Die Lehre von Jesus Christus: Was ich kann, das kannst du auch!

mut, vertrauen, gewissheit, das sind gefühle, die ich als junger mensch einfach so hatte und die ich im laufe meines weiteren lebens nicht besonders gepflegt habe. ich habe angenommen dass sie so bleiben. seitdem der welpenschutz weg ist brauche ich zur erhaltung meines mutes, meines vertrauens & meiner gewissheit allerdings innere zufriedenheit mit mir. auch das war im welpenschutz einfach so enthalten. zufrieden war/bin ich seit der pubertät aber nur, wenn ich das gefühl habe mich ständig weiter zu entwickeln, was immer das gerade heißen mag. dabei ist es nicht so wichtig ob andere es als weiterentwicklung sehen, ich muss es als solche empfinden, mit mir zufrieden sein, meine ansprüche an mich selber in einem ausmaß erfüllen, dass ich jeden abend mit gutem gewissen einschlafen kann.

entwickeln ist schon ein tolles wort. das was sich entwickeln kann ist schon in mir, und zwar aufgewickelt. und die inneren wicklungen werden von den äußeren verdeckt. das homorvolle dabei ist, dass meine äußeren wicklungen von allen ziemlich gut wahrgenommen werden können, außer von mir - und dass ich die äußeren wicklungen von andern ziemlich gut wahrnehmen kann, sie selbst aber nicht.

wie dem auch sei, meine äußeren wicklungen bin ich gewohnt, sie sind mir vertraut und ich fühle mich zwar nicht unbedingt wohl mit ihnen, aber eben sicher. denn ich bin an sie gewöhnt obwohl sie mir nicht bewusst sind - oder vielleicht gerade weil sie mir nicht bewusst sind! was unter den oberflächlichen wicklungen liegt will ich gar nicht wissen, und doch sind genau das die nächsten schritte meines (noch) aufgewickelten lebensfadens. das abgewickelte ist erledigt, hat nur noch einen materialwert für die kosmische kompostierung - sobald ich es loslassen kann.

falls ich nicht loslasse, dreht sich mein leben um erledigte abwicklungen. es wird statisch, verhärtet, bewegt sich nur noch minimal. sowas geht nicht ohne physische gifte, die die nervenfunktionen verlangsamen! schwermetalle und ähnlich wirkende gifte sind eine notwendige zutat ohne die es mir nicht möglich ist, scheinstarr in selbstgeschaffenen unabänderlichkeiten zu verharren.

in unserer "kopf"-gesellschaft haben wir uns gedankliche strukturen für das zusammenleben erschaffen, sozusagen ein gegengewicht zu unseren gefühlen die sich ständig fließend verändern. wir fordern von unseren gefühlen dass sie bleiben wie wir sie gern hätten, damit unser zusammenleben möglichst geregelt ablaufen kann. und wenn meine gefühle das nicht tun, dann verdrehe ich mit meiner augeklügelten gehirn-akrobatik meine gedanken so, dass ich die sich ständig ändernden gefühle als gleich bleibend ansehen kann, obwohl sie es nicht sind, nie waren und nie sein werden.

so führen sich ständig ändernde gefühle zu sich ständig ändernden gedanken. ich versuche, meine ungewollten gefühle zu unterdrücken, sehe sie nicht so, wie sie sind, sondern so, wie ich sie haben will/soll. mein gedanken-kino läuft auf hochtouren und produziert einen von meinen ebbenden und flutenden gefühlen gesteuerten live-stream von illusionen, mit dessen hilfe ich mir vorgaukle wie stabil meine gefühle seien. und der versuch meine gefühle mit meinen gedanken zu kontrollieren endet von mir unbemerkt darin, dass meine gefühle meine gedanken steuern. ich bin ständig damit beschäftigt die wirklichkeit meiner gefühle mit der unwirklichkeit meiner gedanken zu neutralisieren um meinen persönlichen wunschblickwinkel auf die welt so erhalten zu können wie ich ihn mag.

das nennen die buddhisten "illusion" und die hindus "maya". es trieb jesus und franz von assisi in die wüste bzw. in die hermitage, um einfach mal herauszufinden wie es ist wenn ich nicht muss. das "nicht müssen" konnten sich die beiden bewahren, obwohl das keinesfalls das garantierte ergebnis einer vorübergehenden isolation ist. wer sich dort hineinzwingt kommt noch zwanghafter wieder heraus.

trotzdem können gedanken stabil sein - gefühle können es nicht. gedanken können stabil sein und bleiben, wenn ich das ebben und fluten der gefühle anerkenne, wenn ich sie nicht im dauerbetrieb dazu mißbrauche gefühlsschwankungen als gefühlskonstanz zu sehen. sobald sich mein aufgewickelter lebensfaden auf seine ihm eigene mysteriöse weise entwickeln darf, dann werden meine gedanken allmählich zu der "festen burg", von der martin luther gesprochen hat.

wie steht es um meine bereitschaft meine gefühle anzuschauen wie sie sind? bin ich mir das wert? bin ich mir genug wert, um all dem widersprechen zu dürfen was gesellschaftliche norm ist - die unmögliche forderung nach konstanten gefühlen nämlich? und bin mir genug wert das drohende kollektive missfallen zu ertragen, wenn ich das unmögliche nicht mehr zu erfüllen trachte? bin ich "schlau" genug das unmöglich von mir nicht mehr zu fordern, ohne dass anderen meine "abtrünnigkeit" augenfällig wird? bin ich lebenserfahren genug, dass unmögliche von anderen nicht zu fordern, obwohl ich es selbst nicht mehr zu erfüllen trachte? habe ich das vertrauen in mich und die schöpfung, dass es möglich ist mir meiner gefühle bewusst zu werden ohne mich dadurch wie ein schwarzen schaf verhalten zu müssen?

ja - es ist schwer, aber nicht unmöglich! und mit etwas humor geht es leichter.
Selbsthilfe bedeutet dass ich es selber tue: "Ich helfe mir selbst." Dieses Konzept wurde im Bereich Gesundheit besonders von der amerikanischen Biologin Dr. Hulda Clark popularisiert. In ihren Büchern, allen voran "Heilung ist möglich", gibt sie dem Leser genaue beschriebene Methoden in die Hand mit denen man/Frau sich selber helfen kann:

Methoden nach Dr. Hulda Clark

Selbsthilfe sind wir nicht gewöhnt, aber wir können sie Schritt für Schritt lernen. Die meisten müssen solche INFO "wie's geht" mehrmals lesen. Das können sie entweder online tun (gratis) oder die gedruckten Broschüren erwerben:

Handbücher zu Selbsthilfe

Selbsthilfe beinhaltet immer die eine oder andere Form von Entgiftung. Dabei braucht der Körper je nach Problemlage die eine oder andere Unterstützung:
Manchmal passiert es auch dass sie irgendwo eine Info gelesen haben aber nicht mehr wissen wo, oder dass ihre Suche sie über die Grenzen dieser Webseite hinausträgt. Bei beidem sind wir ihnen gern behilflich:


Vergebliche Warnung

Der Leib sagt es der Seele oft,
Dass er auf ihre Bess'rung hofft;
Er fleht das Rauchen einzudämmen,
Ihn nicht mit Bier zu überschwemmen,
Ihm etwas Ruhe doch zu gönnen -
Bald wird er's nicht mehr schaffen können.
Die Seele murrt: "Lass' Dein Geplärr!
Du bist der Knecht - ich bin der Herr!"
Der Körper, tief beleidigt, schweigt -
Bis er dann eines Tages streikt.
Die Seele, hilflos und bedeppt,
Den kranken Leib zum Doktor schleppt.
Und was meint ihr erfährt sie dort?
Genau das Selbe Wort für Wort,
Womit der Leib ihr jeden Tag
Vergeblich in den Ohren lag.

Eugen Roth


Der Therapeut und der liebe Gott

"Ich sehe das Potential in jedem Menschen" sagte der Therapeut zum lieben Gott, "und dann helfe ich ihm, es zu verwirklichen."

Darauf Gott: "Auch ich sehe das Potential in den Menschen. Ich warte bis der Mensch mich bittet ihn/sie zu unterstützen es sich aus sich heraus zu entfalten. Mit meiner Hilfe wird ihr/ihm dann klar dass ich sie immer unterstützt habe, dass das Potential in allen gleich ist und seine Verwirklichung vom freien Willen abhängt. Wenn er weicht - der freie Wille - entfalten sich Mitgefühl, Wohlwollen und Liebe. Und mit ihnen entfaltet sich Gesundheit."

Wichtig

Wir sind reine Autodidakten, keine Ärzte und keine Heilpraktiker. Die auf unserer Webseite enthaltenen Texte sind nicht als medizinischer Rat zu verstehen. Wenden sie sich dafür bitte an einen zugelassenen Therapeuten. Wir geben keine Heilversprechungen, denn jede Heilung kommt von Innen. Das gilt auch für die Produkte die wir verkaufen oder empfehlen.