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LEBERZAUBERBitterstoffe in Melasse zur Unterstützung der Leber |
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LEBERZAUBER Praktisches |
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Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat, in das Duodenum (Zwölffingerdarm), welches als zweiter Magen fungiert. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.
Und was mache ich, wenn ich ständig müde bin? Wie kann ich meine Leber unterstützen?
Also, über die Leber werden Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zum wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art Schlamm. Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.
Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:
Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich Hochleistungsport betrieben und entsprechend üppig gegessen. Ich hörte dann von einem zum anderen Tag mit dem Sport auf. Ich wurde dann ziemlich bald danach zum Lacto-Vegetarier, aß aber weiterhin die gewohnten Mengen. Etwa fünf Jahre später entwickelte ich schlecht schliessende Fusswunden, musste nachts häufig urinieren, wobei der Urin viel und nahezu farblos war, hatte oft trotz extremem Wassertrinken trockene Kehle und Gaumen, und war in der Dunkelheit trittunsicher - alles charakteristische Anzeichen von Diabetes.
Ich lebe seit Ende 1999 wieder in Deutschland und habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass dem Leberzauber bezüglich Breitenwirkung das Wasser reichen kann. Selbstverständlich können individuell abgestimmte Leberunterstützungen mit anderen Mitteln mindestens genaus so oder noch effektiver sein. Es wird aber in sehr vielen Fällen gar nicht einfach sein, an die unterstützende Kraft des Leberzauber heranzukommen oder ihn gar zu übertreffen.
Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein (ca. 400 bis 500 ml Melasse pro 100 g Kräuter):
Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da diese Mischung aus Bitterstoffen keinem Pilz und keiner Mikrobe, auch keinem größeren Parasiten schmeckt. Sie braucht keine Kühlung.
Am Anfang habe ich so viel Kräuter wie möglich in Melasse ohne Restsüße eingerührt. Der Leberzauber war extrem wirksam, aber auch extrem bitter. Kaum jemand wollte ihn kaufen. Irgendwann einmal, ich weiß nicht mehr warum, habe ich versuchsweise deutliche weniger Kräuter in die Melasse eingerührt und sofort verdoppelte und verdreifachte sich der Absatz. Ich verstand zwar die Welt nicht mehr: Die Leute zahlten nicht nur gerne für einen deutlich weniger wirksamen Leberzauber das gleiche Geld, nein, sie fingen sogar an, größere Mengen davon zu kaufen. Ich war gerade noch Kaufmann genug, um die Tatsache zu begrüßen zu können, dass weniger Bitterstoffe mir mein Leben mehr versüßen.
Leber - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Liver_1.jpg
Verdauungskanal - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg