Schwermetalle & Zahnherde

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Handbuch zur Selbsthilfe - Band 2



Handbuch

  • Zähne und ihre Bedeutung
  • Sekundärproblem Pilze
  • Symbioselenkung
  • Gebiss Sanierung: tote Zähne ziehen
    und Amalgam mit Atemschutz ausbohren
  • Alternative Zahnmaterialien

    Schwermetallausleitung
  • nach Klinghardt
    (a) aus dem Bindegewebe
    (b) aus den Nervenzellen
  • mit alpha-Liponsäure
  • mit EDTA Infusionen
  • mit Algen (ein Erfahrungsbericht)
  • Dr. Clark über spezifische Metalle

  • Zappikator und Magnetsonde
  • Entgiftungshilfen
  • 3 einfache Hausrezepte
  • Dr. Dietrich Klinghardt

    Zucker vs. Fleisch
    Zahnhygiene


    Die Gebißsanierung ist nach Clark die erste Sanierungsmaßnahme bei jeder chronischen Krankheit. Ohne Entfernung aller wurzelgefüllten und sonstigen toten Zähnen, sowie vollständiger Entfernung aller Metalle aus dem Mund verweigert Dr. Clark unbeugsam jede weitere Behandlung. Die nächsten Maßnahmen beinhalten immer die Schwermetallausleitung.

    Ohne diese rabiaten Maßnahmen besteht laut Dr. Clark keine Hoffnung auf Heilung. Ich teile diese Ansicht aus der Sicht des behandelten Betroffenen. Mit 40 Jahren hatte ich noch 16 Amalgamplomben und 5 tote Zähne im Mund. Als strikter Vegetarier seit dem 26. Lebenjahr hielt ich mich für gesund, was bezüglich Übersäuerung auch zutraf. Betreffs fettlöslicher Gifte, v.a. Schwermetallen, war meine Einschätzung allerding falsch.

    Ich Ihnen kann nur versichern, dass ich auch heute noch um jeden entfernten toten Zahn und um jede entfernte Amalgamplombe unsabar froh bin. Meine Nerven funktionieren heute besser denn je. Schwermetalle und zunehmendes Alter verhärten Gefühle und lassen Ideen erstarren. Seit der Ausleitung nehme ich die Welt anders war und möchte um keinen Preis tauschen, nicht einmal um den der (schwermetallvergifteten) Jugend.

    Demenz-Erkrankungen sind keine Alterserscheinungen, denn unsere Nerven altern nicht. Sie verlieren aber allmählich ihre Funktionsfähigkeit, wenn sich im Laufe der Jahre darin fettlösliche Gifte ansammeln. Solange keine degenerativen Schäden eingetreten sind, ist von einer erfolgreichen Entgiftung nicht weniger als der Wiedergewinn der vollständige Funktionsfähigkeit zu erwarten. Das gleiche gilt für Hyperaktivität und Aufmerksamkeits-Defizit- Syndrom. Auch hier handelt es sich um gestörte Nervenfunktion.


    1. ZÄHNE UND IHRE BEDEUTUNG

    Die konventionelle Medizin sieht Zähne als knochenartige Gebilde, deren Summe das Gebiss bildet. Ihre funktionelle Aufgabe besteht im Zerkleinern des Essens. Ist diese Funktion beeinträchtigt, so versucht man die betroffenen Zähne mechanisch zu erhalten. Das Motto ist Zahnerhaltung um jeden Preis.

    Alternative und traditionelle Medizin schauen auf das Gebiß als holographisches Organsystem, vergleichbar mit den Reflexzonen der Füße, Hände und Ohren. Der Begründer der Elektro-Akupunktur, Dr. Voll (EAV), und der Zahnarzt Dr. Kramer haben Pionierarbeit bezüglich der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zähnen, den jeweiligen energetischen Verbindungsbahnen (Meridiane) zu den Organsystemen, und den Organsystemen selbst geleistet. Die Zähne repräsentieren dabei nicht nur die einzelne Organsysteme, sondern auch Emotionen und Reize (z.B. Schmerzen).

    Diese als gesichert geltenden Beziehungen, wie sie in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst sind, werden unter fortschrittlichen Therapeuten sehr gerne zur Diagnostik benutzt. Denn chronische Funktionsstörung von Organen äußern sich mit der Zeit an den entsprechenden Zähnen, wie auch umgekehrt Manipulation der Zähne zu chronischen Erkrankungen der entsprechenden Organe bewirken.

    Die in dieser Hinsicht schlimmsten Manipulationen sind Wurzelfüllungen, Schwermetallfüllungen und Metallimplantate. In der alternativen Medizin wird die Erhaltungswürdigkeit eines Zahne hinterfragt. Man wägt die langfristigen Konsequenzen solcher Eingriffe gegen die mechanischen Vorteile ab.

    Man beachte in den Tabellen die Gruppierung von Zähnen (Mahlzähne, Backenzähne, Schneidezähne) die Symmetrie und Wiederholungen in der Zuordnung, und die Abweichungen davon.


    OBERKIEFER
    Organe Yin ⁄ Yang
    Wirbel - Zuordnung
    Hormon produzierende Drüsen
    Sonstiges
    Weisheitszahn rechts Herz rechts ⁄ Duodenum HW 7,
    BW 1 ⁄ 6 ⁄ 7
    Hypophyse Vorderlappen ZNS, Psyche, Innenohr, Schulter, Ellbogen,Hand ulnar, Fuß plantar, Kleinzehen
    rechte Mahlzähne
    (7er & 6er)
    Pancreas ⁄ Magen re. BW 11&12,
    LW 1
    7er: Nebenschilddrüse,
    6er: Schilddrüse
    Mamma re., Kieferhöhle, Knie vorn
    rechte Backenzähne
    (5er & 4er)
    Lunge re. ⁄ Dickdarm re. HW 5-7, BW 3&4
    LW 4&5
    5er: Thymus
    4er: Hypophyse Hinterlappen
    Siebbeinzellen, Schulter, Ellbogen, Hand radial, Großzehen
    Eckzahn rechts Leber re. ⁄ Gallenblase BW 9&10 Hypophyse Hinterlappen Auge, Knie hinten, Hüfte, Fuß
    Schneidezähne rechts Niere re. ⁄ Blase re. LW 2&3 Epiphyse Stirnhöhle, Knie hinten, Kreuz- & Steißbein, Fuß
    Schneidezähne links Niere li. ⁄ Blase li. LW 2&3 Epiphyse Stirnhöhle, Knie hinten, Kreuz- & Steißbein, Fuß
    Eckzahn linkss Leber li. ⁄ Gallengänge li. BW 9&10 Hypophyse Hinterlappen Auge, Knie hinten, Hüfte, Fuß
    linke Backenzähne
    (5er & 4er)
    Lunge li. ⁄ Dickdarm li. HW 5-7, BW 3&4
    LW 4&5
    5er: Thymus
    4er: Hypophyse Hinterlappen
    Siebbeinzellen, Schulter, Ellbogen, Hand radial, Großzehen
    linke Mahlzähne
    (7er & 6er)
    Pancreas ⁄ Magen li. BW 11&12,
    LW 1
    7er: Nebenschilddrüse,
    6er: Schilddrüse
    Mamma li., Kieferhöhle, Knie vorn
    Weisheitszahn links Herz links ⁄ Ileum li.. Jejunum HW 7,
    BW 1 ⁄ 6 ⁄ 7
    Hypophyse Vorderlappen ZNS, Psyche, Innenohr, Schulter, Ellbogen,Hand ulnar, Fuß plantar, Kleinzehen


    UNTERKIEFER
    Organe Yin ⁄ Yang
    Wirbel - Zuordnung
    Drüsen und Organe
    Sonstiges
    Weisheitszahn rechts Ileum re. & Ileosakral-Gebiet ⁄
    Herz re.
    HW 7
    BW 1 ⁄ 6 ⁄ 7
    periphere Nerven Energiehaushalt, Ohr, Schulter, Ellbogen, Hand ulnar,
    Fuß plantar, Kleinzehen
    rechte Mahlzähne
    (7er & 6er)
    Lunge re. ⁄
    Dickdarm re.
    HW 5-7, BW 3&4,
    LW 4&5
    7er: Arterien
    6er: Venen
    Siebbeinzellen, Schulter, Ellbogen, Hand radial,
    Großzehen
    rechte Backenzähne
    (5er & 4er)
    Pankreas ⁄
    Magen re., Pylorus
    BW 11&12,
    LW 1
    5er: Lymphgefäße
    4er: Keimdrüsen
    Mamma re., Kieferhöhle, Kiefer, Knie vorn
    Eckzahn rechts Leber re. ⁄
    Gallenblase
    BW 9&10 Keimdrüsen Auge, Knie hinten Hüfte, Fuß
    Schneidezähne rechts Niere re. ⁄
    Blase re.
    LW 2&3 Nebenniere Stirnhöhle, Knie hinten, Kreuz- & Steißbein, Fuß
    Schneidezähne links Niere li. ⁄
    Blase li.
    LW 2&3 Nebenniere Stirnhöhle, Knie hinten, Kreuz- & Steißbein, Fuß
    Eckzahn links Leber li. ⁄
    Gallengänge li.
    BW 9&10 Keimdrüsen Auge, Knie hinten Hüfte, Fuß
    linkee Backenzähne
    (5er & 4er)
    Milz ⁄
    Magen li.
    BW 11&12,
    LW 1
    5er: Lymphgefäße
    4er: Keimdrüsen
    Mamma li., Kieferhöhle, Kiefer, Knie vorn
    linke Mahlzähne
    (7er & 6er)
    Lunge li. ⁄
    Dickdarm li.
    HW 5-7, BW 3&4,
    LW 4&5
    7er: Arterien
    6er: Venen
    Siebbeinzellen, Schulter, Ellbogen, Hand radial,
    Großzehen
    Weisheitszahn links Herz li. ⁄
    Ileum li., Jejunum
    HW 7
    BW 1 ⁄ 6 ⁄ 7
    periphere Nerven Energiehaushalt, Ohr, Schulter, Ellbogen, Hand ulnar,
    Fuß plantar, Kleinzehen

    Die Gültigkeit der alternativen Sichtweise für den eigenen Fall kann jeder ganz einfach prüfen, indem er/sie eine Aufstellung derjenigen Organsysteme die den eigenen wurzelgefüllten Zähne zugeordnet sind, mit seinen/ihren chronischen und akuten Gesundheitsproblemen vergleicht.



    PSYCHISCHE ASPEKTE

    Dahlke leitet die Bedeutung der vier Kieferquadranten einmal aus der rechts-links Polarität des Menschen und zum anderen aus der oben-unten Orientierung.

    Buch: Aggression als Chance von Rüdiger Dahlke, ISBN 3-570-00620-4

    Allgemeine Zuordnung:
    - rechts: archetypisch männliches, mehr auf Zukunft gerichtetes materiell-konkretes Ursache-Wirkung-Denken der linken Gehirnhälfte
    - links: archetypisch weibliches, mehr auf sinnliche Erfahrungen der Vergangenheit gerichtetes künstlerisch- holistisch-anologes Fühlen und Sehnen der rechten Gehirnhälfte
    - oben: Himmel, Yang, Träume & Wünsche, Geistesverwandte
    - unten: Erde, Yin, konkrete Umsetzung von Gedanken,
    Blutsverwandte
    - 1-8: Reihe von nahestehenden Personen in abnehmender Reihenfolge, z.B. o.li. von Mutter bis entfernte Tante.

    Zahnprobleme in den einzelnen Quadranten signalisieren daher folgende Schwierigkeiten:
    - links oben: wie will ich mein Innenleben in der Welt äußern?
    - rechts oben: wie kann ich meinen Platz in der Welt finden, der die von mir gewollten Äußerungen ermöglicht?
    - links unten: wie erreiche ich Anerkennung?
    - rechts unten: wie mache ich Nägel mit Köpfen?

    Zahnprobleme der einzelnen Zähne signalisieren laut Dahlke unter Berufung auf die französische Zahnärztin Michelle Caffin folgende Schwierigkeiten:


    oben links
    unten links
    oben rechts
    unten rechts
    1-Mittlere Schneidezähne
    MENSCHLICHES POTENTIAL
    weiblicher Archetyp, innere Mutter, Anima Verwirklichung der Anima männlicher Archetyp, innerer Vater, Animus Verwirklichung des Animus
    2 - seitliche Schneidezähne
    POLARITÄT, TEMPERAMENT
    Auseinandersetzung mit Anima keine Zuordnung Auseinandersetzung mit Animus keine Zuordnung
    3 - Eckzähne
    WANDLUNGEN des LEBENS
    Einstellung zu inneren Veränderungen wie Pubertät Selbstdarstellung in solchen Übergangsphasen konkreter Ausdruck innerer Wandlungen Materialisierungswille bezügl. Veränderungen
    4 - Vordere Backenzähne
    EGO
    Ausdruck von Gefühlen & Sehnsüchten Zeigen von Gefühlen & Sehnsüchten Projektion von Gefühlen & Sehnsüchten Materialisieren von Gefühlen & Sehnsüchten
    5 - Hintere Backenzähne
    KREATIVITÄT
    Lebensaufgabe (sollen), Anlagen, Talente Entwicklungswünsche (wollen), Ziele, Pläne mütterliche Energien (sollen) integrieren Verwirklichung von Plänen (wollen)
    6 - Vordere Mahlzähne
    LEBENSSTELLUNG
    Rollenwunsch bezügl. Ausdruck von Gefühlen Rangwunsch sich geliebt (erwünscht) fühlen Arbeit & Tod
    7 - Hintere Mahlzähne
    VERHÄLTNIS ZUR UMWELT
    Harmonisieren (Freunde) Arbeit & Alltag erlebte Enttäuschungen (sich wiederholende) Umstände in Beziehungen
    8 - Weisheitszähne
    KOLLEKTIVES UNBEWUSSTES
    keine Zuordnung keine Zuordnung keine Zuordnung keine Zuordnung



    2. ZAHNFÜLLUNGEN

    Auf Grund der Haltbarkeit und Kosteneffektivität haben sich Quecksilberlegierungen (Sammelbegriff: Amalgam) weltweit als vorrangiges Zahnfüllmaterial durchgesetzt. Amalgam bedeutet also eine Mischung verschiedener Schwermetalle mit Quecksilber als Hauptbestandteil. Aus dieser Zahnfüllung lösen sich ständig toxische Schwermetallionen und stellen auch für ein hervorragendes Immunsystem eine ständige Belastung dar, während sie für ein geschwächtes Immunsystem eine unlösbare Aufgabe sind. Da die meisten Menschen, zumindest alle Städter, vorgeschwächte Immunsysteme haben, sind Zahnmetalle zwar keine tickende Bombe – denn diese schleichende Vergiftung mündet eher in Demenz als in einer Explosion - aber es ist der stete Tropfen, der auch das größte Fass irgendwann zum Überlaufen bringt. Quecksilber leistet dabei Pionierdienste: es überwindet die Bluthirnschranke und lässt die Tür für andere Schwermetalle und Nerventoxine offen. Die Konsequenzen sind:
    - Neurologische Erkrankungen aller Art wie MS (Multiple Sklerose), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Alzheimer, Parkinson
    - Gedächtnisstörungen schon bei jungen Leuten
    - Unkontrollierbare Emotionen von Depressionen bis Wutanfälle
    - Exzessive Schüchternheit
    - Stottern, Lernstörungen, Augen- und Ohrenstörungen
    - Organische Erkrankungen v.a. der Nieren
    - Knochenmarkserkrankungen, Leukämie
    - Tumore (höherer Quecksilbergehalt als Umgebung)

    Viele Betroffene haben keine offensichtlichen Symptome, sondern sind psychisch verändert. Nach einer Metallausleitung aus den Nervenzellen kommt meistens ein mehr liebevoller, friedlicher und intelligenter Charakter als mit Schwermetallen zum Vorschein.


    2.1. Giftigkeit von Schwermetallen

    Schwermetalle, wenn sie nicht in Form von organischen Komplexverbindungen in den Körper gelangen, sind nicht bio- verwertbar – ganz im Gegenteil – sie sind allesamt toxisch bis tödlich. Nimmt der Körper Schwermetalle auf, so werden sie aus dem Blut zusammen mit anderen Abfällen über die Verdauungssäfte der Leber in den Darm abgegeben. Sie vermischen sich mit dem Speisebrei und werden (unglücklicherweise) im Dickdarm zusammen mit Elektrolyten und Wasser ins Blut rückresorbiert. Da sie das Immunsystem stark belasten, versucht der Körper sie erneut über die Leber loszuwerden, usw. Das nennt man den enterohepatischen (Teufels-) Kreislauf. Weil der Körper Schwermetalle auf diesem Weg nicht loswerden kann, lagert er sie schließlich als Notlösung in aufnahmebereite Gewebe ein, damit sie den laufenden Betrieb möglichst wenig stören.

    Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit landen Schwermetalle bevorzugt im Unterhautfettgewebe und, falls keines vorhanden oder schon alles voll ist, im zweit-fettreichsten Gewebe des Menschen, den Nervenzellen. Während sie im Unterhautfettgewebe wenig auffallen, verursachen sie in den Nervenzellen schwerste Störungen. Man muss sich nur vergegenwärtigen, dass Metalle elektrischen Strom leiten, und dass die Reizleitung in den Nerven über elektrische Feinströme erfolgt. Natürlich beeinträchtigen Metalle dort die Leitfähigkeit und damit die Nervenfunktion. Typischerweise ergeben sich zwei Belastungsbilder:
    - Bei geringer Belastung, d.h. wenn der Körper noch versucht, die Funktionsbeeinträchtigung durch die Schwermetalle zu kompensieren, ergibt sich ein Symptomkomplex, den man mit dem Etikett Überempfindlichkeit versehen könnte und sich in verschiedenen Arten der Hypersensibilität, Allergisierung und Toleranzerniedrigung äußert.
    - In der zweiten Phase der Belastung kann der Körper nicht mehr kompensieren und es ergeben sich progressive nervliche Unterfunktionen bis hin zur Lähmung. Das Nervensystem würde ohne Toxineinlagerung bis zum Alter von 120 Jahren voll funktionieren.

    Einige Punkte zum Merken:
    - Die am stärksten allergisierenden Metalle sind Nickel und Kupfer, gefolgt von Quecksilber.
    - Zahnmetalle sind die Hauptursache von Autoimmun- erkrankungen wie Lupus, Sklerodermitis, Arthritis, alle Schilddrüsenprobleme, Migräne, Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn.
    - Quecksilber ist ein Nervengift. Chronische Vergiftungen führen zu Symptomen von zitternden oder gefühlstauben Händen über Gedächtnisschwäche und Demenz bis zur völligen Verblödung. Die häufigsten Symptome sind chronische Gelenkprobleme, Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Trigeminusneuralgie.
    - Aus den Nervenzellen sind Schwermetalle nur sehr schwer wieder auszuleiten. In diesem Punkt haben fettleibige Menschen gegenüber Dünnen einen echten Vorteil.


    2.2 Sekundärprobleme: PILZE

    Weil der Körper die Schwermetalle weder loswerden noch unschädlich machen kann, lässt er sich gern auf einen faulen Kompromiss ein. Pilze wie Candida albicans binden in ihren Zellwänden Schwermetalle ein. Für den Körper ist es einfacher, sich mit den toxischen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine) abzugeben, als mit den Schwermetallen. Daher drückt der Körper bei starker Schwermetallbelastung nicht nur ein Auge zu, sondern baut Pilze geradezu an, damit sie das Schwermetallproblem eingrenzen.

    Eine Pilzbehandlung (Mykosetherapie) ohne vorhergehende Schwermetallausleitung ist nicht ratsam. Es ist zwar möglich, Pilze mit verschiedenen Methoden schnell und effektiv abzutöten, doch erlaubt der Körper ihnen, sich bei der nächsten Gelegenheit wieder anzusiedeln. Das dauert nicht lange, denn Pilze sind allgegenwärtig.

    Der große Schwung der durch gleichzeitige Abtötung vieler Pilze frei werdenden Schwermetalle wandert über das Rückenmark ins Gehirn. Die traditionelle Nystatin Therapie versetzt zusätzlich der Leber einen Tiefschlag, dem geschwächten Immunsystem ist es unmöglich, mit den Schwermetallen fertig zu werden, die Kompromissbereitschaft gegenüber Pilzen nimmt zu. Dagegen wirft der Körper nach einer gründlichen Schwermetallausleitung allmählich die nun ungewollten Pilze selber hinaus, bzw. braucht dazu nur eine ganz sanfte Unterstützung (frisches Zitronenwasser).


    SYMBIOSELENKUNG

    Die durch Antibiotika entstehenden Lücken in der Darmflora werden von denjenigen Mikroorganismen besiedelt, die sich am schnellsten von den Antibiotika erholen oder bereits resistent sind, im allgemeinen Pilze. Dies ist die Hauptursache für die flächendeckende innere Verpilzung der Bevölkerung.

    Umbringen allein ist also keine Lösung - es bedarf der Zufuhr freundlicher (symbiontischer) Mikroorganismen (EM-1, Naturförde- rung Bork 038204-12675). Diese Mischung aus ca. 80 lebenden Aerobiern und Anaerobiern ist, obwohl "nur" für landwirtschaflichen Gebrauch zugelassen, das meiner Meinung effektivste Mittel zur Symbioselenkung (HBS-3).

    Althergebrachte Symbioselenkung erfolgt durch milchsauer vergorenen Kohl (hausgemachtes Sauerkraut), frisch gepressten Zitronensaft in Wasser mit einer Prise Salz (täglich über langen Zeitraum), oder einen Löffel frischen, selbstgemachten Jughurt mit jeder Mahlzeit. Symbioselenkung aus der Apotheke: Microflorana (BDS - GmbH, rezeptfrei), oder Präparate von Sanum Kehlbeck (Isopathie nach Enderlein).


    3. GEBISSANIERUNG

    3.1 Zahnherde

    Die kilometerlangen Haarkanäle eines wurzelbehandelten oder aus anderen Gründen abgestorbenen Zahnes trocknen aus und werden prompt von anaeroben (sauerstofflos lebenden) Mikroorganismen wie Clostridien, Staphylococcus aureaus, Shigellen, Streptokokken, und Proteus vulgaris besiedelt. Solange das Immunsystem stark ist, steht es "Gewehr bei Fuss" vor den Ausgängen der Wurzelkanäle, zu denen es keinen Zugang hat, und bringt alle Bakterien um, die sich aus den Kanälen heraus wagen. Die Zusammensetzung des Wurzelfüll-Materials verhindert vielleicht eine akute heiße Infektion aber keine schleichende kalte. Der Zahn wird in jedem Fall besiedelt, auch wenn es sich nicht durch Schmerzen bemerkbar macht, und bedeutet für das intakte Immunsystem ungefähr das Gleiche wie ein Loch im Boot. Man muss einen Finger hineinstecken, um nicht abzusaufen, und kann deshalb nicht anständig rudern. Sobald die Kräfte des Immunsystems jedoch auf Grund irgendwelcher Notfälle abgezogen werden, verbreiten sich die Bakterien aus den Zahnhöhlen und machen weitere Löcher ins Boot. Zahnherde sind wegen der zahlreichen Nervenverbindungen im Kopf die wichtigsten Herde für Organschäden.

    Nicht alle Zahnärzte betreiben Herdforschung, sehr zum Nachteil der Patienten, da infizierte Kiefer irgendwann in der Zukunft wieder aufgeschnitten werden müssen, um befallenes Gewebe chirurgisch zu entfernen. Tote Zähne müssen daher ohne Ausnahme entfernt werden. Dabei ist es wichtig, bereits befallenes Gewebe, ob Zahnfleisch oder Knochen, zum Zeitpunkt der Extraktion vollständig zu entfernen, und sei es durch Ausfräsen des Knochens.

    Im Falle lebender, infizierter Zähne besteht eine Chance, diese zu retten, was große Disziplin seitens des Patienten erfordert. Kann die Infektion innerhalb eines vernünftigen Zeitraums nicht beseitigt werden, so ist eine Extraktion ratsam. Weitere Infektionsherde im Zahnbereich sind:
    - Der Spalt zwischen Zahn und Füllung, vor allem bei Kunststofffüllungen
    - Infizierte, lebende Weisheitszähne;
    - Zahnhöhlen (aus Extraktionen verbliebene Kieferkavernen).

    Besonders bei chronisch Kranken sind Zahnherde eine ständige Infektionsquelle, ohne deren Beseitigung eine Aussicht auf Genesung nicht besteht.
    - Mittelalterliche Radionik: Nach Paracelsus kann man Infektionen bei Zahn-OP‘s durch Einlegen der ungesäuberten Zähne plus OP-Material (Mull) in Kupfervitriol (Kupfersulfatlösung) vorbeugen. Das funktioniert auch bei Wunden allgemein.
    - Eine weitere Methode ist, die unverbundene Wunde mit einem blanken Kupferdraht zu berühren, dessen anderes Ende wiederholt für einige Minuten unter fliessendes Wasser gehalten wird (HP Matienssen 05846 - 979111).


    3.2 Zahnmetalle: Ausbohrung

    Diese sollte optimal zum richtigen Zeitpunkt - bei abnehmender Mondphase - durchgeführt werden, damit die Schwermetallaufnahme für den Körper auf ein Minimum reduziert wird. Keine Ausbohrung während Schwangerschaft und Stillzeit!
  • Die Hauptbelastung geschieht über das Einatmen. Aus Atemluft resorbiert der Körper ca. 86% des (verstaubten) Quecksilbers, während durch Schlucken "nur" ca. 8% resorbiert werden. Wer ohne Atemschutz ausbohren lässt, muss mit einer akuten Schwermetall-vergiftung rechnen. Es sollte ständig mit Wasserkühlung gearbeitet werden! Amalgam ist eine Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt.
    Goldbedampfte Papiermaske - 10er Pack von Prophydent
  • Nur wenige Zahnärzte haben eine Sauerstoffmaske, die den optimalen Schutz bietet. Die zweitbeste Lösung ist eine goldbedampfte Papiermaske über der Nase, wirksam für 3 Bohrstunden. Dabei ist es wichtig, dass die Maske fugenlos auf der Haut liegt. Notfalls abkleben mit Tesa oder Pflaster, damit keine ungefilterte Luft in die Nase kommen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn beim Bohren im Oberkiefer in Nasennähe die Oberlippe zurückgezogen werden muss.
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    prophy-dent.com
    ==> goldbedampfte Papiermaske einzeln im gesund-im-net-SHOP

  • Nur niedertourige grobe Hartmetallbohrer (Schnellwinkelstück) verwenden und die Bohrer öfters wechseln, damit die Amalgamverstaubung minimiert wird. Turbinenbohrer schießen kleine Amalgampartikel mit hoher Geschwindigkeit tief in die Mundschleimhaut.
  • Der viel zitierte Kofferdamm bringt verhältnismäßig wenig. Es ist viel wichtiger, daß die ganze Zeit von einem Assistenten direkt am Ort des Bohrens kräftig abgesaugt. Das Absaugen sollte mit speziellen Clean-up-Absaugkanülen erfolgen, die den Zahn von allen vier Seiten umfassen. Durch den starken Absaugstrom werden die entstehenden Quecksilberdämpfe und Metallpartikel abgefangen und entsorgt.
  • Nicht zu viele Füllungen auf einmal entfernen (nur aus einem Quadranten), dabei 4-5 Wochen Abstand zwischen den Ausbohrungen halten. Amalgamfüllungen sollten möglichst in einem Stück entfernt werden, um die trotz aller Vorsichtsmaßnahmen frei werdende giftigen Dämpfe zu minimieren.
  • Nach Entfernen des Amalgams für mindestens ein Jahr erst Zement einsetzen, auf keinen Fall Gold. Niemals Palladium (Spargold), unter gar keinen Umständen Nicht-Edelmetalle einsetzen lassen, bei schweren Erkrankungen 100% metallfrei!
    - Niemals TITAN; auch nicht als Implantat.


    3.3 Alternative Zahnmaterialien

    Es gilt allgemein: je beständiger das Material um so giftiger. Nur weil Amalgam dem Zahn der Zeit so gut widersteht, konnte es sich weltweit gegen alle toxikologischen Bedenken durchsetzen. Es gibt keine Zahnmaterialien (ZM), die für alle gut sind. Aber gibt es ZM, die häufig als gut verträglich getestet werden. Man bedenke, jeder bioenergetische und auch schulmedizinische Test stellt nur eine Momentaufnahme dar. Nicht selten wird Gold zum Zeitpunkt des Tests gut vertragen, führt aber nach 5 oder 10 Jahren zu massiven Gesundheitsproblemen (Allergien etc.). Einige Zahnmaterialien, die häufig als verträglich getestet werden (je weiter oben in der Liste, desto häufiger und dauerhaft verträglich):
  • Provisorische Füllungen: Zinkoxid-Eugenol (sehr verträglich aber weich)
  • Zemente (sind häufig am verträglichsten): Translit, Phosphatzement (normal härtend, nicht schnell härtend; Harvard), Fuji-IX (braucht keine zusätzlichen Verarbeitungsstoffe wie Ätzgel, Liner, Primer, daher oft verträglich bei Problem-Patienten), Zahnelkalit (Speiko), Steinzement (Kupferhaltige Variante oft unverträglich).
  • Keramik (mit Zement einsetzten): Zirkonoxidkeramik (Kronen, Brücken; sehr teuer: ca. 500,- pro Zahn), Empress-II, Inceram, Ducera. Einbau mit Harvard-Zement oder Drala, nicht mit Komposit-Kleber!!!
  • Kunststoffe: Definite (Alternative zu Goldinlays, fast so haltbar wie Keramikinlays), Tetric, Charisma, Polyan.
  • Glasfaser: Fibrocor.


    3.3.1 Wissenswertes über Zahnmaterialien

  • Zahnmetalle zu minimieren, erfordert Zugeständnisse des Patienten bezüglich Haltbarkeit, Stabilität, Bequemlichkeit, Materialdicke und Aussehen. Konsequent metallfreie Prothesen sind praktisch nur für Ausnahmepatienten (Allergien, MCS, CFS, terminaler Krebs, usw.) tragbar.
  • Reines Gold mag verträglich testen. Doch kann reines Gold nicht verarbeitet werden (zu weich) und verträgliche Legierungen sind mehr als selten. Sogenanntes Spargold enthält hohe Anteile von Palladium. Die häufig resultierende Kombinationsvergiftung von Quecksilber (Amalgam) und Palladium widersetzt sich der Ausleitung am hartnäckigsten.
  • Titanimplantate und -stifte werden gegenwärtig sehr gepriesen. Es gibt allerdings ernst zu nehmende Hinweise, dass eine Titan bzw. Titan-Kombinationsvergiftung noch erheblich tückischer ist als die Palladium-Quecksilber Kombinationsvergiftung. Für Implantate steht ein Material auf Kohlenstoffbasis zur Verfügung, dass sich bereits bei Knie- und Hüftprothesen bewährt hat. Knochen verwächst damit so gut, daß den Prothesen Markierungen aufgemalt werden, um sie im Röntgenbild unterscheiden zu können.
  • Abdruckmasse bleibt zwar nur kurz im Mund, trotzdem sollten etwaige Reste sorgfältig entfernt werden (Spalten, Zahnrisse usw.); ggf. entgiften.
  • Kunststoffe enthalten um die dreißig Komponenten, je mehr um so toxischer. Früher enthielten Kunststoffe ca. vier Komponenten und waren viel unbedenklicher.
  • Kunststoffe wie Methacrylat sollten gründlich ausgehärtet werden (einige Tage in Wasser von genau 85° C). Polyan ist ein Spritzkunststoff für Kronen, Brücken, Prothesen, etc., der laut Hersteller weitgehend Methacrylat-frei ist.
  • (Teil-)Prothesen und kombinierter Zahnersatz (festsitzend & herausnehmbar) sollten keine Lötstellen oder mit Lötmasse geflickte Gusskavernen enthalten.
  • Keramikfüllungen sollten immer mit Phosphatzement (Harvard) eingesetzt werden. Das ist z.B. bei Empress-II möglich.
  • Gaumenplatten stören den Eigenpuls der Gaumennaht. Möglichst schmale, über der Gaumennaht beidseitig kräftig eingekerbte Platten minimieren dieses Problem.

    Merke:
  • Keramikprothesen werden verträglicher, wenn etwas EM- Keramikpulver mit eingebrannt wird. Entsprechende Arbeiten führt das Zahnlabor Walloseck durch 0211 - 9174660. Informationen gibt auch Frau Wehmeyer 0221 -392911, deren Unterkieferprothetik unter Zusatz von EM-Keramikpulver gebrannt wurde, während die Oberkieferprothese ohne EM- Keramik hergestellt wurde.
  • Dr. Wirtz entwickelte eines der ersten alternativen Zahnmaterialien wegen eigener Unverträglichkeiten gegenüber den herkömmlichen Materialien. Informationen finden sie unter www.polyapress.de oder von der Vertriebsfirma Bredent 07309 8720. Das Zahnlabor Galler 069 - 550104 arbeitet seit langem mit diesen Materialien.
  • Für den kleinen Geldbeutel: Zahnarbeiten sind im Ausland, z.B. in Budapest deutlich preiswerter. Ein Zahn aus Bellglas (Kunststoff geeignet für Kronen und Brücken, der angeblich keine Haarrisse entwickelt) kostet bei uns ca. 2000,-, in Budapest (Frau Dr. Riepl, keine Addresse) aber nur 350,-.
  • Für den noch kleineren Geldbeutel gepaart mit Abenteuerlust bietet Paraguay Acrylatprothesen für 20,- €, Porzellanfüllung für 3,- € und Unterkunft ab 50,- € im Monat. (2005)
  • Wenn sich Metall nicht umgehen läßt, sorgen Sie dafür, daß alle Arbeiten mit der gleichen Legierung gemacht werden, indem Sie die Chargen-Nummer notieren, oder noch viel besser, von dieser Legierung zusätzlich etwas kaufen und für zukünftige Arbeiten zuhause lagern. Denn selbst verschiedene Chargen der gleichen Legierung sind so unterschiedlich, daß Sie (wegen des entstehenden Spannungsgefälles) eine Batterie im Mund haben.


    3.3.2 Positivliste 2003

    Diese Positivliste alternativer Zahnmaterialien wurde von Herrn Zahnarzt Brosowski (0881 - 637333) in Zusammenarbei mit der Internistin Frau Dr. Fonk (Autorin des Buches Darmparasitose - die zentrale Immunstörung) erstellt; beratende Auskunft einer Selbsthilfegrupe über Frau Dreesen: 0711 - 683119.

    Füllungsmaterialien
  • Pulpen- / Dentinschutz: Calxyl rot, Calcium-Hydroxid (Cu)
  • Unterfüllungen:Dropsin
  • Befestigungszemente: Harvard Cement (n), Harvard Cement (s), Tenet
  • Interimszemente: Harvard Cement (n), Zhanelka Zinkporzellan (HG), Drala Stahlzement, Zhanelkalit (HG)

    Kunststoff - Füllmaterial
  • Haftvermittler (Kleber): Syntac Primer, Syntac Adhesiv & Heliobond; Scotschbond Primer, Scotch-Adhesive/Bond
  • Lichthärtende Komposite: Charisma A2, Charisma A3, Charisma A3,5; Herculite EA2, Herculite A2, Herculite A3, Herculite A3,5, Heliomolar U; Tetric ceram A2, Tetric ceram A3, Filtec (Z250) A2, Filtec (Z250) A3

    Provisorische Befestigungszemente
  • eugenolfreie Zemente: Freegenol, Temp-Bond NE, Kanicem NE

    Kunststoffe für Provisorien
  • Kurzzeitprovisorien: Protemp 2, Protemp 3, Dantolon Plus
  • Langzeitprovisorien: SR-Ivocron PE, Luxatemp

    Kunststoffe für def. Prothetik
  • Heißpolimerisate: Paladon farblos, Paladon rosa; SR-Ivocap Plus farblos, SR-Ivocap Plus rosa; farblos, Luxene rosa; Micobase rosa, PVSH clear, PVSH rosa.
  • Verblendkunststoffe: Biodent K+B Paste A3, Biodent K+B Paste B2; Luxene A3, Luxene B2; Dentacolor A3, Dentacolor B2; Chromasit A3.
  • Zähne: Orthog. Magister, SR Vivodent, Vitapan, Candulor Porz. Wurzelfüllungen: AH 26, Guttapercha rosa, Guttapercha weiß, Atacamit.

    Keramik für Kronen und Inlays
  • Vollkeramik: Empress II, Zirconoxid


    3.3.3 Der Vertriebsweg von Zahnmaterialien

    Patienten können Zahnmaterialien (ZM) nicht selbst kaufen. Auch der Zahnarzt und das Zahnlabor dürfen nicht direkt beim Hersteller einkaufen, sondern nur bei einem Dentaldepot (Zwischenhändler). Die Dentaldepots haben mehr oder weniger identische Kataloge, mit deren Hilfe Zahnärzte und Labors ihre ZM bestellen. Einige Dental Depots haben Fachkundenberatung, d.h. für Zahnärzte und Labors (z.B. Grill & Grill 069 – 94207320), andere nicht (sind daher billiger).

    Sich direkt an einen Hersteller zu wenden ist aus zwei Gründen aussichtslos:
    - Hersteller dürfen nur an Dentaldepots verkaufen und geben prinzipiell keine Information an Nicht-Kunden.
    - Hersteller neigen zu Geheimhaltung ihrer Verfahren. Die Inhaltsstoffliste einer ZM-Gebrauchsinfo liest sich etwa so: Mischoxid 79%, Anorganische Füller, Stabilisatoren, usw.

    In der vierteljährlichen Zeitschrift Praxis & Wissenschaft der GZM (Anfragen 0621 – 476400, 9:00 bis 11:00 Uhr) werden in jeder Ausgabe neue Informationen über alternative Zahnmaterialien und Verarbeitungstechniken veröffentlicht. Die eigentliche Informationsquelle sind die beiden GZM-nahen Organisationen Medizin, Umwelt, Zahntechnik und Dentale Produkte Kommission.


    Mit Recht nennt, wer es nimmt genau
    Der Heilkunst Vorzeit trüb und grau:
    Es gab noch keine I.G.-Farben,
    die Menschen wurden krank und starben.
    Sie sterben heute noch mitunter,
    doch erstens später, zweitens bunter.
    (Eugen Roth)


    4. SCHWERMETALL - AUSLEITUNG NACH DR. KLINGHARDT

    Es gibt wenige Ärzte, die sich gründlicher mit der Problematik der Amalgamvergiftung und -Entgiftung beschäftigt haben als Dr. Klinghardt, der Begründer der Psychoneurokinesiologie. Daher wollen wir kurz das sanfte Entgiftungskonzept vorstellen, das er in vielen Jahren seiner ärztlichen Tätigkeit erarbeitet hat.

    Bei der Schwermetallausleitung müssen die Entgiftungsorgane Leber und Niere die Hauptarbeit leisten. Sie brauchen deshalb während der gesamten Ausleitung ständig Hilfe und Unterstützung in ihren Funktionen durch (siehe Entgiftungshilfen):
    - Lebermittel: z. B. Leberzauber, Leberkräuter nach Dr. Clark, Hepatica von Nestmann.
    - Nierenmittel:Brennnessel Kaltauszug oder Tee, Kräuter wie z. B. Solidago, Clark-Nierenreinigung, orale Basenpulver mit Citraten; die wichtigste Maßnahme zur Unterstüzung der Nieren ist aber mineralarmes Trinkwasser unter Verzicht auf alle kommerziellen Getränke (Umkehrosmoseanlage oder Dampfdestille plus energetische Aufbereitung)
    - Lymphmittel (besserer Lymphabflusses): 3-5 Tropfen 3xtäglich Geranium Robertianum von Alcea, PZN 2682015.

    Von der Süßwasser-Mikroalge Chlorella ist bekannt, daß sie durch ihre Zellmembran wie ein Schwamm Schwermetalle aufnehmen kann. Sie bindet alle toxischen Schwermetalle, wie Cadmium, Nickel, Blei, Gold, Platin, Palladium, Quecksilber und darüber hinaus auch gängige Umweltgifte, wie Dioxin, Formaldehyd und Pestizide. Dabei entwickelt die Alge zwei Fähigkeiten, von denen jeweils eine in Abhängigkeit von der Dosierung überwiegt. In kleinen Dosen mobilisiert sie Schwermetalle aus dem Bindegewebe (nicht den Nervenzellen!). In großen Dosen schleimt sie die Schwermetalle im Darm ein, die dann auf Grund ihrer Größe nicht mehr im Dickdarm resorbiert werden und den Körper mit dem Stuhl verlassen. Der enterohepatische Teufelskreis ist damit gebrochen.

    Dr. Klinghardt empfiehlt das folgende Einnahmeschema zur Schwermetall-Mobilisierung und anschliessender Ausleitung aus dem Bindegewebe.


    4.1 Mobilisierung aus dem Bindegewebe

    Mann/Frau beginnt mit 2 Tabletten pro Tag und steigert auf 4, dann 6 Tabl. Diese ständigen kleinen Dosen Algen mobilisieren immer mehr Schwermetalle aus ihren Verstecken ins Blut, die dann im oben beschriebenen entrohepatischen Kreislauf zirkulieren und das Immunsystem immer stärker belasten; man wird krank. Fast alle Menschen haben einen oder mehrere Schwachpunkte im System. Wenn "kleine Sünden", wie nicht genug schlafen, sich körperlich zu sehr verausgaben oder zu viel "falsche Sachen" essen, sich aufaddieren, kann das Immunsystem schließlich nicht mehr kompensieren, und man wird krank. Viele bekommen eine Erkältung oder andere kleine Infektionen, andere Muskel- oder Gliederschmerzen, wieder andere eine Haemorrhide oder Depressionen, oder Kopfschmerzen. Die zunehmende Schwer- metallmobilisierung wirkt wie eine zusätzliche kleine Sünde und führt wie diese zur Überbelastung des Immunsystems, die sich dann individuell verschieden, aber eben doch individuell spezifisch ausdrückt. Man wird auf vertraute Weise krank. Deshalb können die meisten Menschen beim ersten Mal ihr Krankwerden nicht mit der Schwermetallmobilisierung in Verbindung bringen.


    4.2 Ausleitung aus dem Bindegewebe

    Wie dem auch sei, wenn das Immunsystem Überforderung meldet, spätestens aber wenn man krank wird, nimmt man sofort mit jeder Mahlzeit für zwei Tage grosse Dosen von Algen ein. Diese große Ausleitungsdosis beträgt etwa das zehnfache der kleinen Mobilisierungsdosis. Die Algen können mit Nahrungsmitteln vermischt werden, z.B. nach dem Kochen einer Suppe zugegeben, oder mit Gemüse oder Salatsauce vermischt werden. Einrühren in Getränke wie Zitronenwasser mit Vollrohrzucker oder in Hüttenkäse zusammen mit Leinöl und Bärlauchpesto sind weitere mögliche Varianten. Ihrem Erfindungsreichtum sind außer Kochen, Backen und Braten kaum Grenzen gesetzt.

    Alle Probleme, die von Schwermetallmobilisierung herrühren, verbessern sich innerhalb von vier Stunden nach der ersten großen Dosis, und verschwinden innerhalb der nächsten zwei Tage. Das gilt nicht, wenn man das Immunsystem bis zur Bettlägerigkeit überlastet hat. In jedem Fall macht man nach diesen zwei Tagen der Ausleitung Pause bis zur völligen Wiederherstellung der Gesundheit, mindestens aber zwei Tage.

    Bei der Schwermetallausleitung ist es wichtig, daß der Betroffene die richtige Algendosierung selber erlernt, notfalls durch Versuch und Irrtum. Die kleinen Dosen sind dabei das Gaspedal, und die großen Dosen sind die Bremse. Wenn man zu viel Gas gibt, fliegt man aus der Kurve. Wenn man zu wenig Gas gibt, dauert es ewig bis man ankommt. Jeder hat die Wahl zwischen schnell und heftig oder langsam und gemütlich - schnell und gemütlich geht leider nicht.

    Erst wenn das Bindegewebe frei von Schwermetallen ist, darf man sich an die Mobilisierung aus den Nervenzellen begeben. Verträgt man zehn Tage lang Mobilisierungdosen (z.B. ein gestrichener Esslöffel pro Mahlzeit) ohne Überlastung des Immunsystems, so ist das Bindegewebe schwermetallfrei.


    4.3 Mobilisierung aus den Nervenzellen

    Die ins Nervensystem eingelagerten Schwermetalle können mit Korianderextrakt (alkoholischer Auszug des grünen Korianderkrauts, auch chinesische Petersilie genannt) mobilisiert werden. Dr. Omura kam bei einer Studie zufällig auf die entgiftende Wirkung des Koriander. Ein Patient, dem radioaktives Metall injiziert worden war, um seine Hirnfunktion zu untersuchen, hatte am nächsten Tag bereits keinerlei Metall mehr im Gehirn. Es stellte sich heraus, daß er Suppe mit einer großen Menge von grünem Koriander gegessen hatte.

    Koriander öffnet lediglich die Tür. Wenn noch Schwermetalle im Bindegewebe sind, verlagern sie sich durch die geöffnete Tür in die Nervenzellen. Nur wenn das Bindegewebe schwermetallfrei ist, kann die Tür andersherum benutzt werden. Die Mobilisierung aus den Nervenzellen mit Koriander erfolgt dann massiv und schlagartig, nicht allmählich zunehmend über Tage wie mit kleinen Dosen Algen. Alle unangenehmen, bereits bekannten Mobilisierungsreaktionen wie Schwindel, Übelkeit, Neuralgie etc. treten jetzt in Sekunden auf. Besonders bei den ersten Gaben kommt es häufig zu einem Husten. Vitamin C und vermutlich auch andere starke Antioxidantien heben die Wirkung von Koriander auf und sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden. Während der Koriandergabe sollte der Vitamin C Spiegel im Blut niedrig sein. Einer zeitlich versetzten, späteren Einnahme steht nichts im Wege.

    Genau wie die Aufnahme von Schwermetallen bevorzugt über die Lunge abläuft, äußert sich auch ihre schlagartige Mobilisierung über die Lunge. Man sollte das also im Freien tun und zwar mit dem Wind, sonst atmet man die giftige Luft gleich wieder ein, bzw. verteilt die ausgeatmeten Schwermetalle in der Wohnung. Wegen der unglaublich heftigen Reaktionen beginnt man mit einem bis drei Tropfen Korianderextrakt auf die Zunge. Wenn sich keine Reaktionen ergeben, wiederholt man die Dosis nach zehn Minuten.

    Dr. Klinghardt ist mittlerweile dazu übergegangen, Korianderextrakt über absorptionsfreudige Hautpartien wie Ellenbeuge und Kniekehle einzureiben, um die heftigen Mobilisierungsreaktionen zu entschärfen. Die Ausleitung der mobilisierten Schwermetalle erfolgt wie aus dem Bindegewebe, nur ist es empfehlenswert, vor der Koriandergabe schon eine Ausleitungsdosis Algen im Körper zu haben. Nach zwei Tagen großer Ausleitungsdosen sind wieder alle Symptome verschwunden und man macht mindestens zwei Tage Pause bis zur nächsten Mobilisierung.

    Wer zehn Tropfen Korianderextrakt auf die Zunge verträgt, ohne Mobilisierungsreaktionen zu erleiden, dessen Nervenzellen sind Quecksilber frei, und auch weitgehend frei von anderen Schwermetallen.

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    4.4 Zusätzliche Massnahmen

    Neben der bereits erwähnten ständigen Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber, Niere und ggf. Lymphsystem, empfiehlt Dr. Klinghardt allgemein eine Eiweißreiche Kost. Vor allem schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein und das Tripeptid Gluthation haben sich bei der Amalgamentgiftung bewährt. Als Protein-reiche Ernährung ist das basische Spirulina dabei Fleisch deutlich vorzuziehen. Es enthält 3 mal mehr Aminosäuren als Fleisch und Fisch und kann vom Darm viel besser resorbiert werden. Neben einer idealen Zusammensetzung an Aminosäuren enthält es viele wertvolle Spurenelemente, Mineralien und Vitamine (25 mal mehr Carotin als Karotten, 15 mal mehr Eisen als Rinderleber, 3 mal mehr Vitamin B 12 als Rinderleber, 3 mal mehr Vitamin E als Weizenkleie, 4 mal mehr Calcium als Milch, 3 mal mehr Eiweiß als Fleisch oder Fisch, mehr Gamma-Linolensäure als Nachtkerzenöl). Fleisch übersäuert den Organismus und erhöht damit die Reaktionsfähigkeit von Schwermetallen, wie Quecksilber, die im sauren Milieu chemisch viel aggressiver sind als in einem basischen.

    Auch Bärlauch und Knoblauch entgiften Quecksilber, Bärlauch aufgrund seines 3 mal höheren Schwefelgehalts deutlich wirkungsvoller. Eine besonders gute Kombination sind schwefelhaltige Aminosäuren plus Omega-Fettsäuren, nahezu optimal in der Kombination von Bärlauchpesto plus Leinöl.
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    Schwermetallvergiftete haben fast immer einen stark erhöhten Zink Bedarf, da dieses lebensnotwendige Spurenelement von den Schwermetallen verdrängt wird.


    4.5 Dauer der Schwermetall Entgiftung

    Eine sanfte Entgiftung nach schwerer Vergiftung dauert 3-4 Jahre, wählt man eine aggressivere Form, 1-2 Jahre. Chelattherapie, ggf. intravenös, mit EDTA, Liponsäure (Thioctacid), DMPS, DMSO sind Alternativen für Eilige und Anhänger der Schulmedizin. DMPS hat sich bei der konventionellen Schwermetallausleitung bewährt und kann unter ärztlicher Aufsicht und nach Verträglichkeitstest gespritzt werden, um die Entgiftung zu beschleunigen. In allen schweren Fällen sollte die Ausleitung nur unter erfahrener Aufsicht geschehen.


    4.6 Bioresonanz und Homöopathie

    Dr. Klinghardt warnt vor Schwermetallausleitungen mit Bioresonanz und Homöopathie. Seiner Erfahrung nach wird dabei das Quecksilber nicht tatsächlich aus dem Körper ausgeschieden, sondern nur vom Bindegewebe ins Zellinnere verschoben. Sowohl Bioresonanz-Therapeuten als auch Homöopathen wider-sprechen Klinghardt. Zweifellos lassen sich Schwermetalle mit Bioresonanzmethoden mobilisieren, wie ich aus eigener Erfahrung mit dem Zielzappen bestätigen kann. Nach meiner Einschätzung bedarf es dann allerdings zusätzlich der Ausleitung nach Klinghardt mit Algen, Unterstützung von Leber, Nieren und Lymphsystem (siehe oben). Man hüte sich auch hier davor, Schwermetalle aus den Nervenzellen zu mobilisieren, bevor das Bindegewebe davon frei ist.

    ==> Bezugsquellen für Algen, Koriander, etc.


    Literatur:
  • Hier & Jetzt, Fachzeitschrift für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt, 0711 - 8060870, www.ink-neuro-biologie.de
  • Amalgam - Risiko für die Menschheit, Dr. Joachim Mutter




    5. SCHWERMETALL - AUSLEITUNG MIT ALPHA - LIPONSÄURE

    5.1 Oral nach Dr. Hulda R. Clark

    Als körpereigenes Coenzym dient Liponsäure der Übertragung von H-Atomen, ist ein starkes Antioxidans und nach CLARK ein unbedenkliches Nahrungsergänzungsmittel (bis zu 100mg/Tag), das Schwermetall (und eine Reihe anderer Toxine) durch Chelatbildung eliminiert. Alpha-Liponsäure ist das von Dr. Clark bevorzugte Ausleitmittel für Schwermetalle. Meist wird Thioctacid, die synthetisch hergestellte Liponsäure verwendet:
  • Bei Vergiftungen mit Quecksilber (Amalgam), Arsenbenzol, Kohlenstofftetrachlorid & Lösungsmitteln
  • Schwermetallbelastungen (Mykosen)
  • Bei Pilzvergiftungen (z.B. mit Knollenblätterpilz)
  • Zur Leberentlastung (Entgiftung).

    (1) Ausser Quecksilber und Thallium können alle anderen Metalle mit bis zu 100mg alpha-Liponsäure pro Tag - bei gleichzeitiger Unterstützung von Nieren, Leber und Lypmhsystem wie in Kapitel 4 beschrieben - entgiftet werden.

    (2) Zur Ausleitung von Quecksilber und Thallium werden die körpereigenen Dipeptide Lysin-Glutamin und Lysin-Asparagin, sowie das im Körper produzierte Interleukin-2 benötigt. Durch Zufuhr der Dipeptide können, nach der Ausleitung aller anderen toxischen Metalle, auch Quecksilber und Thallium entfernt werden: 2 Eßlöffel (EL) Lysin + 2 EL Glutaminsäure in 2 Liter Wasser durch Erhitzen auflösen, davon 4 EL proTag (für ca. ein halbes Jahr).

    (3) Insbesondere Kupfer, Kobalt, Vanadium, Germanium, Selen, Chrom und Nickel (CHA-589) lassen sich auch folgendermaßen ausleiten: 2 EL Lysin + 2 EL Asparaginsäure in 2 L Wasser auflösen, davon 4 EL/Tag für mehrere Monate.


    5.2 Oral nach Cutler

    Aus: Amalgam Illness, Diagnosis and Treatment von Andrew Hall Cutler, 3006-230th Lane SE # X103, Sammamish, WA 98075, Tel: 001 (425) 3923428, e-mail: AndyCutler@aol.com, homepage http://hometown.aol.com/noamalgam.

    1. 0,25 bis 1 mg Liponsäure pro kg Körpergewicht alle 4 Std. (Höchstabstand), z.B. für 3 Tage und 2 Nächte; mindestens den Rest der Woche zur Erholung nutzen[!], dann wiederholen; leitet Quecksilber und Arsen effektiv aus dem Gehirn aus. Falls weniger frequent verwendet, z.B. alle 8 Std., führt es zu Konzentration von Quecksilber im Gewebe mit der höchsten Affinität für Quecksilber (i.e. höchster Fettgehalt, v.a. Nervenzellen). Die Einnahme muss während der Nacht fortgesetzt werden. Als praktisch hat sich 3-stündige Einnahme tagsüber und 4-stündige nachts erwiesen.
    2. DMSO leitet Blei effektiv aus und hilft bei der Ausleitung von Quecksilber; verringert die Nebenwirkungen von Liponsäure (subjektiv), beschleunigt Ausleitung um 30- bis 40%. Dosierungsbereich und Frequenz wie Liponsäure, Einnahme zusammen.
    3. DMPS hilft bei der Ausleitung von Quecksilber und Arsen. Einnahme (gleicher Dosisbereich) im Höchstabstand von 8 Std. mit jeder zweiten Liponsäuredosis.
    4. Die Mobilisierung erhöht den oxidativen Stress für den Organismus. Daher ist die Gabe von Antioxidantien notwendig: (1) Vit.-B Komplex, Vit.-C und Magnesium mindestens 4 mal tägl. (sonst nicht effektiv); (2) Zink, Vit.-E, Karotin mindestens tägl.

    Wichtig:
    - Es gibt keinen Grund (außer Verträglichkeit) für ein best. Mengenverhältnis zwischen Liponsäure, DMSO & DMPS; beste Verträglichkeit durch Variation v.a. der Liponsäuredosis (Versuch & Irrtum) heraus arbeiten und dann dabei bleiben.
    - Ausleitung erfolgt im Quadrat zur Chelatbildnerdosis, kann daher durch hohe (schwer verträgliche) Dosen nicht signifikant beschleunigt werden! (3) Nebenwirkungen klingen einen Tag nach Beendigung des Ausleitungszyklus ab.

    Grenzen:
    Spezifisch für Quecksilber, Arsen, Blei Diagnose (Haaranalyse) notwendig. Falls Patienten unter 8 Jahren nach 3 Zyklen, und Patienten über 8 Jahren nach zehn Zyklen keine deutliche Verbesserung zeigen, liegt mit hoher Warscheinlichkeit eine andere Ursache als die Vergiftung mit Quecksilber, Blei, Arsen vor (z.B. Autismus).

    Zu Beachten:
    Testresultate (Urin- & Haaranalyse, etc.) normalisieren sich lange bevor die Therapie abgeschlossen ist (=> biores. Testverfahren). Das Therapieende ist subjektiv: keine weitere Verbesserung, keine Nebenwirkungen/Entgiftungsreaktionen mehr.

    Nahrungsergänzungsmittel & Indikationen zur Verminderung von Nebenwirkungen:
    - Erhöhter Plasma-Cystein-Spiegel: Schwefelhaltige Verbindungen (Niacinamid & Coenzyme (Vit.-B3), Gluthation, MSM, Bärlauch, L-Cystein, etc.) vermeiden/absetzen.
    - Niedriger Blut-Magnesiumwert: orale Zufuhr bis kurz vor den Punkt der laxativen Wirkung (ggf. intramuskuläre Injektion).
    - Beeinträchtigte Cortisolwerte (Plasma/Urin): Stressvermeidung, Medikation nur (Corticosteroide) wenn unvermeidbar.
    - Impulsive oder anormale Reaktionen: Anti-epileptika wie Carbamazepin (mit tri-zyklischen Antidepressiva strukturverwandt) o. Valproat (Valproinsäurepräparat).
    - Empfindlichkeit gegenüber Kohlenwasserstoffgasen (Erdgas, Benzol, Toluol, Xylol, Alkohole, etc.) mit Ängstlichkeit / Erregung: Niacinamid (Vit.-B3) oder Grapefruitsaft.

    Falls viele regulative Eingriffe erforderlich sind, sollte der Patient erneut auf Verträglichkeit der Nahrungsergänzungsmitteln (wie Gluthation, Niacinamid & Coenzyme) getestet werden.


    6. WEITERE AUSLEITVERFAHREN

    6.1 Algenunverträglichkeit & Hypersensibilität

    Werden Algen nicht vertragen - ganz zu schweigen von chemischen Chelatbildnern - oder liegen Allergien bzw. Hypersensibilität vor (MCS, CFS, ADS, SBS usw.), so bietet Anolyt eine sanfte und doch wirksame Alternative: 02234 - 967046 Frau Kondritz.


    EDTA - http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Metal-EDTA.png&filetimestamp=20080301190054 6.2 Intravenöse Ausleitung mit EDTA

    Es folgt ein Ausleitungsprotokoll für Schwermetalle, insbesondere von Amalgam und Blei von Dr. Schermuly (verstorben). Diese Therapie ist nicht für den kleinen Geldbeutel geeignet, denn sie erfordert unbedingt einen erfahrenen Therapeuten wie z.B.
  • HP Henke in Freiburg, 0761 - 24968
  • HP Lembke in Düsseldorf, 02132 - 1397998
  • HP Meyer, 06331 - 18712, hat ein entsprechendes Therapeuten Netzwerk aufgebaut.

    Benötigte Mittel:
    1. EDTA B Lösung
    2. Kaliumchlorid 45%ig, 5ml sofort in die Infusionsflasche
    3. Magnesium (Verla), 10 bis 20 ml (3,15 mikromol) 5ml sofort in die Infusionsflasche
    4. zur Blutverdünnung (Klumpung verhindern): 2 Ampullen Juv 110 oder Mucokehl von Sanum 5. Nach ca. 1 Stunde in den verbleibenden Rest der Infusionsflasche: je 1 Ampulle Vit.-B6 und B9 von Hevert Komplex
    6. Selen immer 7. meist: L-Arginin 8. am Schluss 2 bis 10 g Vit-C oder 50 ml Vit.-C von Pascoe 9. Kalium substituieren; vorher röntgen, ob Linksherz-Insuffizienz vorliegt (Gefahr von Lungenstau) 10. Anweisung für die folgenden Tage: viel mineralarmes Wasser trinken, viel Obst, ein paar Antioxidantien

    Zu Beachten:
  • Die Infusion dauert 4-5 Std., währenddessen der Therapeut die wichtigsten Elektrolytparameter (insbes. Kalzium, Kalium und Natrium) immer wieder testet und ggf. substituiert.
    - EDTA hat eine höhere Affinität zu Blei als zu Quecksilber, deshalb Vorsicht mit den Nieren: wenn der Kreatininwert über 1,5 liegt, ist Infusion verboten weil ein irreversibler Nierenschaden droht.
  • Quecksilber-Komplexe (z.B. mit EDTA) gehen stabile Proteinverbindungen ein, die von Selen geknackt werden. EDTA löst daher die Selendepots auf. Ist der im Labor bestimmte Selenspiegel normal, werden 200 mikrogr. Selen gegeben, wenn zu niedrig 400 mikrogr. Selen.
  • Diese Therapie ersetzt die Klinghardt Methode nicht, sondern bildet einen schnellen Einstieg (für Leute ohne Zeit und / oder mit viel Geld) in die Schwermetallentgiftung. Die Entgiftungs- organe (Niere, Leber, Lymphsystem) sollten in gutem Zustand sein und falls nicht, zuvor sorgfältig gereinigt (z.B. Leber- und Nierenkur nach Clark) und biologisch gestärkt werden.
  • EDTA-Zäpfchen von der Sonnen Apotheke in Freiburg, 0761 - 71992, sind eine weiter Alternative, bedürfen aber der umsichtigen Zuhilfenahme der Entgiftungshilfen. Weiterführende Info und Seminartermine finden sie hier.


    7. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN

    7.1 Eigene Schwermetall - Ausleitung

    Mit 23 Jahren hatte mir eine Zahnärztin alle Amalgamplomben durch weiße Füllungen (vermutlich ein Zement) ersetzt. Ich hatte auch damals Vergiftungsschübe, die ich jedoch in völliger Unkenntnis der Sachlage weder meiner Zahnbehandlung noch sonstigen Ereignissen meines Lebens zuordnen konnte, und daher nach besten Kräften ignorierte. Da die neuen Füllungen nach relativer kurzer Zeit ersetzt werden mussten, verfluchte ich später diese Zahnärztin und ließ mir jedesmal wieder Amalgam einbauen.

    Dank meiner viel späteren Tätigkeit am Beratungstelefon eines Naturheilvereins häuften sich bei mir die Informationen zum Thema Schwermetalle und ich fasste mit 43 Jahren den Entschluss zur Gebisssanierung. Ich ließ meine 16 Amalgamplomben entfernen und die fünf wurzelbehandelten Zähne ziehen. Auf der einen Seite hatte ich sofort nach jeder Ausbohrung das Gefühl, daß mein Kopfbereich immer ruhiger wurde, ein wahrhaft himmlisches Gefühl. Auf der anderen Seite erlebte ich an jedem folgenden Tag den akuten Vergiftungsschub.

    Die ersten beiden ersten Füllungen wurden (niedertourig mit Absaugen) ohne Atemschutz ausgebohrt, die folgenden auf Anraten der Zahnärztin mit der oben erwähnten goldbedampften Papiermaske. Ich muss sagen, dass dies die best-angelegten 20,- DM meines bisherigen Lebens waren. Bei der letzten Ausbohrung wurde das noch einmal ungewollt bestätigt. Die zu entfernenden Füllungen befanden sich in den beiden kleinen Backenzähnen oben links. Um die Bohrstelle zugänglich zu machen, musste die Lippe nach oben gezogen werden, wodurch - begünstigt durch meinen Schnurrbart - ein Spalt zwischen Haut und Papiermaske entstand. Genau durch diesen Spalt blies der Bohrer den Amalgamstaub direkt in meine Nase und ich erlebte am folgenden Tag den gewaltigsten Vergiftungsschub meines Lebens. Ich kann Ihnen nur versichern, dass ich beim nächsten Mal weder zögern würde, die Papiermaske trotz aller Lacher sicher zu verkleben, noch meinen geliebten Schnorres zu rasieren.

    Zu den ernährungstechnischen Maßnahmen zur unmittelbaren Minimierung des akuten Vergiftungsschubs muss ich sagen, das ich keinen großartigen Unterschied feststellen konnte. Ob ich mit einer Magenfüllung Algen zur Ausbohrung erschien, oder direkt danach einen halben Liter Milch trank und homöopathische Kügelchen schluckte, machte keinen nennenswerten Unterschied im Vergleich zur Papiermaske (Prophi - dent: tel 08176 999404, 10 Stück € 77,- Netto) . Gegenüber dem Atemschutz während der Ausbohrung sind alle anderen Faktoren Kleinvieh. Um den Vergiftungsschub kam ich auch damit nicht ganz herum, jedoch wird der Unterschied mir für mein ganzes Leben unvergesslich bleiben.

    Zur Ausleitung zu Hause, die ich im wesentlichen selbstständig mit Algen nach Klinghardt durchführte, möchte ich einiges anmerken. Bei mir haben sich körperliche und geistige Symptome untrennbar vermischt. Je schlechter meine körperliche Verfassung war, um so schlimmer waren auch die damit einher gehenden Depressionen.

  • Atemübungen haben mir besonders in der akuten Phase (nach Ausbohrungen und nach Koriandergaben) sehr geholfen. Ich ging dazu häufig in den Wald, bevorzugt früh am Morgen. Auch barfuß Laufen im Morgentau und Bewegungsübungen waren sehr hilfreich. Das hob meine Stimmung jedesmal für etliche Stunden.

  • Eins der stärksten Symptome waren Verspannungen entlang der Wirbelsäule im Schulter und Nackenbereich. Die geschwollenen Hinterhauptshöcker fühlten sich wie Steinklumpen an, während mein Gehirn mit zusammengepresster Watte angefüllt schien, durch die sich Gedanken mühsam von einer Seite zur anderen kämpfen mussten. Und die Muskeln beidseitig zwischen Schulterblättern und Wirbelssäule fühlten sich wie zwei uralten Knotenstöcke an. In dieser Verfassung legte ich mich oft stundenlang in ein Basenbad (Kaisernatron mit Totes-Meer-Salz, später Meine Base von Orgon). Auch einminütig aufgegossene Tees aus schwarzem Pfeffer, Johanniskraut und Schafgarbe (Leisenkur) im Badewasser und als Getränk halfen die körperlichen und geistigen Verhärtungen zu lindern.

  • Immer, wenn ich mit kleinen Dosen Algen mobilisierte, nahm mein Appetit sprunghaft zu und bekam ich bekam Heißhunger auf Camembert, von dem ich täglich mindestens 250 g verzehrte. Sobald die mobilisierten Schwermetalle (nach zwei Tagen großen Dosen) ausgeleitet waren, normalisierte sich mein Appetit und Camembert wurde wieder ein Käse unter vielen. Auch konnte ich nicht genug von Citrussaft kriegen. Ich trank unermüdlich morgens, mittags und abends (frischen) verdünnten Orangensaft, Pampelmusensaft, Zitronensaft, und jegliche erdenkliche Kombination, häufig mit Vitamin-C angereichert. Auch alle Gemüse und Obstsäft erhielten eine großzügige Dosis Zitronensaft und/oder Vitamin C. Dieser Bedarf nach Saurem, der sich auch in Essiggurken etc. austobte, hielt an, selbst wenn ich längere Pausen zwischen zwei Ausleitungsintervallen machte.

  • Um die großen Mengen Algen herunter zu bekommen, vor allem bei der Ausleitung aus den Nervenzellen, entwickelte ich eine Reihe von süßen und salzigen Rezepten. Am Anfang benutzte ich aus Kostengründen braune Meeresalgen. Die machten sich am besten in Gemüsesuppe, die dadurch zur Fischsuppe wurde. Aber auch mit Vollrohrzucker, Zitronensaft und Wasser verschüttelt, konnte ich sie gut einnehmen. Chlorella ist erheblich schmackhafter. Neben dem Zitronenwasser/Zucker Getränk macht sie sich gut in Gemüse- und Salatsaucen, oder mit etwas Wasser in Hüttenkäse, Buttermilch, Quark, etc. eingerührt. Dazu habe ich dann meistens zwei Esslöffel Leinöl und zwei Teelöffel Bärlauchpesto eingerührt. Die Hüttenkäsevariante habe im späteren Verlauf der Ausleitung fast täglich gegessen ohne ihrer müde zu werden, obwohl ich zusätzlich noch meinen Camembert Heißhunger stillte. Fazit: Der Nahrungsmittelbedarf ändert sich drastisch während einer Schwermetallausleitung. Man sollte sich an seinem Appetit orientieren, immer daran denkend, dass zwar die Zunge lügt (Gelüste), aber der Magen (Appetit) nie.

  • Wenn Depressionen zuschlugen, brauchte ich zunächst eine körperliche Beschäftigungtherapie - bloß nicht still sitzen und Opfer meiner eigenen, sich wiederholenden Gedanken werden. Alles andere war besser als das: Staub wischen, Spazieren gehen, Treppe putzen, Geschirr spülen oder jede Kachel im Badezimmer einzeln mit der Zahnbürste abschrubben. Ich konnte dann immer das (kleine) Ergebnis meiner Tätigkeit sehen, was mir ein bescheidenes Gefühl des Erfolges ermöglichte. Danach wurde es mir dann möglich, für Atemübungen in den Wald zu gehen und allmählich mehr geistigen Tätigkeiten nachzugehen.

  • Als ich zum ersten Mal Korianderessig einnahm, bekam ich einen Hustenanfall. Dank der Vorwarnung von Dr. Klinghardt hatte ich das Fenster offen. Alle zukünftigen Dosen nahm ich auf der Türschwelle ein und galoppierte mit angehaltenen Atem die Treppe hinunter auf die Straße, von wo ich mich direkt in den nahe gelegenen Wald begab, um Atem- und Bewegungs- übungen durchzuführen. Nachdem ich auf Koriander nicht mehr so stark reagierte, fing ich an, mit anderen Ausleitungs- Methoden zu experimentieren. Nach dem groben Besen macht es durchaus Sinn, mit einem feineren weiter zu fegen. Bei mir war Eigenharntherapie am erfolgreichsten. Im übrigen ist mein Eindruck, dass die Wirksamkeit der verschiedenen Methoden auch bei gleichmäßig ernsthafter Durchführung von Patient zu Patient durchaus unterschiedlich ist.

  • Bei einer Schwermetallausleitung kommt es weder auf einen Tag noch auf eine Woche an. Ich bin schließlich mit 16 Amalgamplomben 42 geworden und wäre auch ohne Ausbohrung bestimmt nicht gleich gestorben. Geduld und Beharrlichkeit mit gelegentlichen längeren Pausen bringen einen erheblich schneller ans Ziel als Eile, starre Disziplin und daraus resultierende Exzesse ins Gegenteil.

  • Die Bereitschaft, wohl kalkulierte Risiken einzugehen und aus den dabei unvermeidliche Fehlern zu lernen, macht einen in kurzer Zeit zum Experten. Nur auf diese Weise lassen sich in Büchern beschriebene allgemeine Verfahren wie die Ausleitung mit Algen nach Klinghardt auf die individuellen Bedürfnisse zuschneiden und optimieren. Die Ausleitung von Schwer- metallen fordert vom Patienten einen gewissen Preis, der sowohl in Geld als auch in Zeit (Aufmerksamkeit) oder einer Mischung daraus bezahlt werden kann. Je weniger Zeit der Patient darauf verwendet, egal aus welchem Motiv, um so teurer wird es.

    Zwischen den Ausbohrungen wurden mir die beherdeten wurzelgefüllten Zähne gezogen. Auch hier bin ich um jeden einzelnen gezogenen Zahn froh, obwohl ich mit einer Viererlücke oben links lebe. Richtige Ruhe stellte sich aber erst ein, als ich auch noch die Edelstahlschraube aus meiner rechten Hand entfernen ließ, mit der vor 20 Jahren ein Mittelhandbruch fixiert worden war. Zwischen der Schraube und den Metallfüllungen waren ständig Ströme geflossen.


    7.2 Mobilisierung von Schwermetallen mit dem Clark‘schen Zielzapper

    In Folge meiner beratenden Tätigkeit bleibt Schwermetall - Ausleitung ein ständiges Beschäftigungsfeld. Dabei hat sich herausgestellt, dass Schwermetalle sehr gut und schnell mit Zielzappen mobilisiert (aber nicht ausgeleitet) werden können, und zwar sowohl aus dem Bindegewebe, als auch aus den Nervenzellen. Die Ausleitung der mobilisierten Metalle erfolgt mit Algen, usw. (nach Klinghardt), wie im Kapitel 4 beschrieben.

    HINWEISE:
  • Das Verfahren des Zielzappens ist ausführlich im Band 4 der Handbücher zur Selbsthilfe beschrieben.
  • Fortbildung: Seminare zum Zielzappen werden von Rolf Roesler (08021 - 9662) durchgeführt
  • Bezugsquelle für Zielzapper: ebenfalls Herr Roesler (08021 - 9662)
  • Heute habe ich bezüglich Schwermetallausleitung zusätzliche Kenntnisse gewonnen, die sich im Band 6, Borreliose & fettlösliche Gifte und Band 1, alpha Gehirnwellen wiederspiegeln. Aber auch dort hat meine Entwicklung nicht Halt gemacht - obwohl ich es mir so manches Mal gewünscht habe. Sie können darüber im Lichtarbeit Teil meiner homepage mehr erfahren, insbesondere hier.


    8. VERSCHIEDENES

    8.1 Über Aluminium

    Nach Dr. Clark bestehen bei 100% aller Alzheimerfälle erhöhte Aluminiumwerte, und sind ein wichtiger Faktor bei Hauterkrankungen, Kaliumverlusten im Alter durch Nebenierenbelastung, Tremor (Zittern). Nach Dr. Klinghardt ist der Hauptfaktor für Alzheimer Quecksilber, dass bei seiner Wanderung ins Gehirn die Tür für andere Gifte wie Aluminium offen gelassen hat (Gatekeeper-Funktion). Die Aufnahme von Aluminium erfolgt vor allem über Kochgeschirr, Zierleisten, Türgriffe, Deodorants, Lotionen und Seifen, als Magnesium-Aluminium-Silikat in Deodorantsteinen, als Aluminiumsilikat in Wasserenthärtern und vor allem in Speisesalz. Aluminiumsilikat-freies Salz ist nicht rieselfreudig, es klebt wie z.B. großflockiges Meersalz vom Bioladen. Um ganz sicher zu gehen, daß Salz Aluminium frei ist, kaufe man Steinsalzblöcke und mahle selbst (mit dem Hammer in kleine Stücke schlagen und diese im Porzellanmörser pulverisieren) oder mache Sole. Weitere Aluminiumquellen sind Backpulver, verschiedene Körperpflege-mittel, Kosmetika, Lippenstift, Dosen, Kochgeschirr, Mineral-stoffkapseln, Vitaminkapseln.

    Hohe Gaben von Vitamin-C plus Kalzium leiten Aluminium aus; kann nicht mit Chelatbildnern wie DMPS entgiftet werden. Ausleitung aus dem Gehirn erfolgt durch Chelattherapie plus Liponsäure (100 mg 2-3x täglich). Chamomilla ist das homöopathische Antidot für Aluminium.


    8.2 Über Nickel

    Nach CLARK ein Karzinogen, das von der Prostata (auch Blase, Nieren, Nebennieren) angezogen wird, was wiederum Harnwegsbakterien anlockt, die ihre Anwesenheit durch den Geruch ihres Stoffwechselproduktes Ammoniak im Urin verraten. Weil Nickel von vielen Bakterien (z.B. Clostridien) und Pilzen (z. B. Bäckerhefe) zur Herstellung des harnstoffspaltenden Enzyms Urease benötigt wird, wird es nicht ausgeschieden, sondern von diesen Schmarotzern aufgenommen.

    Die Aufnahme von Nickel erfolgt über Haut und Atmung, vor allem durch Kontakt mit Edelstahl (enthält bis zu 8%), in Kochgeschirr und Bestecken, usw. Da Nickel wie alle Metalle fettlöslich ist, sollte Edelstahlkontakt mit Fett vermieden werden, insbesondere wenn auch noch Säure (Essig, Zitrone, Schweiß) im Spiel ist, wie Edelstahllöffel in Majonaise, oder Metallschmuck/-brillen (Schweiß plus Hautfett = schwarz-grüne Färbung). Weitere Quellen sind veredelte Oberflächen, Batterien, Amalgam, Zigaretten.

    Akute Vergiftungen äußern sich über Haut-, Schleimhaut- und Atemwegssymptome. Chronische Belastung äußert sich über die weibliche Brüste (kein Krebs, jedoch stechende Schmerzen), die hauptsächlich aus Fettgewebe bestehen, und über den Mülleimer des Mannes, die Prostata. Haarausfall beim Mann ist oft eine Folge von Ni-Ansammlung in der Kopfhaut. Die Ausleitung erfolgt mit L- Histidin, einer Aminosäure: täglich 1/8 TL (500mg) in Wasser über drei Wochen in Verbindung mit 60mg Zink 2x pro Tag. Verzicht auf Edelstahl in der Küche, sowie die Entfernung von Zahn-metallen verhindert die Wiedervergiftung.

    QUELLE fuer Histidin:
    Self Health Products 0031 320 257896 oder Hecht Pharma 04756/851044, Hersteller Goll Pharma 0043-3572-86996


    In den Kapiteln 8.3 bis 8.7 handelt es sich um von mir übersetzte Auszüge aus dem englischen Buch `The Cure for all CancersA von Dr. Hulda R. Clark, Seite 51ff. In der deutschen Übersetzung Heilverfahren Aller Krebsarten sind diese Seiten nicht wiedergegeben worden.


    8.3 Über Kupfer

    Es gibt keine Tumore, weder bösartige noch gutartige, die kein anorganisches (toxisches) Kupfer - wie mit dem Syncrometer festgestellt - enthalten. Anhand von Blutuntersuchungen lässt sich sehr einfach sehen, wie Kupfer aus Nicht-Nahrungs-Quellen den Eisenwert des Serums senkt. Letztendlich ist Kupfer tödlich, weil ohne genügend Eisen (in der notwendigen reduzierten Form, in der es von Vit.-C gehalten wird) [sowohl] unser Entgiftungssystem versagt, [als auch] die Bildung roter Blutkörperchen abnimmt, [als auch] die Energiegewinnung sich verringert - wir brechen zusammen.

    Metallisches Kupfer kommt mit Wasser, das vorher durch Kupferleitungen gelaufen ist, in unseren Körper, aus Zahn- legierungen und Zahnplastikfüllungen, die mit Kupfer verschmutzt sind. Kupfer hat eine Vorliebe für Schwefel und verbraucht unsere wichtigsten Schwefelverbindungen: Glutathion, Cystein, Taurin und Methionin. Im Laufe der Zeit wird der ganze Schwefel, der eigentlich in Verbindung mit Eisen in unseren lebenswichtigsten Organen verbleiben müsste, verbraucht. Glücklicherweise kann toxisches Kupfer aus unserem Körper eliminiert werden, indem man es aus unseren Wasserleitungen und Zahnfüllungen entfernt.

    Kupfer Ansammlung in Krebspatienten ist [bereits] vor langer Zeit festgestellt worden, jedoch nahm man an, sie sei vom Krebs selbst verursacht. Meine Ergebnisse zeigen das Gegenteil, [nämlich] daß Kupfer Ansammlung Tumorwachstum verursacht. Und diese Ansammlung, die keineswegs eine genetische Veranlagung des Patienten ist, kann durch Entfernung kupferhaltiger Wasserleitungen und Zahnmaterialien tatsächlich einfach abgestellt werden. Sofort fallende Kupferwerte erlauben es dem Eisenspiegel in weniger als einer Woche wieder anzusteigen. Augenblicklich kann der Blutaufbau wiederbeginnen. Und mit dem weiter fallenden Kupferspiegel geht auch die Pilzinvasion zurück.


    8.4 Über Pilze

    In Verbindung mit Krebs wurde eine ganze Anzahl von Pilzen samt ihren toxischen Stoffwechselprodukten, den Mycotoxinen unter- sucht. Mit dem Syncrometer findet man im Tumorgewebe routinemässig die Mycotoxine Aflatoxin und Patulin.

    Aflatoxin verursacht Lebertumore. Für (alle) von mir unter-suchten Krebsfälle mit Gelbsucht ist Aflatoxin verantwortlich. Die einzige mir bekannte Gegenmassnahme besteht darin, kein Getreide und keine Nüsse - egal in welcher Form - zu essen. Andere Nahrungsmittel, speziell fermentierte, könnten ebenfalls damit belastet sein, denn Mycotoxine leben nicht und überdauern daher Kochen unbeschadet.

    Auch Patulin besitzt eine wissenschaftliche Vorgeschichte bezüglich Forschung und Nutzung (als Antibiotikum!). Ich entdecke es routinemässig im Tumorgewebe, doch sein Lieblingsplatz ist die Parathyroidea (Nebenschilddrüse). Patulin spielt eine die Körperabwehr von Tumoren schwächende Rolle.


    8.5 Tumorabwehr des Körpers

    Bei allen Personen ohne Tumor, die ich getestet habe, fand ich den Tumor Nekrose Faktor (TNF) in der Parathyroidea (Nebenschilddrüse) - aber nirgendwo anders. Alle Personen mit Tumor haben keinen TNF in den Nebenschilddrüsen. Der Grund ist klar. Patulin in der Nebenschilddrüse verhindert irgendwie die Produktion von TNF. Sobald Patulin verschwindet, was innerhalb eines Tages nach Abtöten der Pilze und ihrem Aufnahmestop (Essen) passieren könnte, taucht TNF wieder einsatzbereit in der Nebenschilddrüse auf. Sobald es dort erscheint, zeigt es sich auch am Tumorort, wo es sein Möglichstes zur Tumorschrumpfung tut.

    Falls Sie erneut Patulin erzeugende Aspergillus Pilze essen oder diese in Ihrem System wachsen, verschwindet TNF sofort. Es handelt sich also um ein eher anfälliges System. Unsere Angewohnheit verschimmelte (nicht frisch vom Baum) Früchte zu essen, sowie dem Pilz die Vermehrung im Darm (Verstopfung) zu gestatten, sorgt für anhaltende Überflutung mit Patulin.

    Die Druckstellen von Äpfeln enthalten bis zu 1ppm Patulin. Wenn Sie auf den Verzehr von Äpfeln mit Druckstellen verzichten und Ihren Darm mit Hilfe von extrastarker Schwarzwalnusstinktur (effektive Dosis ist 2 TL ) von den Pilzen befreien, befreit das die Nebenschilddrüse sofort von Patulin. Jetzt kann der Tumor schrumpfen. Doch die Kräfte, die sein Wachstum begünstigen, können noch immer stärker sein. Was noch bewirkt Tumor- wachstum: Kobalt, Vanadium, Malonsäure, einige Bakterienarten und verschiedene Karzinogene.


    8.6 Über Kobalt

    Über die Giftigkeit von Kobalt ist sehr wenig bekannt. Es wurde in der Vergangenheit sogar als Mittel gegen Anämie verabreicht. Doch die Behandlung war schlimmer als die Krankheit. Anorganisches Kobalt blockierte die Benutzung von Sauerstoff, so dass der getäuschte Körper annahm, er befände sich auf der Spitze eines hohen Berges, wo die Luft sehr dünn sei (sauerstoffarm). Die Höhenanpassung des Körpers besteht darin, mehr rote Blutkörperchen herzustellen, wodurch der Eindruck entstand, die Anämie sei [durch Anstieg der roten Blutkörperchen] geheilt. Da aber blockierte Sauerstoffnutzung den gleichen Effekt wie Anämie hat, war nichts gewonnen worden.

    Vor langer Zeit wurde von vielen Wissenschaftlern ein wichtiger Sachverhalt entdeckt. Jede verringerte Sauerstoffnutzung, egal in welchem Gewebe, förderte die Tumorentstehung in dem betroffenen Gewebe. Von einem ständigen Kobalt-Träufeln könnte man [deshalb] erwarten, dass es Tumorwachstum fördert.

    Ein weiterer toxischer Effekt des anorganischen Kobalts betrifft die Leber, wo zwei wichtige Blutproteine hergestellt werden: Albumin und Globulin. Da sie den osmotischen Druck in den Blutgefässen kontrollieren, ist ihre Herstellung sorgfältig reguliert, sie müssen sich zu ca. 7 g/dl (Gramm/Deziliter) aufaddieren. Die Summe kann sich stark erhöhen, z.B. auf 10g/dl bei multiplen Myelomen (Knochenmarkstumore), oder unter 6 g/dl absinken, wenn eine tödliche Krankheit fortgeschritten ist. Kobalt erhöht den Albuminspiegel zu sehr und hält den Globulinspiegel zu niedrig. Die Entgleisung ist am Ergebnis eines Standardbluttestes abzulesen.

    Die giftige Wirkung von Kobalt auf das Herz ist seit Jahrzehnten bekannt; es wurde damals in fast allen Gebrauchsformen verboten. Doch allmählich erscheint es wieder in mehr und mehr Produkten. Aus Geschirrspül- und Waschmittel sind wir jetzt einer ständigen Dosis in Form von Resten auf dem Geschirr und in den Kleidern ausgesetzt, aus denen Kobalt ständig in die Haut einmassiert wird.

    Eine vermeidbare Quelle von Kobalt sind Zahnfüllungen. Doch häufig beseitigt ein Austausch von Metall- durch Plastikfüllungen die Kobaltbelastung nicht. Es ist gewöhnlich entweder Bestandteil oder Verunreinigung der Plastikfüllungen. Wenn sowohl Metall- wie auch Plastikfüllungen gewissenhaft entfernt wurden, regeln sich Albumin- und Globulinspiegel von alleine, oft in nur drei Tagen. Eine lebensbedrohende Situation verwandelt sich in Gesundung.


    8.7 Über Vanadium

    Vanadium verursacht wie Kobalt eine Erhöhung der roten Blutkörperchen - eine zu starke Erhöhung. Die seltene Blutkrankheit Polycythemia ist hauptsächlich eine Vanadium Vergiftung. Wie das geschieht, ist unbekannt. Doch sobald die Zahl der roten Blutkörperchen 4,7 überschreitet, egal ob bei Männern oder Frauen, findet man mit dem Syncrometer immer Kobalt oder Vanadium im Knochenmark. Vanadium entwickelt seine Giftigkeit auch in anderen Organen; in der Leber, und im tumorbefallenen Organ. In der Leber bewirkt Vanadium den umgekehrten Effekt einer Kobaltvergiftung. Jetzt ist der Albuminspiegel zu niedrig, während der Globulinspiegel nach oben geht. Da Globulin eine weniger effektive osmotische Wasser-anziehungskraft als Albumin hat, wird es dem Wasser ermöglicht den Blutkreislauf zu verlassen und im umgebenden Gewebe zu versickern. Dies wird Ödem genannt und führt in fatale Zustände. Vanadium bewirkt auch die häufig im Tumor beobachteten Mutationen des p53-Gens. Dies geschieht durch Vanadium-Komplexen, die aus Kombination von Nukleinsäure mit Vanadium entstehen. Nur ein gesundes p53-Gen kann seine Tumor unterdrückende Aufgabe erfüllen, nämlich die Herstellung einer Substanz, die Tumorentstehung verhindert. Werden die Vanadium enthaltenden Zahnfülllungen, (Metall und Plastik) entfernt, verschwinden die Vanadyl Komplexe und dann auch die p53 Mutationen.

    Wie ist es möglich, dass ein Patient ohne Zahnfüllungen Krebs entwickelt? Es gibt viele krebskranke Kinder mit intakten Zähnen. Ihre Tumore sind dennoch voll mit Vanadyl Komplexen. Und im Endstadium der Krankheit wurde die giftige Wirkung von Vanadium offensichtlich: viel zu niedriger Albuminspiegel und viel zu hoher Globulinspiegel mit einer besonders hohen Zahl roter Blutkörperchen. Die Vanadiumbelastung der Kinder rührte von
    (1) chronischer Kontakt mit Auspuffgasen auch zuhause,
    (2) Gasleck im Haushalt, oder
    (3) auslaufende Kühlflüssigkeit (Kühlschrank; vermutlich sind Erdölprodukte häufig Teil der Kühlflüssigkeit).
    Dies sind ebenfalls wichtige Vanadiumquellen für Erwachsene. Vanadium verlässt den Körper, auch aus den lebenswichtigen Organen, innerhalb einer Woche nach Zufuhr frischer Luft und Entfernung künstlicher Zahnmaterialien aus dem Mund. Diese einfachen Massnahmen können den Krankheitsverlauf im Endstadium umdrehen.


    9. ENTGIFTUNGSHILFEN

    Definition:
    EntgiftungsHILFEN sind Maßnahmen, die ohne Erstverschlechterung die Entgiftungsorgane des Körpers und deren Funktionen (Organ-Systeme) unterstützen. Ausnahme: Die Antibiotika-Alternativen können Erstverschlimmerungen auslösen, zu deren Minimierung die anderen EntgiftungsHILFEN dienen!

    zur Tabelle mit Entgiftungshilfen

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:
  • Der Mensch wird müde, was Bewegungsenergie eingespart
  • Appetitlosigkeit bis Übelkeit schränkt das Essen ein, denn Verdauung verbraucht erst einmal Energie
  • Die Lust auf Sex ist gemindert bis verschwunden.

    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt:
    Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann.

    Für weitere hilfreiche Maßnahmen siehe die Kuren nach Dr. Clark, Kap. 6


    ZAPPIKATOR & MAGNETSONDE

    Der Zappikator ist ausführlich im Band 4 "Zielzappen" beschrieben. Im Rahmen der weiteren Entgiftungsmöglich- keiten im häuslichen Bereich soll er auch hier vorgestellt werden

    Hierbei handelt es sich um ein von Dr. CLARK im Rahmen ihrer AIDS- und Krebsforschung entwickeltes Gerät zum Entgiften von Nahrungmitteln. Aber auch alles andere, was in den Mund genommen wird oder mit Haut oder Schleimhaut in Berührung kommt, kann mit dem Zappikator entgiftet werden. Ein umgebauter Zapper liefert 1000 Hz (statt der üblichen 32 bis 38 KHz, Bauanleitung in CHA-520ff), die über einen nordpoligen Lautsprecher unhörbar ausgestrahlt werden. Die für diesen Effekt wirksamen Teile des Lautsprecher sind der Dauermagnet und die einpolig angeschlossene Spule.

    Nach CLARK (CHA-244) zerstören mindestens 10 Minuten Zappikator-Behandlung:
    - PCB, Asbest und Benzol
    - Prionen in Milchprodukten und Fleisch
    - Phloridzin, eine die Glandula pituitaria schädigende Chemikalie
    - Chlorogensäure, eine den Hypothalamus schädigende Chemikalie
    - Phenol, eine die Thymusdrüse schädigende Chemikalie
    - Apiol, eine die Thymusdrüse schädigende Chemikalie
    - D-Phenylalanin, nach CLARK an malignen Melanomen beteiligt
    - D-Mannitol, ein abnormales Zuckermolekül, das Lungen und Gänge verstopft
    - Gallsäure, ein Allergen das den SM-40 Virus begünstigt
    - Parasiten Stadien samt Eiern
    - Bakterien und Viren

    Obwohl der Zappikator die meisten Vitamine unbeschadet läßt und Nahrungsmittel in keiner erkennbaren Weise verändert, werden einige Mineralien oxidiert.

    Baut man statt des 4 bis 8 Ohm Lautsprechers einen kleinen nordpoligen Lautsprecher (wie aus einem Headset) in eine Sonde (Magnetsonde), so können damit die Zähne und das Zahnfleisch erreicht werden.

    Zitat Dr. CLARK (CHA-232):
    "Die Zappikatorsonde (Magnetsonde) wird für 3-5 min an den Übergang Zahn- Zahnfleisch gehalten. Ein Immunkraftschub wird dadurch induziert, was gleichzeitig Lanthanide, andere Metalle, Lösungsmittel, Plastiküberbleibsel und Bakterien beseitigt. Sie sollten davor Organisches Germanium, Selen und Vit.-C genommen haben.
    - Behandeln Sie danach Stellen am Kieferknochen, die im Röntgenbild "weich" erscheinen. In diesen Stellen haben sich alte Zahnpasta, Mundwasser, Zahnabdruckmaterialien, usw, angesammelt.
    - Behandeln Sie alle Zahne Abschnitt für Abschnitt. Wiederholen Sie das Ganze innen und außen am Zahnfleisch, alles zusammen drei Behandlungsfolgen, und lassen Sie auch die Zähne nicht aus.
    - Obwohl versteckte Zahnhöhlen schwer zu finden sind, können sie systematisch erfaßt werden, indem der ganze Ober- und Unterkieferknochen mit dem Zappikator behandelt wird.
    - Nach diesen drei Zappikatordurchgängen verlieren Plastikzähne keine Farbstoffe mehr, und verstecktes Amalgam hat sich chemisch so verändert, daß es vom Immunsystem beseitigt werden kann." - Zitat Ende

    Man kann mit dieser Sonde auch Plastikzähne aushärten, indem man sie fünf Minuten an jeden Stelle der Außenseite behandelt. Nach einer Pause von mindestens einer Stunde an der Innenseite wiederholen, und ein drittes Mal entlang der Kauflächen. Der Effekt ist bleibend.

    Auf gleiche Weise kann Amalgam im übrigen Mundraum für das Immunsystem abbaufähig gemacht werden (nicht am gleichen Tag!). Wenn Entgiftungsreaktionen zu stark werden, sollte man längere Pausen machen und Entgiftungshilfen benutzen. Diese Behandlung mit der Zappikatorsonde (Magnetsonde) bietet sich auch für alle anderen erreichbaren Stellen an: Nase, Mandeln, Ohr, Kopfhöhlen, Oberflächentumore, Warzen, etc.; bei entsprechend gebauter Sonde ist Behandlung von Prostata (anal) und vaginale Anwendung denkbar.

    Quelle für Zappikator, Magnetsonde und Zubehör: online ; dieser Zappikator und diese Sonde sind dank Verzicht auf die nicht funktionellen Teile des Lautsprecher handlicher und besser zu reinigen.
    Zappikator Fallbeispiele



    10. EINFACHE REZEPTE für ZUHAUSE

    10.1 VERKALKUNG, ARTHRITIS, ALTERSERSCHEINUNGEN und KREBS nach Pater B.J. Schorr

    Literatur: Fundgrube Gesundheit und Leben Band 2, Oetinger, Ebeling, Beck, t/f 07022 - 261010

    100gramm Magnesiumchlorid aus der Apotheke in 3 Liter Wasser (33 gr. pro Liter) auflösen – keine Plastikflaschen/- gefäße benutzen. Dosis: Gleich nach dem Aufstehen täglich ein Schnapsglas davon trinken. Jede Steigerung der Einnahme sollte langsam erfolgen.
    - Bei Verkalkung: Normaldosis für eine Woche, danach - falls nichts Anormales passiert - beim Schlafen gehen eine zweite Dosis
    - Arthritis: Normaldosis für eine Woche, danach - falls nichts Anormales passiert - beim Schlafen gehen eine zweite Dosis
    - Alterserscheinungen bei vollwertiger Nahrung: (a) 40.-55. Lebensjahr ½ Dosis beim Aufstehen, (b) 55.-70. Lebensjahr eine Dosis morgens, (c) ab 70. Lebensjahr eine Dosis morgens und eine abends.
    - Alterserscheinungen bei minderwertiger Nahrung: (a) 10.- 40. Lebensjahr ½ Dosis ins/zum Mittagessen, (b) 40.-55. Lebensjahr eine Dosis beim Aufstehen und ½ Dosis abends, (c) ab 55. Lebensjahr eine Dosis morgens und eine abends.
    - Krebs(vorsorge): wie Alterserscheinungen bei minderwertiger Nahrung.

    Die Impfung gegen Kinderlähmung bestand früher aus einer einmaligen Dosis von 1 EL Magnesiumchlorid. Botulismus und Diphterie wurden wie folgt behandelt: 20 g Magnesiumchlorid pro Liter Wasser, davon 125 ml alle 6 Stunden für 3 Tage, danach alle 8 Stunden, alle 12 Stunden nach Zustand.


    10.2 AUSLEITUNG FETTLÖSLICHER GIFTE

    Info unter: www.drbresser.de

    (1) Kohlepulver – Petroleum (Paraffin) aus der Apotheke im Verhältnis 9:1 mischen, davon 3xtäglich ein Teelöffel einnehmen und langsam auf 3xtäglich ein Eßlöffel bei normaler Kost steigern.
    (2) sobald der Stuhl schwarz wird für drei Tage Nulldiät mit viel Trinken, Getränke nach Belieben – kein Alkohol. (3) alle 2 Wochen wiederholen.


    10.3 KRAUTWICKEL

    Literatur: Raten und Retten von Thomas Häberle

    Rohe Blätter vom Rot- oder Weißkohl, ein wenig mit dem Wellholz gerollt, werden über Nacht auf die betroffenen Körperteile gebunden. Am nächsten Morgen - falls Gifte entzogen wurden - sind die auf der Haut liegenden Kohlblätter wie von Tautropfen überzogen. Diese Kohlblätter sind so giftig, daß sie nicht kompostiert werden sollen. Sind die Blätter morgens nicht mehr nass, ist die Entgiftung abgeschlossen.

    Auch fettlösliche Gifte werden erreicht, wenn man nach der Morgenwäsche natives Olivenöl in die feuchte Haut einmassiert. Das Öl zieht ins Gewebe ein, löst dort über Tag fettlösliche Gifte, und wird dann in der folgenden Nacht zusammen mit den gelösten Giften von den Kohlblättern aus dem Körper gezogen. Dies ist eine sehr sanfte, billige und trotzdem effektive Entgiftung zum Selbermachen. Es funktioniert auch sehr gut im Kopfbereich, allerdings erfordert dort der Einsatz von Olivenöl kurze Haare.

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    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    EDTA - http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Metal-EDTA.png&filetimestamp=20080301190054