Leber sauber mit dem LEBERZAUBER

Bitterstoffe in Melasse zur Unterstützung der Leber ( version )

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Die Leber

Digestive system diagram en

Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat, in das Duodenum (Zwölffingerdarm), welches als zweiter Magen fungiert. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

Ich vergleiche die Entgiftungsmechanismen des Körpers gern mit Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslichen Gifte), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Toxinen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Schlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun. Im Tagesbetrieb kann sie die anfallenden Mengen gar nicht vollständig bewältigen und ist auf die Nachtschicht angewiesen. Sie müsste auch bei normaler Lebensweise eigentlich den ganzen Tag weh tun.

Die Leber kann aber nicht schmerzen, denn sie besitzt keine Rezeptoren, die Schmerzen melden können. Falls die Leberregion schmerzt, dann kommen diese Meldungen vom umgebenden Gewebe, das von einer extrem geschwollenen Leber "eingedrückt" wird. Dann ist schon reichlich spät. Dieser Sachverhalt ist in "Asterix und der Avernerschild" bildlich sehr gut (und witzig) dargestellt.

Was sind die Vorstufen einer Lebervergrößerung? Wie kann ich diese bemerken? Woher weiß ich, wie es meiner Leber geht? - Keine Panik, es gibt eine sehr einfache Faustregel:

Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

Erklärung: Müdigkeit ist das erste aller „Kater"-Symptome. Einen Kater bekommen wir nach einer durchzechten Nacht, je nach Schwere begleitet von Kopfschmerzen, Übelkeit, Verspannungen, usw. Es sind die Symptome einer angehenden Alkohol-Vergiftung. Genau die gleichen Katersymptome - in wechselnden Zusammensetzungen und Schwere - bekommen wir auch von anderen leichten Vergiftungen wie u.a.:

Bei vielen Menschen wird die Leber im Tagesbetrieb unmerklich überfordert. Diese kleinen täglichen Überforderung summieren sich dann unmerklich auf. Die Symptome sind nicht plötzlich morgens da, sondern bauen sich über viele Jahre schleichend in so kleine Schritten, dass wir es für normal halten und die Verschlechterung unseres allgemeinen Zustandes erst bemerken, wenn wir schon chronisch krank geworden sind.

Zwei gute Nachrichten:

Die Leber ist unser regenerationsfähigstes Organ und Unternehmungslust ist ihr Jubel!

Wer ständig von Unternehmungslust geplagt ist oder wen ständig das „Tanzbein juckt", der braucht sich über den Zustand seiner Leber keine Gedanken machen.


Andographis paniculata oder Mahatikta (Sanskrit) - das grosse Bitter

Und was mache ich, wenn ich ständig müde bin? Wie kann ich meine Leber unterstützen?

Wachsartige Verklumpungen nach Leberreinigung

Also, über die Leber werden Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zum wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art Schlamm. Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

Links sehen sie solche wachsartigen Verklumpungen nach einer Leberreinigung. Die grüne Farbe kommt vom frischen Gallensaft, der mit der Zeit über gelb zu rostbraun oxidiert und den Stuhl dunkel färbt (das Eisen aus den ständig anfallenden toten Roten Blutkörperchen rostet).

Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst als Leber- oder Gallensteine, nachdem sie eine gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind.

Wichtige Info:


Entgiftung

Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:

Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann. Unter diesen Massnahmen ist die Leberunterstützung mit Bitterstoffen die wichtigste Massnahme. Bitterstoffe ermöglichen es der Leber, sich selbst zu regenerieren. Hier finden sie INFOs zu weiteren Entgiftungshilfen und hier einfache Gesundheits Rezepte für zu Hause.


Bitterstoffe

Manche Leute kommen mit den Bitterstoffen im Leberzauber oder auch mit Bitterstoffen im Allgemeinen einfach nicht klar. Obwohl ihre Leber eventuell Unterstützung dringend nötig hätte, können sie sich nicht dazu bringen, Bitterstoffe zu sich zu nehmen. Manchmal revoltiert der Magen und droht mit Erbrechen. Das liegt daran, dass Bitter ein uralter Alarmgeschmack ist und uns in unserer vorgeschichtlichen Jäger- und-Sammler-Zeit davor bewahrt hat, giftige Pflanzen zu essen.

Wermuth, unser bitterstes einheimisches Kraut, ist schon in relativ kleinen Mengen magentoxisch. Viele andere Bitterstoffe sind nicht nur das, sondern durch und durch toxisch, weswegen wir diese Alarm-Meldungen aus dem Bauch bekommen: "Vorsicht! Vergifte dich nicht!" Bitter wird daher instinktiv immer noch mit Gift und Lebensgefahr (z.B. Knollenblätterpilz) gleichgesetzt, obwohl sich die Situation grundsätzliche geändert hat.

Früher haben wir auch gar keine extra-Bitterstoffe gebraucht, denn sie waren im "normalen" Essen in kleinen Mengen allgegenwärtig. Als wir dann vor etwa 150 Jahren angefangen haben, diese natürlichen Bitterstoffe systematisch aus den Nahrungsmitteln heraus zu züchten, wurde es für unsere Leber richtig schwierig. Sie ist zwar das regenerationsfähigste Organ im Körper, braucht aber zur Regeneration die Anregung durch Bitterstoffe, die heutzutage aus dem Essen nicht mehr bekommt.

Deswegen arbeitet bei vielen Menschen des westlichen Kulturkreises die Leber "unter Wert" - sie könnte besser, tut es aber nicht. Weil eben das gewisse Etwas fehlt, das sie schätzt und braucht, die Bitterstoffe. Wenn man bedankt, dass die Leber täglich etwa 700 ml bitteren Gallensaft produzieren muss, macht das sogar Sinn.

Bitterstoffe sind bei uns praktisch nur noch über Nahrungsergänzungsmittel erhältlich - es sei denn, man sammelt bittere Kräuter in der Natur, oder pflanzt sie im eigenen Garten an. Entsprechende Anleitungen zum Sammeln, Anpflanzen und Zubereiten finden sie in Büchern wie

Der Kleine Dokter, Alfred Vogel, Verlag A. Vogel (CH-) Teufen
Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Maria Treben, ISBN 3-85068-090-0
Heilkräuter aus dem Garten Gottes, Maria Treben, ISBN 3-453-41704-6
Fundgrube Gesundheit und Leben Band 1 bis 3, Oetinger, Beck, Ebeling, nur schriftlich bestellbar von Buchdienst Oettinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen, FAX 07948-2446, base-ist-lebenwebde


Die Eigenschaften von Bitterstoffen

Bitterstoffe

Was mache ich also, wenn mir schon kalt ist? Oder wenn meine Gelenke bereits ein Problem mit der Schmierung haben? Kann ich zur Unterstützung meiner Leber trotzdem Bitterstoffe nehmen?

Ja, natürlich, aber eben nicht reine Bitterstoffe, sondern in einer Kombination mit anderen Kräutern, die ausgleichend wärmen und schmieren. Da wir alle unterschiedlich sind ist der Bedarf an ausgleichenden Kräutern auch unterschiedlich. Die Konstitution kommt ins Spiel. Mehr dazu weiter unten.


Eigene Erfahrungen

Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich Hochleistungsport betrieben und entsprechend üppig gegessen. Ich hörte dann von einem zum anderen Tag mit dem Sport auf. Ich wurde dann ziemlich bald danach zum Lacto-Vegetarier, aß aber weiterhin die gewohnten Mengen. Etwa fünf Jahre später entwickelte ich:

Das sind alles charakteristische Anzeichen von Diabetes. Zu der Zeit, etwa 1990, hielt ich mich in Malaysia und Singapore auf und hatte viele Kontakte zur indisch-stämmigen Volksgruppe. Die traditionelle Medizin der Inder ist der Ansicht, dass die Funktionen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erst versagen können, wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet. Solange die Leber gesund ist, kann sich keine Pankreas-Krankheit wie Diabetes entwickeln. Folglich wird Diabetes im Anfangsstadium als Leberschwäche behandelt, im Klartext mit einer radikalen Diätumstellung plus reichlich Bitterstoffe.

Ich verzichtete weitgehend auf weißen Zucker, Schokolade, usw., und schränkte den Konsum von Produkten aus raffinierten Mehlen drastisch ein. Zusätzlich nahm ich dreimal täglich einen Teelöffel einer Mischung von bitteren Kräutern in Melasse ein, die ich über meine indischen Freunde kennengelernt habe und heute als Leberzauber bezeichne. Meine allgemeine Verfassung wurde kontinuierlich besser. Nach neun Monaten waren alle körperlichen Diabetes-Symptome verschwunden, und ich reduzierte die Kräutereinnahme auf zweimal täglich. Nach weiteren 4 bis 5 Monaten nahm ich den Leberzauber nur noch nach Bedarf zu mir, was ich auch heute noch tue. Diabetes Symptome könnte ich immer noch entwickeln, aber erst nach längerem Missbrauch von zuckerhaltigen Produkten. Eine Tafel Schokolade pro Tag reicht dafür nicht.

10 Jahre später kam ich zurück nach Deutschland. In der Apotheke erhältliche Bitterstoffe haben meinem aus Asien mitgebrachten Qualitätsanspruch nicht genügen können. Ich vermute, das liegt vor allem am kommerziellen Anbau und der maschinellen Verarbeitung. Selbst hochwirksame Pflanzen wie Mariendistel und Aloe Vera sind als Apotheken-gängige Präparate für mich nicht zufrieden stellend.

Durch Versuche mit einheimischen Kräutern wurde mir schnell klar, dass ich mich durch Wildsammlung zwar selbst versorgen kann, es aber für andere unbezahlbar bleibt. Entgegen meiner Wunschvorstellung von einer einheimischen Lösung suchte ich daher nach Lieferanten für die Zutaten meines bewährten Leberzaubers und wurde fündig. Seitdem wächst das Interesse am Leberzauber, dieser modernen Variante eines traditionellen indischen Rezepts aus dem Vaedyak Shastra (ein bengalischer Zweig des Ayurveda).

Ich habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass den Leberzauber hinsichtlich seiner Breitenwirkung aussticht. Selbstverständlich kann individuell abgestimmte Leberunterstützungen mit anderen Mitteln mindestens genau so oder noch effektiver sein. Es ist aber nicht einfach die allgemeiner unterstützende Kraft des Leberzauber zu übertreffen.


das Rezept - Leberzauber selber machen

Zum Einstieg für alle bestens geeignet: Wenn sie erstmal probieren möchten ohne sich allzu viele Gedanken zu machen ("vielleicht lohnt es sich ja gar nicht"), oder wenn sie geschmackliche Bedenken wegen der Bitterstoffe haben (es ist geschmacklich die mildeste Variante), in diesen Fällen sind sie mit dem "normalen" Leberzauber gut beraten. Ausserdem ist es die preiswerteste Variante.

Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein :

Die rechtliche Situation:


Zubereitung

Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da diese Mischung aus Bitterstoffen keinem Pilz und keiner Mikrobe, auch keinem größeren Parasiten schmeckt. Sie braucht keine Kühlung.

Noch ein Wort zur Melasse und zu Kräutern

Egal wo wir Melasse bisher gekauft haben, kann sich die Dünnflüssigkeit bzw. ihre Dickflüssigkeit von Charge zu Charge ändern. Bis zum Jahr 2013 war in jedem Jahr die "Herbstmelasse" dünnflüssiger als im Rest des Jahres. Jedoch scheint sich 2013 der Standard geändert zu haben und alle Melasse ist generell dünnflüssiger als zuvor. Wir befürchten dass das so bleiben könnte. Die Auswirkung auf Leberzauber ist, dass dieser auch dünnflüssiger wird, obwohl gleich Kräutermengen wie zuvor verwendet werden.

Auch die Kräuter sind jedesmal ein bisschen anders. Farbe, Konsistenz, Geschmack variieren eben. Dazu kommt der Mahlgrad. Bei der Terminaliafrucht kann die Körnung (Mahlgrad) innerhalb der gleichen Charge sehr unterschiedlich sein. Die größeren Körner fühlen sich hart wie Stein an, weichen aber in der Melasse auf und "vergehen" mit der Zeit. Die Spargelwurzel klumpt generell, da sich die gemahlenen Wurzelfasern sofort anfangen miteinander zu verhaken. Diese Klumpen kann man mit der Hand zerdrücken. Auch das Androgrophiskraut habe ich schon mit kleinen harten Körnchen bekommen, die ebenfalls aufweichen.


Einnahme-Empfehlung

½ TL morgens nüchtern und ½ TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die zukünftige Benutzung und Dosierung. Falls sie zwischen 1:00 und 3:00 Uhr nachts aufwachen sollten und Schwierigkeiten haben, wieder einzuschlafen, dann nehmen sie zu dieser Zeit nochmals ½ TL.

Leberzauber

Bezugsquellen


verschiedene LEBERZAUBER - die "Konfektionsgrößen"

Am Anfang habe ich so viel Kräuter wie möglich in Melasse ohne Restsüße eingerührt. Der Leberzauber war extrem wirksam, aber auch extrem bitter. Kaum jemand wollte ihn kaufen. Irgendwann einmal, ich weiß nicht mehr warum, habe ich versuchsweise deutliche weniger Kräuter in die Melasse eingerührt und sofort verdoppelte und verdreifachte sich der Absatz. Ich verstand zwar die Welt nicht mehr: Die Leute zahlten nicht nur gerne für einen deutlich weniger wirksamen Leberzauber das gleiche Geld, nein, sie fingen sogar an, größere Mengen davon zu kaufen. Ich war gerade noch Kaufmann genug, um die Tatsache zu begrüßen zu können, dass weniger Bitterstoffe mir mein Leben mehr versüßen.

Da der Leberzauber jetzt wegen weniger Kräutern dünnflüssiger war, entstand das Probleme, dass die Dosen nicht dicht halten. Deswegen begann ich nach Melasse zu suchen, die dickflüssiger ist. Ich fand eine Bio-Melasse, die zudem noch besser schmeckt. Doch Diabetiker waren jetzt nicht mehr glücklich. Auch Menschen, die über längere Zeiträume mit dem Leberzauber bekannt geworden waren, weinen dem "alten" Leberzauber nach, und zwar so sehr, dass ich mich entschlossen habe, die ursprüngliche Variante unter der Bezeichnung LEBERZAUBER-forte wieder verfügbar zu machen. Damit mein Leben weiterhin süß bleibt, kosten die Zutaten zum LEBERZAUBER-forte 50% mehr, das Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Bitterstoffe ist ein klein bisschen besser als beim "normalen" Leberzauber.


Der "normale" LEBERZAUBER - einer für alle

Zum Einstieg für alle bestens geeignet: Wenn sie sich mit ihrer Konstitution nicht sicher sind, oder wenn sie erstmal probieren möchten ohne sich allzu viele Gedanken zu machen (vielleicht lohnt es sich ja gar nicht), oder wenn sie geschmackliche Bedenken wegen der Bitterstoffe haben (es ist geschmacklich die "mildeste" Variante), in all diesen Fällen sind sie mit dem "normalen" Leberzauber gut beraten. Ausserdem ist es die preiswerteste Variante.


LEBERZAUBER-medium - noch einer für alle

Dieser Leberzauber vedankt seine Existenz der "Konstitution" von Maren. Sie ist eine Frau und nicht mehr ganz die allerjüngste, soll heißen ihr Bizeps reicht einfach nicht aus den LEBERZAUBER-forte anzurühren, jedenfalls nicht in großen Mengen. Also nimmt sie etwas mehr Kräuter als beim "normalen" LEBERZAUBER und etwas weniger als beim LEBERZAUBER-forte und die dünnflüssige Melasse. Dann passt's mit dem rühren und heraus kommt eine Variante zwischen "normal" und forte, der LEBERZAUBER-medium eben. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


LEBERZAUBER-forte

Nicht entbitterte, dünnflüssige Melasse ohne Restsüße mit so vielen Kräutern, dass der Löffel stecken bleibt. Für Diabetiker und andere Fans reiner Bitterstoffen mit 65 % mehr Kräutern (!), was den Leberzauber viel bitterer und kräftiger macht & der Leber einen stärkeren Regenerationsimpuls gibt. Die verwendete Melasse enthält weniger Restsüße, weswegen der LEBERZAUBER-forte für Diabetiker besser geeignet ist.


LEBERZAUBER-plus

Von den vier Kräutern der Leberzauber Grundmischung sind lediglich zwei bitter. Die beiden anderen, wie auch die Melasse, steuern den (zum Teil) ungewünschten Eigenschaften von Bitterstoffen entgegen:

Wird Ilex Kaushue der Grundmischung hinzugefügt, erhöht sich der prozentuale Anteil der Bitterstoffe, es entsteht eine noch "härtere" Variante, der LEBERZAUBER-plus. Sie ist eine Weiterentwicklung des Biogärtner Heinz Machura (www.karde-teasel.com).

In manchen vietnamesischen Geschäften kann man die getrockneten Blätter von Ilex kaushue kaufen. Bekannt sind sie dort unter dem Namen CHE DANG oder auch CAO BANH (gesprochen KAO-BANG), dem Namen der vietnamesischen Provinz, wo die Bäume wachsen und die Blätter geerntet werden (siehe Foto links mit original Verpackungsaufschrift). Melasse und Kräuter-Gesamtmenge sind identisch mit LEBERZAUBER-forte. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


LEBERZAUBER-Reis - wer Melasse nicht ab kann

Wenn eine Allergie gegenüber Zuckerrohrmelasse besteht oder sonstige wichtige Gründe dagegen sprechen, kann als Melasse-Ersatz Bio-Reissirup verwendet werden, dessen Viskosität ("Dickflüssigkeit") etwa der von Bio-Zuckerrohrmelasse mit viel Restsüße entspricht. Auch diese Idee und ihre erste Umsetzung geht auf Heinz Machura zurück. Sie wurde dann von Berit Jesse übernommen und weitergeführt.

Meine Meinung ist, dass die Zuckerrohrmelasse mehr als nur der Träger für die Kräuter ist, und einen synergetischen Effekt mitbringt. Andere süße Trägerstoffe tun das nicht. Auch Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup wären denkbar, aber ich empfehle sie nicht, denn Sie bringen geschmacklich eher eine Verschlechterung. Wie dem auch sei, sie sind alle herzliche eingeladen, in jeglicher Hinsicht mit dem Leberzauber zu experimentieren und ihn auf ihre persönlichen Eigenheiten abzustimmen.

Die proportionalen Angaben für eine "erprobte" Zusammensetzung des LEBERZAUBER-Reis entnehmen sie bitte den Zutaten-Tabellen. Im Gegensatz zu den anderen Leberzauber-Sorten, die alle auf Melasse basieren, ist der LEBERZAUBER-Reis nicht unbegrenzt haltbar und sollte innerhalb von 3 Monaten verbraucht werden. Es ist die einzige Leberzauber-Sorte, in der sich je Schimmel entwickeln konnte. Das kam bisher nur einmal vor und hängt vermutlich davon ab, wo der Reissirup herkommt. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


LEBERZAUBER-curcumin - der "schokoladige"

In puncto Bitterstoffen zwischen normalem und Leberzauber-forte angesiedelt, werden Gelbwurz (Curcuma longa) und Langer Pfeffer (Piper longum) zugefügt. Das Piperin aus dem Pfeffer ist ein ähnlicher Syergent für Curcumin wie OPC für Vitamin-C. Die Cholesterin-senkenden Eigenschaften von Curcumin sind bestens erforscht und nachgewiesen. Geschmacklich führt dieser Leberzauber, insbesonderen wenn mit Bio-Melasse angerührt, eine zarte schokoladige Note, die nur mit gutem Willen wahrnehmbar ist.

Ausgetüfftelt hat ihn der PITTA-KAPHA Mischtyp unseres Teams, Michael, und zwar in erster Linie für sich selbst. Nachdem der Leberzauber-curcumin sich so gut im Eigenversuch bewähert hatte, haben wir uns nach weiteren erfolgreichen Versuchen bei anderen PITTA-KAPHA Mischtypen entschlossen, das Rezept zu veröffentlichen.

Seine Erfahrungen mit Curcumin schildert Michael hier. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


LEBERZAUBER-Safran - der "luxuriöse"

Safran ist eine Krokus-Art (Crocus sativus), die im Herbst violett blüht. Aus den rötlichen Stempeln ihrer Blüten (siehe Foto rechts) wird das ebenfalls Safran genannte Gewürz gewonnen. Safran schmeckt bitter-herb-scharf, was bei seiner gewöhnlichen Verwendung als Gewürz – anders als der typische Duft – nicht zum Tragen kommt. In guter Qualität kostet er 5600,- € pro kg aufwärts (Stand 01-2016) - etwa 160.000 Blüten werden dazu benötigt (!) - was seine Verwendung stark einschränkt. Sein Bitterstoff Safranbitter ist geschmacklich recht dominant.

Safran braucht als Synergent Curcumin und Curcumin braucht als Synergent Piperin. Da liegt es nahe den Leberzauber-curcumin als Basis zu nehmen und Safran hinzuzufügen. Das siedelt dann den Leberzauber-Safran in puncto Bitterstoffen im Bereich von Leberzauber-medium an. In mittelalterlichten Berichten wird von viel von der berauschenden Wirkung berichtet die bei 13-18g manchmal tödlich verlief. Heute nennt man so etwas entweder eine Partydroge oder ein natürliches anti-Depressivum. Zeitgenössische Untersuchungen bestätigen die stimmungserhellende Wirkung. Sie bestätigen auch dass Safran hilfreich für Augen & Leber ist und ungehemmten Appetit auf Süßes zügelt (vgl. zentrum-der-gesundheit.de). Laut Ayurveda tun das ja alle Bitterstoffe.

Den Tip einen Leberzauber mit Safran ins Programm aufzunehmen bekam ich vom Heilpraktiker-Ehepaar Schreiber-Ringel aus Flörsheim, die den von ihnen viel genutzten Leberzauber-plus mit Safran verstärkt haben. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle. Auf Grund des Kilopreises von Safran füge ich der Größe S etwa 1g Safran hinzu. Sie können natürlich mehr davon hinzufügen falls es ihr finanzielle Situation gestattet. Bevor sie auch nur in die Nähe der oben erwähnten mittelalterlichen tödlichen Dosis kommen, müssten sie der Größe-S 15g zufügen und den Doseninhalt auf einmal aufessen. Um das mit der normalen Dosierungsempfehlung von einem halben Teelöffel zu erreichen, braucht es etwa 450g Safran in der Größe-S. Das ist schlicht unmöglich; es würde auch mindestens 2500,- € kosten.


LEBERZAUBER-CuZi - der "magenfreundliche"

Auf der Grundlage von LEBERZAUBER-curcumin und im Bestreben zur Weihnachtszeit den Geschmack mit etwas leberdienlichem weiter aufzuwerten kam Berit auf die Idee Zimt hinzuzufügen. Die Begründung dafür liefert zentrum-der-gesundheit.de:

Eine bekannte Eigenschaft des Zimts ist seine Blutzucker senkende Wirkung. Die Entdeckung dieser speziellen Wirkung des Zimts soll sich folgenderrmassen zugetragen haben: Einst wollten Wissenschaftler den Einfluss verschiedener Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel testen. Auch ein Apfelstrudel mit viel Zimt war darunter. Die Forscher waren sich selbstverständlich sicher, dass der süsse Strudel den Blutzuckerspiegel stark anheben werde. Doch stieg der Blutzuckerspiegel nicht so dramatisch, wie das nach einem zimtfreien Strudel der Fall war. Sofort führte man eine weitere Studie durch, in deren Mittelpunkt der Zimt stand. Das Ergebnis der Untersuchung wurde bereits im Jahr 2003 im Fachmagazin "Diabetes Care" veröffentlicht...

Gedacht-getan: von allen Kräutern ein bisschen weniger und stattdessen dieses Gewicht in Zimt dazu ließ den LEBERZAUBER-CuZi entstehen. Dieser Leberzauber hat sogar weniger Bitterstoffe als der "einer-für-alle"-Leberzauber und ist in puncto Bitterstoffe unsere "mildester" Leberzauber Variante. Er hat einen sehr hohen Zimt- und auch werden Gelbwurzanteil (Curcuma longa), dazu kommt etwas von dem Curcumin-Synergent Piperin als Langer Pfeffer (Piper longum). Durch den geringen Bitterstoffanteil ist LEBERZAUBER-CuZi gut für diejenigen geeignet, die geschmackliche Probleme (Igitt!) mit Bitterstoffen haben. CuZi steht natürlich für Curcuma & Zimt. Diabetiker sollten beobachten wie sehr Zimt bei ihnen den Blutzucker senkt oder nicht! Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%A4nzender_Lackporling#/media/File:Ganoderma_lucidum_01.jpg

LEBERZAUBER-Reishi - der milde

Reishi oder Ganoderma lucidum wird in der TCM häufig als Heilpilz verwendet; siehe wikipedia. Bei klinischen Untersuchungen in China wurde festgestellt, dass sich der Cholesterinspiegel bei vielen Patienten mittels Reishi wieder normalisierte, obwohl die meisten Patienten ihre Essgewohnheiten nicht umstellten. Das "gute" HDL-Cholesterin erhöhte sich während der Behandlung und das "schlechte" LDL-Cholesterin wurde gesenkt.

Der "milde" ist in puncto Bitterstoffe zwischen "nomalem" LZ und LZ-forte angesiedelt. Der Reishi-Anteil ist genau so hoch wie die anderen vier Kräuter der Grundmischung. Der Reishi Pilz bringt einen kräftigen Eigengeschmack mit der irgendwie dazu führt dass LZ-Reishi milder schmeckt als der "normale" LZ, obwohl er mehr Bitterstoffe enthält. Der Reishi nimmt mit der Zeit zu. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.



Wichtige Hinweise & der TERMINATOR

Viel hilft nicht immer viel! Bitterstoffe Kühlen, Trocknen und Entgiften. Die Süsse der Melasse gleicht den trocknenden und den kühlenden Effekt der Bitterstoffe etwas aus. Für alte und untergewichtige Menschen - solche mit "Vata" Konstitution - können die verbleibenden kühlenden und trocknenden Effekte des Leberzauber trotzdem zu stark sein. In diesem Fall bietet die alleinige Einnahme von Terminalia chebula (Foto) oft eine gute Alternative.

Terminalia chebula ist kaum bitter und hat trotzdem stark blutreinigende Eigenschaften. Man kaufe statt dem Pulver die ganzen getrockneten Früchte, breche ein kleines Stückchen von der halben Grösse des kleinsten Fingernagels ab, und lasse es in der Backentasche langsam zergehen (dauert bis zu einer Stunde). Alternativ kann man sich den Terminator fertigen. Die proportionalen Mengen der Zutaten entnehmen sie bitte der Zutaten-Tabelle.

Terminalia chebula

VATA, PITTA, KAPHA - Leberzauber nach Konstitution

Sie können Leberzauber aber auch ihrer Konstitution entsprechend wählen. Hier sind die Mengenverhältnisse der Grundmischung auf die drei ayurvedischen Konstitutionstypen abgestimmt. Weitere Zutaten werden mit dem gleichen Ziel beigefügt und man erhält Leberzauber-VATA, Leberzauber-PITTA oder Leberzauber-KAPHA.


Konstitution
VATA
"dünne Frostbeule"
KAPHA
"beleibte Frostbeule"
PITTA
"athletischer Hitzkopf"
Merkmale
  • friert leicht
  • eher untergewichtig
  • lernt schnell
  • vergisst schnell
  • friert leicht
  • eher übergewichtig
  • lernt langsam
  • vegisst nie
  • schwitzt eher
  • normalgewichtig
  • lernt medium schnell
  • medium Gedächtnis
Ein VATA-typ mit schwacher Leber braucht Bitterstoffe, obwohl er schon von Haus aus kalt, leicht und trocken ist, was durch bitter noch verstärkt wird. In seinen Leberzauber sollen deshalb mehr ausgleichende Stoffe sein die seiner Konstitution entgegenwirken, die ihn wärmen, beschweren und "schmieren". Deswegen hat die Melasse für den Leberzauber-VATA mehr Restsüße (schmiert), erhöhten Anteile von Terminalia Chebula (sauer, d.h. wärmend) und Asparagus racemosus (süß, d.h. beschwerend), L-Cystein (ziemlich sauer/wärmend) und Salz (schmiert & wärmt). Ab etwa 40 Jahren steigt der VATA-Anteil in allen Menschen allmählich an, bei den einen schneller, bei den anderen langsamer. Entsprechend steigt die Empfindsamkeit gegenüber Kälte und Austrocknung.
Auch dem KAPHA-typ ist eher kalt. Doch Trockenheit ist nicht sein Problem, eher zu viel Schmiere/Feuchtigkeit (Kapha). Darum wird sein Leberzauber-KAPHA mit wenig Restsüße enthaltender Melasse gemacht (weniger schwer, weniger schmierend) und enthält zusätzlich Ingwer & langen Pfeffer (Piper longum), was wärmt & trocknet.
Der reine PITTA-typ, heiß wie er von Haus aus ist, kann noch ein paar zusätzliche Bitterstoffe vertragen, so dass sein Leberzauber-PITTA ebenfalls mit wenig Restsüße enthaltender Melasse gemacht wird, die Anteile der bitteren Kräuter (Azadirachta indica & Andrographis paniculata) erhöht sind und dazu noch MSM (bitter) enthält. Eine Alternative ist der Leberzauber-PLUS.

In unserem westlichen Kulturkreis gibt es den PITTA-typ am häufigsten. Viele weitere Menschen haben einem von zwei vorherrschenden konstitutionellen Mischtypen, nämlich PITTA-VATA oder PITTA-KAPHA. Reine KAPHA-typen gibt es nicht so häufig, reine VATA-typen auch nicht. Insgesamt dominiert bei uns PITTA (statistisch) deutlich.

Und was können Mischtypen tun?

KAPHA-PITTA

  1. Leberzauber-curcumin
  2. Leberzauber-forte bei höherem Bedarf an Bitterstoffen
  3. wer noch einer draufsetzen will: Leberzauber-PLUS oder Leberzauber-PITTA

VATA-PITTA

  1. "normaler" Leberzauber
  2. bei höherem Bedarf an Bitterstoffe: Leberzauber-CuZi
  3. wenn der Hafer sticht: Leberzauber-forte.

Sie haben noch Fragen zu oder Zweifel an ihrer Konstitution? Lassen sie sich dabei nicht von der Einfachheit verwirren. Falls doch, finden sie ausführliche Info zur den Konstitutions-Typen. Lesen sie sich das ganze sorgfältig durch. Nehmen sie dann ihren Mut für ein Experiment zusammen und probieren sie einfach kleine Mengen. Verlassen sie sich dabei auf die Rückmeldungen von ihrem Körper, und falls das nicht reicht oder zuviel ist, rufen sie einfach an.

Leberzauber nach Konstitution
Erfahrungen & Fragen zum LZ


Bitterstoffanteil der verschiedenen Leberzauber-Sorten im Vergleich untereinander

Summe Gewichtsprozent (ohne Melasse) der bitteren Zutaten Neem, Andrographis, Ilex, MSM *
* bezogen auf LZ-forte, nicht auf die Gesamteinwaagen der jeweiligen LZ-Sorten. So sind z.B. auch die Hälfte der LZ-medium Kräuter bitter (50% der Gesamteinwaage), aber im Vergleich zur gleichen Menge LZ-forte sind es deutlich weniger bittere Kräuter, nämlich nur 41%.
LZ-
PITTA
LZ-
plus
LZ-
forte
LZ-
Reis
LZ-
medium
LZ-
Reishi
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
Leber-
Z
auber
LZ-
KAPHA
LZ-
CuZi
LZ-
VATA
58%
57%
50%
50%
41%
40%
39%
38%
31%
31%
25%
19%

Wie oben bereits geschildert haben Bitterstoffe nicht nur die gesuchte Eigenschaft (Unterstützung der Leber), sie kühlen auch und trocknen aus (Schleimhäute). Je nach Konstitutionstyp ist das vor allem im Dauerbetrieb mehr oder weniger unerwünscht und zwei der vier Basiskräuter sind dazu da, diese unerwünschten Eigenschaften auszugleichen. Der folgenden Tabelle können sie vergleichend die prozentualen Anteile (Summe) von Kräutern entnehmen, die:

  1. wärmen - der Kühlung entgegenwirken
  2. "schmieren" - der Austrockung entgegenwirken
  3. kühlen & trocknen (Bitterstoffe)

Bitterstoffe im Vergleich mit wärmenden und "schmierenden" Zutaten

Gewichtsprozent bezogen auf Gesamteinwaage innerhalb einer Leberzauber-Sorte *
* hier geht es um das Verhältnis der Kräutereigenschaften "bitter", "schmierend" und "trocknend" innerhalb einer Sorte Leberzauber. So ist zum Beispiel dieses Verhältnis in den Sorten LZ-forte, LZ-medium und im "normalen Leberzauber gleich, obwohl die Gesamteinwaage von Kräutern in allen drei Sorten unterschiedlich ist.
Leber-
Z
auber
LZ-
medium
LZ-
forte
LZ-
VATA
LZ-
KAPHA
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
LZ-
CuZi
LZ-
Reishi
LZ-
plus
LZ-
PITTA
LZ-
Reis
"schmierende" Zutaten (Spargelwurzel, Salz)
25%
25%
25%
40%
23%
19,5%
19%
12,5%
20%
22%
16%
25%
wärmende Zutaten (Myrobalan, Ingwer, Pfeffer, L-Cystein)
25%
25%
25%
40%
47%
19,5%
20%
17,5%
20%
22%
16%
25%
Bitterstoffe (Andrographis, Neem, Ilex, MSM, Safran)
50%
50%
50%
20%
30%
39%
38%
25%
40%
56%
68%
50%
sonstige Zutaten
(dicke Melasse & Curcuma schmieren leicht, Zimt wärmt leicht)
dicke Melasse
-
-
dicke Melasse
-
-
22%
Curcuma
22% Curcuma 23% Zimt
20%
Reishi
-
-
-



Leberzauber anrühren

Trotz der Zähflüssigkeit von Melasse, die durch das Einrühren von Kräutern noch zunimmt, ist es zwar möglich kleine Mengen Leberzauber anzurühren, aber das Abwiegen der Kräuter ist manchmal ein Problemchen. Deshalb empfehle ich einen Mindestansatz mit 500 ml Melasse.

Falls sie sich trotzdem dran wagen wollen - die dazu erforderlichen Mengen für Größe S sind exakt 1/10 der Größe L. Und Größe M ist übrigens 50% von Größe L. In den folgenden Tabellen finden sie die Mengenangaben der Zutaten, die sie für verschieden große Ansätze brauchen:

SHOPPING-Listen für LZ-Sorten & andere Rezepte in den Größen S, M & L

die jeweilige Liste öfffnet sich in einem neuen Fenster
Leber-
Z
auber
LZ-
medium
LZ-
forte
LZ-
VATA
LZ-
KAPHA
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
LZ-
CuZi
LZ-
Reishi
LZ-
plus
LZ-
PITTA
LZ-
Reis
Termi-
nator
Löwen-
herz
Kräuter-
violett
S
Liste
Liste
Liste
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
1/10 der
Größe L
Liste
Liste
Liste
Liste
M & L
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste
Liste

PS: ab 100g/Kraut bekommen sie bei unserem Lieferanten Kräuter Schulte die Kräuter günstiger als bei uns


ÜBERSICHT - Zutaten für alle LZ-Sorten & andere Rezepte in allen Größen

Leber-
Z
auber
LZ-
medium
LZ-
forte
LZ-
VATA
LZ-
KAPHA
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
LZ-
CuZi
LZ-
Reishi
LZ-
plus
LZ-
PITTA
LZ-
Reis
Termi-
nator
Löwen-
herz
Kräuter-
violett
Melasse dick dünn dünn dick dünn dünn dünn dünn dünn dünn dünn Reis-
sirup
dick Honig Honig &
Alkohol
VIER BASIS KRÄUTER
Spargel
XL:
L:
M:
S:

125g
50g
25g
5g

162,5g
65g
32,5g
6,5g

200g
80g
40g
8g

175g
70g
35g

175g
70g
35g

150g
60g
30g

150g
60g
30g

100g
40g
20g

160g
64g
32g

175g
70g
35g

125g
50g
25g

200g
80g
40g
Myrobalan
XL:
L:
M:
S:

125g
50g
25g
5g

162,5g
65g
32,5g
6,5g

200g
80g
40g
8g

175g
70g
35g

225g
90g
45g

150g
60g
30g

150g
60g
30g

100g
40g
20g

160g
64g
32g

175g
70g
35g

125g
50g
25g

200g
80g
40g

500g
200g
100g
20g
Neem
XL:
L:
M:
S:

125g
50g
25g
5g

162,5g
65g
32,5g
6,5g

200g
80g
40g
8g

75g
30g
15g

125g
50g
25g

150g
60g
30g

150g
60g
30g

100g
40g
20g

160g
64g
32g

175g
70g
35g

225g
90g
45g

200g
80g
40g
Androgr.
XL:
L:
M:
S:

125g
50g
25g
5g

162,5g
65g
32,5g
6,5g

200g
80g
40g
8g

75g
30g
15g

125g
50g
25g

150g
60g
30g

150g
60g
30g

100g
40g
20g

160g
64g
32g

175g
70g
35g

225g
90g
45g

200g
80g
40g
SONSTIGE KRÄUTER
-
-
-
LZ-
VATA
LZ-
KAPHA
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
LZ-
CuZi
LZ-
Reishi
LZ-
plus
LZ-
PITTA
-
-
Löwen-
herz
Kräuter-
violett
Ilex K.
XL:
L:
M:

100g
40g
20g
MSM
XL:
L:
M:

100g
40g
20g
Safran
XL:
L:
M:

25g
10g
5g
Steinsalz, L-Cystein
XL:
L:
M:
je
75g
30g
15g
Ingwer
XL:
L:
M:

50g
20g
10g

125g
50g
10g
L. Pfeffer
XL:
L:
M:

50g
20g
10g

25g
10g
5g

25g
10g
5g

25g
10g
5g
Gelbwurz
XL:
L:
M:

175g
70g
35g

175g
70g
35g

175g
70g
35g
Reishi
XL:
L:
M:

160g
64g
32g
Zimt
XL:
L:
M:

200g
80g
40g

XL:
L:
M:
S:

- / -
100g
50g
10g

125g
50g
10g
- / -
schwarzer Kardamom
L:
M:
S:
100g
50g
10g
Tulsi, Thymian,
Wegerich


XL:
L:
M:
je
125g
50g
10g
GESAMT-EINWAAGE
Leber-
Z
auber
LZ-
medium
LZ-
forte
LZ-
VATA
LZ-
KAPHA
LZ-
Safran
LZ-
curcumin
LZ-
CuZi
LZ-
Reishi
LZ-
plus
LZ-
PITTA
LZ-
Reis
Termi-
nator
Löwen-
herz
Kräuter-
violett

XL:

L:

M:

S:

500g

200g

100g

20g

650g

260g

130g

32,5g

800g

320g

160g

40g

650g

260g

130g

700g

300g

135g

825g

330g

165g

800g

320g

160g

800g

320g

160g

800g

320g

160g

800g

320g

160g

800g

320g

160g

800g

320g

160g

500g

200g

100g

20g
ml:
4400

1700

850

170

- / -

200g

100g

20g

625g*

250g*

50g*

- / -

* Mengenangaben für Kräuterviolett: M ergibt etwa 1,3 Liter, L etwa 2,7 und XL etwa 7 Liter


Tipps zum Anrühren




Konstitution ausführlicher betrachtet

Obwohl wir Menschen so verschieden sind, dass es jeden von uns nur einmal gibt, ähneln wir uns auch, und zwar so sehr, dass alle großen Kulturen Konstitutionslehren hervorbringen, in denen auf Grund unserer Ähnlichkeiten versucht wird, Menschen-Typen zu beschreiben. Entständen sind diese Konstitutionslehren wohl aus den bei der Diagnose beobachten Mustern. Diese Beobachtung bei der Medikation einfließen zu lassen, war dann der nächste Schritt. Aus der empirischer Beobachtung wurde zunächst eine Theorie und dann eine Lehre.

Die bei uns bekannten und auch praktizierten Konstitutionslehren gründen sich auf Ayurveda (Indien) und TCM (Traditionelle Chinesischen Medizin). Unsere westliche, dem griechischen Weltbid entstammende Konstitutionslehre findet man eher in der Astrologie. Sie geht von vier Typen/Elementen aus: Erde, Wasser, Feuer, Luft. In der TCM haben wir fünf Elemente, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Ayurveda geht von drei Konstitutionstypen aus: Wasser, Feuer, Luft.

Und schon herrscht Durcheinander in der Einheit. Alle drei Konstitutionslehren beschreiben mit einer unterschiedlichen Anzahl von "Typen" das Gemeinsame in der Vielfalt der Menschen, und zwar unter teilweiser Benutzung der gleichen Worte! Chaos ist daher vorprogrammiert, denn trotz gleichem Wort ist Konstitution nicht gleich Konstitution. Wenn ich von "Feuer-Typ" spreche, meine ich das nun ayurvedisch, chinesisch oder griechisch?

Einen anschauliches Sinnbild bietet die Uhr. Wir sind an eine 24 Stunden Einteilung des Tages gewöhnt. Was wäre, wenn woanders der Tag 30 Stunden hätte (China, mit jeweils 48 unserer Minuten) und noch woanders 18 Stunden (Indien, mit jeweils 80 unserer Minuten)? Dann wäre unser sechs Uhr morgens (ohne Zeitverschiebung!) in China 7:30 und in Indien 4:30. Es wird dann schwierig, über Uhrzeiten zu reden, obwohl der Tag überall der gleiche ist und überall 1440 Minuten hat. Vergleichbar nehmen die Worte "Wasser", "Feuer" & "Luft" in den drei Konstitutionslehren jeweils ihre eigenen Bedeutungs-Sektor ein, beschreiben jeweils andere "Zeitspannen" in den 1440 Minuten des Tages, das sich zwar teilweise decken, wie die verschieden langen Stunden auf den verschiedenen Uhren, aber eben nicht ganz. Wie gesagt, totales Chaos, wenn man davon ausgeht, dass das gleiche Wort die gleiche Bedeutung habe. Hat es eben nicht und ich möchte das gleich zu Anfang deutlich machen, damit sie verstehen, warum ich die Fremdwörter "Vata, Pitta & Kapha" benutze, statt Luft, Feuer und Wasser. Von diesen Fremdwörtern "Vata, Pitta & Kapha" haben sie eben keine Vorstellung, und das ist gut so.

Angesichts dieser ohnehin schon bestehenden Begriffsverwirrung, sehe ich keinen Grund, meiner Vorliebe für die einfachtste Variante, nämlich Ayurveda, zu entsagen. Mit diesen relativ einfachen Konzepten kann ich mir die Konstitutions-spezifischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln, von Nahrungsergänzungsmitteln und auch von Arzneimitteln ableiten und auf die eigenen Konstitution umlegen. Und sie können es, falls sie wollen, gut nachvollziehen.

Der Grundgedanke besteht darin, dass die jeweiligen konstitutionellen Merkmale "Abweichung" von einem theoretischen Idealtyp sind, in dem sämtliche Merkmale ausgewogen und harmonisch koexistieren, der also gar keine Konstitution hat. Wir weichen demnach alle von diesem Ideal ab. Und wenn man diesen Abweichungen vom Ideal, den konstitutionellen Merkmalen, durch Nahrungsauswahl etc. entgegensteuert, dann kommen wir immer mehr ins Gleichgewicht und werden genau in dem Maße auch gesünder. Krankheiten sind also nach ayurvedischem Verständnis Verschlimmerungen der jeweils sowieso schon existierenden konstitutionellen Unausgewogenheit.

Die drei konstitutionellen Grundtypen sind:

Ayurveda beschreibt die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf, bitter & astringierend mit jeweils drei polaren Eigenschaften, die unterschiedlich stark sein können (sehr-1, medium-2, wenig-3). Die drei Eigenschaftspaare sind:

Die sechs Geschmacksrichtungen haben folgende Eigenschaften:

Wenn es jetzt zu Nahrungsmittel oder Medikamenten kommt - Ayurveda macht da keinen Unterschied - dann besitzt das jeweilige Nahrungsmittel in der Regel mehr als eine Geschmacksrichtung, und das in unterschiedlicher Gewichtung. Knoblauch z.B. enthält alle sechs Geschmacksrichtungen, wobei scharf dominiert. Zitronensaft ist fast ausschließlich sauer plus medium astringierend, Salz können sie sich selber denken, Zucker auch. Ein typischer Vertreter für sehr astringierend ist der Saft frischer Granatäpfel, plus medium süß. Auch schwarzer & gründer Tee sind hauptsächlich astringierend, sowie der Saft vieler gründer Blätter. Astringierend gibt einem oft das Zungengefühl, plötzlich eine Art Fell auf den Zähnen zu haben.

zurück zu den Konstitutionstypen

Es wäre natürlich schön, wenn sich irgendwie ein "symmetrisches" Bild ergäbe, das ich mir gut merken kann. Ansatzweise ist das ja auch gegeben. fussnote 1

Vereinfacht unterteile ich die Typen gemäß Körperbau und Wärmebedürfnis so:

Wie Samuel Hahneman schon bemerkte, sind die mentalen Symptome/Merkmale gewichtiger, als die körperlichen. Hier unterscheide ich (vereinfacht) nach der jeweiligen Gedächtnisleistung:

Natürlich und auch leider sind die meisten Menschen Mischtypen. In unserer westlichen Gesellschaft dominiert auf der Ebenen der Gefühle das Feuer (PITTA). Wir sind alle so wettbewerbsorientiert und ziehen auch gern mal in den Krieg, sei es in der Ehe, auf dem Sportplatz, in der Debatte oder gar militärisch. Daher gibt es zwar eine ganze Reihe reiner PITTA-typen, aber kaum reine KAPHA- oder VATA-typen. Bei ihnen ist fast immer eine unterschiedlich große Portion mentales und/oder emotionales Feuer mit drin.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass mit dem Alter, d.h. nach den Wechseljahren - auch der Mann muss durch etwas Vergleichbares durch - der VATA-anteil (Luft) im Menschen generell zunimmt, was sich durch erhöhtes Wärmebedürfnis& und trockene knackende Gelenke zeigt. Wer sich näher damit auseinandersetzen möchte, oder nachvollziehen, was ich behaupte, dem empfehle ich folgende Bücher, die mir selber gut geholfen haben:

Ayurvedic Healing
von David Frawley (deutscher Titel?)

Yoga of Herbs
von David Frawley & Vasant Lad
deutscher Titel vermutlich: Ayurveda Pflanzenheilkunde

zurück zu Leberzauber nach Konstitution

1 Im Eigenschaftspaar schwer-leicht befindet sich das Feuer schön in der Mitte zwischen dem sehr schweren Wasser und der sehr leichten Luft. Dass Wasser weniger kalt als Luft ist und damit irgendwo zwischen sehr heißem Feuer und sehr kalter Luft, kann ich mir an Hand des Windkühlungsfaktors auch noch ableiten. Wenn es aber zum Eigenschaftspaar trocken-feucht kommt, hört die Symmetrie auf. Dem sehr trockenen Extrem Luft stehen zwei verschiedene Arten von "feucht" gegenüber. Auf der einen Seite wässrige Feuchte und auf der anderen ölige. Im Hinblick auf die Unterscheidung, ob ein Körpergewebe fetthaltig ist (Nerven & Mark, Gelenkschleimhäute und Unterhautfettgewebe einschließlich visceraler Fetteinlagerungen) oder nicht (alle anderen Gewebe) macht es durchaus Sinn, obwohl die Symmetrie dahin ist, mit denen wir so gern unsere Gedankengebäude ausstatten.

Es entspricht auch durchaus meiner Erfahrung, dass trockene Hitze einfacher zu ertragen ist, als feuchte Hitze. Und feuchte Kälte beißt trotz höherer Temperaturen (kurz über dem Gefrierpunkt) grimmiger, als es trockene Kälte kurz unter dem Gefrierpunkt tut. (zurück zum Text)




Entwöhnung von Zigaretten, Kaffee, Tee u.a. anregenden Genußdrogen

Viele Genußdrogen wie Kaffee, Tee und Zigaretten haben auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung. Das ist auch meistens der Grund für ihren Konsum. Will man sich von solchen Genußdrogen entwöhnen, dann fehlt dem Körper die gewohnte Anregung durch die Droge. Es kommt zu Verstopfungen im Darm, im Blut, im Gemüt und möglicherweise an vielen anderen Orten.

In dieser Umgewöhnungsperiode benötigt der Körper Hilfe und Stimulation anderer Art. Die Leber ist für die "Drehzahl" des Stoffwechsels mitverantwortlich. Ausreichende Zufuhr von Bitterstoffen kann die fehlende Stimulation der Genußdroge ausgleichen. Zudem helfen die Bitterstoffe, rückständigen Stimulantien auf natürliche Weise aus dem Körper zu entfernen.




Weitere Leberunterstützung

L-Cystein, MSM

L-Cystein

MSM



Über L-CYSTEIN und GLUTATHION

Die Zufuhr von Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit Cystein heben den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von Cystein sind:

Drei Aminosäuren - Methionin, Taurin und Cystein - enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsäue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten. (Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X)

L-Cystein , L-Cystein



LEBERZAUBER maßschneidern

Eine ganz Reihe von Dauerkunden sind dazu übergegangen, Kräuter in anderen Mengen und anderen Zusammenstellungen zu kaufen als für die "Konfektionsgrößen" empfohlen. Sie stellen sich ihren eigenen individuellen Leberzauber her und optimieren damit seine Wirkung. Diesbezügliche Fragen habe ich am Telefon immer freudig begrüßt und dazu geraten, dem Impuls/Wunsch den Leberzauber für sich selbst zu verbessern unbedingt ( unbedingt = ohne Bedingungen) zu folgen.

Wir sind alle unterschiedlich und deswegen macht es auch Sinn, dass der "ideale" Leberzauber ebenso einmalig ist. Dass jemand anders den für mich oder für sie idealen Leberzauber herausfindet (und anrührt) funktioniert selten. Jeder kann das für sich selber tun, über Versuch und Irrtum zum Lehrling seine eigenen Körpers werden. Der "optimale" Leberzauber für sich selbst wäre dann das Gesellenstück. Allein die Frage bleibt - wer ist der Meister?


BEREITSCHAFT durch Versuch und Irrtum - Lehrzeit

Wer sich nicht so viele Gedanken machen möchte, kann mal mit dem "normalen" Leberzauber anfangen. Falls das Erfolg bringt, entsteht oft der Wunsch oder die Frage, ob sich das nicht optimieren ließe. Der nächste Schritt wäre anzurufen und sich beraten zu lassen. Wer dann weiter optimieren möchte, muss bereit seinen eigenen Leberzauber herzustellen und sich auf Versuch & Irrtum einzulassen. Ohne diese Bereitschaft macht es auch keinen Sinn hier weiterzulesen. Die Lehrzeit beginnt.

Wer eine Lehre machen möchte muss einen Meister suchen, der ausbilden kann. Zu Anfang wollte ich aber gar keine Lehre machen. Ich war nicht bereit dazu. Ich wollte bloß schnelle Lösungen für meine aktuellen Probleme und suchte sie wo immer sie versprochen wurden. Nur wenige dieser versprochen schnellen Lösungen funktionierten. Bei mir fingen Versuch und Irrtum also damit an herauszufinden, was nicht geht, und das dauert. Ich hielt mich mit Sprüchen wach wie "Erfolg ist die letzte Stufe auf der Leiter des Mißerfolgs." Ich nahm's mit Humor, aber zufrieden war ich nicht. Also suchte ich weiter.

Es gab andere Menschen die zufriedener waren als ich. Mehr instinktiv als berechnend suchte ich ihre Gesellschaft. Leider färbte ihre Zufriedenheit nicht auf mich ab - ehrlich gesagt kein bisschen. Mir wurde klar, dass es so einfach nicht geht (mal wieder). Aufgeben war keine Option, also würde ich mehr Zeit 'reinstecken und auf die schnelle Lösung verzichten. Ich entwickelte ganz langsam die Bereitschaft mich auf etwas einzulassen von dem ich das Ergebnis nicht kannte. Bei all den schnell-Lösungen war das Ergebnis zwar (angeblich) bekannt gewesen, nur war es nie eingetroffen.

Jetzt suchte ich gezielt einen Meister und war bereit bei ihm in die Lehre zu gehen. Wer suchet der findet und ich begann meinen Fund eins zu eins nachzuahmen. Dabei lernte ich schnell jede Menge Dinge, die ich vorher nicht gekannt hatte. Manche davon lösten ein paar meiner Probleme und.. neue Probleme entstanden (seufz). Das Problem waren ja gar nicht meine einzelnen Probleme. Die waren eher wie Fragen, und die Antworten darauf waren die Lösungen. Nur wenn ich eine Antwort bekam, dann ergaben sich daraus neue Fragen. Das ist die unendliche Geschichte und ich kan sie gut oder schlecht finden. Doch egal wie ich ihn finde, sie bleibt.

Das war der Anfang vom schrittweisen herausfinden, dass mein Meister die ganze Zeit bei mir ist, in meinem Innern, mich die ganze Zeit "gelehrt" hat ohne dass ich es bemerkt habe. Seit ich es merke geht es besser mit dem Lernen, es dauert nicht mehr ganz so lange. Wieso sich mein Meister nicht bemerkbar gemacht hat? Das hat er doch versucht, aber ich war schwerhörig, ich hab' immer nur das gehört was ich hören wollte. Man nennt das freien Willen und den achtet mein Meister im Innern, gestern, heute und morgen.

Wer mein Meister ist? Es ist mein eigener Körper. Er hat mir immer drei Signale gegeben:

"Der Körper lügt nicht" von John Diamond hat Kinesiologie zu weltweiter Bekanntheit verholfen. Diamond beschreibt eine Methode, mit der es möglich ist unter Umgehung des Gehirns und seiner synaptischen Funktionen von Intellekt und Ego Informationen zu erhalten die über das Gehirn nicht zugänglich sind - den Armhebeltest. Mit so etwas gibt man sich erst ab, wenn man herausgefunden hat, dass das Gehirn keine Ahnung hat was in meinen Zellen los ist. Ein Tumor bildet sich und das Gehirn weiß es nicht! Er wird eher zufällig gefunden wenn er systematisch gesucht wird (Vorsorge), oder eben nicht.

Bis ich einsehen konnte, dass mein Gehirn keine Ahnung hat was in meinem Körper los ist habe ich gut vierzig Jahre gebraucht. Ich bin ziemlich oft und ziemlich heftig mit dem Kopf gesteuert gegen die Wand gelaufen in der Annahme, mein Kopf müsse es ja wissen - Pustekuchen, er weiß es nicht. Die resultierenden Beulen wurden immer größer, bis ich schließlich das Unglaubliche akzeptierte. Es blieb mir nichts anderes mehr übrig. Wenn ich gesünder werden will, sind mein Hirn und meine Emotionen schlechte Ratgeber. Warum? Weil sie meinem Ego dienen das im Fahrersitz bleiben möchte, selbst wenn es dabei öfter gegen die Wand fährt. Und das weiterhin den Verlauf meines Lebensweges steuern möchte statt auf der Rückbank zu sitzen, wo es hingehört. Ob dabei Gesundheit oder Krankheit herauskommt ist ihm (dem Gehirn) schnurz. Es arbeitet konsequent in die eigene Tasche (Fahrersitz).


AUSRICHTUNG durch zuhören lernen - Gesellenzeit

Nachdem ich mich gesteuert von meinem freien Willen (Gehirn) unfreiwillig durch Versuch und Irrtum von der Unzuverlässigkeit von Büchern, sonstigen äußeren Informationsquellen, von meinen eigenen Denken und emotionalen Gewohnheiten überzeugt hatte, beschloss ich auf den Fachmann zu hören: Wenn Heilung stattfindet, dann findet sie in der Zelle statt. Eine Zelle kann jederzeit einen gesünderen oder einen weniger gesündere Tochter hervorbringen. Die Frage ist nicht ob sie das kann, sondern warum sie das eine oder das andere tut. Und ich sollte ihr das zuliefern was sie zum Produzieren gesünderer Tochterzellen braucht und das sein lassen, was sie dabei behindert. Bisher hatte ich dem Fachmann, oder besser den Fachfrauen (die Zellen, weiblich) eher ins Handwerk gepfuscht.

Wer beginnt auf seinen Körper zu hören - dazu muss man erstmal bereit sein - der kann sich von den drei Signalen lenken lassen:

Das ist gar nicht so einfach. So vieles was mein Hirn und meine Gefühle für wichtig halten ist unwichtig, so vieles was ich gern tue schadet mir, und so vieles was ich ungern tue nützt mir. Das Ausmaß meiner Illusionen ist erdrückend und überwältigend. Auf meinen Körper zu hören geht gegen meine Emotionen und gegen meine Gedanken. Das meiste Wissen behindert mich und die meisten Gefühle auch. Wo soll ich hin, jetzt wo ich durchschaut habe, dass meine bisherigen Berater keine Ahnung haben? Ich brauche eine neue Ausrichtung - EINE, nicht die ständig wechselnden und miteinander zankenden AusrichtungEN meines Gemüts und meiner Gedanken. Wo ist mein Ankerplatz und wo ist der sichere Hafen?

Mein erstes Erlebnis mit meiner Körpersprache hatte ich mit 27 Jahren. Ich lebte damals ohne Kühlschrank und meine Diät war deshalb sehr reich an Eiern. Die braucht man nicht kühlen. Allerdings hingen mir die Eier irgendwann so sehr zum Hals heraus, dass ich sie nicht mehr riechen konnte. Meine Diät war dann eine Zeit lang Ei-frei. Als ich dann wieder anfing Eier zu essen, merkte ich eine starke Verspannung meines Nackens, die ich in der Ei-freien Zeit nicht gehabt hatte. Der Verdacht drängte sich mir auf, dass das etwas mit den vielen Eiern zu tun haben könnte und ich ließ sie wieder weg und siehe da, die Verspannung wurde weniger. Fortan aß ich weniger Eier.

Natürlich hat mein Körper mit mir auch davor gesprochen, aber ich hatte nicht zugehört. Und natürlich habe ich von da an nicht immer auf meinen Körper gehört. Eigentlich eher selten, bis die Diabetes kam, siehe eigene Erfahrungen. Man(n) braucht schließlich ein Motiv: ".. und bist du nicht willig, so 'brauch ich Gewalt!" Dank meiner langjährigen Schwerhörigkeit und konsequentem Ignorieren meiner Körpersignale wurde ich chronisch krank. Mein Körper sprach lauter mit mir, und lauter, und lauter. Die nicht-schließenden Fußwunden haben mich dann echt nachdenklich gemacht.

Kurz und gut, die Bereitschaft auf meine Körpersignale zu hören wuchs derartig, dass ich sogar anfing sie umzusetzen. Ich erinnerte mich wohl an die Geschichte mit den Eiern. So kamen Bitterstoffe in mein Leben und ich merkte schnell wie sie meinen Körper unterstützten. Der Anfang war gemacht und ich war nicht mehr von Leiden gesteuert sondern durch Erfolg motiviert. Von da an ging's bergauf mit dem Verstehen, allerdings langsam, sehr langsam, ein Schritt nach dem anderen, mal hoch mal runter im auf-und-ab des täglichen Lebens - wie gesagt sehr langsam, aber eben Richtung Gesundheit. Meine Diabetes entwickelte sich zurück. Es funktioniert also! Der Körper lügt nicht.

Lange Zeit hegte ich die Hoffnung, dass rein körperliche Maßnahmen meinen Gesundheitszustand immer weiter verbessern würden. Dem ist übrigens nicht so. Aber diese Hoffnung ist sehr langsam gestorben und hat zur Optimierung von Leberzauber geführt, über die Verfeinerung meines Zuhörens zur Entwicklung der verschiedene Leberzauber-Sorten. Wie dem auch sei. Es gibt gewisse Grenzen.


UMSETZUNG - die Kunst & das Handwerk

Leberzauber ist kein Wundermittel. Er kann viele Menschen unterstützen, weil wir in unserer Gesellschaft in der Ernährung ein bestimmtes kollektives Ungleichgewicht erschaffen haben (Bitterstoffmangel), welches der (bittere) Leberzauber in Richtung Gleichgewicht beeinflusst. Das tut vielen Individuen gut und sein/ihr Körper signalisiert es. Nur wenn so ein Signal von mir wahrgenommen wird, kann ich es in eine weiterführende Handlung umsetzen. Meine Handlung löst dann ein neues Signal... Auf diese Weise verfeinert sich meine Körperwahrnehmung langsam und schrittchenweise. Ich lerne immer mehr auf meinen Körper zu hören. Wohlgemerkt, dieser Prozess ist ein "kann" - es geschieht nicht automatisch! Sobald ich die Signale meines Körpers nicht mehr umsetzte, hört dieser Lernprozess auf, von Pause bis gänzlich - das liegt an mir.

Beispiele

  1. Wenn jemand keine Bereitschaft hat:
    Meine Freund A hat ein Leberproblem und fragt mich was er denn tun könne. Ich gebe ihm Leberzauber. Er probiert und sagt: "Pfui Spinne, willst du mich vergiften. Das rühr' ich nie wiedern an!" Effekt: Keiner, denn es war keine Bereitschaft zu probieren da.
  2. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
    Mein Freundin B hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr Leberzauber, es hilft und sie geht statt einmal pro Woche nun dreimal pro Woche in die Kneipe. Gesamteffekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der gute Effekt bemerkt wurde, ist er durch vermehrtes körperschädigendes Verhalten gleich wieder neutralisiert worden.
  3. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
    Mein Freundin C hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr Leberzauber, es hilft NICHT und sie vertraut den eigenen Körpersignalen nicht und nimmt den Leberzauber weiter. Effekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der ausbleibende Effekt bemerkt wurde, hat C dem Signal ihres Körpers nicht vertraut und es nicht in veränderte Handlung umgesetzt (Leberzauber absetzen und etwas anderes probieren).
  4. Wenn jemand nicht umsetzt:
    Mein Freund D hat ein Leberproblem und fragt was er denn tun könne. Ich gebe ihm Leberzauber, es hilft und er merkt es. Als der Leberzauber alle ist, kommt er wieder und fragt nach mehr. Ich gebe ihm alle Daten wo er die Zutaten kaufen kann und wie er den Leberzauber anrühren kann. Als ich ihn das nächste Mal treffe, ist wieder alles beim Alten. Er hat keine Zutaten gekauft. Die Bereitschaf ist da, die Ausrichtung ist da, aber keine Umsetzung.

Umsetzung heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ich etwas in meinem Leben ändere, für immer. Das ist bekanntlich das schwierigste im Leben eines Menschen - sich selber ändern. Wie oft haben wir es mit der Brechstange versucht: eine Abmagerungskur dizipliniert durchgezogen, die dann in der Pizzeria endete. Dieser Jo-jo Effekt setzt immer dann ein wenn ich die Frage "Warum willst du diese Änderung?" nicht fortschrittlich beantworte.

Fortschreiten

Das Wort fortschrittlich bedeutet "den nächsten Schritt" machen, weitergehen (nicht zurück gehen und nicht auf der Stelle bleiben). Es gibt keinen Katalog dafür was im Einzelfall Fortschritt bedeutet. Was für mich etwas völlig Neues ist, kann für andere ein alter Hut sein. Mit anderen vergleichen nützt meist gar nichts. Wenn von außen eine Information kommt, die meinen Körpersignalen widerspricht, dann ist es wichtig, dass ich meinen Körpersignalen größeres Gewicht gebe. Wer dann der Information von außen mehr Gewicht gibt, wird von diesem Moment an nur weniger schnell weiterkommen. Das eine Information von außen zutreffender ist, als eine von Innen ist so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Es kommt vor, aber nur damit ich weitere Lose kaufe.

Wann und wo komme ich an?

Diese Skala ist nach oben offen: Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich stark sind. Von unserem Licht, nicht vor unserer Dunkelheit fürchten wir uns am meisten. Wir fragen uns: "Wer bin ich denn, dass ich brilliant, großartig, talentiert, wunderbar sein könnte?" Tatsächlich aber: Wer bist du, dass du es nicht sein könntest? Du bist ein Kind des Geistes. Wenn du dich klein machst, dienst du nicht der Welt. Es ist nicht erleuchtet, wenn du dich duckst, damit sich andere in deiner Gegenwart nicht unsicher fühlen. Wir sind geboren, um den Glanz des Geistes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in manchen von uns, er ist in allen. Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen die Erlaubnis, es zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreien, befreit unsere Gegenwart andere. (aus der Antrittsrede zur Präsidentschaft von Nelson Mandela)


Zusammenfassung: Bereitschaft - Ausrichtung - Umsetzung


Bist du glücklich?


Falls ja - mach weiter so!

Falls nein: Willst du glücklich sein?






Falls nein - mach weiter so!

Falls ja - VERÄNDERE WAS !

Wenn diese beiden Fragen beantwortet sind, wird meine/ihre Umsetzung möglich, schrittCHENweise (!). Und nach jedem Schritt stellen sich die Fragen neu. Ist die Bereitschaft zu den neuen Konditionen noch da? Ist die Ausrichtung zu den neuen Konditionen noch da? Dann kommt der nächste Schritt, usw., usw., (..)




quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
Aloe vera: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aloe_Vera.jpg
Ayurvedische Konstitution: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ayurveda_humors.png
Gelbwurz - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turmericroot.jpg
Langer Pfeffer - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piper_longum.jpg
Leber - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Liver_1.jpg
Reishi Pilz -https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ganoderma_lucidum_01.jpg
Safran Blüte - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crocus_sativus1.jpg
Safran Fäden - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saffron-spice_adjusted.jpg
Party-Ikone - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Partyhat_icone.png?uselang=de
Verdauungskanal - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg
Zimtstangen - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cinnamomum_verum.jpg