Weltraumwetter - was ist das ?


http://sohowww.nascom.nasa.gov/spaceweather

Magnetfelder - Mitpieler im Weltraumwetter

  1. Erdmagnetfeld - Magnetosphäre
  2. Magnetfeld der Sonne - Heliosphäre
  3. (menschliches) Magnetfeld des DNS
  4. kosmische Magnetfelder

Resonanz - einen Einbahnstrasse ?




Wie ist meine Bereitschaft zur Resonanz, zum Austausch?
Ist Wohlwollen da auch wenn ich es nicht spüre?

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Creaci%C3%B3n_de_Ad%C3%A1m.jpg#/media/File:Creaci%C3%B3n_de_Ad%C3%A1m.jpg





Gehst du wegen der Dornen in den Rosengarten?


Die Erde lebt und ihre "Stimmungen" kommen bei uns als Wetter an. Auch jenseits der Atmosphäre der Erde ist Leben. Seine Stimmungen kommen als Weltraumwetter auf der Erde an, beeinflussen die irdische Stimmung, damit unser Wetter und uns. Das war schon immer so. Auch wenn wir es nicht "merken" ist der Einfluss da und wirkt und wirkt.

Eine besonders große Rolle spielt dabei unsere Sonne, was ein englisches Video des SOHO (Solar & Heliospheric Observatory) prima veranschaulicht, selbst wenn man kein Englisch spricht. Das Foto links zeigt Szenen aus diesem Video. (Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/classroom/nordlys_english.mp4)

Das Wissen von heute ist das Halbwissen von morgen.

Wir Menschen haben schon immer gespürt, dass uns die Dinge jenseits des nicht Sicht- oder sonstwie Wahrnehmbaren sehr beeinflussen. Auch wenn wir diesen Einfluss nicht erklären konnten, haben wir immer wieder versucht ihn so gut es eben geht zu beschreiben. So entstanden die Astrologie, die Astronomie, Gebete.. - eine Geschichte so unendlich wie das Weltall. Weil uns dabei unsere Vorstellung im Wege stehen, müssen wir unsere Versuche die Wirklichkeit zu beschreiben immer wieder erneuern, sonst bleibt die Erde in unserem Kopf flach und die Wirklichkeit 3-dimensional.

Sobald sie sich das oben erwähnte Video angesehen haben wissen sie, dass Magnetfelder im Weltraumwetter eine große Rolle spielen. Auch klar wird, dass
  1. das Erdwetter dem Weltraumwetter irgendwie "untergeordnet" ist und
  2. das Sonnenwetter dem Erdwetter irgendwie "übergeordnet" ist.
Das legt die Vermutung nahe, dass meine Tagesform dem Erdwetters irgenwie untergeordnet ist. Es ist eben eine Resonanzkette einander überlappender Magnetfelder von groß nach klein (und umgekehrt), und sie hat wohl an beiden Enden weitere Glieder:

Weltraumwetter => Sonnenwetter => Erdwetter => persönliches "Wetter"

Damit ein Informationsfluss zur Kommunikation wird und damit die Info belebt und in Handlung umgesetzt werden kann, braucht es neben der Wahrnehmung der Info zusätzlich eine Antwort oder Reaktion darauf. Damit wird die Einbahnstraße zur Kommunikationsaustausch, zum gegenseitigen kennen und schätzen lernen. Information wird materialisiert, sie fließt so in das Leben und die Beteiligten entwickeln sich dadurch freiwillig und aneinander: "Wenn ein Sandkorn hustet weiß es der ganze Strand!" Die Resonanzkette wird in beide Richtungen durchlässig, das Leben gewinnt Farbe:

.. <=> Weltraumwetter <=> Sonnenwetter <=> Erdwetter <=> persönliches "Wetter" <=> ..

Das setzt WOHLWOLLEN voraus. Nur wer selbst Wohlwollen entwickelt hat kann Wohlwollen vom/von Unbekannten erwarten. Ohne Wohlwollen würde ich Angst haben müssen. Ich zwar kann trotzdem eine Info wahrnehmen aber auf keinen Fall antworten (in Resonanz gehen). Ich werde sie nicht verstehen wollen und stattdessen "zumachen" und mit dem in mir herrschenden Weltbild verknüpfen: "Der/die/das will wir nicht wohl. Damit will ich nichts zu tun haben!" So bleibt die Info unzugänglich, tot, obwohl sie für den Sender lebendig sein mag.

Keine Entwicklung ist möglich solange ich nicht bereit bin zu kommunizieren, solange ich nicht bereit bin mich mit anderen/anderem auszutauschen. Und nebenbei bemerkt, meine bisherige Entwicklung ist das Produkt meines bisherigen Austausches. Austausch ist Kommunikation ist Leben, sei es nun Atmen, Stoffwechsel (Essen & Trinken plus Auscheidung), Zusammenleben, ...

Und falls sie es vergessen haben sollten, mindestens 40% von dem was um mich herum geschieht hängt von meinen Erwartungen ab. Angsichts dieser Tatsache (Placebo-Effekt) ist nicht wohlwollend zu sein wenig entwickelt und uneffektiv, wo es doch sogar möglich ist rein böse Absichten um mindestens 40% abzumildern.

Der Haken an der Sache? Meine Erwartungshaltung - ich habe nämlich nur magere Kontrolle über meine Erwartungen. Erwartungen sind ungefähr so gut willentlich beeinflussbar wie meine Darmperistaltik. Ich kann trotzdem Einfluss nehmen lernen. Es dauert eben und braucht:
  • Bereitschaft zu Versuch & Irrtum/Erfolg - Erfolg ist die letzte Stufe auf der Leiter des Irrtums
  • Umsetzung der Ergebnisse von Versuch & Irrtum/Erfolg - das eine tun, das andere lassen
  • und dabei ständige Ausrichtung: Aufmerksamkeit und Liebe (Wohlwollen) zu mir selbst und allen/m anderen

1. Das Magnetfeld der Erde - Magnetosphäre

wird zu etwa 95 % vom Erdkern, dem so genannten Geodynamo erzeugt. Es funktioniert nicht wie ein Fahrraddynamo und wir können es nicht richtig erklären, aber es hat auf jeden Fall was mit durch die Erddrehung bewegte Ladung (Induktion) zu tun. Der Teil des Erdmagnetfeldes den wir direkt mitbekommen und z.B. mit dem Kompass nutzen, hat die Form eines dipoligen Stabmagneten (Nord/Süd). Klicken sie zum Vergrößern auf die Graphik. Details für Interessierte gibt's bei wikipedia unter Erdmagnetfeld.

Die Magnetosphäre ist der Teil des Weltraums, in dem das Magnetfeld der Erde der stärkste Faktor ist (statt Sonnenwind oder Magnetfeld des interplanetarischen Raums). https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld#/media/File:Magnet_Erde2n2.gif Das ist in der animierten Graphik alles außer dem violetten Sonnenwind. Wie man gut sieht wird die Magnetosphäre durch die Wechselwirkung von Sonnenwind und Erdmagnetfeld geformt und verändert sich ständig, ein Zug-Druck System in dem der Sonnenwindes die aktive Rolle spielt. Es führt zu einem auf etwa 10 Erdradien zusammengedrückten Feld zur Sonne hin (Tagseite) und einem auf über Hunderte von Erdradien gestreckten Feld (Plasmaschweif) - weit über die Mondumlaufbahn hinaus - auf der Nachtseite. Es sieht aus wie um einen Felsen (Magnetfeld der Erde) fließendes Wasser (Sonnenwind).

Die bewegliche Grenze zwischen Erdmagnetfeld und Sonnenwind - in der animierten Graphik die gepunktete Linie um die Blaue Region - heißt Magnetopause oder Plasmapause. Sie ist für die Energie, die Masse und das Momentum des Sonnenwindes nur teil-durchlässig, "filtert" den Sonnenwind auf ein uns bekömmliches Maß herunter. Was durchkommt erzeugt verschiedene (dynamische!) Regionen im Erdmagnetfeld. Das geschieht in Wechselwirkung mit Erdmagnetfeld, Atmosphäre und Ionossphäre:
  • Plasmasphäre (blau in der Graphik oben; Graphik und Details auf wikipedia)
  • Ring- und andere Ströme (Details auf wikipedia)
  • Strahlungsgürtel der Erde
Strahlungsgürtel sind Regionen erhöhten Vorkommens von energetisch geladenen Elektronen und Protonen (hohe Strahlung): in der Graphik "Sonnenwind trifft.." die beiden kleinen roten Punkte, in der animierten Graphik sind es die beiden gelb-roten Stecknadelköpfe der rechts und links vom kleinen weißen Punkt der sich nicht bewegt (Erde). Sie sind in ihren Ausmaßen sehr veränderlich, in Zeitrahmen von Minuten bis Jahren, als Reaktion auf das Zusammenspiel von Sonnenwind und Erdmagnetfeld. Im wesentlichen sind es ein innerer und ein äußerer Torus, die so genannten van Allan Gürtel. Dazu kommt hin und wieder ein temporärer dritter Gürtel. Mehr Details gibt's bei wikipedia. Starke plötzliche Veränderungen in den Strahlungsgürteln wirken sich über Ionosphäre und obere Atmosphäre auf die Erde aus (chemische Prozesse in der Atmosphäre, elektromagnetische Prozesse auf der Erde).

Geomagnetische Stürme entstehen bei schnellem und großem Energieaustausch vom Sonnenwind in die Magnetosphäre. Günstige Faktoren sind
  • über Stunden andauernder schneller Sonnenwind (starke CMEs, siehe unten)
  • sein südlich ausgerichtetes tagseitiges Auftreffen ("Winterhalbjahr" auf der Nordhalbkugel); dieser Faktor spielt die größte Rolle
  • oder ein schneller Sonnenwind, der auf einen langsameren Vorgänger "auffährt" und co-rotierende Interaktionszonen (CIR) erzeugt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld#/media/File:Magnet_Erde2n2.gif
Geodynamo - https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld#/media/File:Magnet_Erde2n2.g
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/earths-magnetosphere
Sonnenwind trifft auf Magnetosphäre - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/earths-magnetosphere
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/radiation-belts
Van Allen Gürtel - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/radiation-belts
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/radiation-belts
Polarlicht aus dem All aufgenommen - https://de.wikipedia.org/wiki/Polarlicht

Was im Magnetfeld der Erde JETZT los ist:Status

Dieser periodisch up-gedatete "Geomagnetic Storm Monitor" ist ein Service von NOAA Space Environment Center. Ein Klick bringt sie dort hin.
Sonnenstürme erzeugen geomagnetische Stürme. Die erzeugen über ein komplexes Faktorengefüge geomagnetische Störungen. Es kommt u.a. zu spektakulären Polarlichtern, Störung der GPS- & anderer Navigationsignale, Ausfällen im Stromnetz und in anfälligen elektronischen Geräten. Als Maß für die magnetischen Effekte solarer Teilchenstrahlung (Sonnenwind/-sturm) wurde der planetare Kp-Index entwickelt, ein Art "Magnet-Ampel". Die Kurzform in quasi-Echtzeit sehen sie oben (Erklärung rechts).
deutsche Langform Helmholtz Zentrum Potsdam
nordamerikanische Langform NOAA
Effekt-Katalog (english) für Kp-Index 4 - 9





Die 3 Stellungen der "Magnet-Ampel":

Kp < 4 (ruhig)
Kp = 4 (unbeständig)
Kp > 4 (Sturm)


Zeitangaben in UTC - Universal Time Coordinated
  • Nachfolger von GMT (Greenwich Mean Time)
  • MEZ (Mittel-Europäische Zeit) ist im Sommer 2 Stunden vor UTC, d.h. 12:00 MEZ = 10:00 UTC



2. Das Magnetfeld der Sonne - Heliosphäre

Der Sonnenwind "weht" ständig von der Sonne nach außen und besteht hauptsächlich aus Protonen und Elektronen in einem Zustand genannt Plasma. Das Magnetfeld der Sonne ist darin eingebettet und fließt mit dem Wind.
Sonne - for more data go to http://sdo.gsfc.nasa.gov/data/
Unterschiedliche Regionen der Sonne erzeugen Winde mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Dichte. Sonnenflecke z.B., am Nord- und Südpol befinden sich große anhaltende große Flecken, produzieren schnelle Winde. In der äquatorialen Ebene, wo Erde und die anderen Planeten die Sonne umlaufen, sind die Winde meistens langsam. Mit der 27-tägigen Sonnenrotation bildet sich so eine komplexe Spirale aus schnellen und langsamen Windgeschwindigkeiten wie auf der Graphik "Sonnenwind" zu sehen. Sonne live: http://sdo.gsfc.nasa.gov

Aspekte des Sonnenwinds
  • Koronale Massenauswürfe (CME) sind Eruptionen von Plasma im Minuten- bis Stundenbereich meist aus einem Sonnenfleck. CMEs reisen mit sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit, im Durchschnitt mit etwa 300 km/sec. CMEs die schneller reisen als der Solarwind erzeugen eine "Schockwelle" (analog dem Durchbrechen der Schallmauer).
  • Solar Flares entstehen durch magnetische Rückverbindung im Zusammenhang mit CMEs und führen zu minuten- bis stundenlangen Ausbrüchen elektomagnetischer Strahlung mit großen Stärkeschwankungen. Darin enthaltenen Röntgen- und EUV-Strahlung ionisiert die Erdatmosphäre auf der Tagseite, was Radiosignale blockiert die normalerweise von der Ionosphäre reflektiert werden (Radio Blackout, siehe unten).
  • Extreme UV-Strahlung (EUV) mit Wellenlängen von 10 - 120 nm sind sehr energiegeladen und werden in der oberen Atmosphäre absorbiert, was diese nicht nur aufheizt (Thermosphäre) sondern auch ionisiert. So entsteht die Ionosphäre. EUV-Strahlung variert innerhalb von Minuten (Solar Flare), von Monaten (Sonnenumdrehung) und von Jahren (11 Jahre Sonnenzyklus) um den Faktor 10 und löst ähnlich große Veränderungen in der oberen Atmosphäre und Ionosphäre aus.
Sonnenstürme (Solar radiation storms) entstehen wenn CMEs mit einhergehenden Solar Flares geladene Teilchen im Sonnenwind auf bis zu 1/3 Lichtgeschwindigkeit (Protonen) beschleunigen, die dann in nur 30min die Erde erreichen. Sie dringen in die Magnetosphäre ein und werden entlang der Feldlinien in der Nähe der Pole in die Atmosphäre geleitet, was einen geomagnetischen Sturm auslöst. Die Elektronik von Raumfahrzeugen und Sateliten und ggf. die DNS von Raumfahrern ist gefährdet. Weitere Effekte siehe unten "Effekt Kataloge".
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-wind
Sonnenwind - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-wind
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena
Sonne-Erde-Wechselwirkungen - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-radiation-storm
EUV-Strahlung - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-radiation-storm
http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-radiation-storm
Sonnensturm - http://www.swpc.noaa.gov/phenomena/solar-radiation-storm

Was auf der Sonne JETZT los ist: Status

Dieser periodisch up-gedatete "Solar Activity Monitor" ist ein Service von NOAA Space Environment Center. Ein Klick bringt sie dort hin.
Die Röntgenstrahlung der Sonne (X-ray Flux) wird als Grad-Anzeiger für Sonnenaktivität genutzt, als 5-stufige "Sonnenaktivität Ampel". Große X-ray Flares in Verbindung mit CMEs erzeugen einen Sonnensturm der zeitverzögert von seiner Reise zur Magnetosphäre dort einen geomagnetischen Sturm auslöst. Die gegenwärtige solare Röntgenstrahlung eignet sich deshalb als Frühmeldung über ungefähre Größe und Dauer zu erwartender geomagnetischer Stürme. Die Kurzform in quasi-Echtzeit sehen sie oben (Erklärung rechts).
nordamerikanische Langform NOAA
Effekt-Katalog für Solar Radiation Storm
Effekt-Katalog (english) für Radio Blackouts


Die 5 Stellungen der "Sonnenaktivitäts Ampel":

X-ray flux < 1,00e-6 W/m2
X-ray flux >= 1,00e-6 W/m2
X-ray flux >= 1,00e-5 W/m2
X-ray flux >= 1,00e-4 W/m2
X-ray flux >= 1,00e-3 W/m2


Zeitangaben in UTC - Universal Time Coordinated
  • Nachfolger von GMT (Greenwich Mean Time)
  • MEZ (Mittel-Europäische Zeit) ist im Sommer 2 Stunden vor UTC, d.h. 12:00 MEZ = 10:00 UTC



3. Das Magnetfeld des Menschen

Mit meinem Magnetfeld bin ich ein Teil im Gefüge der Wechselwirkung zwischen den verschiedenen elektromagnetischen Feldern. Die Sonne beeinflusst das Erdmagnetfeld, das Erdmagnetfeld beeinflusst mein Magnetfeld. Wie groß dieser Einfluss ist, wie wichtig, wie sehr von mir beeinflussbar, das sind andere Fragen.

Wie das Magnetfeld der Sonne hat auch das Magnetfeld des Menschen mehrere Faktoren, die dazu beitragen. Wie viele wir davon erfasst haben und/oder erfassen können, bleibt in beiden Fällen ungewiss. Entdeckungen gehen eben immer weiter, das einzige was sie aufhält ist nicht mehr forschen.

Aspekte des menschlichen Magnetfelds
  • Nervensystem: Jede bewegte elektrische Ladung ("Strom") erzeugt ein Magnetfeld und jedes sich verändernde Magnetfeld erzeugt Strom (Induktion). Strom und Magnetfeld sind die beiden Seiten der gleichen Münze (von ihren Wechselwirkungen lebt die Elektronik). Die Übertragung von Information in meinen Nerven geschieht auch durch bewegte Ladung, eine Art Stromfluss. Medizinisch nutzen wir menschliche elektromagnetische Phänomene bereits flächendeckend zur Diagnose: EEG, EGK sind nicht mehr wegzudenken, und das MEG (MagnetoEnzophaloGramm) kommt langsam dazu. Elektromagnetischen Behandlungsmethoden wie Magnetfeldtherapie hingegen haftet (noch?) esoterischer Geruch an; vielleicht weil sie in den Kinderschuhen stecken und nicht reproduzierbare Ergebnisse liefern; vielleicht weil sie Ergebnisse liefern, die nicht in unser gegenwärtiges Forschungsmodell passen - in etwa so anrüchig wie der Elektroschock und sein großer Bruder der elektrische Stuhl. Und dann wäre da noch der Herzschrittmacher.
  • DNS: Zum Klonen, zumindest bei Säugetieren, braucht man ein Magnetfeld bestimmter Größe, d.h. jedes DNS-Molekül hat ein Magnetfeld. Viele kleine Magnetfelder summieren sich zu einem großen auf. Die Milliarden von mini-Magnetfeldern der in jeder unserer Zellen enthaltenen DNS-Moleküle erzeugen ein uns umgebendes Gesamtfeld (einer seiner esoterischen Namen: Merkabah). Der Forschung dazu bewegt sich im "wenn-dann"-Bereich, denn es fehlen (noch) geeignete Meßinstrumente um Erklärungsmodelle erstellen zu können.
  • Jedes Atom selbst besteht aus bewegter Ladung (Elektronen) um den Kern. Auch dort herrschen elektromagnetische Zug-Druck Verhältnisse mit den dazugehörenden Feldern. Die Bemühungen sie zu erforschen haben zu größten elektromagnetischen Einrichtung der Welt geführt, dem Large Hadron Collider des CERN bei Genf und zur Erkenntnis dass die uns bekannten Physikalischen Gesetze die Vorgänge im "ganz Kleinen" nicht erklären können (Quantenphysik). Wir werden anbauen müssen.
unknown origin
Merkaba - unbekannte Herkunft
https://www.youtube.com/watch?v=je6haxaLBPc
Dr. Quantum erklärt - https://www.youtube.com/watch?v=je6haxaLBPc







4. Kosmische Magnetfelder

Es gibt einen "Galaktischen Wind" zu dessen Quelle(n) wir nur Vermutungen haben. Unser Sonnensystem bewegt sich um das Zentrum unserer Galaxie, unsere ganze Galaxie bewegt sich ebenfalls und dreht sich vermutlich um ein "größeres" Zentrum: Dass auf diesem Weg der galaktische Wind und der sicherlich existierende "über-galaktische" Wind gleich bleiben ist eine Vermutung. Der Stand der Wissenschaft bezieht sich auf den JETZT Zustand:
  • Galaktische Kosmische Strahlen (GKS, "Galaktischer Wind"), eine hoch-energetische Hintergrundquelle energetische Teilchen die die Erde ständig bombardieren, varieren langsam.
  • GKS kommen von außerhalb des Sonnensystems und entstehen vermutlich in explosiven Ereignissen wie Supernovas.
  • Diese sehr energiereichen Teilchen bestehen im Grunde aus sämtlichen Elementen angefangen bei Wasserstoff, der ca. 89% davon ausmacht, bis Uran das nur in Spuren gefunden wird.
  • Diese Kerne sind komplett ionisiert, d.h. den Atomen wurden alle Elektronen entzogen. Deshalb interagieren diese Teilchen mit und beeinflussen Magnetfelden.
  • Das starke Magnetfeld der Sonne verändert die GKS und damit ihr auf der Erde ankommendes Spektrum.
  • Im Verlauf eines 11-jährigen Sonnenzyklus verändert der Sonnenwind die GKS mit niedriger Energie in der Nähe des solaren Maximums so, dass die meisten die Erde nicht erreichen. In der Nähe des solaren Minimums, wenn es wenig coronale Massenauswürfe (CMEs) gibt, erreichen diese Teilchen die Erde leichter. Während solare Aktivitätsschwankungen sehr schnelle Veränderungen hervorrufen könne, ist die GKS ziemlich konstant sowohl bezüglich Energie wie auch Teilchenspektrum und variiert nur sehr langsam.
  • Die geladenen Teilchen der GKS reisen mit großen Teillichtsgeschwindigkeiten und besitzen extrem viel Energie. Wenn sie auf die Atmosphäre treffen, werden große Schwärme sekundärer Teilchen erzeugt von denen manche sogar die Erdoberflächer erreichen. Sie präsentieren für Menschen und System am Erdboden keine Gefahr, können aber mit empfindlichen Instrumenten gemessen werden.
  • Auch das Erdmagnetfeld schützt die Erde sehr vor diesen Teilchen indem sie sie von den equatorialen Regionen ablenkt. Jedoch in Polnähe oberhalb etwa 55° magnetischer Länge (weicht von der geographischen Länge etwas ab) besteht dieser Schutz kaum noch bi nicht mehr. Der beständige Schwarm von GKS Teilchen kann bei Menschen in hochfliegenden Flugzeugen oberhalb des 55°ten Längengrades zu Strahlungsbelastung führen. Sie können soviel Energie auf Sateliten System entladen, dass Schäden und Fehler entstehen.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a7/Milky_Way_Arms_ssc2008-10.svg
Milchstrasse mit Umlaufbahn des Sonnensystems - https://en.wikipedia.org/wiki/Galactic_year
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdmagnetfeld#/media/File:Magnet_Erde2n2.gif
Der Orbit (weiß) der Sonne (gelb) um das galaktische Zentrum (GC) zusammen mit dem breit gestreuten Schwarm jener Sterne (rot), die sich zufällig gerade in unserer Nachbarschaft befinden. Die Rückrechnung über 250 Millionen Jahre beruht auf Messungen der Eigenbewegungen in den letzten 15 Jahren. - http://de.wikipedia.org/wiki/Galaktisches_Jahr





Resonanz - eine Einbahnstrasse ?

Wetter hat auf meine Stimmung einen Einfluss, und auf die Stimmung von anderen auch. Unterschiedliche Menschen reagieren auf den gleichen Einfluss unterschiedlich. Unsere individuelle Resonanz (Mehrzahl!) auf diesen einen Einfluss variiert. Wenn wir alle Maler wären und jeder eine gleichgroße identische Leinwand bekäme, würde jedes Bild anders aussehen. So wie jeder von uns hat ein Leben bekommen hat und keins dem anderen gleicht. Der Rahmen für mein Leben wurde mir vorgegeben, doch was ich innerhalb meines Rahmens geschaffen habe ist das Meinige. Mit einer zweiten Chance würde mein Bild/Leben völlig anders aussehen.

So weit so gut. Wir gehen davon aus, dass das eine Einbahnstraße sei. Meine Gene bestimmen meinen Körper, das Wetter beeinflusst meine Stimmung. Ich habe mir meinen Körper nicht ausgesucht und das Wetter schert sich nicht um meine Stimmung. Ich bin das Opfer der Umstände. Zu den Umständen gehören auch Eltern, Partner, Kinder. Die behaupten oft das gleiche. Sie seien Opfer von Umständen zu denen ich gehöre. Das weise ich natürlich konsequent von mir. - Und wer hat recht? Vermutlich keiner. Wir sind nicht nur Opfer wir sind auch Täter. Im zwischenmenschlichen Bereich ist das eine akzeptierte Tatsache. Und in Bereichen zwischen Menschen und nicht-Menschen, z.B. das Wetter?

Hat meine Stimmung einen Einfluss auf das Erdwetter? Schwer vorstellbar. Hat die Summe unserer Stimmungen einen Einfluss auf das Erdwetter? Schon eher vorstell-/verstellbar, rein theoretisch. An solchen Sachen wird auch schon geforscht: The Global Consciousness Project

Rupert Sheldrake hat uns gezeigt dass Information auch ohne technische Hilfsmittel fließen kann: Sobald Loborratten in England ein bestimmtes Labyrinth-Problem bewältigten, kannten auch ihre Kollegen in Australien die Lösung. Wie das funktioniert ist strittig, was nichts daran ändert dass es funktioniert. Haben sie schon mal an jemanden gedacht der dann innerhalb weniger Minuten angerufen hat? Und ist das mehr als einmal geschehen? Mit verschiedenen Personen? Was hatten diese Personen gemeinsam? Es waren definitiv keine Wildfremden.

Mit Fremden/Fremdem in Resonanz gehen ist schwierig - die funktionieren anders, die sind nicht baugleich. Zwischen "baugleichen" Dingen ist Resonanz unvermeidlich: Zupfe ich auf einer von zwei gleich gestimmten Gitarren eine Seite an, dann schwingt die andere Gitarre hörbar mit. Mit nicht baugleichen Dingen kann ich Resonanz suchen und finden: Beim singen in der Dusche oder Badewanne singt das Badezimmer bestimmte Frequenzen oder Töne mit, andere nicht. Ein anderes Badezimmer antwortet auf andere Frequenzen - ich muss diese Antwortfrequenzen jeweils erst suchen und finden, was voraussetzt dass ich es will und tue.

Zwischen nicht Baugleichem ist Resonanz ist vom der "Täterseite" aus eine gezielte Suche, die umso einfacher ist je ähnlicher mir der-/diejenige ist mit der/dem ich Resonanz suche. Von der "Opferseite" her kann ich Resonanz nur verweigern wenn ich den Versuch bemerke und die Resonanz Frequenzen aktiv blockiere. Das kann weder die zweite gleich-gestimmte Gitarre noch das Badezimmer. Bei ihnen ist Resonanz eine Zwangshandlung, eine vorprogrammierte Reaktion ohne Entscheidungsspielraum, eine automatische Antwort.

Im Zwischenmenschlichen sind die Resonanz Frequenzen unsere Gefühlsmuster. Wenn mein Gegenüber ein Gefühlsmuster in mir anspricht dann kann ich meine automatischen Antwort modifizieren. "Du bist blöd!" führt im Sandkasten noch unweigerlich zur spontanen Antwort "Nein, du bist blöd!". Im Laufe meines Lebens lerne ich dann entweder meine spontane Resonanz zu verändern, sie zu je nach Situation zu variieren oder sie zu unterdrücken. Und wenn es ganz gut läuft "entlerne" ich mein ich-bin-blöd-du-bist-blöd Muster schrittweise und gehe immer weniger damit in Resonanz, verspüre nicht mehr den automatischen Impuls der Erwiderung. "Du bist blöd!" löst in mir keinen Wunsch mehr aus zurück zu schlagen oder gar stärker zurück zu schlagen - "Du bist noch viel blöder!" - und in die Eskalation zu gehen. Ja, nicht einmal der Wunsch nach de-Eskalation entsteht mehr, keine Reaktion wegen fehlender Resonanz.

Wenn ich jemanden oder etwas nicht kenne aber kennen lernen möchte, dann suche ich nach Resonanz. Als erstes versuche ich ihn/sie entweder mit dem du-bist-blöd-Mustern zum KAMPF einzuladen, oder mit dem du-bist-gut-Muster zum TANZ. Wenn er/sie weder auf das eine oder andere anspricht bin ich ratlos. Keine Resonanz, kein kennen lernen. Wir bleiben uns fremd. Keine Sorge, das ist bis jetzt noch nie vorgekommen.

Unabhängig von der Art der Einladung, Tanz oder Kampf, spielt meine gegebenenfalls unterschwellige und unbewusste Einstellung mit. Sie kann wohlwollend sein oder manipulativ. Und diese Qualität meiner Einstellung kommt in meiner Einladung stärker durch als die Form meiner Einladung. Klartext: Eine manipulative Einladung zum Tanz kommt als Kampfansage an, eine wohlwollende Einladung zum Kampf als Tanzabsicht. Resonanz durchschaut die falsche Form. Der Ton macht die Musik!
  • Mein Hund den ich für etwas pädagogisch ausschimpfen möchte über das ich innerlich schmunzle, wedelt mit dem Schwanz. Wenn ich innerlich koche kneift er den Schwanz ein und sucht Deckung, auch wenn ich formvollendet freundlich bin.
  • Dem von mir angstvoll beim Spielen betrachteten Kind passiert eher ein Missgeschick als wenn ich mit dem Gefühl "du schaffst das" zuschaue. Hatten sie Aussetzer an der Schultafel? Ich schon. Und ich hatte außerdem noch das gute Glück einige Lehrer zu haben, die mir immer wieder signalisierten "du schaffst das schon", wie meine Mutter am Sandkasten und andere Menschen später im Leben.
Ich möchte auf eine bestimmte Wortwahl hinweisen, darauf welche Worte ich nicht gewählt habe, nämlich "gut" und "böse", und warum ich sie nicht gewählt habe. Ich habe stattdessen "wohlwollend" und "manipulativ" gewählt. Als Mensch habe ich die Tendenz Dinge die ich gern habe oder tue als "gut" zu empfinden, und Dinge die ich nicht gern tue oder habe als "böse", und zwar recht unabhängig davon ob andere meine Empfindung teilen. Also suche ich mir Leute mit ähnlichen Empfindungsmustern, Leute die das gern haben und tun was ich gern habe und tue. Und ebenso meide ich Leute die... Davon erhoffe ich mir mehr Harmonie in meinem Leben und weniger Stress.

Tatsächlich ist es in meinem bisherigen Leben aber so, dass das weder Harmonie erzeugt noch Stress vermieden hat. Gern/ungern bestimmt die Form meiner Empfindungen, nicht ihre Qualität. Es führen zu Wiederholungen. Weil ich etwas gern tue/habe, falle ich auf Werbung herein, sei es seitens einer Agentur, seitens einer politischen Partei, seitens einer Religion, seitens einer/s potentiellen Partners/in. Sobald ein Wurm auf der Angel ist den ich gern habe, beiße ich zu und schlucke den Haken mit und hänge an der Leine (Resonanz).

Einige geschluckte Haken haben mir sehr geholfen und einige haben mir geschadet. Etwas gern haben/tun ist also kein verlässliches Kriterium, jedenfalls nicht in meinem Leben. Und auch dass jemand anders etwas gern tut/hat garantiert keinesfalls dass es mir Harmonie bringt oder Stress vermeidet. Es garantiert lediglich dass ich der Wurm auf dem Haken gern habe, nicht ob die dahinter stehende Absicht - die Leine - mir gut tut oder nicht. Der leckere Wurm lässt sich an jedem Haken festmachen und der an jeder Leine. Die wichtigere Frage ist also ob der Haken und die Leine lecker sind. Und was ist lecker? Deshalb suche ich nach verlässlicheren Kriterien als gern/ungern.

Der Haken steht für manipulative Absichten, die Leine für die einmal eingegangene Verbindung, mein freiwilliges Anbeißen. Ich hätte ja verzichten können. Einmal zugebissen ist die Verbindung da und kann nicht ohne weiteres gelöst werden. Welche Leine hat keinen Haken? Die "Du schaffst das!" Leine - bedingungslose Sympathie, Wohlwollen, sie hat keinen Haken. Und ob ich sie gern habe oder nicht spielt keine Rolle in ihrer Wirkung auf mich. Da sie keinen Haken hat kann ich jederzeit loslassen, ja die Verbindung existiert nur solange wie ich aktiv festhalte. Solche Leinen sind selten attraktiv: kein Haken - kein Wurm. Zubeißen wird mir weder schmackhaft gemacht noch ist eine automatisch Verbindung möglich (kein Haken, den ich schlucken könnte).

Kein Haken hat einen Haken: Ich muss ohne Würmer auskommen wollen, ohne gern/ungern. Ein ungewohnter Preis, anfangs garantiert unbequem und deswegen hoch. Bin ich dazu bereit, auch für die dammit verbundenen Versuche und Irrtümer? Mich selbst verändern ist schließlich die anspruchsvollste Aufgabe die ich mir stellen kann. Und die lohnendste, denn es ist möglich. Nicht möglich ist die gezielte Veränderung anderer mittels Würmern von denen ich weiß dass sie den anderen schmecken, auf Haken mit einer Leine die meine gern/ungern bedienen sollen. Sie ändern sich zwar eventuell, aber garantiert nicht so wie ich es beabsichtigt hatte. Und es garantiert Komplikationen, entweder gleich wenn sie es sofort merken, oder noch spätere wenn sie es verzögert merken. Ihr Widerstand ist mir sicher, ihre nicht-Kooperation dann erstmal für lange Zeit garantiert, selbst wenn meine zukünftigen Absichten nicht manipulativ sein sollten.

Wie dem auch sei, wer sich mit wurmlosen und hakenfreien Beziehungen befasst wird über kurz oder lang bemerken, dass nicht nur zwischenmenschliche Beziehungen diesen Prinzipien folgen. Auch Tiere und Pflanzen agieren und reagieren so, Mutter Natur ist generell wohlwollend und das Universum auch. Die Entfaltung von Leben ohne Wohlwollen nicht möglich. Erde und Universum sind grundsätzlich wohlwollend und harmonisch (Fraktale) und bleiben das auch solange ich/wir nicht manipulatorisch dazwischen funke(n).

Wieso gehen wir dann davon aus, dass unsere bewussten und unbewussten Einstellungen keinen Einfluss haben kann, z.B. auf das Wetter? Das ist gegen jede Vernunft, wenn auch zugegebenermaßen im Einklang mit der akzeptierten Wissenschaft. Mein persönlicher Einfluss ist ziemlich klein, doch ist er ein Teil der Summe die z.B. die Menschheit auf die Erde hat, oder die Anhänger des IS auf den Weltfrieden, oder die Käufer von Saatgut auf Monsanto, oder mein Surfverhalten auf die Spam Mails in meinem Postfach, oder auf die Laune meines Nachbarns wenn ich ihn herzlich grüße.

Apropos akzeptierte Wissenschaft, 1927 hat Werner Heisenberg seine Unschärferelation formuliert: dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar sind. Die Unschärferelation ist nicht die Folge von technisch behebbaren Unzulänglichkeiten eines entsprechenden Messinstrumentes, sondern prinzipieller Natur. Von Heisenberg stammt übrigens auch folgende Aussage (sinngemäß wiedergegeben): "Wenn ich das was ich heraus gefunden habe nicht in einfachen und unkomplizierten Worten ausdrücken kann, so dass es auch meine Oma versteht, dann ist das was ich herausgefunden habe für die Katz'."

In diesem Sinne für alle Oma Heisenbergs die Unschärferelation noch mal verschärft ausgedrückt: Ein beobachtetes Teilchen verhält sich anders als ein unbeobachtetes, reine Objektivität ist nicht möglich. Und damit sind wir schon wieder auf dem Spielplatz bei der Mutter, die ihr spielendes Kind entweder mit Angst oder mit mentaler Unterstützung beobachtet. Für sie ist die Unschärferelation bereits Alltag und sie nutzt sie täglich so gut es geht - wie wir alle, bewusst oder unbewusst. ***

Schöpfungs-Mitverantwortung nennt sich sowas. Ob mir das passt oder nicht, ich und meine Laune, wir üben Einfluss auf unsere Umgebung aus und für diesen Einfluss bin ich mit-verantwortlich. Die Summe unserer Launen wirkt sich auch aus, in größerem Maßstab. Das weiß jeder Demagoge und jeder Pädagoge. Damit arbeitet ABBA ebenso wie die IS, nur eben in entgegengesetzte Richtungen. Damit fischen sämtliche Politiker nach Stimmen und alle TV-Sender nach Einschaltquoten, die Bildzeitung nach Lesern und wir (gesund-im-net) nach Käufern... Steht meine Laune im Dienste meiner egozentrischen Wünsche und Bedürfnisse, dann hat meine Umgebung Pech gehabt, dient sie dem Wohle Aller, dann nennt man es einen Segen.

Wie versuchen oft die mit-Verantwortung zu umgehen. Die Einen wollen sie an sich reißen und werben dafür ihnen die Verantwortung komplett zu überlassen. Die Anderen geben sie gerne ab und schimpfen dann ebenso gern wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden die sie trotz abgegebener Verantwortung immer noch haben.
  • Wenn mein Lieblingsfußballverein nicht gewinnt, dann muss ein neuer Trainer her, und noch einer, und.. Ich halte im Stadion ein Plakat hoch "ich hasse euch Verlierer". Wie wär's mit selber kicken?
  • Wenn Obama nicht kann wie er gern will, dann sinkt seine Beliebtheit in den Keller. Dabei hat er doch versprochen "Yes, WE can!" und nicht "Yes, I can!" wie viele andere. Wie soll's denn ohne WE gehen. Und weil WE nicht mit-verantwortet muss dann Obama gehen. Mitmachen beschränkt sich zurzeit halt noch auf's Wählen. Da nutzt es Obama nichts wenn er ehrlicher und authentischer ist als die Präsidenten vor ihm. Er kann trotzdem nicht wie ich will. Das kann keiner, und es gibt mir immer die Möglichkeit verantwortungslos zu meckern.
  • Und mein Arzt. Der sagt ich soll mich mehr bewegen, ich soll weniger Alkohol trinken und mehr Wasser, ich soll aufhören zu rauchen. Als ob das was mit meiner Gesundheit zu tun hätte. Gleich um die Ecke gibt's einen anderen, der verschreibt mir einfach die notwendigen Pillen und meine Krankenkasse bezahlt's. Das ist mir lieber.
  • ..
Und 's gibt ja für alles Gesetze. Wenn ich sie einhalte, kann mir nichts passieren. Der verbuddelte Atommüll zerfällt langsam, die internationale Unterstützung und Finanzierung des IS hört langsam von selber auf, falls ich Krebs kriegen sollte mach' ich eine Chemo und die Erde ist eine Scheibe. Bloß nicht in Resonanz gehen, das schadet meiner Fülle.

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die menschlichen Gesetze sind eher Zeitzeugen. Sie entstehen und verschwinden mit den kollektiven Stimmungen der Menschen. Wo sind die Gesetze heute, die von 1936 bis 1945 in Deutschland galten, oder von 1922 bis 1991 in der ehemaligen Sowjetunion? Wieso dreht sich eine Galaxis nicht entsprechend der Newtonschen Gesetze. Auf die Frage warum er heute etwas anderes sage als vor ein paar Wochen antwortete Gandhi: "Weil ich in der Zwischenzeit etwas dazu gelernt habe." Insofern sind alle so entstehenden Gesetzesänderungen begrüßenswert und zeugen von Fortschritt. Und die anderen? Der Kopftuchzwang in manchen islamischen Ländern und der kein-Kopftuch-Zwang bei uns. Das sind wohl eher Rückfälle.

Auch wissenschaftliche Gesetze sind nur gewissenhafte Versuche die Wirklichkeit zu beschreiben. Auch hier passen wir ständig an, wenn auch nur widerstrebend. Wir sind nicht so wie Gandhi, dessen Frau übrigens starb weil er ihr eine Blindarm-OP verweigerte, die zwar gegen ein Hindu Dogma verstoßen aber auch ihr Leben gerettet hätte.

Wenn jemand immer nur "schwarz sieht" oder immer nur "rosa", dann sind seine/ihre Versuche die Wirklichkeit zu beschreiben gewissenlos. Alles wird entsprechend ausgelegt und die Umstände dienen nicht mehr dem Versuche herauszufinden, ob es ratsam ist etwas zu tun oder nicht zu tun, sondern werden zu Sklaven einer vorgefassten "schwarzen" oder "rosaroten" Grundeinstellung gemacht. Da fehlt jede Balance und jede Sympathie für das eine oder das andere ist fehl am Platz. Das unterstützt nur die jeweiligen Rückschritte. Dem nächsten Stalin oder Hitler wird damit mehr Raum zur Entfaltung gegeben. Auch sie waren eher Instrumente kollektiver Stimmungen als Teufel aus eigener Kraft. Ja, ja, die mit-Verantwortung und ein Gesetz, das schon länger gilt: Druck und Gegendruck, Cowboy und Indianer, Yin und Yang. Hitler war soweit rechts, dass er links wieder heraus kam und seinen feindlichen Zwillingsbruder Stalin traf.

Meine Vorfahren - sie waren so gesetzestreu dass sie Hitler bei dem Versuch halfen das jüdische Volk auszurotten. Und ich? Bin so ich so gesetzestreu dass.. ? Dies ist kein Plädoyer für Anarchismus! Aber es ist ein Plädoyer gegen die Angst vor der eigenen mit-Verantwortung und die tödlichen Extreme die daraus unweigerlich entstehen. Und für die bin ich mit-verantwortlich, auch wenn ich es nicht "will", auch wenn es nicht in meinem Haus oder vor meiner Haustür geschieht und ich nicht direkt beteiligt bin. Wir sitzen alle im gleichen Boot, wenn ein Sandkorn hustet hört es der ganze Strand.

Was ich damit sagen will ist:
  • Wir können vor einander auf Dauer nichts verheimlichen. Meine Gefühle, gute und schlechte gleichermaßen, strahlen aus und werden von meiner Umgebung wahrgenommen. Nicht unbedingt bewusst, leider, aber trotzdem wirkungsvoll: meine Laune färbt auf die gesamte Umgebung ab. Und natürlich färben die Launen meiner Umgebung auf mich ab. Gefühle haben einen großen WIR-Faktor.
  • Unterdrückte Gefühle gehen nicht weg, egal wie sehr ich mir das wünsche und/oder einrede. Gefühle sind handlungspflichtig, sie sind ein Handlungsmotor. Ich kann mir bloß aussuchen ob ich mein Gefühl in der Situation in Handlung umsetzte, in der es entsteht, oder erst später.
  • Je mehr Zeit zwischen der Handlung und dem dazugehörigen Gefühl verstreicht, desto weniger hat die verzögerte Handlung mit der Entstehungssituation zu tun. Im Extremfall führt es dazu, dass man keinen Zusammenhang mehr zwischen einer Handlung und der Handlungs-Situation erkennen kann. Die Entstehung liegt zu weit zurück. Die Gefühle waren aufgestaut und haben sich an einer Reibefläche entzündet, die die mit der Entstehung nur noch ganz entfernt etwas zu tun hat: Mann kommt von der Arbeit schlecht gelaunt nach Hause und meckert übers Abendessen, obwohl es lecker ist. Die Frau schimpft wenig das Kind wegen Hausaufgaben aus, obwohl es sie sorgfältig erledigt hat. Das Kind quält den Hund ..
  • Gestaute Gefühle entladen sich umso unkontrollierbarer, je größer der Stau. Ihre Entladung wird durch ähnliche oder komplementäre Gefühle in anderen begünstigt, insbesondere wenn auch sie gestaut sind: Streichholz findet dankbare Reibefläche - ein Streit entbrennt, bei dem es um vorgeschobene Dinge geht. Die eigentlichen Ursachen (gestaute Gefühle) bleiben unerkannt, zumindest unbenannt. Obwohl ich meine Gefühle selber unterdrückt habe, gelingt es mir so jemand anderem dafür die Schuld zu übertragen.
  • Je kollektiver solche Entladungen gestauter Gefühle, umso kräftiger sind sie. Ein Negativbeispiel ist Krieg, ein Positivbeispiel Katastrophenhilfe (Mitgefühl). The Global Consciousness Project beschäftigt sich genau damit.
  • In Punkte Gefühle sind wir wie Schwarmfische, allerdings nicht so elegant in der Umsetzung. Die ungeliebten und deswegen unterdrückten führt bei uns selten zu auto-koordiniertem "Schwarmverhalten", eher zu unkontrollierten kollektiven Ausbrüchen (Krieg). Fische können halt keine Gefühle unterdrücken und aufstauen. Sie setzen sie gleich in (kollektive) Handlung um. Sie leisten allerdings auch keine Katastrophenhilfe.
  • Der Unterschied zwischen Krieg und Helfen ist vielleicht bloß die Ausrichtung: Unterschiede übergreifendes Wohlwollen oder Unterschiede vertiefende Selbstsucht. So wenig wie die Erde das Zentrum unseres Sonnensystems ist, wo wenig bin ich das Zentrum der Menschheit. Solche Blickwinkel sind veraltete Mißerfolgsmodelle. Sie dienen uns in den frühen Perioden des Heranwachsens. Der Unterschied zwischen Steine werfenden Kindern im Sandkasten und einem Diktator liegt in der Größenordnung. Erwachsen Werden beinhaltet sich ausbreitendes Wohlwollen für die ganze Schöpfung, eine Zunahme des WIR-Bewusstseins und der entsprechenden Eigenverantwortung.
























wohin gehst du?
*** Wir haben viele Probleme gelöst ohne sie wissenschaftlich zu verstehen. Bereits die Römer kannten die hygienische Bedeutung einer geordneten Abwasserentsorgung. Dieses Wissen ging im frühen Mittelalter verloren und führte u.a. zum Schwarzer Tod, der große europäische Pest-Pandemie (1347 bis 1353) mit geschätzten 25 Millionen Toten. Im Jahre 1739 war dann Wien als erste Stadt Europas vollständig kanalisiert. Doch erst mit Ignaz Semmelweis (1818 - 1865) began die wissenschaftliche Erforschung von Mikroben und ihrer Rolle bei infektiösen Krankheiten. Das Problem sich über Fäkalien verbreitender Seuchen war bis dahin schon zweimal ohne Wissen um Mikroben gelöst worden!


Wohlwollen


Yin & Yang - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Taijitu_polarity.PNG