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In früheren Zeiten, bevor Antibiotika auf dem Markt waren, war Silber das gebräuchliche Desinfektionsmittel bei Infektionen aller Art. Noch vor 70 Jahren war es üblich, Neugeborenen Silbernitrat in die Augen zu geben. Und Nasentropfen enthielten immer Silberverbindungen. Heute findet man offizielle Hinweise auf Silberverbindungen nur noch für die Behandlung von Tieren und Pflanzen, obwohl viele bei Anwendungen im menschlichen Hautbereich gern auf Silber zurückgreifen, wie es z. B. bei Silberbeschichtung bei Wundpflastern und eingewebten Silberfäden bei Angora-Unterwäsche geschieht.
Das Problem mit Kolloidal Silber ist seine trickreiche Herstellung und seine begrenzte Stabilität (Haltbarkeit). Sonst wäre die Apotheke vielleicht ein gutes Stück kleiner. Kolloidal Silber, vorausgesetzt die Qualität stimmt (die Qualität kann mit einem Laserpointer, wie auf dem Foto gezeigt, überprüft werden - nur Kolloid läßt den sichtbar rötlichen Lichtstrahl durch das Wasser entstehen), ist nämlich ein kleiner Tausendsassa. Ich nutze es u.a. zum Reinhalten oberflächlicher Verletzungen - so brauchen sie nicht von Verbänden bedeckt gehalten werden und heilen schneller. Das funktioniert auch ganz vozüglich bei Tieren, die sich alle Verbände abreißßen.Eine Unzahl von weiteren Anwendungsmöglichkeiten können sie der Literatur entnehmen. Das Foto rechts zeigt die Anordnung zur Herstellung. Es wurde von Rolf Roesler hergestellt und wird jetzt, nach seinem Tod, von seiner Frau Maren hergestellt. Kolloidal Silber kommt in einer Blauglasflasche mit Feinzerstäuber. |
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