fettlösliche Gifte & Borreliose



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Handbuch zur Selbsthilfe - Band 6

Spezifische Ausleitungsmethoden

parasitäre Stoffwechselprodukte

  • Bakterien
  • Milben
  • Pilzgifte - Tabelle
  • Einzeller
  • Viren
  • Borreliose

    Pluto - weibliche Aggression


    Dr. Hulda Clark Unter den Toxinen hat Frau Dr. CLARK besonders giftige als Immunblocker identifiziert, und deren Ausleitung besondere Aufmerksamkeit gewidmet: Schwermetalle, Azofarbstoffe, Lanthanide, PCB, Benzol und Asbest. Von diesen Immunblockern sind außer Asbest alle fettlöslich!!!

    In der Literatur findet man oft das Wort Neurotoxin oder Nervengift, jedoch keinen Hinweis darauf, was allen Nervengiften gemeinsam ist, nämlich ihre Fettlöslichkeit. Es mangelt auch an Hinweisen, dass solche Gifte mit normalen "wasserlöslichen" Methoden nicht zugänglich sind, und wie sie in ihren wassergeschützten Verstecken überhaupt zu erreichen sind. Im folgenden habe ich deshalb die mir verfügbaren Informationen übersichtlich zusammengestellt.

    Wenn von Stoffwechselschlacken gesprochen wird, und von deren Ausleitung durch Entsäuerung, so betrifft dies wasserlösliche Gifte. Sie sind mit einfachen Maßnahmen, guter Disziplin und etwas Geduld einfach und erfolgreich ausleitbar (siehe 2.3 und HBS-3). Ein anschauliches Bild ist der Kaffeefilter. Nur die wasserlöslichen Bestandteile finden sich im Kaffee (Urin), der ganze Rest (feste Rückstände und hydrophobe Bestandteile) bleibt im Filter (wird über die Leber in den Darm entsorgt).

    Die Wissenschaft unterteilt zwar in hydrophile (wasserlöslichen) und hydrophoben (nicht wasserlöslichen) Stoffe, doch hat diese Unterscheidung in die praktische Therapie kaum Einzug gefunden, und ist unter betroffenen Laien ganzlich unbekannt. Statt dem wissenschaftlich korrekten Wort hydrophob benutze ich das weniger korrekte aber dafür anschaulichere Wort fettlöslich.


    1. Fettlöslich - was ist daran besonders ?

    Fettlösliche Abfallstoffe und Toxine werden in einer Art Klärschlamm über die Leber in den Darm abgegeben. Dieser Klärschlamm bildet zusammen mit in der Leber produzierten Verdauungssekreten den Gallensaft. Wird die Entgiftungskapazität der Leber überschritten oder kann der Körper die Toxine nicht zur Leber transportieren, werden fettlösliche Gifte in fetthaltigem Gewebe eingespeichert:
    (a) im Unterhautfettgewebe, wo sie die Funktionen des Körpers wenig stören. Falls Fettpolster entweder nicht vorhanden oder bereits voll besetzt sind, wandern die Toxine in die
    (b) Nervenzellen, dem zweit-fettreichsten Gewebe. Deswegen sind alle fettlöslichen Gifte Nervengifte (Neurotoxine).
    (c) Synovia: die fetthaltige Gelenkschmiere und benachbarte Geweben (Rheuma, Arthritis).

    An der Volksweisheit, dass dicke Menschen gemütlicher sind, ist also etwas dran, denn ihre Nerven werden erst in Mitleidenschaft gezogen, wenn die Speicherkapazität ihrer Polster überschritten ist. Bei dünnen Menschen halten die Nerven von Anfang an als Giftspeicher her, was sich gut am Beispiel von Schwermetallen verdeutlichen laßt. Schwermetalle sind fettlöslich und leiten Strom (übertragen Elektronen). Ihre Anwesenheit in Nervenbahnen verändern die elektrochemische Reizübertragung.

    Im ersten Stadium bewirken die zusätzlichen Ladungsträger (Schwermetalle) eine "schnellere" Reizübertragung, was sich als überempfindlichkeit (Hypersensibilitat) ausdrückt. Das ist meiner Meinung nach der größte gemeinsame Teiler bei jugendlicher Hyperaktivität (JHS), Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS), Multiple Chemische Sensitivität (MCS), Polyneuropathie und vielen "Allergien", die ich alle als Nervenvergiftung im ersten (hypersensiblen) Stadium einstufe.

    Nehmen fremde Ladungsträger (Schwermetalle) und andere fettlösliche Toxine in den Nerven weiter zu, so fangen sie irgendwann an, sich gegenseitig zu behindern. In diesem zweiten Stadium kommt es zu über einer Verlangsamung der Reizübertragung (Paresen), zu immer weiter fortschreitenden Lähmungserscheinungen (Paralysen), die gern als Demenz-Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, MS, ALS, usw., zusammengefaßt werden. Demenz ist weder altersbedingt noch unausweichlich, sondern vor allen Dingen eine schleichende Vergiftung der Nerven, die durch geeignete Maßnahmen vermieden bzw. therapiert werden kann.


    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Complete_neuron_cell_diagram_en.svg

    Klassen von fettlöslichen Giften

    1) Schwermetalle (Kapitel 3.1)
    2) Lanthanide & Azofarbstoffe (Kapitel 3.2)
    3) PCB (Kapitel 3.3)
    4) Organische Lösungsmittel (Kapitel 3.4)
  • Benzol
  • Toloul & Xylol
  • Isopropylalkohol
  • Methanol
    5) Narkotika (Kapitel 3.5)
  • Betäubungs- & Schmerzmittel
  • Geschmacksverstärker
  • Rauschmittel & -gifte
    6) Pestizide (Kapitel 3.6, Insektizide, Fungizide, Herbizide, usw.)
  • PCP
  • Formaldehyd
    7) Parasiten & deren Stoffwechselprodukte (Kapitel 3.7)
  • Bakterien
  • Milben
  • Pilze
  • Einzeller
  • Viren


    2. Allgemeine Entgiftungsmethoden für Zuhause

    2.1 Orale Ausleitung mit Kohle & Petroleum

  • Kohlepulver und Petroleum (Paraffin) aus der Apotheke im Verhältnis 9:1 mischen, davon 3xtäglich einen Teelöffel einnehmen und langsam auf 3xtäglich einen Esslöffel bei normaler Kost steigern
  • sobald der Stuhl schwarz wird für drei Tage Nulldiät mit viel Trinken, Getränke nach Belieben aber kein Alkohol
  • alle 2 Wochen wiederholen
  • detaillierte Info unter: www.drbresser.de


    2.2 Krautwickel nach Thomas HÄBERLE

  • Rohe Blätter vom Rot- oder Weißkohl, ein wenig mit dem Wellholz gerollt, werden über Nacht auf die betroffenen Körperteile gebunden. Am nächsten Morgen - falls Gifte entzogen wurden - sind die auf der Haut liegenden Kohlblätter wie von Tautropfen überzogen. Diese Kohlblätter sind so giftig, dass sie nicht kompostiert werden sollen. Sind die Blätter morgens nicht mehr nass, ist die Entgiftung abgeschlossen.
  • Auch fettlösliche Gifte werden erreicht, wenn man nach der Morgenwasche natives Olivenöl in die feuchte Haut einmassiert. Das Öl zieht ins Gewebe ein, löst dort über Tag fettlösliche Gifte, und wird dann in der folgenden Nacht zusammen mit den gelösten Giften von den Kohlblättern aus dem Körper gezogen.
  • Dies ist eine sehr sanfte, billige und trotzdem effektive Entgiftung zum Selbermachen. Es funktioniert auch sehr gut im Kopfbereich, allerdings erfordert dort der Einsatz von Olivenöl sehr kurze Haare.
  • Buch: Raten und Retten von T. Häberle


    2.3 Entgiftungshilfen für Zuhause

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:
  • Der Mensch wird müde, was Bewegungsenergie eingespart
  • Appetitlosigkeit bis Übelkeit schränkt das Essen ein, denn Verdauung verbraucht erst einmal Energie
  • Die Lust auf Sex ist gemindert bis verschwunden.
    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt:
    Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann.

    Definition:
    Entgiftungshilfen sind Maßnahmen, die ohne Erstverschlechterung die Entgiftungsorgane des Körpers und deren Funktionen unterstützen. Ausnahme: Die Antibiotika-Alternativen können Erstverschlimmerungen auslösen, zu deren Minimierung die anderen Entgiftungshilfen dienen!

    zur Tabelle mit Entgiftungshilfen

    Für weitere hilfreiche Maßnahmen siehe HBS-3, Kap. 6


    3. Spezifische Entgiftungsmethoden für Zuhause

    Im folgenden werden die Klassen fettlöslicher Gifte samt ihrer Ausleitung einzeln vorgestellt. Literaturhinweise zu den Büchern von Dr. CLARK werden mit den unten angegebenen Abkürzungen gemacht, gefolgt von einer Seitenzahl :
  • CHA - The Cure of HIV and AIDS; ISBN 1-890035-02-5
  • CAC - The Cure of all Advanced Cancers, ISBN 0-9636328-3-3
  • HIM - Heilung Ist Möglich, ISBN 9-783426-761526
  • HBS - HandBücher zur Selbsthilfe, bei Verweisen folgt der Abkürzung die Band-Nummer, z.B. HBS-6. Alle Handbücher zur Selbsthilfe können sie auch online lesen!

    3.1 Schwermetalle

    Metalle sind unterteilt in:
    (a) nicht magnetische Metalle
    (b) magnetische Metalle, d.h. Eisen, Germanium und die unter gesondert abgehandelten Lanthanide (3.2)

    Schwermetalle, wenn sie nicht in Form von organischer Komplexverbindungen in den Körper gelangen, sind nicht bio- verwertbar, ganz im Gegenteil, sie sind allesamt toxisch bis tödlich. Nimmt der Körper Schwermetalle auf, so werden sie aus dem Blut zusammen mit anderen Abfällen über die Verdauungssafte der Leber in den Darm abgegeben. Sie vermischen sich mit dem Speisebrei und werden (unglücklicherweise) im Dickdarm zusammen mit Elektrolyten und Wasser ins Blut rückresorbiert. Da sie das Immunsystem stark belasten, versucht der Körper sie erneut über die Leber loszuwerden, usw. Das nennt man den entero-hepatischen (Teufels-) Kreislauf. Weil der Körper Schwermetalle auf diesem Weg nicht loswerden kann, lagert er sie als Notlösung in aufnahmebereite Gewebe ein, damit sie den laufenden Betrieb möglichst wenig stören.

    Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit landen Schwermetalle bevorzugt im Unterhautfettgewebe und, falls keines vorhanden oder schon alles voll belegt ist, im zweit-fettreichsten Gewebe des Menschen, den Nervenzellen. Während sie im Unterhautfettgewebe wenig auffallen, verursachen sie in den Nervenzellen schwerste Störungen. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass Metalle elektrischen Strom leiten, und dass die Reizleitung in den Nerven über elektrische Feinströme erfolgt. Natürlich beeinträchtigen Metalle dort die Leitfähigkeit und damit die Nervenfunktion. Typischerweise ergeben sich zwei Belastungsbilder:
  • Bei geringer Belastung, d.h. wenn der Körper noch versucht die Funktionsbeeinträchtigung durch die Schwermetalle zu kompensieren, ergibt sich ein Symptomkomplex, den man mit dem Etikett überempfindlichkeit versehen könnte und sich in verschiedenen Arten der Hypersensibilitat, Allergien und Toleranzerniedrigung äußert.
  • In der zweiten Phase der Belastung kann der Körper nicht mehr kompensieren und es ergeben sich progressive nervliche Unterfunktionen bis hin zur Lähmung. Das Nervensystem würde ohne Toxineinlagerung bis zum Alter von 120 Jahren voll funktionieren.
    Schwermetalle und Zahnherde
    Einige Punkte zum Merken:
  • Die am stärksten allergisierenden Metalle sind Nickel und Kupfer, gefolgt von Quecksilber.
  • Zahnmetalle sind die Hauptursache von Autoimmun-Erkrankungen wie Lupus, Sklerodermitis, Arthritis, alle Schilddrüsenprobleme, Migrane, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn.
  • Quecksilber ist ein Nervengift. Chronische Vergiftungen führen zu Symptomen von zitternden oder gefühlstauben Händen über Gedächtnisschwache und Demenz bis zur völligen Verblödung. Die häufigsten Symptome sind chronische Gelenkprobleme, Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Trigeminusneuralgie.


    Ausleitung von Schwermetallen

    (1) oral nach CLARK in Eigenregie:
  • alle SM außer Quecksilber und Thallium: bis zu 100mg alpha-Liponsäure täglich bei gleichzeitiger Unterstützung von Nieren, Leber und Lymphsystem
  • besonders Kupfer, Kobalt, Vanadium, Germanium, Selen, Chrom und Nickel (CHA-589): 2 EL Lysin + 2 EL Asparaginsäure in 2 L Wasser auflösen, davon 4 EL/Tag.
  • Quecksilber und Thallium (CHA-590): 2 Eßlöffel (EL) Lysin + 2 EL Glutaminsäure in 2 Liter Wasser durch Erhitzen auflösen, davon 4 EL pro Tag (für ca. ein halbes Jahr).

    (2) mit Algen nach Klinghardt in Eigenregie, HBS-2

    (3) oral mit alpha-Liponsäure, DMSO und DMPS nach Cutler in Eigenregie: Amalgam Illness, Diagnosis and Treatment von Andrew Hall Cutler, 3006-230th Lane SE # X103, Sammamish, WA 98075, AndyCutler@aol.com, http://hometown.aol.com/noamalgam.

    (4) Werden Algen nicht vertragen - ganz zu schweigen von chemischen Chelatbildnern - oder liegen Allergien bzw. Hypersensibilitat vor (MCS, CFS, ADS, SBS usw.), so bietet Anolyt eine sanfte und doch wirksame Alternative.

    (5) Vanselow Feist: Die Leisen Kur (Metallspezifische Kräutertees & Kräuter Bader), Turm Verlag Bietigheim

    (6) intravenös mit EDTA und DMSO in einer Praxis, z.B.:
  • HP Henke in Freiburg
  • HP Lembke in Düsseldorf
  • HP Meyer hat ein Therapeutennetz aufgebaut


    Pilze- ein Sekundärproblem

    Weil der Körper die Schwermetalle weder loswerden noch unschädlich machen kann, lasst er sich gern auf einen faulen Kompromiss ein. Pilze wie Candida albicans binden in ihren Zellwanden Schwermetalle ein. Für den Körper ist es einfacher, sich mit den toxischen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine) abzugeben, als mit den Schwermetallen. Daher drückt der Körper bei starker Schwermetallbelastung nicht nur ein Auge zu, sondern baut Pilze an, um das Schwermetallproblem einzugrenzen.

    Eine Pilzbehandlung (Mykosetherapie) ohne vorhergehende Schwermetallausleitung ist mehr als fragwürdig. Es ist durchaus möglich, die Pilze mit verschiedensten Methoden schnell und effektiv abzutöten, doch baut der Körper sie bei der nächsten Gelegenheit wieder an. Eine solche Gelegenheit lasst selten lange auf sich warten, denn Pilze sind allgegenwärtig. Außerdem wandert der große Schwung der durch gleichzeitige Abtötung vieler Pilze frei werdenden Schwermetalle über das Rückenmark ins Gehirn. Die traditionelle Nystatin Therapie versetzt der Leber zusätzlichen einen extremen Tiefschlag. Dem so geschwächten Immunsystem ist es noch unmöglicher, mit den Schwermetallen fertig zu werden, die Kompromissbereitschaft gegenüber Pilzen nimmt zu. Im Gegensatz zu diesem Szenario wirft der Körper nach einer gründlichen Schwermetallausleitung allmählich die nun ungewollten Pilze selber hinaus, bzw. braucht dazu nur eine ganz sanfte Unterstützung (frisches Zitronenwasser).


    Symbioselenkung

    Die durch Antibiotika entstehenden Lücken in der Darmflora werden von denjenigen Mikroorganismen besiedelt, die sich am schnellsten von den Antibiotika erholen oder bereits resistent sind, im allgemeinen Pilze. Dies ist die Hauptursache für die flächendeckende innere Verpilzung der Bevölkerung.

    Umbringen der "feindlichen" Mikroorganismen ist eine unvollständige Lösung - die Zufuhr freundlicher (symbiontischer) Mikroorganismen ist genau so wichtig. Eine Mischung aus ca. 80 lebenden Aerobiern und Anaerobiern genannt Effektive Mikroorganismen-Urlösung ist, obwohl "nur" für landwirtschaflichen Gebrauch zugelassen, das meiner Meinung effektivste Mittel zur Symbioselenkung (HBS-3, Kapitel 4.3): Dosierung austesten, sonst einen Teelöffel pro Mahlzeit für 10 Tage, danach nach Bedarf.

    Althergebrachte Symbioselenkung erfolgt durch milchsauer vergorenem Kohl (hausgemachtes Sauerkraut), frisch gepresstem Zitronensaft in Wasser mit einer Prise Salz (täglich über langen Zeitraum), oder ein Löffel frischen, selbstgemachten Joghurt mit jeder Mahlzeit. Symbioselenkung aus der Apotheke: Microflorana (BDS - GmbH, rezeptfrei), oder Präparate von Sanum Kehlbeck (Isopathie nach Enderlein).

    Bitte denken Sie auch daran, dass für das Wohlbefinden der freundlichen Mikroorganismen das Futter, mit dem die feindlichen so gut gewachsen sind, nur teilweise geeignet ist. Es bedarf langfristig einer Umstellung der Ernährung:
  • mehr lebende Nahrung wie frisches Gemüse, frisches Obst, frische Salate, Gekeimtes, usw.
  • weniger tote (vorgefertigte) Nahrung wie Dosen, Instant- Produkte und andere Konserven einschließlich Getränke.


    3.2 Lanthanide & Azofarbstoffe


    Diese beiden relativ jungen Toxingruppen sind selbst in kleinsten Mengen außerordentlich giftig, weil unser Körper zu wenig Zeit hatte, Entgiftungsmechanismen evolutionär zu entwickeln.

    Lanthanide (und andere magnetischen Metalle)
    auch seltene Erden genannt, sind eine chemische Gruppe bestehend aus den Elementen Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Samarium, Europium, Gadolinum, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium, Thulium, Ytterbium und Lutetium; untereinander chemisch sehr ähnlich, hoch magnetisch (nur Eisen ist starker) und deshalb als Kontrastmittel bei MIR & CT-Scans eingesetzt; verursachen ernsthaftere Schaden als gewöhnliche SM; Azofarbstoffe sind meistens mit Lanthaniden verunreinigt, Holmium erscheint in Kombination mit PCB (CHA- 103).
  • zerstören Örtliche Immunität: Eisen- & Kalziumablagerungen immobilisieren Leukozyten
  • verhindern die Zerstörung von Tumorzellen (Tumorverdauung) durch Pankreatin oder Leukozyten:
  • blockieren die Verfügbarkeit von 2wertigem Eisen, selbst wenn große Vorrate bestehen
  • verursachen Eisen- & Kalziumablagerungen in der Zelle, welche die Selbstverdauung (aus der Membran herausragende Phosphatidylserin-Moleküle ziehen die Verdauungsenzyme Pankreatin & Lipase an) kranker Zellen lahm legt und Tumorwächstum ermöglichen.
  • stören DNS-Produktion; verursachen Brüche in Chromosomen & (dadurch) Mutationen; nach CLARK wesentlich an der Krebsgenese beteiligt.

    Ausleitung von Lanthaniden:
    (1) einen schwachen Magneten (100 Gauß) über den 7. Nackenwirbel kleben, viel Wasser trinken und die Nieren unterstützen.
    (2) Zielzappen (einzelner Azofarbstoff plus einzelnes Organ) und/oder (organweise) homöographische Tropfen; HBS-4
    (3) 10 Kapseln Vit.-B2 täglich entgiftet Fast Green und Fast Garnet Farbstoffe. Coenzym Q-10 (viel teurer) tut das Gleiche schneller, besonders in Verbindung mit dem Farbstoff-Sirup (CHA-84, siehe Azofarbstoffe).


    Azofarbstoffe

    Azofarbstoffe sind eine Gruppe aus DAB (Di-Amino-Benzol) entwickelter Farbstoffe, die auch in Arzneien (Schmerzmittel und Chemotherapeutika) eingesetzt werden: Kongorot, Benzidin, Scharlachrot, Tartrazin, Sudan-Farbstoffe, DABs (Dimethyl-Amino- Benzole, u.a. in Grütze, Süßigkeiten, Milch), "fast"-Farbstoffe (fast=schnell, fast-blau, -grün, -rot, -violett, -garnet, -scharlach, usw.) und die chemotherapeutisch wirksamen Trypanrot, Trypanblau, Germanin; die nicht nur vom CLARK'schen Standpunkt toxischen Farben werden häufig in Textilien, Haarfarben und Nahrungsmitteln benutzt. Dr. CLARK glaubt, dass Azofarbstoffe hauptsächlich über Chlorbleiche eingeschleppt werden, weil sie Natriumhypochlorid in allen Nahrungsmitteln findet, die mit Azofarbstoffen belastet sind; weil sehr schwer zu eliminieren sind sie (neben Pilzgiften) wichtigste Karzinogene.
  • Verursachen p-53 Mutationen, v.a. DABs und Sudan Schwarz-B; Dr. CLARK: "Man kann Tumorwächstum nicht anhalten & mit Tumorschrumpfung nicht beginnen, solange die Zufuhr karzinogener Azofarbstoffe nicht vollständig unterbunden ist." (ein Videointerview)
  • Ortho-amino-azo-toluen (aktive Sudan-VI Komponente), DAB & Sudan Schwarz B aus Nahrungsmitteln und Haarfarben heben den LDH-Spiegel und alkalische Phophatase, während Vit.-A verwandte (wächstumsreg.) Verbindungen verschwinden.
  • Fast-Green in Bananen, Grapefruit, Auberginen, Gurken, usw. ist zusätzlich mit Lanthaniden belastet
  • Ermüden die oxidative Zellabwehr und erhöhen alkalische Phosphatase (Tumormarker). Sobald, wie mit Syncrometer getestet, beim Krebskranken DABs & Sudan Schwarz-B verschwinden, fällt der alk. Phosphatasespiegel auf normal.

    Ausleitung von Azofarbstoffen
    ist in 3 Tagen möglich, falls Zufuhr unterbunden wird, d.h. Haare nicht färben, Tatoos entfernen, belastete (alle gefarbten) Lebensmittel meiden:
    (1) Einzeldosis 12g Vit-B2 auf nüchternen Magen (ggf. mit Honig/Ahornsirup gemischt, bei Magenverstimmung Brotstückchen kauen (Vorsicht: B2 hochdosiert öffnet jeden eventuell vorhandenen Tumor oder Zyste!)
    (2) 30min später 20g Glutathion wie Vit.-B2 einnehmen
    (3) 1/16 EL Niacin und ca. 250ml Nierentee später einnehmen; Durchfall ist zu erwarten; genug Wasser trinken: mind. 4L Urin /Tag sollten ausgeschieden werden! Gegebenenfalls andere Nahrungsergänzungsmittel (testen) einnehmen.

    Weitere Entgiftungsmethoden
    (a) 1/4 TL Farbstoff-Entferner-Sirup (1TL LorbeerblattÖl, 2EL Granatapfelmus & 1TL Zitronenöl in ½ Tasse Ahornsirup) 3xtäglich einnehmen CHA-588
    (b) 2 TL Hydrangeapulver oder Olivenblattpulver in ein Getränk einrühren und sofort trinken.

    Entfernung von Azofarbstoffen aus
  • Textilien: mit Bleichmittel (nicht Chlorbleiche!) & Borax reinigen
  • Haaren: 5 min mit Zahnbleiche waschen.


    3.3 PCB

    Poly-Chlorierte Biphenyle (eine Gruppe von Stoffen); nach CLARK "Immunkiller Nr. 1", Wohngifte, reichern sich über die Nahrungskette im menschlichen Fett an; in Transformatoren- & Hydraulik-Ölen, Kondensatoren, Dichtungsmassen zwischen Betonfertigteilen, bei Fenstern & Türen, in Leuchtstoffröhren (Braunfarbung der ROhrenenden), Flammschutzmittel, Anstriche, im Sanitarbereich als Weichmacher. Die weitgehende Verwendung in den sechziger und siebziger Jahren führte zu einer nahezu universellen Verseuchung, so dass sich PCB-Verunreinigungen vor allem in Seifen, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie Ölhaltigen Nahrungsmitteln und Plastikartikeln wiederfindet. Sekundarverseuchung vor allem von Fisch, Fett (Rind & Schwein), Wurst (hoher Fettanteil), aber auch pflanzlicher Fette (Öl, Margarine)
  • PCB sammelt sich gern im Fettgewebe an, aber auch in Haut, Händen, Leber, Nieren, Milz und allen anderen Organen. Die Belastung ist so groß, dass Dr. CLARK empfiehlt, beim Zappen die Füße auf die Elektroden zu stellen, statt sie in die Hände zu nehmen (die Füße sind weniger PCB- belastet).
  • PCB wirkt als Isolator und behindert den Zapperstrom. PCB zieht Pilze an und wird von Parasiten gefressen. Der Parasit wird dann durch das PCB "isoliert" und ist nicht mehr zappbar.
  • Aufnahme über Haut, Nahrung, Staub, Atmung

    Potentielle Wirkungen, Symptome:
  • Leber- & Nierenschaden; karzinogen, embryotoxisch., reproduktionstoxisch (Tierversuch), subakut neurotoxisch,
  • Kopfschmerz, Augenreiz, Narkoseeffekte, Gelenkschmerz, Übelkeit, Lidschwellung, Hautveränderung ("Chlorakne")

    Weitere Quellen:
    Geschirrspülmittel, Haarspray, Körperpflegemittel, Kosmetika, Mineral- & Vitaminkapseln, Waschmittel, manche Membranen von Umkehrosmoseanlagen

    Metabolisierung:
    PCB wird um so langsamer abgebaut, je höher der Chloranteil ist. Der größte Teil wird in fettreiches Gewebe (Nervenzellen!) eingelagert, wodurch Abbau/Ausscheidung verlangsamt wird.


    Ausleitung von PCB nach CLARK:

    (1) Quellen beseitigen /vermeiden und
  • Kleinkondensatoren in Leuchtstofflampen mit Einmalhand- schuhen als Sondermüll entsorgen;
  • bei Baustoffen Primarquellen entfernen,
  • Maskierung/ Beschichtung/ raumliche Trennung

    (2) Entgiftung:



    3.4 Organische Lösungsmittel (VOCs)

    Fettlösende und damit fettlösliche Organische Lösungsmittel, auch als VOCs (volatile organic chemicals) zusammengefaßt, von der Nahrungsmittelindustrie zur Reinigung von Verarbeitungs- und Abfüllanlagen, sowie Behaltnissen (Gläser, Flaschen, usw.) benutzt, gelangen in Spuren so in alle maschinell abgepackten Nahrungsmittel.

    3.4.1 Benzol

    und andere aromatische Lösungsmittel wie Phenol, Xylol/Toluol, HCH (Hexa-Chlor-Hexan), HCB (Hexa-Chlor-Benzol), usw.

    Wirkungen von Benzol nach CLARK:
  • ermöglicht dem Darmegel seinen Lebenszyklus im Menschen ohne den normalen Zwischenwirt (Wasserschnecke);
  • wandelt organisches Germanium in anorganisches (toxisches)um;
  • sammelt sich in der Thymusdrüse an, schwacht diese und bahnt damit dem HIV-Virus den Weg.

    Quellen:
  • mit Aromastoffen & Extrakten versehene Lebensmittel wie Backfett, Backsoda, Eiscreme, gekaufte Fruchtsafte & Wasser, Getreideflocken, Joghurt; Kapseln, Kaugummi, Keksen, Fertigkuchen, Maisstarke, Öl, Reiskekse, Vitamine, Teebaumöl-Produkte, Halspastillen.
  • in bleifreiem Benzin und Zigarettenrauch, Marihuana; Treibstoffe - Benzol ist Bestandteil von Benzin.
  • Rückstand in den Körperpflege- & Kosmetikprodukten (Seifen, Zahnpasta, Lippenpomade, Hand-, Haut- & Feuchtigkeitscreme ); alle Produkte mit Vaseline; Gleitmittel, Kondome, Insektenspray; die Firma Melaleuca ging gegen Dr. CLARK's Anschuldigung von Benzolresten in ihren Produkten vor Gericht und verlor in zweiter Instanz.
  • Tierfutter, Fertiges mit Geschmackszusatzen: Geflügel-, Hunde- & Katzenfutter, Viehfutter außer einfachem Getreide.

    Gründe für verstärkte Benzolansammlung:
  • vermehrte Aufnahme (Kosmetika, Nahrung),
  • Vit.-B2 Mangel;
  • Genuss von 4,5 Benzopyrenen (grillen & toasten);
  • Genuss von Zearalenon (ein Pilzgift in Chips, Popcorn & braunem Reis), das im Fettgewebe eingelagert & langsam zu Benzol abgebaut wird.


    Benzolentgiftung:

    Die (oxidative) Abbaureihe von Benzol im menschlichen Organismus verläuft nach CLARK wie folgt: Benzol ==> Phenol ==> Methanol ==> Formaldehyd ==> Ameisensäure (alle toxisch)
    1. 50mg Vit.-B2 plus 50 mg Vit.-B3 (als Niacin oder Niacinamid) bauen Benzol zu Phenol ab. UV - Licht meiden, da es B-Vitamine verbraucht!
    2. Phenol wird durch Magnesium (Gemüsesaft z.B. aus Löwenzahn oder Kopfsalat gemischt mit frischer Zitrone oder Grapefruit) zu Methanol abgebaut.
    3. Methanolabbau mit Vit.-B3 und unterstützenden Lebermitteln Kräuter) zu Formaldehyd
    4. Der Abbau von Formaldehyd zu Ameisensäure wird von Taurin beschleunigt

  • Benzopyrenen (Grillen), sowie Toluol/Xylol werden wie Benzol entgiftet
  • Phenol produziert von Streptococcus pneumoniae ist nach CLARK der Hauptschmerzverursacher; die CLARK'sche Schmerztherapie besteht aus Abtöten des Erregers und danach Phenolentgiftung (z.B. einmalige Dosis von 1-3 TL Inositol vor der Mahlzeit, siehe HBS 10)


    3.4.2 Toluol & Xylol (Methylbenzol & Dimethylbenzol)

    Häufig zusammen auftretende VOCs, oft mit Benzol verunreinigt; wenn die Benzolaufnahme gestoppt wird, kann sich der Körper innerhalb von 5 Tagen selbstständig davon befreien.

    Quellen:
    in Zeitungen & Druckereien (aromatischer Geruch), Farben, Lacken, Kunststoffen, handelsüblichen Getränke (vor allem Limonaden wie Coca-Cola, Sprite, Fanta, etc), Fruchtsaftkonzentraten und deren Produkte), aromatisierten Speisen, Frühstücksflocken, Süßigkeiten, Naschwerk, Zahnpasta, Mundwasser, Lotionen, Körperpflegemittel, Kosmetika;

    Wirkungen nach Clark:
    Stets in den Muskeln bei Muskelschwund (Muskeldystrophie); Anhaufung in Gehirn & Nervenzellen bei MS, ALS, Alzheimer , auch Epilepsie


    3.4.3 Isopropylalkohol

    Ein sekundärer Alkohol, etwa doppelt so toxisch wie athylalkohol. Im gesunden Menschen wird Isopropanol ohne große Probleme von der Leber abgebaut. Wenn sich in der Leber Aflatoxin B (ein Pilzgift) ansammelt, verliert nach Clark die Leber die Fähigkeit, Isopropanol (und andere organische Lösungsmittel) abzubauen und ermöglicht dem Darmegel, seinen Lebenszyklus im Menschen ohne den normalen Zwischenwirt (Wasserschnecke) zu vollenden; Isopropanol ist nicht direkt krebserregend (karzinogen), sondern es ermöglicht dem Darmegel, karzinogen zu werden (der erwachsene Egel in der Leber erzeugt den Wächstumsfaktor Ortho-Phospho- Tyrosin, der Zellteilung bewirkt).

    Quellen:
    Wegen preislichem Vorteil ist Isopropanol der häufigste Desinfektionsalkohol (viel billiger als athanol), Hauptbestandteil fast aller Reinigungsalkohole und Desinfektionsmittel (Kodan), daher auch in sehr vielen maschinell abgepackten Nahrungsmitteln. Frau Dr. Clark rat ihren Patienten, die nachfolgenden Produkte nicht zu verwenden, auch wenn auf der Packung kein (Iso-) Propylalkohol angegeben ist:
  • fast alle Körperpflegemittel - auch aus Reformhaus & Bioladen - wie Shampoo, Haarspray, Haargel, Mundwasser, Schaumprodukte, Körperlotionen, Mundwasser, Rasierbedarf einschließlich Aftershave, Einreibealkohol, alle Kosmetika (statt dessen selber herstellen, siehe CAC-594ff, HIM-478ff).
  • Frühstücksflocken, Getreideflocken (Cornflakes, Crisps, usw.) auch "biologische” Müslis; auf der Verpackung nicht angegeben - vermutlich wird Isopropanol. zur Reinigung von Behältern und Produktionsgeraten verwendet
  • Raffinierter Zucker (brauner Zucker ist o.k., wenn er entgiftet wurde)
  • Koffeinfreier Kaffee, Kräuterteemischungen (einzelne Kräuter o.k.)
  • Mineralwasser & destilliertes Wasser; alle handelsüblichen Limonade- & Brausegetränke; alle nicht selbst frisch hergestellten Safte
  • Alkoholische Lösungen zum Einreiben
  • Vitamine, Mineralstoffe und Nahrungsergänzungsmittel sofern nicht getestet
  • Tier- & Vogelfutter

    Isopropyl-Entgiftung:
  • Vermeidung aller Quellen
  • Leberunterstützung


    3.4.4 Methanol

  • Auch Methylalkohol oder Holzgeist genanntes hochgiftiges VOC, in Geschmack & Geruch dem athylalkohol ähnlich
  • benutzt als Reinigungs- & Lösungsmittel (z.B. Farben)
  • bei oraler Aufnahme (Fusel) bewirkt es Schwindel, Kopfschmerz, Erbrechen, Sehstörung bis zum Erblinden
  • tödliche Dosis 30-50ml.
  • wird bei funktionierender Leber zu toxischem Formaldehyd und danach zu Ameisensäure abgebaut; siehe Benzolabbaureihe

    Wirkungen nach Clark:
  • M. in der Pankreas ermöglicht dem Pankreasegel dort Ansiedlung und Vermehrung, woraus sich nach Clark Diabetes entwickelt; Insulin selbst kann je nach Hersteller mit M. verunreinigt sein, auch Süßstoffe (bzw. M. entsteht bei deren Abbau im Körper)
  • Bei Anwesenheit des (Schimmel-) Pilzgiftes Kojisäure (graue Stellen in Kartoffeln) ist die Leber unfähig, Methanol zu entgiften

    Quellen:
    Methanol wird zur Reinigung von Glasflaschen & Glasbehältern und Maschinen verwendet und ist daher allgegenwärtig, nicht nur in handelsüblichen Getränken, sondern auch in Süßstoffen, Babynahrung, Brausepulver, Kaffeefilterpapier etc. (auch Reformhaus); Körperpflegemittel, Kosmetika, Lotionen, Mundwasser, Zahnpasta, Cola, künstl. Süßstoffe, Diätgetränken, Flaschenwasser, kohlensäurehaltigen Getränken, Kräuterteemischungen, Tierfutter, fertige Kindernährung und alle verarbeiteten Nahrungsmitteln.

    Methanol-Entgiftung:
  • Vermeidung aller Quellen
  • Methanolabbau mit Vit.-B3 und unterstützenden Lebermitteln Kräuter) zu Formaldehyd
  • Der Abbau von Formaldehyd zu Ameisensäure wird von Taurin beschleunigt


    3.5 Narkotika

    Betäubungs- und Schmerzmittel sind ja extra dazu gemacht, die Nervenfunktion möglichst anhaltend zu dampfen oder unterbinden. Sie sind daher generell fettlöslich und schwer zu entfernen.
  • Ultracain - häufigstes Betäubungsmittel im Zahnbereich
  • Procain und alle anderen Neuraltherapeutika (die ganze ...cain-Familie)
  • Lachgas (OP-Narkosen) & andere OP-Betäubungsmittel
  • Morphiumpräparate und Opiate
  • fast alle Schmerzmittel
  • viele Schlafmittel (Barbiturate sind meist wasserlöslich)
  • viele Beruhigungsmittel (Downer)

    Rauschmittel (legal) und Rauschgifte (illegal)
  • alkoholische Getränke
  • Kokain, Designerdrogen, Aufputschmittel (Amphetamine und andere Upper)
  • Marihuana und Haschisch, Opiate (Downer)
  • LSD, Mescalin
  • Schamanische Drogen: Psilocybine (magic mushrooms), Peyote, Tollkirsche, Bilsenkraut, etc.
  • Lösungsmittel (Kleber, Schuhcreme, etc.)

    Geschmacksverstätker
  • Süßstoffe wie Cyclamate (korzinogen verdachtig) und Saccharin (ortho-Benzoesaure-sufimid)
  • Glutamat (MSG: Mono-Sodium-Glutamat) verursacht "China- Restaurant-Syndrom" (trockene Kehle, Hitze, Mißempfindungen im Hals);aktiviert das Suchtzentrum im Gehirn; im Körper natürlich gebildetes Glutamat ist unschädlich; in Asien dem Speisesalz zugesetzt (!)
  • Aspartam (L-Aspertyl-L-Phenyl-alanin-methyl-ester), auch Nutria-Sweet und E951 genannt; wurde ursprünglich als Mastmittel entwickelt und setzt das Sattigungszentrum im Gehirn außer Kraft setzt; 200fache Süßkraft von Zucker bei natürlichem Geschmack; zerfallt im Körper in Asparaginsäure (40%), dem hochgiftigen Phenylalanin (50%, führt bei Phenylketonurie zu verkümmertem Wächstum und Schwachsinn) und Methanol (10%); in allen "-lite" Getränken; aus 1L fallen ca. 56mg Methanol an, die tägliche risikofreie Dosis liegt bei 7,8mg; Aspartam verursacht MS-ähnliche Symptome, die nach Aufnahme-Stop wieder verschwinden; über 30 Grad Celsius erhitzt wird Methanol verstärkt absorbiert, dadurch toxischer.


    3.6 Pestizide

    Die meisten Pestizide töten ihre Opfer, indem sie das Nervensystem außer Funktion setzen, d.h. sie sind fettlöslich.
  • Holzschutzmittel: PCP, Lindan, Dioxin (z.B. Xyladecor)
  • Insektizide: DDT, Lindan, Dieldrin, DNäC, usw.
  • Herbizide: PCP, Atrazin, MCPA, Paraquat, usw.
  • Mottenschutz: Pyrethrum, Naphtalin, p-Dichlorbenzol
  • Rattengift und andere Toxine gegen Nager (Kaninchen, Mäuse)


    3.6.1 PCP (Penta-Chlor-Phenol)

  • Pestizid gegen Bakterien, Pilze & Hausschwamm
  • überwiegend in Holzschutzmitteln, meist in Verbindung mit Lindan verwendet (Antikmöbel!)
  • auch in Leder & Textilien (Zeltstoffe, Markisen, Teppiche, Tapeten, Mottenstreifen)
  • herstellungsbedingt mit Dioxin & Lindan belastet
  • seit 1989 in der BRD verboten
  • Sekundarquellen: Wande, Wandputz, Fußbodenbelage, Kunststoffe, Staub, Gardinen, Plastikartikel
  • Aufnahme über Haut, Nahrung, Hausstaub, Atmung

    Metabolisierung:
  • z.T. von Niere/Leber entgiftet;
  • Bluteiweiße & Fettgewebe binden PCP längere Zeit, wodurch Abbau und Eliminierung bei belasteten Personen langwierig wird.

    Wirkungen:
    neurotoxisch, kanzerogen, reproduktionstoxisch im Tierversuch, verursacht das HSM (HolzSchutzMittel)-Syndrom

    Entgiftung:
  • kleine Quellen: verbesserte, kontinuierliche Lüftung, Austausch belasteter Möbel, Absperrlack
  • große Quellen: Entfernen


    3.6.2 Formaldehyd

    Quellen:
    Desinfektionsmittel, Farben, Klebstoffe, Spanplatten, Zigaretten, Schaume, Tapeten, Textilien, also das, was Sie anhaben, besonders pflegeleichte, Kleidung - überall ist Formaldehyd drin, obwohl es angeblich nur noch in geringen Mengen verwendet wird.

    Wirkungen von Formaldehyd:
    Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Depressionen, Verdacht auf krebserregende Wirkungen. Da haben wir es wieder: Krebs durch Formaldehyd.

    Typische Symptome bei Formaldehyd-Belastungen:
    Stechen in der Nase, Augen und Rachen, Reizung der Augen bei 0,1 bis 1,6 ppm, Reizung der Nase bei 0,1 bis 1,8 ppm, Reizung der Kehle bei 0,5 ppm. Details können Sie bei Deutschlands führendem Toxikologen Daunderer (München) nachlesen.

    Formaldehyd-Entgiftung:
  • bei Möbeln die offenen Schnittkanten der Spanplatten versiegeln und die Bohrlöcher in Spanmöbeln und Regalen zu stopfen; damit kann sich jeder ein bisschen helfen.
  • bei kleineren Quellen: Standortveränderungen, Änderung der Raumnutzung, Entfernung des Möbelstücks (das wäre dann schon etwas radikaler). Verlegen Sie wegen Formaldehyd - haltiger Elemente kein "Scheinparkett bzw. Laminatfußboden.
  • Sanierungsstrategien bei großflachig kontaminierten Baustoffen: Absperrlacke, Entfernen bzw. Austausch der belasteteten Materialien.


    3.7 Parasiten & deren Stoffwechselprodukte

    3.7.1 Fettlösliche bakterielle Toxine

  • Borrelientoxine: siehe Borreliose, Kapitel 4
  • Clostridientoxine: (a) Clostridium botulinum, das Leichengift- Bakterium (siehe Foto), (b) Clostridium tetani, Wundstarrkrampf
  • Neisseria meningitidis: Hirnhautentzündung
  • Shigellentoxine: häufigste das Nervensystem angreifende Bakterien, besonders Shigella flexneri erzeugen Wut, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit; häufig bei Schizophrenie.
  • Streptococcus pneumoniae: das Clark'sche Schmerzbakterium

    Entgiftung von bakteriellen Toxinen
  • Abtöten der Erreger (Zielzappen, ozonisiertes Olivenöl) verhindert weitere Produktion
  • Beseitigung der chronischen Herde: tote Zähne, Gallensteine und Nierensteine entfernen und Darmherde beseitigen (Colonhydro, Fasten, Leberreinigung, Darmsanierung nach Clark
  • Ausleiten der Toxine mit Algen bei gleichzeitiger Unterstützung der Entgiftungsorgane (siehe 2.3 Entgiftungshilfen)


    3.7.2 Fettlösliche Milbentoxine

  • Diese Nervengifte finden sich im Milbenkot
  • verursachen hauptsächlich (Staub-) Allergien und Lungenprobleme
  • Mehlstaubmilbe (Dermaphagoides farinae) verursacht Symptome, die Glutenallergie zum Verwechseln ähnlich sind
  • in Anwesenheit von Arsen und Formaldehyd Lungenbefall
  • bei Zahnmetallbelastung Rachenbefall
  • bei Thalliumbelastung Wirbelsäulenbefall

    Entgiftung von Milbentoxinen
  • Abtöten der Milben verhindert weitere Produktion
  • peinliche Sauberkeit (Staub, Kleidung) verhindert Aufnahme
  • die bereits aufgenommenen Gifte können mit Chlorella Algen ausgeleitet werden


    3.7.3 Fettlösliche Mykotoxine (Pilzgifte)

    Pilz - Stoffwechselprodukte, die für den menschlichen Organismus giftig sind; werden entweder mit der Nahrung aufgenommen oder vom im Körper parasitisch lebenden Pilzen produziert; werden im Körper nicht abgebaut, sondern von der Leber entgiftet; wenn die Leber dieser Aufgabe nicht schafft, reichern sich die Pilzgifte an und führen zu ernsthaften Krankheiten.

    Alles was pflanzlicher oder tierischer Herkunft ist, kann verschimmeln. Solange Lebendes lebenskräftig ist, können Schimmelpilze in Schach gehalten werden. Sobald etwas abstirbt, beginnt der Befall mit Schimmel. Dies ist nichts weiter als ein biologischer Abbau. Eine natürliche Notwendigkeit, durch die Absterbendes in der bestmöglichen Weise beseitigt wird. Ohne Schimmel und Abbau lagen in den Straßen immer noch die Pferdeapfel aus den Zeiten der Postkutsche. Jedes Getreide hat seinen Schimmelpilz, jedes Obst, jedes Gemüse, alle Kräuter und Gemüsearten, Nüsse (insbesondere am Boden wachsende wie Erdnüsse). Schimmelpilze sind nicht sehr wählerisch, obwohl sie bestimmte Pflanzen und Wächstumsbedingungen bevorzugen. Sie entwickeln sich unter günstigen Bedingungen aus den allgegenwärtigen Sporen. In dem Maße, wie Sporen geeignete Wächstumsbedingungen antreffen, haufen sich Pilzgifte in der Nahrungskette an. Entgiftung von Mykotoxinen bedeutet praktisch Einsatz von Vit.-C plus Hitze in der Essenszubereitung, Aufnahmestopp und Quellenvermeidung.


    Pilzgift
    Quellen
    Wirkung
    Entgiftung
    Aflatoxin
    (Aspergillus Arten)
    177 & 178 kHz
    Frühstücksflocken, vorgefertigte Getreide Produkte (Popcorn, Haferflocken, Maischips, etc.) brauner Reis, Tierfutter zerstört Leber (Hepatitis & Zirrhose), immer bei Krebs nachweisbar waschen mit Vit.-C plus Hitze: mehrere Minuten kochen, backen oder braten, danach wieder Vit.-C dazugeben
    Zearalenon
    (Kartoffel Schimmel,
    potato ring rot)
    100 kHz
    Teigwaren, Reis, Essig, Honig, Brot, Bier, Wein, Zitrussafte & - produkte wirkt bei Tieren ähnlich wie Ostrogen, Brustkrebs, Thymusprobleme, aktiviert Makrophagen, verhindert Entgiftung von Benzol (AIDS)
    wie oben
    Sterigmato-
    cystein
    Teigwaren (gekocht, gebacken weniger), Brotmehl häufig bei Schizophrenie nachweisbar
    88, 96, 133 & 126 kHz
    wie oben
    Mutterkorn
    (Ergotoxine)
    295 kHz
    Roggen & -produkte; Wein, Honig, Alkohol & Mutterkorn verstärken sich gegenseitig in der Wirkung Dr. Jekyll & Mr. Hyde - Verhalten bei Kindern, unflatige Reden; immer bei Schizophrenie nachweisbar, epileptische Anfalle
    wie oben
    Cytochalasin B
    Teigwaren
    hemmt Zellteilung (z.B. Leber kann sich nicht regenerieren)
    Teigwaren meiden
    Kojisäure
    graue Stellen in Kartoffeln
    behindert Methanol Entgiftung, begünstigt Pankreasegel in der Pankreas (Diabetes) keine Kartoffelschalen essen, graue Stellen beim Schalen sorgfältig entfernen
    T2 - Toxin
    gekochte Erbsen & Bohnen
    Bluthochdruck & Nierenerkrankungen Trockenfrüchte verlesen, mit Vit.-C einweichen
    Hirseschimmel
    125 - 288, 277 kHz
    Sorghum- & Hirseprodukte, Ahornsirup; frisst tote Egel nach deren Abtöten (z.B. nach Zappen) Blutungen (purpurne Flecken), Schlaganfall, Appetitmangel, Schluckbeschwerden v.a. bei älteren Hirse vor dem Kochen in Vit.-C Waser spülen plu Vit.-C beim Kochen dazugeben
    Patulin
    (Penicillium Arten)
    Obstschimmel (nicht Bananen & Zitronen), in den meisten Obstsaften belastet den Darm, so dass Shigellen & E. coli ins Blut vordringen und Verlertzungen & Tumore besiedeln Obst schalen, um angeschlagenen Stellen sehen & entfernen zu können

    Die in der Tabelle angegebenen Frequenzen sind Behandlungsfrequenzen nach Dr. Clark aus: Heilung ist möglich, Seite 605)

    Wissenswertes:
  • Viele der meist benutzten Antibiotika sind Mykotoxine (z.B. Streptomycin).
  • Alle von Dr. Clark getesteten Krebspatienten haben Aflatoxin (aus Erdnüssen, Leberaffinität), Patulin (aus apfeln, hat Affinität für glandula parathyroides) und Zearalenon (aus Kartoffel Chips, Fettaffinität) im Körper. Patulin, Aflatoxin, Zearalenon, Mutterkornalkaloide in Roggenprodukten.
  • Abtöten der Pilze ist meist nicht die Lösung, siehe oben unter Schwermetalle den Absatz "Sekundarproblem Pilze".
  • Eine weitere Quelle für Mykotoxine sind verschimmeltes Mauerwerk (Keller, Bad) sowie Schwarzschimmel hinter/in Möbeln. Gelingt es, die betroffenen Stellen trocken zu legen (geopathischen Entstörung, bauliche Maßnahmen), hört das Schimmelwächstum auf. Oft hilft ein Umzug.


    3.7.4 Einzeller mit Affinität für das Nervensystem

  • Babesia canis, B. microti (durch Zecken): Piroplasmose, häufig eine Koinfektion von Borreliose
  • Naegleria fowleri: Meningitis, Infektion beim Baden über Nase
  • Trypanosomen: westafrik. Schlafkrankheit (T. gambiense durch Tsetse Fliege), südamerik. Schlafkrankheit (T. cruzi durch Raubwanzen)
  • Toxoplasma gondii: aus Katzenkot; beeinflußt Charakter und Verhalten, Meningismus, Totgeburt, wenn schwanger bei Infekt

    Maßnahmen bei Belastung mit Einzellern
  • Abtöten der Erreger (Zielzappen HBS 4, ozonisiertes Olivenöl HBS 3) verhindert weitere Produktion
  • Beseitigung der chronischen Herde: tote Zähne ( HBS 2), Gallensteine und Nierensteine ( HBS 3) entfernen und Darmherde beseitigen (Colonhydro, Fasten, Leberreinigung, Darmsanierung nach Clark HIM)
  • Unterstützung der Entgiftungsorgane (siehe Kapitel 2.3 )
  • Intrazellulare Ausleitung: siehe 4.4.3


    3.7.5 Viren mit Affinität für das Nervensystem

  • CMV (CytoMegalia Virus): EBV-ähnliche Symptome (häufig Verwechselung
  • EBV (Epstein-Barr Virus): Pfeiffer#'sches Drüsenfieber, Mononukleose
  • Herpes simplex
  • Chlamydia pneumoniae: Koinfektion mit Borrelien, MS-ähnliche Symptome
  • Coxsackie Viren: Meningitis
  • FSME (Zeckenbiss): Meningitis, Enzephalitis
  • Masern: führt manchmal zu Enzephalitis
  • Polio Virus: Kinderlähmung, Meningitis

    Maßnahmen bei Belastung mit VIREN
  • Abtöten der Erreger (Zielzappen HBS 4, ozonisiertes Olivenöl HBS 3) verhindert weitere Produktion
  • antiviral: Weihrauch, Grapefruitkernöl, Frankincense, Olivenblattextrakt, Lysin bei Herpes
  • Unterstützung der Entgiftungsorgane (siehe Kapitel 2.3)
  • die vier Sanierungen nach Clark: Gebiss-, Ernahruns-, Körper- und Haussanierung ( HIM 454ff)



    4. Borreliose

    Borreliose und andere durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind in der westlichen Welt nach AIDS die am schnellsten zunehmende Infektionserkrankung. Sie sind z.Zt. unter- diagnostiziert und falls diagnostiziert, auf Grund von Unterschätzung und Informationsmangel unterbehandelt. Der Verlauf ist selten tödlich, jedoch wird das Leben der Betroffenen zunehmend eingeschränkt. Während meist nur die dramatisch verlaufenden Falle (schweren Lähmungen) mit Borreliose assoziiert werden, sind nach Dr. Klinghardt auch viele Patienten mit CFS, Gedächtnisstörungen, HWS - Beschwerden und Zahnproblemen Opfer der Borreliose.

    Borrelien sind älter als die Menschheit. Ob die in den letzten Jahren sprunghaft ansteigende Zahl der Infektionen auf eine genetische Mutation oder eine Änderung im Verhalten (Adaption) der Erreger zurückzuführen ist, oder ob eine Veränderung im Wirtsmilieu (unser Körper), z.B. die Belastung mit toxischen Schwermetallen wie von Dr. Klinghardt postuliert, die Infektion begünstigt, oder eine Mischung davon, ist nicht bewiesen.

    Fest steht, dass die Symptome beider Formen von Borreliose, Gelenkschmerzen bei Lyme Arthritis und Müdigkeit & Nerven-Schmerzen bei Neuroborreliose, durch Antibiotikabehandlung zwar zeitweise verschwinden, aber in der Regel spätestens nach einigen Jahren (oft schon nach einigen Monaten) erneute Entzündungsschübe auftreten. Mit jeder neuen Antibiotikagabe wird die Leber und damit das Immunsystem immer schwacher.

    Solches Vorgehen produziert analoge Resultate wie die schulmedizinische Standardbehandlung von Pilzinfektionen (Mykosen, v.a. Candidose) mit Nystatin oder anderen Mykostatika. Die Nystatinbehandlung muss alle paar Monate wiederholt werden, in den schlimmsten Fällen zwei mal pro Jahr, und führt von einer ursprünglich lokal begrenzten Mykose (z.B. Darm) durch fortschreitende Schwächung des Immunsystems zu einer systemischen (Ausbreitung im ganzen Körper).

    Die Amerikaner nennen die Borreliose auch "deer-syphilis" (Hirsch-Syphilis). Neben den Borrelien gehört auch der Syphiliserreger Treponema pallidum zu den Spirochäten, eine Familie spiralförmiger Bakterien. Verwandtschaft zeigt sich auch in der Schwierigkeit, beide Erreger wieder loszuwerden. Die überzeugung, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen sei, wurde von der durch Columbus aus der Karibik eingeschleppten Syphilis erschüttert. Nur die giftigen Quecksilberpräparate der arabischen Alchemie halfen - so wurde die chemische Medizin geboren.

    Wie Hahnemann, der Begründer der Homöopathie erkannte, kann Syphilis durch chemische Medizin nicht aus dem Körper entfernt werden. Sie wird nur unterdrückt und äußert sich in der nächsten Generationen als sekundäre und tertiäre Syphilis, von Hahnemann syphilitisches Miasma genannt. Analog haben Antibiotika bei den Borrelien zwar Symptome unterdrückt, doch der Nachweis einer Ausheilung von Borreliose mittels Antibiotika steht aus. Dafür mehren sich die Berichte über langfristige degenerative Leberschaden, die den symptomlindernden Effekt von Antibiotika mehr als ausgleichen.

    Eine aussichtreiche Borreliose Therapie ist zweistufig:
    (1) Linderung der akuten Beschwerden durch aggressive Einschrankung der Borrelienpopulation (siehe Kapitel 4.1), und Entlastung des gequalten Patienten mit Entgiftungshilfen (siehe Kapitel 2)
    (2) Ausheilung der chronischen Schwachen, die den Borrelien die Infektion ermöglicht haben. Dazu braucht es - nach erfolgreicher Symptomlinderung - einer Mileuveränderung. Durch verschiedene Sanierungsmaßnahmen (Gebiss, Ernährung, Körper und Wohnung, HIM-454) wird der Körper wieder in die Lage versetzt, mit der Borreliose aus eigener Kraft fertig zu werden.

    Das sind zwei sehr unbequeme Worte, denn sie bedeuten, dass ich mich ändern muss. Es wäre viel bequemer, wenn man die Borrelien einfach umbringen könnte. Aber Borrelien haben eine Vielzahl von Tricks gelernt, um sich unserer Verfolgung zu wiedersetzen (siehe Kapitel 4.2).


    4.1 Alternative Symptomlinderung

    Die durch Antibiotika erzielte zeitlich begrenzte Linderung der Symptome lasst sich auch durch Methoden bewirken, die sich nicht so vernichtend auf Immunsystem und Leber auswirken. Borrelien lassen sich in fast allen Fällen durch gezielte Frequenztherapie nach Dr. Clark sehr gut im Zaum halten. Zu den Einzelheiten dieser Methoden siehe HBS-4.
  • Frequenzgenerator: 380 KHz für 5 Minuten (1-3 mal für einige Tage)
  • Zielzappen: Borrelia burgdorferi plus betroffenes Gewebe, bei Lyme-Arthritis meist Knorpel und / oder Knochen (gelegentlich auch Sehne, quergestreifte Muskulatur, selten Bindegewebe), bei Neuroborreliose plus Nerven (gelegentlich Rückenmark, Hypothalamus oder andere Hirngewebe, HBS-4)
  • Doppelzappen: Frequenzgenerator (380 KHz) plus Zielzappen simultan.
  • Parasitenkuren bringen gute Entlastungen (HBS-3)
  • frisch ozonisiertem Öl plus L-Cystein nach Dr. Clark (HBS-3), ggf. in Kombination mit Schwarzwalnusstinktur (0043 6765 113839 Herr Jonas) oder gefriergetrockneter Schwarzwalnuss (Self Health Produducts 0031 320 257695)
  • Pararizol (auch Parozol) aus der Apotheke oder die frei erhältlichen Ölekomposite (HBS-3); Geheimtip: im Selbstversuch i.v. besonders effektiv


    4.2 Die besonderen Eigenschaften von Borrelien

    Borrelien beherrschen eine Vielzahl von Tricks, um sich unserer Verfolgung zu wiedersetzen. Es deutet auch vieles auf Therapieblockaden, von welchen wohl Schwermetallbelastung aus Amalgamfüllungen die Vorrängstellung einnimmt, nur zweitrangig Übersäuerung des Gewebes.
  • zu Schwermetallausleitung siehe HBS-2
  • zu Entsäuerungsmaßnahmen siehe HBS-3, "Nierenreinigung"

    In Hier & Jetzt, Fachzeitschrift für Neurobiologie, Heft 2/2000 (INK 0711 - 80608711) schreibt Dr. Klinghardt:
  • Borrelien sind bereits 12 Stunden nach der Infektion im ZNS (Zentralnervensystem) nachweisbar, obwohl der Wirt oft jahre- bis jahrzehntelang ohne Symptome bleibt. Anfangliche Probleme wie schnelle Ermüdung, Muskelschmerzen, nicht-heilende Zahn- oder Kieferprobleme, etc., werden häufig als frühzeitige Altererscheinungen missverstanden.
  • Borrelien produzieren zwei Arten von Neurotoxinen, die für die psychischen Symptome verantwortlich sind. Diese Neurotoxine sind lipophil (fettlöslich) und werden nach ihrer Ausscheidung über die Leber genau wie Schwermetalle aus dem Darm rückresorbiert (und angehäuft). Chlorella und Kolon-Hydrotherapie verhindern die Rückresorption.
  • Schwermetallsanierte Menschen sind weniger anfällig.
  • Borrelien verstecken sich im Zellinnern in einer aziden Vakuole; Medikamente sollten daher immer mit alkalinisierten Methoden gegeben werden.
  • GewebeÜbersäuerung ist daher ein begünstigender Faktor
  • Borrelien verstecken sich zusätzlich auf verschieden Arten, sind dann labortechnisch nicht mehr nachweisbar: Innerhalb von Makrophagen, Weißen Blutkörperchen, Nerven- & Endothelzellen, Fibroblasten & Astrozythen, Sehnen und Gelenkflüssigkeit.
  • Aus ihren zystischen Formen können jederzeit frische Keime schlüpfen.
  • Sie scheiden ein Glycoprotein ab, das eine für Antibiotika undurchdringliche Kapsel schafft.
  • Durch Schadigung des Immunsystems bleibt im Spatstadium die Bildung von nachweisbaren Antikörper aus.


    Dr. Schneider (www.pferdemedizin.com) schreibt:
    Borrelien können sich in eine zellwandfreie Form (CWD) verwandeln, deren im Vergleich zu grampositiven Bakterien sehr dünne Zellwand kleinen Molekülen wie Antibiotika keinen Durchlass - Widerstand entgegensetzt.
  • Dadurch wird die Ansammlung von Antibiotika in ihrer Zielposition innerhalb der Zytoplasmamembran verhindert. Ausnahme: beta-Lactam Antibiotika, deren Zielposition die Membran ist. Mit anderen Worten, Borrelien entziehen sich durch diese Verwandlung der Wirkung von Antibiotika.
  • Zellwandfreie Borrelien können für lange Zeit überleben, ohne dass im Blut des Patienten erhöhte (Zellwand abhängige) Antikörperwerte nachweisbar sind; erst bei Reversion der CWD in normale Borrelien steigt der Antititer wieder. Solche Patienten mit klinischen Symptomen ohne erhöhte Antikörper werden leider oft als Simulanten bezeichnet.
  • Entwicklung und Vermehrung bakterieller CWDs (wie Borrelien) benötigen energiereiche Umgebungs- bedingungen (Milieu), während CWDs von Hefen wie Candida albicans unter Hungerbedingungen entstehen.
  • Unter den Bakterien ist die pathogene Wirkung von CWD- Borrelien dokumentiert, unter Hefen von CWD-Candida albicans.


    4.3 Die häufigsten durch Borrelien verursachten Symptome

    (1) Chronische Müdigkeit, oft am stärksten am frühen Nachmittag
    (2) Fehlende Ausdauer
    (3) Wiederkehrendes Fieber (niedrig), Nachtschweiß, Kaltegefühl, Hitzewallungen
    (4) Nicht heilende Infektionen im Kieferknochen, Absterben der Zähne
    (5) Gelenksteife, -knacken oder -schmerz (bes. Wirbelsäule)
    (6) Gelenkentzündung(en)
    (7) Muskelschmerz (Fibromyalgie), Triggerpunkte
    (8) Lebensmittelallergien, MCS; Leitsymptom: Alkoholunverträglichkeit, die vor der Infektion nicht da war. Symptomverschlechterung: nach dem Essen Reflux, Schluckbeschwerden, Halsweh, Herzklopfen
    (9) Brennen, Taubheitsgefühl, stechender Schmerz (Parasthesien)
    (10) Muskelkrämpfe und -zuckungen
    (11) Probleme im Hirnnervenbereich:
  • Hirnnerv VII: Gesichtsteillähmung
  • Trigeminus: Kopfschmerz, Spannung, Verkrampfung/Schmerz im Gesicht, Kiefer, Kiefergelenk oder Schädelknochen
  • Ohren VII, VIII: Tinnitus, Vertigo, Geräuschempfindlichkeit, Schmerz, Gleichgewichtsstörungen
  • Doppel-sehen, morgens schlechtere Sicht, Lichtempfindlichkeit
  • Vagus/Glossopharyngeus/Hypoglossus X, XII, IX: Hiatushernie und Libidoverlust, unerklärliche Beckenschmerzen Zentralnervensystem:
  • physisch: Epilepsie, Tremor, Ataxie, Schlafstörungen
  • emotional: leicht irritiert (Leitsymptom bei Kindern), Stimmungsschwankungen bis zur Manie, Wutanfalle, Depressionen
  • mental: verwirrt, Denkstörungen, Konzentrationsmangel, Kurzzeitgedächtnis gestört, Probleme bei der Wortfindung und Lesen, Orientierungsschwierigkeiten (verirrt sich auf dem Heimweg)
  • Mischbilder: kann aussehen wie jede bekannte psychiatrische Erkrankung
    (12) Becken: Interstitielle Zystitis und andere Blasen- und Prostatabeschwerden, Hodenschmerz, irregulare Menstruation, sexuelle Dysfunktion,
    (13) Geschwollene Lymphknoten
    (14) Schmerzen in der Brust und unerklärliche Milchproduktion bei nicht stillenden Frauen
    (15) Chronische Magenbeschwerden
    (16) Verstopfung und Durchfall
    (17) Thörax: Rippenschmerzen bei leichtem/keinem Druck, Husten, Kurzatmigkeit; Herz: Palpitationen, Rhythmusstörungen, Mitralklappenprolaps, pathologische Geräusche
    (18) Versagen des Immunsystems mit entsprechenden Sekundarerkrankungen Herpes, Darmparasiten, etc.)
    (19) Haarausfall
    (20) Laborwerte: erniedrigte Leukozyten/Thrombozytenzahl, erhöhtes Cholesterin, erhöhte Triglyceride, erhöhtes LDL, erniedrigtes HDL (typische Kombination für koronare Herzerkrankungen)

    In der Auflistung obiger Symptome kann sich vermutlich ohne weiteres jedermann wiederfinden, sogar Gesunde. Es geht gar nicht darum, ein Krankheitsbild zu umreißen, das Borreliose von anderen Krankheiten abgrenzt, sondern darauf hinzuweisen, dass sich Borrelien hinter sehr vielen Krankheitsbildern und Diagnosemustern verstecken können.


    4.3.1 Mischinfektionen

    Andere Erreger werden können gleichzeitig mit Borreliose durch Zeckenbiss übertragen werden; es bilden sich Mischinfektionen ( Hier & Jetzt, Heft 2/2000):
  • Piroplasmose: hervorgerufen vom intrazellularen Einzeller Babesia microti (und B. Canis); ähnlich der Malaria und ähnlich behandelt. Schulmedizinisch schwer diagnostizierbar; Leitsymptome: grippeähnliche Erkrankung 1-2 Wochen nach Biss, später massive Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Enzephalopathie (Sammelbegriff für bei chron. Lebererkrankungen auftretende psychischen Symptome wie Depressionen, Müdigkeit, Antriebsschwache bis zum hepatischen Koma durch mangelnde Entgiftung).
  • Ehrlichiose: bakterielle Erkrankungen (Ehrlichia spcc.) mit schwereren Symptomen als Piroplasmose, aber leichter zu therapieren. Leitsymptome: Muskelschmerzen, Müdigkeit, Verminderung der Zahl Weißer Blutkörperchen unter 5000/mm³ (Leucopenie).
  • Chlamydia pneumoniae: in jüngeren Studien bei allen MS-Patienten festgestellt; Übertragung auch durch Tröpfcheninfektion & Körperkontakt. Sollte bei allen MS-ähnlichen Symptomen (zeitweise Blindheit, Lähmungen, Inkontinenz, Taubheitsgefühl, CFS, MCS, etc.).
  • Rickettiose, Rocky Mountain Spotted Fever: bakterielle Infektion mit Rickettsia rickettsii (bis jetzt nur in USA, Südafrika).



    4.4 Alternative Therapieansatze

    Wie bereits erwähnt, ist die Wirksamkeit jeder Therapie direkt proportional der Konsequenz , mit der ein Patient die nötigen milieuverändernden (immunstarkenden) Maßnahmen durchführt und verinnerlicht.


    4.4.1 Kardentinktur nach Wolf-Dieter Storl

    (1) Immunstärkung:
  • genügend Schlaf
  • Bewegung in frischer Luft und im Sonnenschein
  • ausgewogene Diät mit viel frischem Obst und Gemüse, vor allem Möhren und Rote Beete, die viele für Infektions- bekämpfung wichtige Karotinide enthalten. Ebenfalls viel Bärlauch, Knoblauch, Zwiebel, deren schwefelhaltiges ätherisches Öl (Allicin) antimikrobiell wirkt und die Aktivität der Killerzellen erhöht.
  • Sechs Kapseln 450 mg Echinacea purpurea (purpurner Sonnenhut) Wurzelpulver pro Tag für drei Wochen

    (2) Kardentinktur (Dipsacus sativa): Einnahme führt zuerst zu einer Verschlechterung der Symptome, gefolgt von einem Hautausschlag und anschließend zu einer Besserung.
  • Die Wurzel der zweijährigen Pflanze im Herbst, Winter oder Frühling (ehe sie aufstängelt) ernten, säubern und sorgfältig zerkleinert in ein Schraubglas füllen, mit Wodka übergießen. Drei Wochen an einem warmen Ort mazerieren lassen.
  • Dosierung: 3 Tropfen 3x täglich
  • wenig essen
  • BUCH: Ich bin ein Teil des Waldes, W.D. Storl, ISBN 3-440-09548-7
  • Text entstammt dem Buch Borreliose natürlich heilen von Wolf Dieter Storl, ISBN 978-3-03800-360-1, Seite 61: Von guter, verlässlicher Qualität ist die "Kardenwurzel-Würze" (37% Alkohol) von Heinz Machura (Physiologika Naturprodukte),...
  • Kardenwurzel online bestellen: gesund-im-net


    4.4.2 Nach Dr. Klinghardt

    Therapieformen:
  • Generell: Sauerstoff (überdruck), Ozon, Bienengift, Kräuter (nach Dr. Zhang)
  • Bei Borrelien: hohe Dosen Knoblauch/Bärlauch (starkes ZNS - Antibiotikum) & 3 Chinesische Kräuter (Smilax Glabra Wurzel, Scutellaria Wurzel, Houttunyia Kraut)
  • Bei Babesia: Qinghaosu-Extrakt aus Artemesia annua (Wermut, vgl. Hildegard von Bingen) zusammen mit Trimethoprim (mildes Antibiotikum) plus Codonopsis pilosula & Astragalus membranaceus.
  • Therapeutennetz nach Klinghardt: INK 0711 - 80608711 Hier & Jetzt, Fachzeitschritft des INK, Heft 2/2000

    Nahrungsergänzungsmittel:
  • Fettsäuren (verhindern Müdigkeit, Schmerzen, Schwindel, Schwäche, Depression, Gedächtnisverlust)
  • Coenzym Q10: 200-300mg/Tag
  • B-Komplex mit je 50mg B1, B2, B5, B6, B12 & 5mg Folsäure)
  • Magnesium (z.B. Mg-L-Lactat Dehydrat, als Meyers Cocktail Injektion)
  • Multivitamine


    4.4.3 Ausleitungsprotokoll für Trichomonaden, Borrelien u.a. intrazelluläre Infektionen auf der Basis von Parozol (Ölekompositen)

    Die angegebenen Dosierungen sind statistische Erfahrungswerte und sollten am Patienten überprüft werden (z.B. Kinesiologie). Allergien wurden zuvor mit Psychokinesiologie nach KLINGHARDT behandelt.
  • Mit 3 Tropfen Parozol 3x tägl. in lauwarmen Wasser ¼ bis ½ h vor dem Essen beginnend, jeden Tag um einen Tr. auf max. 10 Tr. 3x tägl. steigern, bei 10 Tr. verbleiben, bis die 50ml aufgebraucht sind.
  • Dazu ergänzend 2-5 Tr. (testen) Schwarzwalnusstinktur, 2 Tr. Myrrhe-Öl & 2 Tr. Weihrauchöl, oder tägl. 3x1 Kapsel Weihrauchöl (z.B. Schlossapotheke Koblenz).
  • Zwischen den Mahlzeiten (auf ziemlich nüchternen Magen) 1 TL Chlorellapulver oder 20 Presslinge, austesten ob C. pyrennoidosa oder vulgaris.
  • Nach den Mahlzeiten folgende Mischung: 20 Tr. Bärlauchtinktur, 10 Tr. Johanniskrauttinktur, 10 Tr. Bockshörnklee (testen, ggf. reduzieren), 3-5 Tr. alkohol. Auszug aus Flor Essenz (testen).
  • 1½ - 2 h nach dem Essen jeweils im Wechsel 2 Presslinge "Drain the Jade Valley" (chin. Kräutermischung) plus Triton MRL (chin. Pilze) mit Wasser, (beide Produkte z.B. von BIOS Pharm., erhältlich) zerkauen.
  • Wer Möglichkeiten zur Schwingungsübertragung hat, sollte auf folgende Mittel zurückgreifen und ihre "Schwingungs- Dosierung” am Patienten testen: Metronidazol 400 (bekanntes Mittel gegen Anaerobier wie Trichomonaden), Doxyhexal, Cotrimoxazol. Ärzte können Metronidazol für fünf Tage 3 Tbl. tägl., bis zu vier Wo. Weiter 2 Tbl. tägl. verordnen. Nebenwirkungen sind Folgen der freiwerdenden Neurotoxine aus absterbenden Anaerobiern. Die Neurotoxine können mit Chlorella ausgeleitet werden.
  • Bienengift als Apis Homac-Cord von Heel (zwei Amp./Woche injiziert oder unter der Zunge zergehen lassen) oder Apis Regina Comp. Globuli (3x 5 St./Tag). Bei nicht therapierter Milchallergie können allerg. Reaktionen, bzw. die Globuli können wirkungslos bleiben (s.o.).
  • Auf jeden Fall orale Entsäuerung (z.B: Basovita v. Vedasan, Alkala von Sanum; die besten Erfahrungen wurden mit Minerot/Oetinger gemacht: schriftl. Bestellung an Vertrieb Oetinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen- Ohrnberg).
  • 3g/Tag MSM (Self Health Products)
  • 1 Kaps. reines OPC
  • Vit.-C bis zur Ertraglichkeitsgrenze
  • Omega Fettsäuren: 2x tägl. 1 TL bis 1 EL möglichst frisch gepresstes Leinöl (bei manchen Landwirten erhältlich). SalatÖl aus Sonnenblumen- und Leinöl selbst im Verhältnis 4:1 herstellen.
  • Darauf achten, ob Niere & Leber voll arbeiten. Synergie testen.
  • Für einen Monat Zucker oder Honig strikt meiden, da Anaerobier den Sauerstoff aus Zucker nutzen können.
  • Möglichst 3x tägl. Zappen nach Clark

    Das Protokoll ist von HP Joachim HEIDUSCHKA erprobt. Die Behandlung ist erst dann abgeschlossen, wenn an/in DNA getesteten Belastungen (Miasmen, Quecksilber, Toxine, etc) nicht mehr gefunden werden. Herr Heiduschka arbeitet mit dem Photonen-Resonanz-Test nach Schimmel.


    4.4.4 Ausleitungsprotokoll für Borrelien- Isopathie nach Enderlein (Sanum - Kehlbeck)

    1. Basistherapie Borreliose:
  • energetische Regulation, bei Neuroborreliose besonders des Nieren/Blasen-Meridians; ganzheitliche Zahnsanierung; Nahrungsergänzung mit Lecithin; davor ggf. die SANUM - Ausleitungskur
  • SANUVIS abwechselnd mit CITROKEHL: eine Injektion pro Woche jeweils gleichzeitig mit Placenta fetalis suis Injeel (Heel)
  • über 2 Wochen: morgens 1 Tbl. NOTAKEHL D5, abends 1 Tbl. FORTAKEHL D5
  • nach diesen 2 Wochen über längeren Zeitraum: Montag

    2. SANUM - Ausleitungskur über mehrere Wochen Dauer:
  • Montag bis Freitag: mit je 2-3 Tropfen OKUBASAN D2 und USNEBASAN im täglichen Wechsel beginnend langsam auf 5- 10 Tropfen steigern.
  • Samstag & Sonntag: 1-2 Tabletten LUFFASAN D4 (mit 1/2 Tabletete beginnen)
  • täglich: mittags 1 Kapsel MAPURIT, abends 10-12 Tropfen ZINKOKEHL D3
  • Diät nach Dr. Werthmann (ohne Kuhmilch, Hühnerei und Schweinefleisch)

    Alle SANUM - Produkte sind über Apotheken erhältlich.


    4.4.5 Katzenkralle (Uncaria tomentosa)

    starkt Immunsystem, erhöht Urinabscheidung, starkt Leber, tötet Parasiten, wirkt allgemeiner Schwäche entgegen (auch bei Krebs anwendbar):
  • 2 Tassen Katzenkralletee (1/2 TL pro Tasse) morgens und abends
  • bei Vollmond beginnen für max. 2 Mondzyklen
  • ausschließlich flüssige, proteinfreie Diät, max. 1/2 Liter pro Tag; die Flüssigkeit tröpfchenweise mit Stäbchen oder kleinem Löffel gut "kauend" einnehmen; bei Schwäche darf zwischendurch Zwiebelsuppe "gekaut" werden
  • zusätzlich Lebermittel nehmen (siehe Kapitel 2.3)
  • zusätzlich viel reines Wasser trinken (siehe Kapitel 2.3)
  • Stücke der Liane Katzenkralle sind bei HP Kurt Peller, 09445 - 970076 erhältlich
  • Samento, ein fertiges Katzenkralle Praparat ist als Tabletten oder Flüssigkeit von Dermavit, 089-265635 erhältlich


    4.4.6 Weitere immunstärkende Mittel

  • Propolis (Nahrungsergänzung), auch Gelee Royal, Blütenpollen und Honig
  • Bienengift (unter therapeutischer Aufsicht)
  • Schlangengift (HORVI, unter therapeutischer Aufsicht)
  • Kolloidales Silber (Vorrichtung von 08021-9662 Herr Roesler)
  • Bockshornklee
  • Chlorella, Spirulina
  • Grapefruitkernextrakt (dr.huldacalrk.de, 09321-927190)
  • Johanniskraut
  • Korianderextrakt des grünen Krauts (02295-902732 Biogärtner Machura)
  • SchwarzkümmelÖl
  • Biest-milch
  • ayurvedische Ölmassagen
  • Ascorbyl-6-Palmitat (E-304, fettlösliches Vit.-C, antioxidatives Konservierungsmittel in Fetten, altes Dopingmittel für Radfahrer in der ehemaligen DDR)
  • Cannabis sativa D 30, homöopathisches Schmerzmittel besonder bei Neuroborreliose

    Buch: Karl Hüsing: Krank nach Zeckenbiss, ISBN 3-00-011633-8


    4.5 Geistige Aspekte der Borreliose


    Im Krankheit als Symbol, ISBN3-570-12265-4, von RÜdiger Dahlke steht unter Borreliose:

  • Symptomebene: Biss durch hinterhältigen kleinen und gefährlichen Vampir; Krieg auf der Oberfläche, der später auf verschiedene Themenbereiche übergreift und auch das Informationssystem (Nervensystem) befällt.
  • Bearbeitung: sich mit dem plutonischen Prinzip beschäftigen (sich ab und zu von der Tarantel stechen lassen); sich mit eigener Hinterhältigkeit auseinandersetzen; oberflächliche Konflikte bis in die Tiefe verfolgen; Auseinandersetzung auch mit Themen, die auf die Nerven gehen; den Mitbewerbern um die Lebensenergie rechtzeitig kleine freiwillige Opfer im Sinne von Spenden geben, um sich nicht zu deren unfreiwilligen Opfer zu machen und im Nebeneffekt größere Konflikte einzufangen (z.B. im Sinne der buddhistischen Spenden an hilfreiche und gefährliche Geister.
  • Einlösung: Aussöhnung mit dem "Stirb und Werde" des plutonischen Prinzips, das ohne Rücksicht bis zum Letzten geht; sich freiwillig nichts ersparen, aus der Erkenntnis, dass einem sowieso nichts erspart bleibt, und damit auf alles gefaßt sein.


    Pluto In: Aggression als Chance, ISBN3-570-00620-4, meint Dahlke:

    "Es geht bei diesem Krankheitsbild darum, sich tief innen zu wandeln und durchzuhalten. (...) Zu prüfen wäre, inwieweit man wie eine Zecke in jemandes Pelz sitzt oder anderen erlaubt, sich wie Zecken an einen zu heften. Welches Gift wechselt dabei den Besitzer? Und in welchen Bereich fließt es, welchen behindert es? Wird die eigene Beweglichkeit davon in Mitleidenschaft gezogen? Dies kann der Fall sein, wenn man selber an jemandem hängt, aber auch wenn ein anderer einem anhängt. (...)

    Die Aufgabe lage darin, mit Mut (Mars) und Kompromißlosigkeit (Pluto) abzuhängen, was an einem hängt, und gegebenenfalls auch sich selbst abzukoppeln. Dies wird zudem beim Entfernen der Zecke deutlich. Sie muß sozusagen mit Stumpf und Stiel ausgerissen oder besser herausgedreht werden.

    Auch die Tatsache, dass der Biss oft gar nicht bemerkt wird, ist der Deutung wert. Denn das Problematische der Situation besteht darin, dass man sich ihrer gar nicht angemessen bewußt wird."

    Ich selber bin schon immer gern von Zecken, Flöhen und anderen blutsaugenden Insekten gebissen worden. Einige Zeit bevor ich Dahlkes Buch gelesen habe, verdoppelte ich auf Anraten meiner Lebensgefährtin die Preise für meine Selbsthilfeseminare auf 60,- pro Tag. Praktisch von Stund an werde ich nur noch selten von Zecken gebissen. Auch das Klientel in meinen Seminaren hat sich deutlich verändert. Die Menschen, die jetzt die Seminare besuchen, können die gegebenen Informationen besser umsetzten, weil das subtile Gleichgewicht von Geben & Nehmen gewährleistet ist.


    Im Seelenkampf mit Allzuschwierigen schon Deine Nerven - nicht die ihrigen
    (Eugen Roth)


    4.6 Sind die Borrelien wirklich weg?

    Ein von Borrelien chronisch Betroffener weiß genau, ob die Borrelien noch da sind oder nicht, aber wie kann er das beweisen. Wenn der Elisa - Antikörpertest negativ ist (und die Symptome immer noch da sind), gibt es die Möglichkeit des sensitiveren "Graustufentest" (VCS - Test, Visual Contrast Sensitivity) für gegenwärtig 37,- (Stand 2007) in der Praxis Dr. Hartmann, Ansbach, Di., Mi. & Do. 16 - 18:00 Uhr 0981 - 64800. Es werden auch Behandlungsvorschläge mitgeliefert.



    5. Nach der Entgiftung: gesund oder krank ?

    Borreliose Patienten wie auch Schwermetallvergiftete und Menschen mit CFS, MCS, ADS, haben es schwer, wenn es um Verständnis für ihre Symptome und das daraus resultierende Leiden geht. Verständnis finden sie häufig nur bei anderen Betroffenen. Sonst sehen sie sich leicht von Familie und Therapeuten als "überempfindlich" und/oder "psychischer Fall" abgestempelt. Vielleicht haben Sie schon oft diesen Satz gehört: "Ihre Empfindlichkeit steht Ihrem eigenen Wohl im Wege."


    5.1 Bleibende Empfindsamkeit - was nun?

    Nach erfolgreicher Entgiftung der Nervenzellen verschwinden zwar die körperlichen Symptome, doch die erhöhte Empfindsamkeit bleibt. So gerne würde der nun körperlich gesunde Mensch mit seinem Leben dort weitermachen, wo es durch die Krankheit unterbrochen wurde. Er möchte wieder "normal" sein und das Leben seiner Freunde und Lieben in allen Aspekten teilen. Das führt allerdings erneut in die körperliche Krankheit mit ihren psychischen Auswirkungen.

    Allein Dank der bleibenden Empfindsamkeit ist das dem entgifteten Menschen selten möglich. Und Dank der bleibenden Empfindsamkeit können diese Menschen lernen, das Leben von Freunden und Verwandten in dem Maße zu teilen, wie es die sozialen Beziehungen pflegt ohne die eigene Gesundheit zu gefährden. Das erfordert eine gewisse Schläue und innere Festigkeit. Es erfordert "Nein" sagen können ohne die fordernde Person von sich zu weisen. Es erfordert kommende Probleme zu erkennen und zu lösen, wenn sie noch ganz klein sind, sie zur subtil zur Sprache zu bringen, wenn andere sie noch gar nicht wahrnehmen. Und es erfordert, dass ich im Zweifel meiner eigenen Wahrnehmung mehr traue als jeder Information, die von außen kommt, sei es durch ein Buch oder durch eine Person oder in sonst einer Form.

    Auszüge aus "Highly Sensitive Persons" von Elaine Aron: Empfindsamkeit als grundlegende Eigenschaft sollte nicht mit Introvertiertheit, Furchtsamkeit, Depression oder Schüchternheit verwechselt werden. Das ist nur eine Art und Weise auf die ungewünschte Empfindsamkeit zu reagieren. Haben Sie schon jemals an die

    Vorteile erhöhter Empfindsamkeit gedacht?
  • besser in der Fehlererkennung und Fehlervermeidung
  • erhöhte Gewissenhaftigkeit (Pflichtbewusstsein)
  • erhöhte Konzentrationsfähigkeit (bei höherer Ablenkungs- bereitschaft)
  • besonders gut bei Arbeiten, die Wachsamkeit, Genauigkeit, Schnelligkeit und Herausfinden kleiner Unterschiede erfordern
  • häufiges Nachdenken über das eigenen Denken
  • Fähigkeit zu lernen ohne sich bewusst zu werden, dass man gelernt hat
  • stark berührt von Stimmungen und Gefühlen anderer
  • Sie können Spezialisten bezüglich feinmotorischer Fertigkeiten sein/werden
  • besonders gut im Stillhalten
  • häufig Frühaufsteher (viele Ausnahmen)
  • empfindlicher gegenüber Koffein sein, es sei denn, sie sind sehr daran gewöhnt
  • häufig ist die rechte Gehirnhälfte aktiver (weniger linear, mehr kreativer auf eine synthetische Art und Weise)
  • häufig empfindlicher gegenüber Schwebepartikeln in der Luft (Heuschnupfen und Hautrötungen)
  • wegen erhöhter Empfindsamkeit gegenüber menschlichen Problemen wie Hunger, Kälte, Geborgenheit, Ermüdung und Krankheit verbringen Sie häufig mehr Zeit auf der Suche nach Lösungen dafür
  • Sie sind ihrer Neigung gemäß oft Schriftsteller, Philosophen, Richter, Künstler, Forscher, Theologen, Therapeuten, Lehrer und Eltern. Das bedeutet, dass Sie Kommentare der (kriegerischen) Konkurrenz, sie seien weniger gut, ignorieren sollten. Die Welt unterliegt der zunehmenden Kontrolle aggressiver Kulturen, d.h. Menschen, deren Aufmerksamkeit nach Außen gerichtet ist, und die wettstreiten, sich ausdehnen und gewinnen wollen.
  • schüchterne und empfindsame Schüler waren in China (Shanghai) im Gegensatz zu Kanada unter den Kindern, die von anderen bevorzugt als Spielkameraden oder Freunde ausgewählt wurden. In Kanada waren sie unter den am wenigsten ausgewählten Kindern.
  • empfindsame Kinder scheinen weniger Tiefschlafphasen zu haben
  • bei empfindsamen Kindern überwiegt häufig die Aktivität der rechten Gehirnhälfte

    Für Hoch Empfindsame (im folgenden HE) ist es ganz normal, ein empfindsames Nervensystem zu haben. Es ist eine im Grunde neutrale Eigenschaft, die entweder vererbt oder erworben wird. Es bedeutet, dass Sie ein sehr feines Gespür für Ihre Umwelt haben, aber auch, dass Sie sich in einer stark stimulierenden Umgebung schneller erschöpft fühlen. Jeder kann zu Zeiten hoch empfindsam werden.


    Kommentare über und von HEs:
  • Ich verbrachte viel Zeit mit weinen und befürchtete heimlich verrückt zu werden.
  • Ich dachte mit mir stimme etwas nicht, weil ich so verschieden von den anderen um mich herum war.
  • HEs brauchen nach einem hektischen Tag Einsamkeit; Sie fühlen sich überreizt.
  • HEs können sofort die in einem Raum herrschende Stimmung, Freundschaftsgefühl, Feindseligkeit, Frische oder Schalheit der Luft, sogar die Persönlichkeit der-/desjenigen der die Blumen arrangierte wahrnehmen.
  • HEs scheinen eine niedrigere Toleranzgrenze als andere zu haben.
  • Hunger hat einen besonders starken Effekt auf HE.
  • HEs empfindsamer Charakterzug bedeutet, dass sie vorsichtiger, mehr nach Innen gekehrt sind, und mehr Zeit mit sich alleine brauchen.
  • Jedermann, HEs oder auch nicht, fühlt sich am wohlsten, wenn er/sie weder zu gelangweilt noch zu angeregt ist; es gibt sowohl Bedarf für als auch Wunsch nach einem optimalen (individuell unterschiedlichen) Anregungszustand.
  • Menschen unterscheiden sich deutlich darin, wie stark ihr Nervensystem von der gleichen Situation, vom selben Reiz angeregt wird; was normale Menschen mäßig anregt kann extrem anregend für HEs sein.
  • HEs bemerken Reize, die von anderen nicht (bewusst) wahrgenommen werden; dies scheint mit einer sorgfältigeren Verarbeitung von Informationen, mit vermehrtem Nachdenken (Reflektion) über Alles zusammenzuhängen, und mit Einteilung der Empfindungen nach feineren Unterscheidungsmerkmalen.
  • Wegen erhöhtem Bewusstsein des Subtilen neigen HEs zu erhöhter Intuition, d.h. unbewusstes Aufschnappen und Verarbeiten von Informationen führt zu "halt wissen" ohne wirklich zu verstehen wie "wissen" zustande kommt.
  • Tiefer gehende Verarbeitung subtiler Einzelheiten bewirkt, dass HEs Vergangenheit und Zukunft mehr berücksichtigen.
  • HEs mögen sich dessen, was Sie anregt nicht bewusst sein.
  • (Erhöhte) Intuition, die bei einigen einen unablassigen Strom kreativer Ideen bewirkt, ist ein Grund warum HEs ihren Körper überfordern; sie wollen alle diese Ideen verwirklichen.


    Ratschläge an HEs
  • Suche den Einklang mit Deinem Körper; er kann Dich führen und Deine Öffnung zu ihm verbessert die Führung ("der Körper lügt nicht"). Empfindsame Menschen haben die Neigung sowohl die Tür zur Welt als auch zu ihrem Körper zu verschließen und furchtsam (eine Form der Selbstablehnung) zu werden.
  • Nimm ausreichend Vitamine und Mineralien zu Dir, besonders Magnesium, das Stress und überreiztheit beeinflusst.
  • Esse kleine, regulare Mahlzeiten, egal wie beschäftig oder abgelenkt Du bist.
  • Schlafe ausreichend, denn Schlafmangel verstärkt Empfindsamkeit. Vermeide Nachtschichten und wechselnde Schichten; Du erholst Dich vermutlich langsam von Jetlag.
  • Respektiere Deine natürlichen Rhythmen und gehe zu Bett, sobald Du zum ersten Mal Müdigkeit verspürst.
  • Suche den glücklichen Ausgleich zwischen Langeweile und überreizung. HEs zwingen sich häufig zu sehr in die Welt hinaus - oder nicht genug.
  • Zwinge Deinen Körper nicht zu sehr, selbst wenn die Flut Deiner kreativen Ideen nicht ganz verwirklicht werden kann.
  • HEs können häufig nicht spielen, solange nicht alle Einzelheiten der Arbeit erledigt sind; deshalb mag es notwendig sein, dass Du mehr Spielen einplanst.
  • Da 80% der sensorischen Reize über die Augen aufgenommen werden, kann Du eine wirksame Erholung durch einfaches Schließen der Augen erreichen.
  • Benutze Wasser zum Stressabbau (Bader, Sauna, Waschungen).
  • Übe ruhiges Atmen und gute Sitzhaltung.
  • Bewege Dich; bleibe nicht zu lange still sitzen oder liegen - gehe spazieren.
  • Selbstständigkeit ist der natürliche Weg für HEs.
  • Befreiung (Freiheit) heißt herausfinden wer Du bist, und nicht das was Du glaubst, das jemand anderes von Dir erwartet.
  • Deine Grenzen sollten flexibel sein, das hereinlassen was Du möchtest und das draußen halten was Du nicht möchtest.
  • Halte Deinen Wunsch nach Verschmelzung mit anderen im Zaum; es funktioniert nur kurz, und Du verlierst Deine Selbstständigkeit.
  • Arbeite an Deinen Schwachen; das macht Dich mit dem bekannt, was in Deinem Unterbewussten vergraben ist und hilf Dir, Dich mit Deinem unverletzlichen Selbst in Einklang zu bringen.


    5.2 Weitere Herausforderungen

    Insbesondere Schwermetallgeschädigte bleiben / werden oft sehr empfindsam gegenüber den folgenden Belastungsfaktoren, die gerne untereinander in Wechselwirkung treten:
  • geopathischen Belastungen (Erdstrahlen, Wasseradern)
  • niedrigfrequenter Elektrosmog (Strom aus Steckdose und Batterien), auch Zapper, Frequenzgenerator, Tense-Geräte, TV, Computer, etc.
  • hochfrequenter Elektrosmog (Funkwellen): schnurloses Telefon, Handy, Fernbedienungen, usw
  • Mikrowellen

    Auch hier gilt es, diese Empfindsamkeit als (wenn möglich) willkommenen Evolutionsdruck verstehen zu lernen, und mich auf die positiven Aspekte zu konzentrierend weiter zu entwickeln. Dabei hilfreich ist die Beschäftigung mit feineren Energien; siehe:
  • HBS-5, Orgon - stromlose Bioresonanz
  • HBS-1, alpha-Gehirnwellen

    Das Erdmagnetfeld hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Dadurch wurden z.B. die Flugleitsysteme aller Flughafen werden periodisch nachjustiert.
  • Bekannt ist, dass unser Gedächtnis ohne Magnetfeld nicht funktioniert, weswegen Raumfahrer ein künstliches Magnetfeld mit sich führen müssen.
  • Bekannt ist auch, dass für Dolly's (das erste genetisch geschaffene Schaf) Cloning in einem bestimmten künstliche erzeugten Magnetfeld stattfand.

    Das heißt, die Veränderungen des Erdmagnetfeldes drücken sich sowohl in der Funktion unserer Nerven als auch in unsere Zellerneuerung irgendwie aus. In der Literatur wird dieser Veränderungsprozess als "Aufstieg" (engl. ascension), Lichtkörperprozess, Lichtnahrungsprozess, etc. bezeichnet. Bücher zu diesen Themen finden sie im Buchladen unter "Esoterik"; oft nur auf Bestellung erhältlich. Einen guten Einstieg in diese unübersichtliche Fachliteratur liefert ihnen Reindjen Anselmis "Der Lichtkörper", ISBN3-936862-22-2.

    Meine eigenen Erfahrungen bevor ich mit der "Lichtkörper - Literatur" bekannt wurde, spiegelt sich in meinen Handbüchern zur Selbsthilfe wieder. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, wie ich vergeblich versuchte, mich auf die körperlichen Aspekte zu begrenzen. Obwohl ich schon auf einem spirituellen Weg befand, dauerte es fast 20 Jahre, bevor ich das, was in meinem Körper an Veränderungen vor sich ging, mit meinem spirituellen Weg in Verbindung bringen konnte. Seitdem geht es mir wirklich besser, immer ein wenig mehr. Viel Vergangenes kann ich jetzt in einem ganz anderen Licht sehen. Es macht jetzt Sinn. Früher habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht, jetzt mache ich gute Miene zum guten Spiel. Das Spiel war nie böse, allerdings hatte ich es - solange es keinen Sinn machte - als böse empfunden. Das Leben schleift nach wie vor meine Ecken ab. Da ich aber inzwischen gelernt habe, auf feines Schleifpapier zu reagieren, bleibt mir das grobe erspart. Ich werde lächelnd geführt, statt protestierend geschleift. Und das gleiche empfehle ich ihnen auch. Falls es sie weiter interessiert, gehen sie bitte zum KRYON - Teil meiner homepage oder schauen sie nach Suchbegriffen wie "Indigo", "Emfpindsamkeit", usw., in der alphabetischen Suche.


    5.3 Weitere Entwicklungsmöglichkeiten

    Die bleibende Empfindsamkeit nach erfolgreicher Nerven-Entgiftung bringt mich in eine ähnliche Lage, in der sich viele Kinder und Heranwachsende befinden. Ich scheine nicht (mehr) in meine Umwelt zu passen. Was ich denke und worüber ich mich gerne unterhalte, auch was ich gerne tun möchte, unterscheidet sich sehr von dem was meine Umgebung gern sagt und tut. Ich fühle mich isoliert und unverstanden, oft falsch behandelt und auf jeden Fall mißverstanden.

    Auch die Kinder und Jugendlichen haben Schwierigkeiten, die Herausforderung durch ein empfindsames Nervensystem anzunehmen und die Vorteile zu nutzen. Auch sie weichen aus, ziehen sich zurück, hadern mit dem Schicksal, schieben die Schuld auf andere und denken an Selbstmord. Wenn ich es schaffe meiner eigenen Wahrnehmung mehr zu trauen, als allen äußeren Informationen, wenn ich wähle, die Verantwortung für mein denken, reden und tun samt den daraus erwachsenden Konsequenzen selbst zu übernehmen, dann verstehe ich die Jugend und kann ihr in dem Maß helfen wie ich mir selber geholfen habe.

    Bücher zu diesem Thema:
  • Das Indigo Phänomen (Band 1), Carolina Hehenkamp, ISBN 3-89767-089-5
  • Der Indigo Ratgeber (Band 2), Carolina Hehenkamp, ISBN 3-89767-116-6
  • Band 3 von Carolina Hehenkamp befindet sich im Druck
  • Indigo Kinder von Lee Carroll und Jan Tober
  • Die Blume des Lebens, Band I & II von Drunvalo Melchizedek


    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    Nervenzelle, komplett - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Complete_neuron_cell_diagram_en.svg