnt sich ab 4x 250 g Kräuter)
  • Zuckerohr Melasse von EMIKO ohne Restsüße (5-Liter Kanister, reicht gut für 1 kg Kräuter): Naturförderung Bork 038204 12675
  • Zuckerohr Melasse von MULTIKRAFT mit oder ohne Restsüße (5-Liter oder 10-Liter Kanister): EM-Chiemgau 08055 9128

    Leberzauber ab € 10,- plus Porto

    Leberzauber-medium ab € 12,- plus Porto

    Leberzauber-forte ab € 15,- plus Porto

    Leberzauber nach Konstitution (Vata, Pitta, Kapha) ab € 15,- plus Porto

    Leberzauber


    LEBERZAUBERforte

    Am Anfang habe ich so viel Kräuter wie möglich in Melasse ohne Restsüße eingerührt. Der Leberzauber war extrem wirksam, aber auch extrem bitter. Kaum jemand wollte ihn kaufen. Irgendwann einmal, ich weiß nicht mehr warum, habe ich versuchsweise deutliche weniger Kräuter in die Melasse eingerührt und sofort verdoppelte und verdreifachte sich der Absatz. Ich verstand zwar die Welt nicht mehr: Die Leute zahlten nicht nur gerne für einen deutlich weniger wirksamen Leberzauber das gleiche Geld, nein, sie fingen sogar an, größere Mengen davon zu kaufen. Ich war gerade noch Kaufmann genug, um die Tatsache zu begrüßen zu können, dass weniger Bitterstoffe mir mein Leben mehr versüßen.

    Da der Leberzauber jetzt wegen weniger Kräutern dünnflüssiger war, entstand das Probleme, dass die Dosen nicht dicht halten. Deswegen begann ich nach Melasse zu suchen, die dickflüssiger ist. Ich fand eine Bio-Melasse mit Restsüße, die zudem auch noch lecker schmeckt. Durch einer Serie von Experimenten - meine "Versuchskaninchen" waren Menschen, die bereits über längere Zeit Leberzauber genommen hatten und mit seinen Wirkungen bekannt waren - kam ich auf die jetzige Mischung, in der ich 50% nicht entbitterter, dünnflüßiger Melasse ohne Restsüße 50% dickflüßige nicht entbitterte Melasse mit Restsüße zufüge. Geschmacklich und von der Konsistenz her eine eindeutige Verbesserung.

    Doch Diabetiker waren jetzt nicht mehr glücklich. Auch Menschen, die über längere Zeiträume mit dem Leberzauber bekannt geworden waren, weinen dem "alten" Leberzauber nach, und zwar so sehr, dass ich mich entschlossen habe, die ursprüngliche Variante unter der Bezeichnung LEBERZAUBERforte wieder verfügbar zu machen: Nicht entbitterte, dünnflüßige Melasse ohne Restsüße mit so vielen Kräutern, dass der Löffel stecken bleibt. Damit mein Leben dabei weiterhin süß bleibt, kostet der LEBERZAUBERforte 50% mehr. Es entspricht auch den höheren Produktionskosten durch die zusätzlichen Kräuter. Der Preis für Leberzauber ist übrigens seit der Einführung des Euro gleich geblieben.



    Wichtige Hinweise

    Bitterstoffe Kühlen, Trocknen und Entgiften. Die Süsse der Melasse gleicht den trocknenden ziemlich und den kühlenden Effekt der Bitterstoffe etwas aus. Für alte und untergewichtige Menschen - solche mit "Vata" Konstitution - können die verbleibenden kühlenden und trocknenden Effekte des Leberzauber trotzdem zu stark sein. In diesem Fall bietet die alleinige Einnahme von Terminalia chebula (Foto) oft eine gute Alternative. Terminalia chebula ist kaum bitter und hat trotzdem gute entgiftende Wirkung. In diesem Fall kaufe man statt dem Pulver die ganzen getrockneten Früchte, breche ein kleines Stückchen von der halben Grösse des kleinsten Fingernagels ab, und lasse es in der Backentasche langsam zergehen (dauert bis zu einer Stunde). Alternativ steht der fertige ==>
    Terminator zur Verfügung.



    Leberzauber nach Konstitution

    Obwohl wir Menschen so verschieden sind, dass es jeden von uns nur einmal gibt, ähneln wir uns auch, und zwar so sehr, dass alle großen Kulturen Konstitutionslehren hervorbringen, in denen auf Grund unserer Ähnlichkeiten versucht wird, Menschen-Typen zu beschreiben. Entstanden sind diese Konstitutionslehren wohl aus den bei der Diagnose beobachten Mustern. Diese Beobachtung bei der Medikation einfließen zu lassen, war dann der nächste Schritt. Aus der empirischer Beobachtung wurde zunächst eine Theorie und dann eine Lehre.

    Die bei uns bekannten und auch praktizierten Konstitutionslehren gründen sich auf Ayurveda (Indien) und TCM (Traditionelle Chinesischen Medizin). Unsere westliche, dem griechischen Weltbid entstammende Konstitutionslehre findet man eher in der Astrologie. Sie geht von vier Typen⁄Elementen aus: Erde, Wasser, Feuer, Luft. In der TCM haben wir fünf Elemente, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Ayurveda geht von drei Konstitutionstypen aus: Wasser, Feuer, Luft.

    Und schon herrscht Durcheinander in der Einheit. Alle drei Konstitutionslehren beschreiben mit einer unterschiedlichen Anzahl von "Typen" das Gemeinsame in der Vielfalt der Menschen, und zwar unter teilweiser Benutzung der gleichen Worte! Chaos ist daher vorprogrammiert, denn trotz gleichem Wort ist Konstitution nicht gleich Konstitution. Wenn ich von "Feuer-Typ" spreche, meine ich das nun ayurvedisch, chinesisch oder griechisch?

    Einen anschauliches Sinnbild bietet die Uhr. Wir sind an eine 24 Stunden Einteilung des Tages gewöhnt. Was wäre, wenn woanders der Tag 30 Stunden hätte (China, mit jeweils 48 unserer Minuten) und noch woanders 18 Stunden (Indien, mit jeweils 80 unserer Minuten)? Dann wäre unser sechs Uhr morgens (ohne Zeitverschiebung!) in China 7:30 und in Indien 4:30. Es wird dann schwierig, über Uhrzeiten zu reden, obwohl der Tag überall der gleiche ist und überall 1440 Minuten hat. Vergleichbar nehmen die Worte "Wasser", "Feuer" & "Luft" in den drei Konstitutionslehren jeweils ihre eigenen Bedeutungs-Sektor ein, beschreiben jeweils andere "Zeitspannen" in den 1440 Minuten des Tages, das sich zwar teilweise decken, wie die verschieden langen Stunden auf den verschiedenen Uhren, aber eben nicht ganz. Wie gesagt, totales Chaos, wenn man davon ausgeht, dass das gleiche Wort die gleiche Bedeutung habe. Hat es eben nicht und ich möchte das gleich zu Anfang deutlich machen, damit sie verstehen, warum ich die Fremdwörter "Vata, Pitta & Kapha" benutze, statt Luft, Feuer und Wasser. Von den Fremdwörtern haben sie eben keine Vorstellung, und das ist gut so.

    Angesichts dieser ohnehin schon bestehenden Begriffsverwirrung, sehe ich keinen Grund, meiner Vorliebe für die einfachtste Variante, nämlich Ayurveda, zu entsagen. Mit diesen relativ einfachen Konzepten kann ich mir die Konstitutions-spezifischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln, von Nahrungsergänzungsmitteln und auch von Arzneimitteln ableiten und auf die eigenen Konstitution umlegen. Und sie können es, falls sie wollen, gut nachvollziehen.

    Der Grundgedanke besteht darin, dass die jeweiligen konstitutionellen Merkmale "Abweichung" von einem theoretischen Idealtyp sind, in dem sämtliche Merkmale ausgewogen und harmonisch koexistieren, der also gar keine Konstitution hat. Wir weichen demnach alle von diesem Ideal ab. Und wenn man diesen Abweichungen vom Ideal, den konstitutionellen Merkmalen, durch Nahrungsauswahl etc. entgegensteuert, dann kommen wir immer mehr ins Gleichgewicht und werden genau in dem Maße auch gesünder. Krankheiten sind also nach ayurvedischem Verständnis Verschlimmerungen der jeweils sowieso schon existierenden konstitutionellen Unausgewogenheit.

    Die drei konstitutionellen Grundtypen sind:
  • Kapha (ayurvedisches Konzept von "Wasser")
  • Pitta (ayurvedisches Konzept von "Feuer")
  • Vata (ayurvedisches Konzept von "Luft")

    Ayurveda beschreibt die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf, bitter & astringierend mit jeweils drei polaren Eigenschaften, die unterschiedlich stark sein können (sehr-1, medium-2, wenig-3). Die drei Eigenschaftspaare sind:
  • leicht - schwer
  • kalt - warm
  • trocken - ölig⁄schmierend⁄feucht

    Die sechs Geschmacksrichtungen haben folgende Eigenschaften:
  • bitter: sehr kalt, medium trocken, sehr leicht
  • scharf: sehr heiß, sehr trocken, medium leicht
  • süß: wenig kalt, sehr schmierend, sehr schwer
  • sauer: medium heiß, wenig trocken, wenig leicht
  • salzig: wenig heiß, medium schmierend, medium schwer
  • astringierend: medium kalt, wenig trocken, wenig schwer

    Wenn es jetzt zu Nahrungsmittel oder Medikamenten kommt - Ayurveda macht da keinen Unterschied - dann besitzt das jeweilige Nahrungsmittel in der Regel mehr als eine Geschmacksrichtung, und das in unterschiedlicher Gewichtung. Knoblauch z.B. enthält alle sechs Geschmacksrichtungen, wobei scharf dominiert. Zitronensaft ist fast ausschließlich sauer plus medium astringierend, Salz können sie sich selber denken, Zucker auch. Ein typischer Vertreter für sehr astringierend ist der Saft frischer Granatäpfel, plus medium süß. Auch schwarzer & gründer Tee sind hauptsächlich astringierend, sowie der Saft vieler gründer Blätter. Astringierend gibt einem oft das Zungengefühl, plötzlich eine Art Fell auf den Zähnen zu haben.


    Jetzt aber zurück zu den Konstitutionstypen
  • Kapha ist schwer, kalt & feucht
  • Pitta ist heiß, irgendwo zwischen leicht und schwer, ein bisschen schmierend
  • Vata ist leicht, kalt & trocken
    Es wäre natürlich schön, wenn sich irgendwie ein "symmetrisches" Bild ergäbe, das ich mir gut merken kann. Ansatzweise ist das ja auch gegeben. fussnote 1

    Vereinfacht unterteile ich die Typen gemäß Körperbau und Wärmebedürfnis so:
  • friert leicht & eher übergewichtig = KAPHA-typ
  • friert leicht & eher untergewichtig = VATA-typ
  • schwitzt eher & normalgewichtig = PITTA-typ

    Wie Samuel Hahneman schon bemerkte, sind die mentalen Symptome⁄Merkmale gewichtiger, als die körperlichen. Hier unterscheide ich (vereinfacht) nach der jeweiligen Gedächtnisleistung:
  • lernt langsam, vegisst nie = KAPHA-typ
  • lernt schnell, vergisst schnell = VATA-typ
  • lernt medium schnell, medium Gedächtnis = PITTA-typ

    Natürlich und auch leider sind die meisten Menschen Mischtypen. In unserer westlichen Gesellschaft dominiert auf der Ebenen der Gefühle das Feuer (PITTA). Wir sind alle so wettbewerbsorientiert und ziehen auch gern mal in den Krieg, sei es in der Ehe, auf dem Sportplatz, in der Debatte oder gar militärisch. Daher gibt es zwar eine ganze Reihe reiner PITTA-typen, aber kaum reine KAPHA- oder VATA-typen. Bei ihnen ist fast immer eine unterschiedlich große Portion mentales und⁄oder emotionales Feuer mit drin.

    Außerdem ist zu berücksichtigen, dass mit dem Alter, d.h. nach den Wechseljahren - auch der Mann muss durch etwas Vergleichbares durch - der VATA-anteil (Luft) im Menschen generell zunimmt, was sich durch erhöhtes Wärmebedürfnis& und trockene knackende Gelenke zeigt. Wer sich näher damit auseinandersetzen möchte, oder nachvollziehen, was ich behaupte, dem empfehle ich folgende Bücher, die mir selber gut geholfen haben:

    Ayurvedic Healing
    von David Frawley (deutscher Titel?)

    Yoga of Herbs
    von David Frawley & Vasant Lad
    deutscher Titel vermutlich: Ayurveda Pflanzenheilkunde



    Und jetzt zurück zum Leberzauber

    Auch ein VATA-typ mit schwacher Leber braucht Bitterstoffe, obwohl er schon von Haus aus kalt, leicht und trocken ist, was durch bitter noch verstärkt wird. In seinen Leberzauber sollen deshalb ausgleichende Stoffe sein, die seiner Konstitution entgegenwirken, die ihn wärmen, beschweren und "schmieren". Deswegen hat die Melasse für den Leberzauber-VATA Restsüße (schmiert), erhöhten Anteile von Terminalia Chebula (sauer, d.h. wärmend) und Asparagus racemosus (süß, d.h. beschwerend), L-Cystein (ziemlich sauer⁄wärmend) und Salz (schmiert & wärmt).

    Auch dem Kapha-typ ist eher kalt. Doch Trockenheit ist nicht sein Problem, eher zu viel Schmiere⁄Feuchtigkeit (Kapha). Darum wird sein Leberzauber-KAPH mit Melasse ohne Restsüße gemacht (weniger schwer, weniger schmierend) und enthält zusätzlich Ingwer & langen Pfeffer (Piper longum), was wärmt & trocknet.

    Der reine Pitta-typ, heiß wie von Haus aus ist, kann noch ein paar zusätzliche Bitterstoffe vertragen, so dass sein Leberzauber-PITTA ebenfalls mit Melasse ohne Restsüße gemacht wird, die Anteile der bitteren Kräuter (Azadirachta indica & Andrographis paniculata) erhöht sind und dazu noch MSM (bitter) enthält.

    Und was machen die ganzen Mischtypen?
  • KAPHA-Pitta Mischtypen sollten mit dem Leberzauber-forte anfangen und falls sie noch einen draufsetzen wollen, mit Leberzauber-PITTA weitermachen.
  • VATA-Pitta Mischtypen empfehle ich den "normalen" Leberzauber, und wenn sie der Hafer sticht, den Leberzauber-forte.

    Sie haben noch Fragen und Zweifel zu ihrer Konstitution? Lesen sie sich das ganze nochmals sorgfältig durch. Lassen sie sich dabei nicht von der Einfachheit verwirren. Nehmen sie dann ihren Mut für ein Experiment zusammen, und, falls der nicht reicht, rufen sie mich (Georg) an.

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    Leberzauber nach Konstitution


    Entwöhnung von Zigaretten, Kaffee, Tee u.a. anregenden Genußdrogen

    Viele Genußdrogen wie Kaffee, Tee und Zigaretten haben auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung. Das ist auch meistens der Grund für ihren Konsum. Will man sich von solchen Genußdrogen entwöhnen, dann fehlt dem Körper die gewohnte Anregung durch die Droge. Es kommt zu Verstopfungen im Darm, im Blut, im Gemüt und möglicherweise an vielen anderen Orten.

    In dieser Umgewöhnungsperiode benötigt der Körper Hilfe und Stimulation anderer Art. Die Leber ist für die "Drehzahl" des Stoffwechsels mitverantwortlich. Ausreichende Zufuhr von Bitterstoffen kann die fehlende Stimulation der Genußdroge ausgleichen. Zudem helfen die Bitterstoffe, rückständigen Stimulantien auf natürliche Weise aus dem Körper zu entfernen.



    Weitere gute Lebermittel

  • Aloe Vera: das frische Gel der Aloe barbadensis (alter Name für Aloe vera) in Honig konserviert ist unter dem namen AloeWohl im Shop erhältlich; hergestellt von Wolfram Göhler.

  • Wermutwein nach Hildegard von Bingen

  • Die grossen Schwedenbitter: Kräuter sammeln (besser) oder kaufen (realistischer, Bezugsquellen) und selber in Alkohol ansetzen oder die Schwedenbitter fertig kaufen.

  • MSM - Methyl-Sulfonyl-Methan: extrem bitteres weißes Pulver, wird meist in Kapseln oder als Presslinge verkauft; Dopingmittel für Rennpferde und daher im Großhandel recht preisgünstig erhältlich.

  • DCA - Desoxy-Cholic-Acid oder Gallensäure: weißes, bitteres Pulver in Kapselform aus der Apotheke erhältlich. DCA ist einer der Hauptbestandteile der Gallenflüssigkeit, die von der Leberproduziert wird und für die Verdauung (v.a. von Fetten) im Duodenum, unserem zweiten Magen, gebraucht wird.

  • L-Cystein (1⁄4 TL in ein Glas Wasser), pulverförmig von der Friedrich Wilhelm Apotheke in Braunschweig erhältlich. Ausführliche Info über L-Cystein im folgt unten.
    AloeWohl, L-Cystein, MSM

    L-Cystein

    MSM


    ÜBER L-CYSTEIN und GLUTATHION

    Die Zufuhr von Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit Cystein heben den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von Cystein sind:

  • Starkes Antioxidans: Allein oder als Bestandteil von Glutathion oder anderen Zellproteinen hat Cystein eine starke antioxidative Wirkung, indem es vor Schäden durch freie Radikale und damit vielen Krankheiten schützt. Cystein und Glutathion helfen auch die toxische Wirkung von Medikamenten und Chemikalien (ganz allgemein Vergiftungen), insbesondere von Schwermetallen zu reduzieren.
  • Entgiftung: Alkohol und andere Genußgifte, Drogen, peroxidierte Fette, bakterielle Gifte, Pestizide, Formaldehyd, zahlreiche Komponenten in Zigarettenrauch und Autoabgasen, Schwermetalle, Lebensmittelzusätze, MEDIKAMENTE, usw.
  • Bindegewebestruktur: Im Strukturprotein des Bindegewebes, der Muskel und der Knochen sind zwei Cystein–Moleküle durch ihre Schwefelgruppe (Disulfidbrücke) verbunden. Diese verleihen dem Gewebe eine besondere Festigkeit.
  • Fettsäure-Synthese: Spielt zusammen mit Pantothensäure eine entscheidende Rolle in der Synthese von Fettsäuren, die zur Produktion von Zellmembranen und Myelin (Hauptbestandteil der Nervenmarksscheide) gebraucht werden.
  • Immunität: Glutathion spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Leukozyten (Entzündungshemmung), indem sie die Funktion der Leukozyten lenken und verstärken.
  • Taurin-Synthese: Cystein kann zu Taurin umgeformt werden, das eine wichtige Rolle im Nerven-, Verdauungs- und Herz-Kreislauf-System spielt.
  • Einsatz bei: Arthritis, Atemwegserkrankungen, Grauer Star, Lebererkrankungen, Demenz, Magenentzündung/-geschwür, Psoriasis.

    Drei Aminosäuren - Methionin, Taurin und Cystein - enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsäue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten. (Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X)

  • Da die Resorption von oralem Glutathion unsicher ist, werden gewöhnlich Cystein oder N-Acetyl-Cystein (besonders preiswert in rezeptfreiem Hustensaft) 0,5 bis 1,5 g/Tag empfohlen.
  • Cystein wird besonders effizient absorbiert, wenn auf nüchternen Magen eingenommen. Soll der Glutathionspiegel gehoben werden, sollte Cystein mit Glutamin eingenommen werden (oder IV), ggf. mit Selen, Magnesium und Zink.
  • Cystin, eine Verbindung von zwei Cysteinmolekülen ist ungeeignet, da es keine antioxidativen Eigenschaften besitzt und Nierensteinbildung begünstigt. Große Mengen von Cystein können zu Cystin umgewandelt werden, was durch 2 bis 3-fache Zufuhr von Vit.-C im Verhältnis zu Cystein gemindert wird.
  • Vorsicht bei Diabetes: Hohe Cystein Dosen können die Wirkung von Insulin stören und damit die Kontrolle des Blutzuckers erschweren.

    L-Cystein

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    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    Aloe vera: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aloe_Vera.jpg
    Ayurvedische Konstitution: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ayurveda_humors.png
    Leber - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Liver_1.jpg
    Verdauungskanal - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg



    1 Im Eigenschaftspaar schwer-leicht befindet sich das Feuer schön in der Mitte zwischen dem sehr schweren Wasser und der sehr leichten Luft. Dass Wasser weniger kalt als Luft ist und damit irgendwo zwischen sehr heißem Feuer und sehr kalter Luft, kann ich mir an Hand des Windkühlungsfaktors auch noch ableiten. Wenn es aber zum Eigenschaftspaar trocken-feucht kommt, hört die Symmetrie auf. Dem sehr trockenen Extrem Luft stehen zwei verschiedene Arten von "feucht" gegenüber. Auf der einen Seite wässrige Feuchte und auf der anderen ölige. Im Hinblick auf die Unterscheidung, ob ein Körpergewebe fetthaltig ist (Nerven & Mark, Gelenkschleimhäute und Unterhautfettgewebe einschließlich visceraler Fetteinlagerungen) oder nicht (alle anderen Gewebe) macht es durchaus Sinn, obwohl die Symmetrie dahin ist, mit denen wir so gern unsere Gedankengebäude ausstatten.

    Es entspricht auch durchaus meiner Erfahrung, dass trockene Hitze einfacher zu ertragen ist, als feuchte Hitze. Und feuchte Kälte beißst trotz höherer Temperaturen (kurz über dem Gefrierpunkt) grimmiger, als es trockene Kälte kurz unter dem Gefrierpunkt tut.