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Vermutlich prallte er mit dem Rücken so stark auf, dass ihm die Luft wegblieb und er für unsere Wahrnehmung ohnmächtig wurde. Nach einem kurzen Moment kam Simon wieder zu sich. Ich nahm ihn auf den Arm und Christine schickte die Anderen schon voraus. Seine Mutter Cornelia und mein Mann Rolf blieben, um Simon ins Haus zu bringen und ihn dort hinzulegen. Da passierte etwas sehr Überraschendes: Der vorher noch sehr teilnahmslose Simon, der immer noch schlaff in meinen Armen hing, wehrte sich plötzlich mit grosser Kraft und Lautstärke, er wolle auf keinen Fall alleine bleiben, er wolle zu den Anderen!
Für alle Roeslers und Swietliks war eine Veränderung in Simon deutlich spürbar, die von diesem Ereignis ausging. Simon war von da an wesentlich ausgeglichener und zeigte mehr Rücksicht gegenüber seinem kleineren Bruder Jakob. Die wunderbarste Veränderung von Simon erfuhren Cornelia und ich beim Kinderseminar mit Brigitte Ende Januar 2006, also etwa einen Monat später. Er arbeitete bei dem Seminar die ganze Zeit über intensiv mit, ohne wie sonst zwischendurch mit anderen Kindern zu spielen. Lediglich in den Pausen tobte er wie üblich wild und lebhaft herum. Simon machte im Ganzen einen wunderbar gelösten Eindruck. "Hier fühlt es sich gut an, hier gehöre ich hin", strahlte er aus.