Kuren nach Hulda Clark

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Handbuch zur Selbsthilfe - Band 3



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Kuren vs. Sanierungen

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  • Die Kuren nach Dr. CLARK sind sehr präzise und ausführlich in ihrem Buch Heilung ist Möglich beschrieben. Sie werden sich sicherlich fragen, wozu dann diese Broschüre?

    Trotz Buch erhielt ich immer wieder Anrufe, vor allem auch nach der Durchführung der Kuren. Ich erfuhr also, wenn etwas schief gelaufen war, und versuchte dann durch Fragen herauszufinden, woran das gelegen haben könnte. Daraus ergaben sich oft Anregungen, die allgemeinen Instruktionen im Buch zu individualisieren. Der/die Anrufer/in probierte dann die neuen Ideen aus und rief wieder an. Vor allem die Ergebnisse dieser telefonischen Kommunikation sind (neben meinen eigenen Erfahrungen) in die Broschüre eingeflossen.

    Der zweite Grund ist die Parasitenkur mit frisch ozonisierten, oder besser gesagt, die nicht vorhandene Deutsche Literatur dazu. Neben der besonderen Wirksamkeit gegenüber Parasiten sind ozonisiertes Olivenöl und ozonisiertes Wasser im Abbau und in der Ausleitung vieler fettlöslicher Gifte (HBS-6) extrem hilfreich.

    Drittens verstehen viele Leute nicht, dass die Kuren starke Entgiftungsreaktionen hervorrufen können (und dies oft tun), dass solche Reaktionen nur zeigen, wie notwendig die Kur ist/war, und dass es einfache Entgiftungshilfen zur Linderung der Entgiftungsreaktionen gibt. Und viertens gibt ein paar derartig preiswerte und effektive Rezepte für Zuhause, dass ich Sie Ihnen einfach nicht vorenthalten kann. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Durchführung Ihrer Kuren und hoffe, dass diese Broschüre Ihnen dabei hilft.


    1. DIE CLARK - THERAPIE IM ÜBERBLICK

    Unsere moderne Lebensweise bewirkt, dass wir mehr Giftstoffe aufnehmen als wir ausscheiden können. Die Entgiftungsorgane eines normalen Menschen sind überfordert, wodurch es zu Unausgeglichenheit in den grundlegenden menschlichen Funktionen kommt:
  • Verdauung: Verstopfung / Durchfall, ev. im Wechsel
  • Hyperaktivität oder Müdigkeit, ev. im Wechsel,
  • Schlafstörungen: zu viel oder zu wenig Schlaf, ev. im Wechsel,
  • Sexualtrieb: über- oder unteraktiv, ev. im Wechsel.

    Daraus entwickeln sich zunächst akute Funktionsstörungen, und später chronische Krankheiten. Dieser Entwicklung kann man mit regelmäßigen Leber- und Nierenreinigungen, sowie Parasitenkur und Darmsanierung nach Bedarf vorbeugen. Solche Maßnahmen werden von den meisten Menschen erst ins Auge gefaßt, wenn sie von akuten Funktionsstörungen geplagt werden. Frau Dr. CLARK empfiehlt für gesunde Menschen vorbeugend zwei Leberreinigungen pro Jahr und eine Nierenreinigung alle ein bis zwei Jahre, dazu zwei-monatige Auffrischung der ersten gründlichen Parasitenkur.


    LITERATUR
  • Heilung ist Möglich (HIM), Dr. Hulda R. CLARK, ISBN 3-426-87018-5
  • The Cure for HIV and AIDS (CHA), ueberarbeitete Auflage, Dr. Hulda R. CLARK, ISBN 1-890035-02-5
  • Syncrometer Science Laboratory Manual (SSLM), Dr. Hulda R. CLARK, ISBN 1-890035-01-7
  • Handbuecher zur Selbsthilfe - Band 10 (HBS-10): Der CLARK - Lotse, alphabetisches Nachschlagewerk zur Therapie nach Dr. Hulda CLARK mit tabellarischen Anhängen, mit übersetzter Info aus den englischen Büchern.
  • Handbuecher zur Selbsthilfe - Band 2 (HBS-10): Schwermetalle und Zahnherde
  • Handbuecher zur Selbsthilfe - Band 4 (HBS-10): Zielzappen nach Clark
  • Handbuecher zur Selbsthilfe - Band 6 (HBS-10): Fettloesliche Gifte und Borreliose


    1.1 Die CLARK - Kuren

    Die CLARK’schen Methoden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, die vier Kuren und die vier Sanierungen. Die vier Kuren sind die CLARK‘sche Akutmedizin:
    (1) Parasitenkur - Parasiten werden wirksam abgetötet
    (2) Leberreinigung – verbesserte Entgiftung über die Leber
    (3) Nierenreinigung - verbesserte Entgiftung über die Nieren
    (4) Darmkur – bessere Verdauung im entschlackten Darm

    Die Kuren führen zu einer schnellen und effektiven Entlastung des Körpers, die der Patient meist deutlich verspürt. Die gereinigten Entgiftungsorgane Leber und Niere arbeiten besser, die Nahrungsverwertung und anderen Körperfunktionen verlaufen mit geringerem Energieaufwand. Das äußert sich oft in besserem Schlaf, besserer Verdauung und/oder höherem Energieniveau.

    Allerdings sind diese Kuren trotz aller spürbarer Entlastungen keine ursächlichen Maßnahmen. Zur Ausheilung braucht es grundlegende Veränderungen im Lebenswandel:
  • Dauerhafte Gesundung erfordert die erneute Besiedelung mit Parasiten, sowie erneute Aufnahme bzw. Ablagerung von Giften zu vermeiden. Das bedeutet auf jeden Fall eine Ernährungsumstellung.
  • Solange im Körper chronische Parasitenherde bestehen, können chronische Probleme nicht ausheilen:
    (1) Zahnherde durch Ziehen toter Zähne und chirurgisches Ausräumen beseitigen (HBS-2)
    (2) Gallen- & Lebersteine durch Leberreinigung beseitigen
    (3) Nierensteine durch Nierenreinigung beseitigen
    (4) Kotsteine & andere Darmherde durch Darmreinigung beseitigen


    1.2 Die CLARK‘schen Sanierungen

    Finden Parasiten geeignete Lebensbedingungen vor, ist Besiedelung und erneuter Ausbruch der Krankheit nur eine Frage der Zeit. Die erforderliche Milieu–Umstellung bedarf der vier Sanierungen in der angegebenen Reihenfolge:
    (1) Gebiss: das Ziehen toter Zähne und Entfernen aller Metalle aus dem Mund mit anschließender Schwermetallausleitung ist bei allen chronischen Krankheiten zwingend (HBS-2, HIM-454)
    (2) Ernährungssanierung (HIM-466)
    (3) Körpersanierung (HIM-478)
    (4) Haussanierung (HIM-485)

    Die Zusammenhänge zwischen Besiedelung bestimmter Gewebe mit bestimmten Parasiten, sobald diese Gewebe mit spezifischen Toxinen (meist organische Lösungsmittel) vorgeschädigt sind, sowie die Ausbildung definitiver Krankheitsbilder als Folge davon, sind die wirklich eigenen Beiträge von Frau Dr. CLARK zum Stand der Forschung:
  • Großer Darmegel plus Benzol im Thymus bei AIDS
  • Pankreasegel plus Methanol im Pankreas bei Diabetes
  • Großer Darmegel und/oder Pankreasegel plus Methanol im Dickdarm bei Morbus Crohn
  • Egel, insbesondere Chinesischer Leberegel (Clonorchis sinensis) plus Methylethylketon / Methylbutylketon im Uterus bei Endometriose, Krämpfen, irregulären Blutungen, Zysten
  • Egel plus Xylol/Toluol im Gehirn bei Alzheimer oder MS

    Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse brachten Dr. CLARK zuerst geschlossene Anfeindung seitens der Schulmedizin und wissenschaftlicher Forschung ein. Im Laufe der Jahre wurden und werden aber immer mehr Teilergebnisse bestätigt:
  • 1995, einige Jahre nach Erscheinen von Dr. CLARK’s Buch Heilverfahren aller Krebsarten, wurden die Pärchenegel Schistosoma japonicum & S. haematobium, sowie die Leberegel Clonorchis sinensis & Opisthorchis viverini von der WHO als krebserregend eingestuft.
  • Ein Jahrzehnt nach dem Erscheinen von Heilung ist Möglich wurde das Bakterium Helicobacter pylori als wesentlicher Faktor für die Entstehung von Gastritis & Magenkrebs anerkannt.
  • Im Moment streiten sich die Fachleute über die Beteiligung von Chlamydien und anderen Mikroorganismen an Arteriosklerose (zweithäufigste Todesursache).


    1.3 Warum ist die CLARK-Therapie erfolgreich?

    Statt einem der beiden konträren Standpunkten von PASTEUR ("Mikroben sind die Ursache aller Krankheiten”) und seinem Gegenspieler BERNARD ("Das Milieu ist die Ursache aller Krankheiten”) zu verfolgen, vereint die CLARK-Therapie auf sehr wirkungsvolle Weise die Bekämpfung von Mikroben jeglicher Art durch die vier Kuren mit grundlegenden Milieu – Sanierungen (Gebiss, Ernährung, Körper, Haus).

    Es ist einfacher, die Schuld für eine Krankheit auf etwas Externes, einen ekelerregenden Parasiten oder ein aggressives Bakterium, zu schieben, als ohne äußeren Grund die zu einer Milieuverbesserung erforderlichen Änderungen im eigenen Leben vorzunehmen. Wir Menschen neigen ja dazu, den Eigenbeitrag (oder die Schuld) an einer Krankheit zu übersehen, der in eigenen Verhaltensweisen, Mustern und Lebensgewohnheiten liegt.

    In diesem Stadium hilft dem Patienten das Feinbild Mikrobe dabei, durch von Therapeuten eingeleitete, zeitlich begrenzte Veränderungen diesen Feind zu besiegen. Sobald das gelungen ist, kehren die meisten umgehend zum alten Lebensstil zurück, um in der näheren Zukunft erneut krank zu werden. Erst wenn wir unsere Lebensweise als größten Feind erkennen, verliert das Feindbild Mikrobe seine Bedeutung. Nur wer auf diese Weise Eigenverantwortung übernimmt, aktiv sein inneres Milieu und so sein Leben grundsätzlich verändert, kann bleibend gesunden.

    Sicherlich weiß Frau Dr. CLARK diese psychologischen Grundlagen geschickt einzusetzen, indem sie in ihren Büchern den Leser engagiert und nachdrücklich zu grundsätzlichen Veränderungen in ihrem Lebensstil bewegt. Durch ihre kühnen Thesen und ihren überzeugenden Stil rüttelt Dr. CLARK Menschen auf und bewegt sie zu Änderungen, zu denen sie normalerweise nicht bereit wären.

    Gründe für den Erfolg CLARK’scher Methoden:
  • Erfolg ist die deutlichste Sprache, auch wenn die zugrunde liegenden Theorien und die angewandten Methoden schulmedizinisch fragwürdig sein mögen.
  • Der Zusammenhang zwischen eingelagerten Toxinen und parasitären Belastungen ist ein bedeutender Faktor im chronischen Krankheitsgeschehen, was die Ergebnisse anderer Forscher wie z.B. Dr. KLINGHARDT (Schwermetallbelastung bei Mykosen) oder Dr. ENDERLEIN (Dunkelfeldmikroskopie) bestätigen.
  • Die CLARK-Therapie besteht in erster Linie aus Kuren und Sanierungen zum Selbermachen, zu deren Durchführung, zumindest bei leichten Erkrankungen, kein Therapeut notwendig sind. Das kann eine Menge Geld sparen.
  • Der Einstieg in die CLARK-Therapie, das Parasitenprogramm, bringt häufig eine rasche und spürbare Entlastung, so daß Anwender durch Erfolgs motiviert weitere CLARK-Methoden ausprobieren und die Kuren weiterempfehlen.
  • Die Durchführung der CLARK‘schen Kuren und Sanierung bewirkt beim Patienten eine gewisse Mündigkeit, da er dabei viel über sich selbst lernt. Im Falle eines Therapeutenbesuches kann der Patient dank seiner Erfahrungen mitreden, und findet gegebenenfalls den Mut auch einmal nein zu sagen.

    Der Streit um Frau Dr. CLARK’s Erklärungsmodelle überdeckt ihre praktische Neuentdeckungen: Ob ein Toxin die Anwesenheit eines Parasiten bedingt, oder ob es sich "nur" um gleichzeitige Anwesenheit handelt, ob ein Parasit "nur" bioresonant getestet wird oder wirklich physisch anwesend ist, spielt für die (erfolgreiche) Behandlung keine Rolle – die ist in beiden Fällen gleich! Wie sehr die Erklärungsmodelle stimmen, ist einem geheilten Patienten ziemlich egal.


    2. LEBERREINIGUNG

    2.1 LEBER, GALLENBLASE & GALLENSAFT

    Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat in den Dünndarm. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

    Über die Leber werden alle Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zu wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art "Schlamm". Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

    Um die verschiedenen Aufgaben von Leber und Niere im täglichen Entgiftungsprozess darzustellen, ist der Kaffeefilter ein anschauliches Bild. Nur die wasserlöslichen Bestandteile werden von dien Nieren aus dem Blut herausgefiltert und finden sich im Kaffee (Urin). Der ganze Rest, der "Kaffeesatz"" aus festen Rückständen, wasserunlöslichen Bestandteilen und allen Partikeln, die wegen ihrer Grösse nicht durch die Filterporen passen, bleibt im Filter zurück. Es ist die Leber, die täglich Mengen dieses Klärschlammes in den Darm entsorgt. Wenn der Schlamm zu wenig Wasser enthält, klumpt er und verstopft die Gallengänge. Verklemmen sich solche Klumpen, kalzifizieren sie im Laufe der Zeit und ergeben feste Gallen- und Lebersteine.

    Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst, nachdem sie einer gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind. Diese geschieht v.a., wenn große Klumpen für lange Zeit in der Gallenblase liegen bleiben. Während einer Leberreinigung werden sowohl die wachsweichen Verklumpungen als auch kalzifizierte Steine aus Gallenblase und Gallengängen heraus gespült.

    Stellen Sie sich zum Vergleich einen mit Kieselsteinen verstopften Gartenschlauch vor. Je größer die Verstopfung um so weniger Wasser kann fliesen, wodurch das Ausspülen der Steine immer schwieriger wird. Der entstehende Flüssigkeitsrückstau führt in der Leber dazu, daß weniger Gallensaft produziert wird. Weil dann (u.a.) die Cholesterin Ausscheidung unvollständig ist, steigt der Cholesterin-Spiegel im Blut.

    In vielen Ablagerungen sind unbekannte Objekte eingeschlossen. Da die Ablagerungen porös sind, nisten sich gern die unterschiedlichsten Parasiten (Bakterien, Viren, Wurmzysten, etc.) ein. Gallenablagerungen sind ein chronischer Parasitenherd. Mageninfektionen, Geschwüre und Blähungen lassen sich auf Dauer nur beseitigen, wenn die Leber von Verstopfung frei gehalten wird.


    LEBERREINIGUNG - für WEN und WARUM?

    Befreit man die Leber von solchen verstopfenden Ablagerungen, hat das eine außerordentlich günstige Wirkung auf die Verdauung. Es ist eines der wirksamsten Verfahren zur Verbesserung Ihrer allgemeinen Gesundheit. Sie können erwarten, dass:
    Wachsartige >Gallensteine< nach Leberreinigung (1) sich ihre Allergien & Ausschläge vermindern,
    (2) Schmerzen besonders in Oberarm, Rücken & Schulter verringern bzw. verschwinden,
    (3) sich ihr Wohlbefinden deutlich steigert und Sie mehr Energie verspüren.


    2.2 DURCHFÜHRUNG der LEBERREINIGUNG

    BENÖTIGTE MATERIALIEN:

  • 4 EL Bittersalz (ca. 100 g , Apotheke oder gesund-im-net SHOP) in 800 ml Wasser auflösen
  • 125 ml kaltgepreßtes Olivenöl
  • 2 rosa (das Fruchtfleisch) Grapefruit


    DURCHFÜHRUNG:

  • leichtes Frühstück und Mittagessen (keine konzentrierten Eiweiße, keine Fette)
  • Nach 14:00 Uhr weder Essen noch Trinken
  • 18:00 Uhr: 200 ml der Bittersalzlösung trinken
  • 20:00 Uhr: 200 ml der Bittersalzlösung trinken
  • 21:45 Uhr: Grapefruit auspressen (soll mindestens 125 ml ergeben, besser bis zu 190ml) und mit dem Olivenöl mischen (auch das Fruchtfleisch mit verwenden)
  • vor 22 Uhr möglichst mindestens einmal zur Toilette gehen
  • 22 Uhr: Die Olivenöl-Grapefruitsaftmischung noch mal kräftig verschütteln und am Bett stehend innerhalb 5 min trinken, danach sofort ins Bett legen, flach auf den Rücken
  • Am morgen ab 6:00: nach dem Aufwachen 200 ml der Bittersalzlösung trinken, danach ggf. wieder hinlegen
  • 2 Stunden später: 200 ml der Bittersalzlösung trinken, danach ggf. wieder hinlegen
  • sobald der Appetit einsetzt, jedoch mindestens 2 Stunden später, Obst oder Obstsaft
  • eine weitere Stunde später eine leichte Mahlzeit


    ZUR BEACHTUNG:
  • Für einen ruhigen Schlaf ggf. 2-4 Kapseln Ornithin einnehmen.
  • Bis gegen Mittag in der Nähe der Toilette bleiben.
  • Zur Geschmacksverbesserung der Bittersalzlösung kann man diese kühlen, 1/8 Teelöffel Vitamin C zugeben, anschließend ein paar Schlucke Wasser trinken oder den Mund ausspülen.


    2.3 FRAGEN zur LEBERREINIGUNG

    ¿ Kann ein Leberstein im Gallengang stecken bleiben und eine Kolik auslösen?
    Bisher gab es keine Berichte über Gallenkoliken, ausgelöst durch Leberkuren. Es ist aber denkbar, daß durch die Leberkur mobilisierte Gallensteine den Gallengang verstopfen könnten. Wer also Angst vor Kolik hat, sollte sich vor der Leberreinigung nach einer in der Nähe liegenden Klinik mit Absaugmöglichkeit erkundigen. In diesem nicht-operativen Verfahren werden im Gallengang festsitzende Steine abgesaugt: ein festsitzender Stein ist nur ein klein wenig zu groß, um durch den Druck des Gallensaftes ganz heraus gespült werden zu können. Das fehlende Quentchen kommt vom Absaugen.

    ¿ In Heilung ist Möglich steht, daß man unbedingt Ornithin und Arginin einnehmen soll, wenn man die unbequemste Nacht seines Lebens vermeiden möchte?
    Die Öl-Grapefruit-Mischung bewirkt eine sehr starke Durchblutung der Leber. Deshalb schlägt das Herz stärker und/oder schneller und der gesamte Kreislauf fährt hoch; man schläft schlechter und bleibt im schlimmsten Fall schlaflos. Die erhöhte Herztätigkeit wird hörbar und spürbar, was vielen Angst verursacht. Das Gleiche passiert übrigens auch, wenn man im Gebirge aufsteigt und in großer Höhe schlafen will. - Die von Dr. CLARK erwähnte "unbequemste Nacht Ihres Lebens" bezieht sich auf diese möglichen Angstzustände wegen möglicher, ungewöhnlich starker, nächtlicher Herztätigkeit. Ornithin wirkt als Schlafmittel und Arginin als Aufwachhilfe. Wen die Aussicht auf eine schlaflose verbrachte Nacht kalt läßt, kann darauf verzichten.

    ¿ Wie viele Leberreinigungen soll ich machen?
    Die Anzahl der Wiederholungen hängt von der Gröäe der Ablagerungen aus der Leber ab, die in den in den Darmentleerungen sichtbar sind. Je kleiner die Partikel, desto sauberer die Leber; Leberreinigungen sollten durchgeführt werden, bis nur noch Sand kommt. Der Rekord liegt bei über siebzig Leberreinigungen (Herr Robus, 036254, 71581).

    ¿ Wieviel Abstand soll ich zwischen zwei Leberreinigungen halten?
    Der empfohlene Mindestabstand zwischen zwei Leberreinigungen beträgt zwei Wochen.

    ¿ Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Leberreinigung?
    Mit abnehmendem Mond.

    Wachsartige >Gallensteine< nach Leberreinigung ¿ Wie sehen Gallensteine aus?
    Alles Gelbe und Grüne mit der Konsistenz von warmem bis kaltem Wachs sind Inhalte aus Gallengängen/-blase. Häufig sind auch harte, scharfkantige, ocker- bis cremefarbene Steine. Wenn die gelben und grünen Ablagerungen nicht aus der Leber ausgespült werden, dann kalzifizieren (werden hart) sie und ändern dabei ihre Farbe. Auch andere Farben und Formen sind möglich.

    ¿ Wie sehen Kotsteine aus?
    Kotsteine (aus dem Darm) sind meist pechschwarz, abgeflacht wie Kiesel und hartgummiartig.

    ¿ Wo kommen die Farben her?
    Antwort: Frischer Gallensaft ist giftgrün, und wird dann gelb. Die Farbe des Stuhls kommt vom Eisenatom (des Häm-Anteiles) der toten roten Blutkörperchen, die über die Leber in den Darm ausgeschieden werden. Auf diesem Weg "rostet" (oxidiert) das Eisen und verfärbt den Stuhl von hellbraun bis schwarz; je länger die Zeit im Darm, desto dunkler der Stuhl.

    ¿ In "Heilung ist Möglich" wird nahe gelegt, zuerst eine Parasitenkur, dann eine Nierenreinigung und danach erst eine Leberreinigung durchzuführen?
    Die Parasitenkur wird als erstes empfohlen, weil eventuell in der Leber lebende große Parasiten sich der Reinigung widersetzten könnten. Man kann sie aber auch durch Zusatz von 10 Tropfen Wasserstoffperoxid (lebensmittelecht, aus der Apotheke) oder 10 Tropfen Schwarzwalnußtinktur (in Heilverfahren aller Krebsarten, Seite 557 empfohlen) oder 10 Tropfen Pararizol in das Olivenöl-Grapefruit-Gemisch umbringen. Die Nierenreinigung ist gleichzeitig eine gründliche Entsäuerung und würde einen schlackenreichen Organismus entlastend auf die Leberreinigung vorbereiten. Allerdings sind zu erwartende Entgiftungsreaktionen bei der Nierenreinigung heftiger, weshalb ich oft die Leberreinigung als erste Maßnahme empfehle.

    ¿ Woran kann ich erkennen, ob Parasiten abgegangen sind?
    Wird die Leberreinigung ohne Zusatz von Pararizol oder Schwarzwal- nußtinktur gemacht, so bleiben aus Darm oder Leber abgehende Parasiten am Leben und wären - falls groß genug - durch ihre Bewegungen erkennbar. So erzählte zum Beispiel eine Dame von den Kaulquappen, die sie in der Kloschüssel gesehen habe. Einige Fadenwürmer sind schneeweiß; so auch Bandwurmsegmente, die eine rechteckige Form haben, und deren Ecken langsam "winken". Manchmal sind Eierstränge (wie sehr kleine Froschlaichstränge) zu sehen. Tote Parasiten sind schwer zu erkennen, da der Verwesungsprozeß sie nahezu unkenntlich macht.

    ¿ Ich fühle mich wegen niedrigem Blutdruck schwach. Kann der Blutdruck während der Leberreinigung weiter absinken?
    Wer sich schwach fühlt oder Angst vor Blutdruckabfall hat, kann am Abend vor dem Trinken des Ölgemisches einen Kaffee – Einlauf machen: 1,5 Esslöffel auf ½ Liter Wasser 10 min ziehen lassen, grob sieben (nicht filtern), handwarm ein halbe Stunde im Darm behalten.

    ¿ Nach der Leberreinigung fühle ich mich für Tage energielos; was soll ich tun?
    Täglich einen Kaffee-Einlauf machen (siehe oben), ggf. auch zwei Mal pro Tag.

    ¿ Ich vertrage so viel Bittersalz schlecht; gibt es eine Alternative?
    Das in jeder Apotheke erhältliche FX - Passagesalz ist Bittersalz plus Brause und Zitronensäure. Man kann es ersatzweise nehmen, sollte aber oft die Dosis erhöhen, oder es mit reinem Bittersalz mischen, um die gewünschte Wirkung - es geht um eine Stuhlentleerung vor 22:00 Uhr - zu erzielen. Wer diesen Effekt mit einer kleineren Dosis Bittersalz erreicht, kann auch am morgen mit der kleineren Dosis auskommen.

    ¿ Was mache ich, wenn ich vor 22:00 Uhr keine Darmentleerung habe?
    Nehmen Sie noch eine Portion Bittersalz und verschieben Sie den ganzen Zeitplan um zwei Stunden nach hinten.

    ¿ Meine Leberkuren verliefen wiederholt erfolglos; was kann ich tun?
    Nehmen Sie ein heißes Bad am Tag zuvor, führend Sie zwei Tage zuvor eine parasitenabtötende Maßnahmen durch (z.B. 10 Tropfen Pararizol in ein Glas Wasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafen, siehe vorhergehende Frage), nehmen Sie für ein paar Wochen Leberkräuter. Es mag u.U. eine Gebißsanierung nötig sein (siehe Band 2, Schwermetalle und Zahnherde).

    ¿ Kann man auch bei drohender Gallenkolik die Leberreinigung durchführen?
    Herr Robus, 036254 - 71581, hat sie bei akuten Gallenkoliken durchgeführt und ist gerne bereit telefonische Auskunft zu geben.

    ¿ Gibt es eine Möglichkeit die Leberreinigung unter Betreuung durchzuführen?
    Ja, von mir (Georg Keppler) begleitete Leberreinigungen können nach Vereinbarung überall durchgeführt werden, wenn genügend Leute zusammen kommen. Rufen sie einfach an: Kontakt. Und im Landhotel Albrechtshof (in der Nähe von Stendal) ist dies möglich.

    Weitere Fragen zur Leberreinigung beantwortet Ihnen gerne Herr Robus, 036254 - 71581, am besten gegen 20:00 Uhr.


    3. NIERENREINIGUNG

    3.1 NIEREN, ÜBERSÄUERUNG und WASSER

    Wird die Eliminierungskapazität des Körpers bezüglich saurer Stoffwechselschlacken überstiegen, werden diese in verschiedene Gewebe eingelagert. Anfangs scheinen die sich langsam anhäufenden sauren Schlacken keine Probleme zu verursachen. Doch im Laufe der Zeit entwickelt sich solche Additionsazidosen zu arthritischen Gelenkablagerungen, Nierensteinen, etc.

    Unternimmt man etwas Drastisches wie z.B. eine Nierenreinigung, so werden alle angehäuften Schlacken gleichzeitig mobilisiert. Da sie vor der Ausscheidung zuerst neutralisiert werden müssen, überschreiten die plötzlich anfallenden Mengen oft die Neutralisierungskapazität des Körpers. Es kommt dann je nach Übersäuerungsgrad zu Entgiftungssymptomen, die im schlimmsten Fall Ähnlichkeit mit den Symptomen einer Schwermetallmobilisierung haben: Schlappheit, Aufstehen fällt schwer, zähes Denken, Vergesslichkeit, Lähmungserscheinungen, Gelenk- und/oder Kopfschmerzen, etc.

    Gleichzeitige Einnahme eines Entsäuerungsmittels macht diese Entgiftungsreaktionen (siehe unten) erträglicher, speziell in Verbindung mit Basenbädern. Doch Übersäuerung kommt letztendlich von Essgewohnheiten. Entsäuerung durch Basenbäder und Entsäuerungsmittel sind daher nur eine Übergangslösung. Sie können die notwendige Ernährungsumstellung nur aufschieben.

    Sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge ist für die Nieren die beste Medizin. Die meisten wasserlöslichen Toxine lassen sich mit Hilfe eines guten Trinkwassers eliminieren. Wasser, das Gifte aus dem Körper ausschwemmen soll, soll mineralarm (hochohmig) sein, d.h. es sollte weniger als 200 Mikrosiemens (entspricht ca. 200ppm: parts per million) haben. Das meiste Leitungswasser bewegt sich im Bereich von 500 - 700 Mikrosiemens, Mineralwässer erreichen bis zu 2500 Mikrosiemens / ppm.

    Gutes Trinkwasser kann man nicht kaufen - denn kommerzielle Getränke sind generell mit Reinigungsalkoholen und organischen Lösungsmitteln belastet - man kann es aber herstellen. Die besten Lösungen sind Umkehrosmoseanlage oder Dampfdestille. Viele Menschen haben vor einer De - Mineralisierung durch mineralarmes, insbesondere destilliertes Wasser Angst. An dem Gerücht, dass man binnen kürzester Zeit an destilliertem Wasser sterben würde, ist aber auch gar nicht dran.
  • Korrekt ist, dass nach zwei bis drei Jahre langem, konsequent ausschliesslichen Gebrauch (keine anderen Getränke) von mineralarmem Wasser ein Punkt kommt, an dem Mineralausschwemmung ein Thema wird. Alles Gute kann irgendwann zuviel werden. Bei mir selbst ist dieser Punkt nach etwa drei bis vier Jahren kosequentester Anwendung erreicht worden. Ein paar Tropfen Steinsalzsole pro Liter destilliertem Wasser, oder ein bischen Saft lösen das "Problem".
  • Korrekt ist auch, das gut gefiltertes Wasser "hungrig" ist, und alles versucht aufzunehmen, was ihm in die Quere kommt, auch Teile der Aufbewahrungsbehälter. Deshalb ist auf Reinheit und stoffliche Unbedenklichkeit der Behälter zu achten.

    Doch ist das alles kein Vergleich zu den Belastungen durch Dauerkonsum stark mineralhaltiger Getränke. Bezüglich Mineralien empfehle ich ihnen die erfrischenden Ansichten des Tierarztes Dr. Joel Wallach.


    Umkehrosmoseanlagen:
  • Im Aquarienladen gibt es Umkehrosmoseanlagen ohne Tank ab € 185,- (Marke JBL, "Laborqualität"), dazu einen Gardenia Wassertimer aus dem Gartenmarkt für € 41,-
  • Dr. Jacob‘s Medical (mit 15 L Glasvorratsflasche), 06128 - 48364, 48366
  • Herr Bauhöfer (mit Installation), 07805 - 59311
  • Claas Corries (mit Installation), 0571 - 648621

    Dampfdestille: Keimling GmbH, 04161 - 51160, € 300,-


    NIERENREINIGUNG - für WEN und WARUM?

    Die Nieren filtern wasserlösliche Abfälle und Gifte aus dem Blut und scheiden diese als Urin über die Harnwege aus. Viele der herausgefilterten Stoffe sind Säuren, die sich verfestigen (kristallisieren) können, sobald der Flüssigkeitsanteil im Verhältnis zu den herausgefilterten Stoffen absinkt. Als Folge davon bilden sich Steine in den Nieren, die deren Funktion bis hin zum Funktionsverlust behindern.

    Die Nierenreinigung nach CLARK dient der Auflösung von Nierensteinen und –kristallen, sowie arthritischer & rheumatischer Ablagerungen, und zur Entlastung der Nieren bei Schadstoffbelastung (z.B. FCKW). Diese Nierenreinigung ist auch gleichzeitig eine sehr starke, allgemeine Entsäuerung. Da fast alle Westeuropäer chronisch übersäuert sind, ist eine Nierenreinigung auch ohne Nierensteine sehr sinnvoll.


    3.2 DURCHFÜHRUNG der NIERENREINIGUNG

    BENÖTIGTE MATERIALIEN:

  • 60 Kubikzentimeter getrocknete Wurzel der Baumartigen
  • Hortensie (Hydrangea arborescens)
  • 60 Kubikzentimeter Roter Wasserhanf (Eupatorium purpurea)
  • 60 Kubikzentimeter Eibischwurzel (Althea officinalis), enthält Schleimstoffe
  • Frische Pertersilie; getrocknete Petersilie hat keine Wirkung
  • Goldrutentinktur (weglassen falls Allergie besteht; Alternative: Terminalia chebula 07224 - 3876) oder Goldrutenkraut
  • Ingwerkapseln
  • Bärentraubenkapseln
  • Pflanzliches Glycerin (zur Schmierung, damit die spitzen, nadelartigen Kristalle besser abgehen)
  • Schwarzkirschenkonzentrat (zur Geschmacksverbesserung)
  • Vit.-B6
  • Magnesiumoxidtabletten

    QUELLEN:
  • Self Health Center (CH), 0041 - 33 - 6713315, Nierenkur im Paket
  • Self Health Products (NL), 0031 320 257695, Nierenkur im Paket
  • Kräuter Schulte: 07224 – 3876, einzelne Kräuter


    ZUBEREITUNG und DOSIERUNG:

    (1) Alle Wurzeln in 2.5 Liter kaltes Wasser abgedeckt in einem Behälter (kein Metall!) ziehen lassen, nach 4 Stunden oder am nächsten Morgen das Schwarzkirschenkonzentrat zufügen, zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen. Sobald genügend abgekühlt 60 ml trinken, den Rest durch ein Bambussieb (kein Metall!), 0,5 Liter im Kühlschrank (Glas) aufbewahren, den Rest in Portionen einfrieren. Die Wurzeldrogen können ein zweites Mal, diesmal mit 1,5 Liter Wasser und 10 Minuten köcheln, benutzt werden (deshalb bis dahin tiefgekühlt aufbewahren). Sogar ein drittes Abkochen ist noch wirksam, wenn auch deutlich vermindert.
    (2) Ein Bund Petersilie waschen und 3 Minuten in 1Liter Wasser kochen, davon 60 ml trinken sobald genügend abgekühlt, 0,5 Liter einfrieren und 0,5 Liter in den Kühlschrank stellen. Nach Bedarf neu zubereiten. Morgens 180 ml des Wurzeltees und 125 ml des Petersilientees mit 20 Tropfen Goldrutentinktur und 1 Teelöffel Glycerin mischen und über den Tag verteilt in Portionen trinken (gekühlt aufbewahren).
    (3) Beide Tees sind leicht verderblich und müssen alle vier Tage erneut aufgekocht werden. Den am Morgen sterilisierten Tagesbedarf kann man jedoch zur Arbeit mitnehmen (auch ohne Kühlung).

    Weiterhin folgendes einnehmen (vor dem Essen):
  • Eine Ingwerkapsel zu den Mahlzeiten (3x täglich
  • Eine Bärentraubenkapsel zum Frühstück, zwei zum Abendessen
  • Eine Dosis Vit.-B6 täglich (250 mg)
  • Eine Dosis Magnesiumoxid (500 mg) täglich

    BEMERKUNGEN:
  • Auch unvollständige Rezepturen sind wirksam, jedoch langsamer. Vit.-B6 und Magnesiumoxid beugen der Bildung von Oxalatsteinen vor, vorausgesetzt man verzichtet auf Schwarztee (15,6 mg Oxalat pro Tasse) und besser auch Kakao (Schokolade).
  • Phosphatreiche Nahrung (besonders Cola, Brühwürstchen, Backpulver, Kuhmilchprodukten; allgemein Fleisch, Brot, Frühstücksflocken, Teigwaren und Brausen) führt zur Bildung von Phosphatkristallen.
  • Obst und Gemüse, sowie mindestens 1 Liter Wasser täglich wirken entlastend auf die Nieren.
  • Es gibt viele (andere) Kräuter, die Nierenkristalle und Nierensteine auflösen.

    Begleitete Nierenreinigungen können sie mit Unterstützung des Ambulanten Licht Zentrums zuhause machen. Jentschura Basenkuren, eine sehr effektive Entsäerungsmaßnahme und damit Nierenreinigung, werden mit mir (Georg Keppler) als Kursleiter 3-4 mal pro Jahr in der Nähe von Stendal im Landhotel Albrechtshof durchgeführt.


    3.3 ENTGIFTUNGSREAKTIONEN

    Bei ca. 50% der Nierenreinigungen kommt es zu Entgiftungsreaktionen, meistens im Zusammenhang mit der oben erwähnten additiven Gewebe- übersäuerung. Nierensteine sind kristallisierte Säuren, die durch die Kräutermischung aufgelöst (mobilisiert) werden. Vor der Ausleitung müssen die Säuren noch neutralisiert werden. Da diese Kräuter gleichzeitig auch alle anderen Säureablagerungen im Körper mobilisieren, wird die Fähigkeit zur Neutralisierung und damit die Ausscheidungskapazität oft überschritten. Die nicht neutralisierten Säuren fangen an, hier und da im Gewebe zu zwicken. Es kommt dann zu akuten und teilweise heftigen Übersäuerungsreaktionen wie Gelenkschwellung mit Rötung und Hitze, Gelenk- & Kopfschmerzen, Muskelverspannungen – besonders in Nacken und Schulter, seltener Übelkeit.

    Folgende Massnahmen schaffen Abhilfe:
  • Schnelle Erleichterung: Ein heisses Bad mit 50 g Kaisernatron
  • Begleitende Erleichterung: Kombination der Nierenkur mit oraler Entsäuerung (Basenpulver auf Citratbasis, siehe unten).
  • Notfalls muss die Nierenreinigung mit einer Entsäuerung (oral plus Bäder) unterbrochen werden, und kann nach Abklingen der Beschwerden wieder aufgenommen werden. In diesem Fall friert man den bereits zubereiteten Wurzel-Tee einfach über diesen Zeitraum ein.
  • Vorbeugung: Der übermäßigen Mobilisierung kann auch durch vorhergehende Entsäuerungsmaßnahmen vorgebeugt werden:
    a. orale Entsäuerung mit Basenpulvern (siehe oben)
    b. Entsäuerungsbäder (siehe oben)
    c. aufsteigende Fussbäder (innerhalb zwanzig Minuten von 36 bis 43 Grad Celsius) täglich - Die Füsse sind die dritte Niere!
    d. Nr. 9 der Schüsslersalze (Natrium phosphoricum D6)

    Die durch eine Nierenreinigung nach CLARK hervorgerufenen Entgiftungs- reaktionen können zwar sehr unbequem werden, sind aber in der Regel zuhause in den Griff zu kriegen. Häufig treten gar keine auf, viele Menschen fühlen sich einfach besser.

    QUELLEN fü Basenpulver (heiss trinken erhöht die Wirkung)
  • Minerot (nach OETTINGER) nur schriftlich bestellbar zusammen mit dem Buch "Durch Entsäuerung zu seelischer und körperlicher Gesundheit" von Buchdienst Oettinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen, fax 07948- 2446, base-ist-leben@web.de, infotel 07948 - 755 (11:00 - 17:00)
  • 06128 - 48364, Dr. Jacob‘s Basenpulver von Dr. Jacob‘s Medical




    4. PARASITENKUR mit OZONISIERTEM ÖL

    Seit der Erscheinen von Heilung ist Möglich sind fast zehn Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hat Frau Dr. CLARK an der Verbesserung ihrer Methoden gearbeitet. Da die bekannte Parasitenkur mit Nelken, Wermut und Schwarzwalnuss Askarideneier und v.a. Bandwurmstadien nur unvollständig beseitigen kann, suchte Dr. CLARK nach wirksameren Methoden. Für einige Zeit verwendete Sie Coenzym Q-10 hochdosiert, bis Sie mit der Kombination von frisch ozonisiertem Olivenöl mit L-Cystein eine befriedigende Lösung fand. Diese - derzeit wirksamste - Parasitenkur hat Frau Dr. CLARK in der amerikanischen Ausgabe von Heilverfahren Aller Krebsarten (The Cure for All Cancers ISBN 1-890035-00-9) veröffentlicht. In der deutschen Ausgabe fehlen diese Seiten.



    4.1 KUR mit FRISCH OZONISIERTES OLIVENÖL

    Ozonisator von Indigo Naturprodukte

    Benötigtes Gerät:

    Ozonisator von Ozontech Ein Ozonisator mit Zubehör ==> Bezugsquellen


    HERSTELLUNG

    Verbinden Sie den Ozonisators durch einen Schlauch mit dem Ausströmerstein. Schalten Sie den Ozonisator ein, bevor Sie den Ausströmer auf den Boden der mit Olivenöl gefüllten Flasche/Glas absenken. Die Luftbläschen können das Gefäß zum Überlaufen bringen; gießen Sie in diesem Fall etwas Öl ab (oder Übertopf verwenden). Beim Ozonisator von Ozontech wird 3 x 30 Minuten mit je 5 Minuten Pause ozonisiert. Den Ausströmerstein zur Säuberung bei laufender Ozonisator einige Minuten auf ein saugfähiges Küchenpapier legen. Verschließen Sie die Flasche und bewahren Sie das ozonisierte Öl im Kühlschrank auf.


    DOSIERUNG für eine 5-TAGE-KUR

    (1) Morgens auf nüchternen Magen 2-3 Esslöffel (EL)
    (2) Mittags 1/8 bis 1⁄4 Teelöffel L-Cystein in Wasser (Ludwig Wilhelm Apotheke, 0531-577651; nicht Cystin! - das ist in diesem Zusammenhang wirkungslos)
    (3) Abends vor dem Schlafengehen 2-3 Esslöffel. Ist der Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen kleiner als drei Stunden, dann soll das Öl vor dem Abendessen eingenommen werden.
    (4) Mindestabstand zwischen zwei Kuren: zwei Wochen!

    Frau Dr. CLARK hat in besonderen Fällen (unter ständiger therapeutischer Überwachung) ozonisiertes Öl - auch in noch höheren Dosen - bis zu 3 Monate täglich eingesetzt.


    Klicken sie hier für die Tabelle von Therapeuten und Berater, die mit frisch ozonisiertem Öl arbeiten


    Begleitete Parasitenkuren können sie in der Nähe von Stendal im Landhotel Albrechtshof machen. Termine nach Absprache.


    DOSIERUNG für eine 3-WOCHEN-KUR

    (setzt den Besitz eines Ozonisators voraus, mit dem man sich alle fünf Tage neu Öl ozonisiert)
  • 3 EL 1x täglich
  • 500 mg L-Cystein 3x täglich, nicht vergessen!!!!! - Es kommt sonst zur Überdosierung.


    ÜBERDOSIERUNG, was tun?:
  • Überdosierung ist nur möglich, wenn das L-Cystein vergessen oder in zu geringer Menge genommen wird.
  • Überdosierung macht sich durch Trägheit (nicht Müdigkeit) plus Appetitlosigkeit bemerkbar.
  • Ohne L-Cystein ist Überdosierung bei der 5-Tage Kur wahrscheinlich, bei der 3-Wochen Kur 100%ig sicher.
  • Ein Teelöffel Vit.-C in Wasser (mit ein wenig Salz um die Säure abzupuffern) behebt die Symptome der Überdosierung innerhalb 30 min. , ein halber TL L-Cystein tut das Gleiche.


    4.2 ANWENDUNGEN

    ORAL
  • In Kombination mit Cystein: beseitigt alle, auch hartnäckigste Parasiten wie Askariden - Eier und Bandwurmstadien
  • In Kombination mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln zur Ausleitung von fettlöslichen Giften (Neurotoxinen) wie PCP/Lindan, Benzol, Toluol, Xylol, Phenol, Insektiziden, Holzschutzmitteln, Betäubungsmitteln, Neuraltherapeutika, Schmerzmitteln, etc., ausgenommen die ebenfalls fettlöslichen Schwermetalle.
  • Cocktail gegen PCB: ½ Tasse 25ml in ozonisiertes Olivenöl, ½ Tasse 5ml ozonisiertem Wasser und ½ Tasse Grapefruitsaft gut miteinander verschüttelt auf nüchternen Magen trinken; danach kann man PCB im Urin nachweisen.
  • Alle chronischen Kopfsymptome, psychisch oder/und körperlich, von Migräne bis Depressionen.
  • Schmerztherapie, immer wenn dar Schmerz durch das bakterielle Stoffwechselprodukt Phenol verursacht wird (Streptococcus pneumoniae, Querverbindung: Schistosoma japonicum).
  • Bei Pilzbefall: vorher Chelatbildner (Chlorella Algen) einnehmen, damit sie im Darm anwesend sind, wenn aus den toten Pilze die in deren Zellwänden gebundenen Schwermetalle frei werden.

    ÄUSSERLICH
  • Haut- & Nagelpilz
  • Warzen, verhärtete Narben, Hautrisse
  • Schürfwunden, entzündliche Hautverletzungen
  • Oberflächliche Entzündungen (auch Pickel, Haarwurzel)
  • Zahnfleischentzündung (Ölziehen)
  • Bei Schleimhautentzündungen in Körperöffnungen einbringen (Ohr, Rachen, Vagina, Anus, etc.)
  • Stirnhöhlen-, Nebenhöhlen, Kieferhöhlenentzündungen: einige Tropfen liegend mit Pipette bei überstrecktem Kopf in die entsprechenden Höhlen einfließen lassen


    PARARIZOL - haltbare ozonisierte Öle

    Rizol ist ein Rohstoff für haltbare Mischungen aus ozonisierten Ölen (Ozoniden) und pflanzlichen Wirkstoffen (wie Nelken, Wermut, Walnuss), die von Dr. Gerhard Steidl kommerziell hergestellt und unter Namen wie PARARIZOL und RIZOL-ZETA in solchen (Versand-) Apotheken gekauft werden können, die bereit sind, diese Mischungen nach den Rezepturen von Dr. Steidl herzustellen.

    Rizol-Zeta ist in Abwesenheit eines Ozonisators, bei Unverträglichkeit von Olivenöl, oder bei Vielreisenden eine sehr gute Alternative. Ich empfehle bei allen "Kopf-Symptomen" von Depressionen bis Migräne prinzipiell diese neue Mischungen von Dr. Steidl (Stand Juni 2009).

    Mit einem Tropfen Zimtöl pro Liter "gestreckt" und in Ölekomposit Gewürznelke zur äußerlichen Anwendung umbenannt, darf PARARIZOL auch von nicht-Apotheken verkauft werden (oder Ölekomposit Spezial umbenannt in RIZOL-ZETA). Das gilt für alle auf Rizol basierende Mischungen von Dr. Steidl.

    Privat verwende ich selber (Georg Keppler) - auch innerlich - ausschließlich das "Ölekomposit Spezial zur äußerlichen Anwendung" auf der Basis von Rizol-Zeta, da es nach meiner Erfahrung die allgemein wirksamste Variante der RIZOLE ist. Wer eine "Parasitenkur (äußerlich) über unseren Shop bestellt, erhält von Maren das Ölekomposit Gewürznelke (mit einem Tropfen Zimtöl "gestrecktes" Pararizol) und von mir das Ölekomposit Spezial (mit einem Tropfen Zimtöl "gestrecktes" Rizol-Zeta).

    Dosierung:
    Drei Tropfen in ein Glas Wasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafen gehen, am nächsten Tag jeweils vier Tropfen, am dritten Tag jeweils fünf, usw. bis auf zehn Tropfen steigern. Unter Umständen kann die Dosis auf 15 Tropfen (oder noch mehr) erhöht werden. Mehr info zur Anwendung
    zuhause.

    Quellen:
  • Ölekomposit Gewürznelke oder Ölekomposit Spezial plus Symbioselenkung durch EM und Zeolith online bestellen
  • Pararizol: Einhorn Apotheke, Erlangen: 09131 – 59404
  • Pararizol - Zäpfchen: Sonnen Apotheke Freiburg, 0761 - 71922
  • Literatur: Fachinformation für Therapeuten zu Pararizol, Ozoniden und Peracetalen von Dr. STEIDL: 09131 - 8523189


    4.3 SYMBIOSELENKUNG

    Die durch Antibiotika entstandenen Lücken in der Darmflora werden von denjenigen Mikroorganismen besiedelt, die sich am schnellsten von der Antibiotikagabe erholen bzw. resistent sind. Das sind im allgemeinen Pilze. Besonders bei solchen weit verbreiteten Vorschädigungen ist das Umbringen von Parasiten allein keine Lösung. Es bedarf der Symbioselenkung, d.h. der Zufuhr freundlicher (symbiontischer) Mikroorganismen, damit diese die entstandenen Lücken anstelle der körperfeindlichen Mikroorganismen besiedeln.

    Die beste mir bekannte Möglichkeit stellen die Effektiven Mikroorganismen (EM) nach Teruo Higa dar, obwohl diese Mischung aus ca. 80 lebenden aerobischen und anaerobischen Mikroorganismen nur für den landwirtschaftlichen Gebrauch zugelassen ist. Eine noch bessere Wirkung lässt sich durch Kombination von EM mit fein gemahlenem Vulkangestein wie Zeolith oder Bentonit erzielen.

    Zeolith und vergleichbare Mineralien bieten bei der Symbioselenkung mit EM (Effektive Mikroorganismen) diesen eine Operationsbasis: sie werden nicht so schnell aus dem Darm herausgespült. Wichtig ist, EM und Zeolith zusammen mit Wasser einzunehmen, damit das Zeolith nicht von den bereits im Verdauungstrakt befindlichen störenden Mikroorganismen "besiedelt" werden können. Zusätzlich wirkt Zeolith im Darm wie ein Ionenaustauscher und nimmt dem Körper dadurch eine energie-intensive Entgiftungsarbeit ab, was v.a. die Nieren stark entlastet.

    QUELLEN(mit Beratung):
  • Experimentierpaket EM online bestellen
  • Parasitenkur mit Pararizol plus Symbioselenkung durch EM & Zeolith online bestellen
  • EM Produkte: Naturförderung Bork, 038204 – 12675
  • EM Produkte: Susanne Ionitz, 07641-49407

    Literatur:
  • Effektiven Mikroorganismen, F. P. Mau, ISBN 3-442-14227-X
  • Eine Revolution zur Rettung der Erde, T. Higa, 3-922201-35-0
  • Die Wiedergewonnene Zukunft, T. Higa, ISBN 3-922301-42-3

    Symbioselenkung aus der Apotheke:
  • Microflorana von der BDS – GmbH
  • Präparate der Firma Sanum (Isopathie nach ENDERLEIN)

    Traditionelle Symbioselenkung:
  • Milchsauer vergorener Kohl (hausgemachtes Sauerkraut)
  • Frisch gepresster Zitronensaft in viel Wasser mit einer Prise Salz (täglich über einen langen Zeitraum) entfern Pilze aus den letzten Darmwinkeln
  • Ein Löffel frischer (selbstgemachter) Yoghurt mit jeder Mahlzeit


    4.4 ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ÜBER OZONISIERTES ÖL

  • Bei der Ozonisierung von Olivenöl bilden sich einerseits Ozonide (Peroxid-Bindungen). Anderseits wird Ozon im Öl physikalisch gelöst. Es beginnt sofort wieder auszugasen, weshalb nach fünf Tagen frisch ozonisiertes Öl wieder wirkungslos geworden ist. Leicht ranzende Öle (z.B. Leinöl) sind ungeeignet.
  • Ozonisiertes Öl wirkt besonders stark auf Anaerobier, d.h. auf Mikroorganismen, die sich in frühen Abschnitten der Evolution entwickelt haben, als die Atmosphäre noch keinen oder sehr wenig Sauerstoff enthielt. Diese haben keine Schutzmechanismen gegen Sauerstoff oder Ozon entwickelt und leben in sauerstoffloser Umgebung auf.
  • Eingeatmet ist Ozon bereits in geringen Mengen tödlich (entzündliche Reaktionen der Lunge sind bei mehrstündiger körperlicher Arbeiten in einer Luft mit mehr als 0,16mg Ozon pro Kubikmeter zu erwarten). Dennoch ist ozonreiche (Schwarzwald-) Luft traditionell ein Grund für Kuraufenthalte. Wie bei vielen medizinischen Wirkstoffen liegt der Unterschied zwischen Gift und Medizin lediglich in der Dosis.
  • Ozonisiertes Öl ist sehr reaktionsfreudig. Wenn es keine Feinde findet, vergreift es sich an Freunden. Eine Überdosierung macht sich durch Trägheit (nicht Müdigkeit) plus Appetitlosigkeit bemerkbar. Ein Teelöffel Vit.-C in Wasser (mit ein wenig Salz, um die Säure abzupuffern) behebt diese Symptome innerhalb 30 min. Eine große Dosis eines anderen Antioxidans (L-Cystein, Vit.-E) tut das Gleiche.
  • Da Ozon mit Fett (Öl) eingeschleppt wird, hat es eine Affinität für fettreiches Gewebe, also Unterhautfettgewebe und Nervenzellen. Es wirkt daher besonders auf Toxine, die im Fett gespeichert werden, wie Neurotoxine, PCP/Lindan, PCB, unpolare organische Lösungsmittel (Benzol, Phenol, Toluol, Xylol, usw.). Die ebenfalls fettlöslichen Schwermetalle bedürfen anderer Ausleitungsmethoden (Chelierung).


    ÜBER L-CYSTEIN und GLUTATHION

    Literatur: Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X

    Drei Aminosäuren – Methionin, Taurin und Cystein – enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsäue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten.

    Die Zufuhr von Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit Cystein heben den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von Cystein sind:

  • Starkes Antioxidans: Allein oder als Bestandteil von Glutathion oder anderen Zellproteinen hat Cystein eine starke antioxidative Wirkung, indem es vor Schäden durch freie Radikale und damit vielen Krankheiten schützt. Cystein und Glutathion helfen auch die toxische Wirkung von Medikamenten und Chemikalien (ganz allgemein Vergiftungen), insbesondere von Schwermetallen zu reduzieren.
  • Entgiftung: Alkohol und andere Genussgifte, Drogen, peroxidierte Fette, bakterielle Gifte, Pestizide, Formaldehyd, zahlreiche Komponenten in Zigarettenrauch und Autoabgasen, Schwermetalle, Lebensmittelzusätze, MEDIKAMENTE, usw.
  • Bindegewebestruktur: Im Strukturprotein des Bindegewebes, der Muskel und der Knochen sind zwei Cystein–Moleküle durch ihre Schwefelgruppe (Disulfidbrücke) verbunden. Diese verleihen dem Gewebe eine besondere Festigkeit.
  • Fettsäure-Synthese: Spielt zusammen mit Pantothensäure eine entscheidende Rolle in der Synthese von Fettsäuren, die zur Produktion von Zellmembranen und Myelin (Hauptbestandteil der Nervenmarksscheide) gebraucht werden.
  • Immunität: Glutathion spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Leukozyten (Entzündungshemmung), indem sie die Funktion der Leukozyten lenken und verstärken.
  • Taurin-Synthese: Cystein kann zu Taurin umgeformt werden, das eine wichtige Rolle im Nerven-, Verdauungs- und Herz-Kreislauf-System spielt.
  • Einsatz bei: Arthritis, Atemwegserkrankungen, Grauer Star, Lebererkrankungen, Demenz, Magenentzündung/-geschwür, Psoriasis.

    Da die Resorption von oralem Glutathion unsicher ist, werden gewöhnlich Cystein oder N-Acetyl-Cystein (besonders preiswert in rezeptfreiem Hustensaft) 0,5 bis 1,5 g/Tag empfohlen. Cystein wird besonders effizient absorbiert, wenn auf nüchternen Magen eingenommen. Soll der Glutathionspiegel gehoben werden, sollte Cystein mit Glutamin eingenommen werden (oder IV), ggf. mit Selen, Magnesium und Zink. Cystin, eine Verbindung von zwei Cysteinmolekülen ist ungeeignet, da es keine antioxidativen Eigenschaften besitzt und Nierensteinbildung begünstigt. Große Mengen von Cystein können zu Cystin umgewandelt werden, was durch 2 bis 3-fache Zufuhr von Vit.-C im Verhältnis zu Cystein gemindert wird. Vorsicht bei Diabetes: Hohe Cystein Dosen können die Wirkung von Insulin stören und damit die Kontrolle des Blutzuckers erschweren.


    ÜBER OXIDATIONSMITTEL

    Unser Immunsystem hat zwei Flügel – die oxidative Abwehr und die reduktive Abwehr. Reduktionsmittel, auch Radikalenfänger oder Antioxidantien genannt, sind das Gegenteil von Oxidationsmitteln.

    Ähnlich wie bei Säuren & Laugen, heben sich Oxidationsmittel und Antioxidantien gegenseitig in Ihrer Wirkung auf. Es ist daher sinnlos, sie zusammenschütten, bzw. sie zusammen (zeitgleich) einzunehmen. Will man beide Abwehrflügel stärken, so gibt man Oxidantien und Reduktionsmittel abwechselnd, aber zeitlich ausreichend versetzt (3 bis 4 Stunden Abstand in beide Richtungen).

    Oxidationsmittel:
    Frisch ozonisiertes Olivenöl, Pararizol (Parozol) und andere Mischungen ozonisierter Öle; frisch ozonisiertes Wasser, Sauerstofftherapien, Rhodizonsäure, Benzochinon, Inositol (zerfällt im Körper zu Vit.-C und Rhodizonsäure), Eisengluconat, Lugol’sche Lösung.

    Antioxidantien (syn.: Reduktionsmittel, Radikalenfänger)
    Glutathion, Cystein, Vit.-C, Vit.-E und Vit.-A, Co-Enzym Q-10, Lycopin (Tomate), Beta Carotin (Carotinoide), Selen, Zink (ermöglichen Bildung antioxidativer Enzyme), Bioflavanoide (Früchte, bes. Zitrusfrüchte), Folsäure (Vit.-B9).

    Gegenwärtig sind auf dem Gesundheitsmarkt Antioxidantien überbetont. Wegen des resultierenden Ungleichgewichts haben Oxidationsmittel oft einen (scheinbar) stärkeren Effekt als sie in einer ausgewogenen Situation haben würden. In absehbarer Zukunft ist eine Verlagerung des Marktes von Antioxidantien zu Oxidantien zu erwarten. Als Folge davon werden dann wieder Antioxidantien "effektiver" sein.



    5. DIE KRÄUTER - PARASITENKUR

    foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Black_Walnut_nut_and_leave_detail.JPG

    In der ursprünglich von Dr. CLARK veröffentlichten Parasitenkur werden Bandwurmstadien und Askarideneier oft nicht vollständig beseitigt; in diesem Fall schafft frisch ozonisiertes Olivenöl plus L-Cystein Abhilfe, wie in Kapitel 4 beschriebene ist. Die Kräuter-Parasitenkur beinhaltet:
  • Schwarzwalnusstinktur: während Schwarzwalnuss (siehe Foto) - der Wirkstoff Nucid ist synonym mit Inositol - selber auch in großen Mengen sehr gut verträglich ist, kann der Tinkturalkohol Probleme bereiten, und sollte bei Bedarf (schwache Leber) mit 1g Niacinamid (nicht Niacin) entgiftet werden. - Frische Tinktur ist grün(lich). Braune, d.h. durch Luftzutritt oxidierte Schwarzwalnusstinktur ist erheblich weniger wirksam. Die Oxidation wird verhindert, indem man die aus der Flasche entnommene Menge sofort mit Glasmurmeln oder Quarzsteinchen auffüllt. Einläufe mit Schwarzwalnusstinktur erreichen auch entlegene Darmbereiche.
  • Wermutpulver in Kapseln
  • Nelkenpulver in Kapseln, bei empfindlichem Magen Nelken und ggf. Wermut verringern.
  • Zappen (3 x 7 min. mit je 20 min Pause): ist während der Einnahme von Schwarzwalnuss am effektivsten.

    Dazu kommen als Option folgende, den Harnstoffwechsel und damit die Eiweiß - Entgiftung ankurbelnde Aminosäuren:
  • Ornithin: dient als Schlafmittel
  • Arginin: dient als Aufwach-Hilfe

    QUELLEN:
  • Kräuter in Pulverform gelagert verlieren schnell an Wirksamkeit. Deswegen liefern solche Kräuter Parasitenkuren, egal wo gekauft, selten optimale Ergebnisse. Ölekomposite wie Pararizol und Alkoholische Tinkturen (Parasitus-X) sind nicht nur wirksamer, sondern auch preiswerter. Wer dennoch eine Kräuter Parasitenkur kaufen möchte, findet eine Reihe von Versandfirmen hier.
  • Schwarzwalnuss Tinktur online bestellen: gesund-im-net-SHOP


    Einnahmeplan (TL = Teelöffel, Tr. = Tropfen, g = gramm)

    Tag Schwarzwalnuß
    Tinktur
    Wermut
    Kapseln
    Nelken*
    Kapseln
    Arginin
    morgens
    Ornithin
    abends
    Zappen
    3 x 7 min
    1 2 TL 1 1 ⁄ 1 ⁄ 1 1 g 1-3 g ja
    2 2 Tr. 1 2 ⁄ 2 ⁄ 2 1 g 1-3 g ja
    3 2 Tr. 1 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g ja
    4 2 Tr. 1 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g ja
    5 2 Tr. 1 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g ja
    6 2 TL 1 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g ja
    7 4 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g ja
    8 4 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g
    9 5 3 ⁄ 3 ⁄ 3 1 g 1-3 g
    10 5 7 1 g 1-3 g
    11 6
    12 6
    13 2 TL 7 7 1 g 1 - 3 g ja
    14 7
    15 7
    16 7
    17 bis 19
    20 2 TL 7 7 1 g 1 - 3 g ja

    *morgens ⁄ mittags ⁄ abends


    Bei ca. 10% der Fälle kommt es zu Entgiftungsreaktionen, meistens im Zusammenhang mit Gewebeübersäuerung. Zur Vermeidung siehe Nierenreinigung. Die diese Reaktionen bewirkenden Toxine, z.B. Parasitenleichen und saure Schlacken, stammen nicht von den eingenommenen Kräutern, sondern sind bereits vorher im Körper vorhanden; Lymphsystem, Leber & Nieren mit Entgiftungshilfen unterstützen.


    5.1 VARIANTEN und ERGÄNZUNGEN

  • Hochdosiert: bei Krebs, Befall mit Schafleberegel oder Fasciola hepatica (Großer Leberegel); In Tumoren haben sich Parasiten festgesetzt, wo sie vom Immunsystem und Kräutern nur schwer erreicht werden. Man braucht hohe Dosen über längere Zeiträume, damit Reinfektionen aus den Tumoren sofort abgetötet werden:
    (a) 2-10 TL Schwarzwalnusstinktur (Niacinamid zur Entgiftung des Alkohols nehmen!) oder 20 Kapseln gefriergetrocknete Schwarzwalnuss; mit Wasser verdünnt einnehmen oder mit Honig und Sahne (und Pfefferminzöltropfen); ggf hinlegen; falls täglich nicht möglich, einen Tag mit Schwarzwalnuss aussetzen, aber Nelken & Wermut weiter einnehmen; bis zum Verschwinden der Egel durchführen.
    (b) 9 Kapseln Wermut & 9 Kapseln Nelken: Brechreiz vermeidbar, wenn 1 Tr. Pfefferminzöl nach etwas trockenem Brot verzehrt wird.
  • Erhaltungsdosis: Nach Beendigung der Parasitenkur (s.o. Tabelle) alle 7 Tage das gleich wie am 20.Tag einnehmen; kann beliebig lang fortgesetzt werden.
  • Prophylaktisch: z.B. im Falle von Haustieren; 2x pro Woche mit extra starker Schwarzwalnusstinktur, Nelken- & Wermutkapseln, Zappen; ggf. erhöhte Nelkendosis.
  • Gewürzsirup aus ätherischen Ölen: 1TL Koriandersamen, ½ TL Weißer Thymian, 1 TL Nelkenknospen, 1TL Muskatnuss, 1 TL Pfefferminze, 1TL Fenchel mit Ahornsirup (oder Honig mit 2EL Aloe Vera) auf 125ml auffüllen: z.B. Strongyloiden, Clonorchis, Eurytema, Fasciola, Paragonismus, Echinostoma revolutum (Nervensystem), Macracanthor; wirkt auch gegen PCB. Dosierung: kräftig Schütteln, ¼ TL 3xtägl., hinterher für besseren Geschmack ein Stück Butter.
  • Zusätzlich gegen Parasiten wie Eurytrema: täglich 9 Kapseln Wermut, 6 Kapseln Nopales (ein Kaktus) & 2 TL Schwarzwalnusstinktur.
  • Schutzsirup & Nottropfen: zur Unterstützung der Parasitenkur bei. Influenza oder Befall durch Salmonellen, Clostridium bot. & Prionen, die aus Parasitenleichen frei werden (siehe Band 4, Kapitel Zielzappen für Fortgeschrittene oder im CLARK-Lotsen).
  • Homöographische Tropfen: um einzelne Erreger aus einzelnen Organen zu entfernen (siehe Band 4, Kapitel Zielzappen nach CLARK)
  • Für Kinder: Dosis nach Gewicht reduzieren, halbe Dosen oder weniger.
  • Clostridien: 10-15 Kapseln Verdauungsenzyme & 10-20 Tr. Oregano-Öl in Kapsel gefüllt (nichts daneben!) zwischen den Mahlzeiten plus Betain Hydrochlorid 3x3 Kapseln täglich.
  • Salmonellen: Lugol’sche Lösung (Mundspülung & Desinfektion von Speisen).
  • Bakterien: Finger vor dem Essen sterilisieren; Essen mit verdünnter 5%iger Salzsäure (einige Tropfen in ein Glas Wasser) sterilisieren oder Lugol‘scher Lösung (Salmonellen); Kolloidales Silber zum Zähneputzen, Mundspülung & gurgeln (Clostridien); Oregano-Öl zum Zähneputzen; Parasitenprogramm mit Zappen.
  • Schimmelpilze & deren Gifte (Aflatoxin, Mutterkorn, Patulin): über den Tag verteilt eine Woche 10g Vit.-C einnehmen, danach reduzieren.
  • Pilzerkrankungen: Grapefruitkernextrakt (09321 -924353)
  • Zahnherde: vom Zahnarzt beseitigen lassen; bei Clostridien 1 Tr. Oregano-Öl auf Plastiklöffel, Zahnbürste eintauchen (sehr scharf, ggf. m. Olivenöl verdünnen) & putzen.


    5.2 PARASITENKUR für HAUSTIERE

    Haustiere haben oft die gleichen Parasiten wie die Menschen, unter anderem Askariden, Hakenwurm, Trichinellen, Strongyloiden, Dirofilarien und verschiedene Bandwürmer. Sofern Sie ein Haustier haben, sollten Sie auf dessen Gesundheit ebenso achten wie auf die eigene. Dies ist mit wenig Aufwand zu erreichen. Auch hier gilt: Kräuter in Pulverform gelagert verlieren schnell an Wirksamkeit. Deswegen liefern solche Kräuter Parasitenkuren, egal wo gekauft, selten optimale Ergebnisse. Ölekomposite wie Pararizol und Alkoholische Tinkturen (Parasitus-X) sind nicht nur wirksamer, sondern auch preiswerter, doch werden sie wegen dem Geschmack von Tieren ungern angenommen.

    Die optimale Lösung ist hier meistens selbst ozonisiertes Öl. Es eignet sich sehr gut zur antiparasitären Behandlung von Haustieren, denn Hunde und Pferde lieben Öl, und auch Katzen kann man es einfach ins Futter mischen.
  • Dosierungsvorschlag für Hunde: 1/2 TL täglich für kleine Hunde, 1TL täglich für große 11/2 TL für ganz große. Achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung: Antriebslosigkeit (Hund begrüßt Sie nicht an der Tür, steht nicht mal auf, sondern wedelt nur mit dem Schwanz) und Appetitlosigkeit.
  • Dosierungsvorschlag für Katzen: 1/4 bis 1/2 TL täglich, achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung (siehe Hunde)
  • Dosierungsvorschlag für Pferde: 5 EL 2x täglich, achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung (siehe Hunde)

    Die Dosierungsvorschläge sind Richtwerte und bedürfen ggf. einer Anpassung. Bei Überdosierung hilft schnell das gleiche, was bei Menschen auch hilft, siehe dazu Seite 23. Gefährlich werden kann nur eine ständige Überdosierung über Tage. (==> mehr Alternativen z.B. bei BORRELIOSE)


    ERNÄHRUNG für TIERE - die BESTE VORBEUGUNG:

    Hunde fressen kein Heu, Katzen kein Obst (...) Ihre Körperweisheit leitet sie. Der Mensch kann sie allerdings dazu bringen, Getreide und Sojabohnen zu fressen, indem er Aromen hinzufügt, die sie lieben, und damit ihre Körperweisheit in derselben Weise überlisten, wie wir es auch mit uns selbst tun. Es wird etwas für das Tier zusammengebraut, das sich "Vollnahrung" nennt, und dies geben wir ihnen Tag für Tag zu fressen.

    Ihre Leber wird wieder und wieder mit denselben Giftstoffen belastet und kann sich niemals erholen. Es überrascht nicht, dass sie immer häufiger an Krebs erkranken. Die Tischabfälle wären schon wesentlich weniger giftig für sie als ihr industriell hergestelltes Futter. Eine Futterumstellung darf langsam und mit Einfühlungsvermögen erfolgen: Informieren Sie sich darüber, wie Haustiere richtig ernährt werden.


    KRÄUTER-PARASITENKUR für TIERE:

    Hunde
    Katzen
    1.Petersilien-wasser* Jeweils einen Teelöffel pro 5kg Körpergewicht auf das Futter Jeweils einen Teelöffel auf das Futter geben
    2.Schwarzwalnusstinktur
    (zusätzlich ab 2. Woche)
    Tägl. Einen Tropfen pro 5kg Körpergewicht auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen), ggf. Dosis langsam steigern.** 2x wöchentlich einen Tropfen auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen).**
    3.Wermut
    (zusätzlich ab 3.Woche)
    Tägl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
    4.Nelken
    (zusätzlich ab 4.Woche)
    Tägl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
    5. Erhaltungsprogramm Wie 4. Woche (kontinuierlich) Wie 4. Woche (kontinuierlich)

    * Petersilienwasser: großen Strauß Petersilie 3min in 1L Wasser kochen, Petersilie wegwerfen, Wasser in 0,2L-Portionen einfrieren (Vorrat für einen Monat). Es ist nicht wichtig, dass alles gefressen wird.
    ** Wenn das Tier sich erbricht oder Durchfall hat, kommen wahrscheinlich Würmer zum Vorschein (u.U. unsichtbar), die außerordentlich ansteckend sind: Salz oder jodhaltiges Mittel darauf schütten, 5min einwirken lassen, dann wegräumen, Hände anschließend mit verdünntem Äthylalkohol (Wodka/Wasser 4:1) reinigen. Unrat im Freien genauso beseitigen.


    6. ENTGIFTUNGSHILFEN

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:
  • Der Mensch wird müde, was Bewegungsenergie eingespart
  • Appetitlosigkeit bis Übelkeit schränkt das Essen ein, denn Verdauung verbraucht erst einmal Energie
  • Die Lust auf Sex ist gemindert bis verschwunden.
    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann.

    Definition: Entgiftungshilfen sind Maßnahmen, die ohne Erstverschlechterung die Entgiftungsorgane des Körpers und deren Funktionen unterstützen. Ausnahme: Die Antibiotika-Alternativen können Erstverschlimmerungen auslösen, zu deren Minimierung die anderen EntgiftungsHILFEN dienen!

    zur Tabelle mit Entgiftungshilfen


    ASPEKTE von ENTGIFTUNG

  • Ausleitung: Entfernung der bereits im Körper eingelagerten Giftstoffe.
  • Abbau: manche Gifte können nicht direkt ausgeleitet werden, sondern müssen erst zu ausleitbaren Stoffen abgebaut werden (z.B. Benzol wird erst zu Phenol abgebaut, das mit Magnesium aus frischem Gemüsesaft vermischt mit frischer Grapefruit oder Zitrone ausgeleitet wird).
  • Mobilisierung: manche Gifte wie Schwermetalle sitzen in Geweben fest und müssen zuerst mobilisiert werden, bevor eine Ausleitung möglich wird. - Wenn die Entgiftungskapazität des Körpers überschritten wird, lagert er Stoffwechselabfall und Gifte dort im Körper ab, wo sie am wenigsten Schaden anrichten (z.B. Additionsazidose). Auf diese Weise entstehen regelrechte Depots (Zysten, Talgtaschen, Darmausbeulungen, Nieren-, Gallensteine, Gelenkablagerungen, usw.). Prinzipiell sind Mobilisierungsreaktionen in 50% der Nierenreinigungen und 10-20% des Parasitenprogramms zu erwarten. Auch bei allen Schwermetallausleitungen ist im 1. Schritt - der Mobilisation - mit den akuten Symptomen einer Schwermetall - Vergiftung zu rechnen. Das gilt auch für alle Pilzabtötungen (Mykosetherapien, Parasitenkur), da Pilze die in ihren Zellwänden gebundenen Schwermetalle (und andere Toxine) nach dem Tod wieder freisetzen.
  • Vermeidung erneuter Aufnahme: Die Lebensgewohnheiten (Essen, Kosmetika, Hygiene, etc.) sollten entsprechend permanent verändert werden.
  • Zellreparatur: Die ausgeleiteten Gifte haben oft Schaden angerichtet, der mit zusätzlichen Maßnahmen behoben werden muß (z.B. Glutathion zur Behebung von Malonsäureschäden, L-Cystein zur Regenerierung von Lebergewebe).
  • Beseitigung parasitärer Toxinquellen: Stoffwechselprodukte von Parasiten (z. B. Acet- & Formaldehyd, Alkohol, Kohlenmonoxid, Steroide von Candida; Phenol von Streptokokken aus dem Hasenegel; Isopropanol, toxische Amine und DNA von Clostridien aus dem Hasenegel; Malonsäure von Bandwurmstadien; usw.) sind eine ständige Toxinquelle, abgesehen von der Notwendigkeit, die durch Parasiten- aktivität abgestorbenen Zellen zu entsorgen.
  • Folgevergiftung: Beim Abtöten von Parasiten anfallende Kadaver sollten schnellst möglichst beseitigt werden, da Verwesung weitere Toxine produziert. Außerdem setzten die aufplatzenden/verwesenden Parasitenkörper die im Laufe ihres Lebens aufgenommene Toxine (z.B. Schwermetalle bei Pilzen) und kleinere Parasiten (z.B. Adenoviren aus Milben, Bandwurmstadien & E. coli) frei. Vor allem bei Mykosebe- handlungen (Candida) kommt es zu heftigen Folgevergiftungen, durch die aus abgetöteten Pilzen frei werdenden Toxine.

    Da Leber- und Nierenreinigung Parasiten nicht abtöten, werden sie im Anschluss an das Parasitenprogramm empfohlen. Obwohl die letzten beiden Entgiftungsaspekte bei der Nierenreinigung nicht in Betracht kommen, treten heftige Entgiftungsreaktion hier häufiger auf (über 50%) als beim Parasitenprogramm (10-20%). Von Darmsanierung und Leberreinigung sind keine heftigen Reaktionen zu erwarten.


    ZUM THEMA ÜBERDOSIERUNG

  • Dosen sollen individualisiert werden. Vegetarier (seit mehr als 2 Jahre) sollten alle Dosen halbieren und ggf. langsam steigern. MCS-Patienten und andere Hypersensible (Allergiker, Elektrosensible usw.) können eventuell mit noch geringeren Dosen beginnen.
  • Konstitution spielt hier auch eine Rolle. So ist z.B. ein "Vata"-Typ (Ayurvedischer Konstitutionstyp: Untergewicht und fehlende Körperwärme) immer sensibler und benötigt geringere Dosen.
  • Im allgemeinen ist es immer einfacher mit einer zu geringen Dosis anzufangen und sie ggf. zu steigern. Eine anfängliche Überdosis führt zu Angst und Misserfolgserwartung (größter Therapieblock!) seitens des Patienten, wenn nicht zum Abbruch.
  • Alle Kuren belasten und sollten daher ohne besonderen Grund weder gleichzeitig durchgeführt, noch mit anderen Therapieformen vermischt werden.
  • Generell sollten verschiedene Maßnahmen nicht gemischt werden: Es ist so unmöglich festzustellen, welche Maßnahme welchen Effekt erzielt hat. Mischen kann sinnvoll werden, nachdem die Effekte der einzelnen Maßnahmen (durch Erfahrung) klar geworden sind.
  • Im Falle von schwachen Lebenskräften (schwere, chronische Krankheiten) soll der Patient zuerst biologisch aufgebaut werden, so dass er die Entgiftungsreaktionen übersteht. Je schwerer eine Krankheit ist, um so heftiger bzw. bedrohlicher könnten die zu erwartenden Entgiftungsreaktionen sein. Bsp.: Alkoholvergiftung durch hohe Dosen Schwarzwalnusstinktur bei Patienten mit schwacher Leber (Alkoholentgiftung mit Vit.-B3 / Niacinamid).
  • Alle direkt parasitenabtötenden Maßnahmen stellen einen extremen Evolutionsdruck für diese Organismen dar. Routinemäßige Anwendung einer bestimmten Maßnahme bewirkt auf Dauer die Entwicklung von Immunität seitens der Parasiten (z.B. Antibiotikamissbrauch).
  • Bei ständiger Zufuhr von Mitteln, die der Körper normalerweise selbst aus der Nahrung herstellt, läßt die körpereigene Kapazität zur Herstellung dieser Mittel nach (Degeneration). z.B.: bei ständiger Verwendung von Schuhwerk wird die nicht mehr gebrauchte kleine Zehe immer kleiner.
  • Überdosierung von starken Oxidations- oder Reduktionsmitteln ist schädlich, da diese Mittel, falls keine Toxine bzw. Bakterien präsent sind, sich kurzerhand an den lebenden Zellen vergreifen. Daher empfiehlt Frau Dr. CLARK 5 Stunden nach der Einnahme ozonisierter Öle (Oxidationsmittel), eine Dosis von L-Cystein (Reduktionsmittel) einzunehmen, um eventueller Überdosierung vorzubeugen.


    ZU NEBENWIRKUNGEN

    "Echte" Nebenwirkungen wie sie von allopathischen Mitteln bekannt sind, kommen selten vor. Gleichwohl sollte man danach Ausschau halten und folgende Punkte bedenken:
  • Antioxidantien (Reduktionsmittel wie Cystein, Glutathion, Vit.-C usw.) sollten nicht zeitgleich mit Oxidationsmitteln (ozonisierte/s Öle/Wasser, Lugol’sche Lösung, Inositol, usw.) eingenommen werden; Mindestabstand 4h (eine Mahlzeit).
  • Erbrechen, gelegentlich auch Durchfall bei Einnahme hoher (notwendiger) Dosen, wie Nelken oder Schwarzwalnusstinktur bei der Parasitenkur: Dieses Problem kann in der Regel mit geeigneten Maßnahmen (Geschmacksverbesserung, Verdünnung, alternative Mittel) begrenzt werden. Oft ändert sich die Einstellung des Patienten gegenüber dem Geschmack, sobald er die positive Wirkung des Mittels verspürt.


    ZUM THEMA "VIEL HILFT VIEL"

    Wenn Menschen zu einer Austestung kommen, bitte ich Sie darum, alle Mittel mitzubringen, die sie zur Zeit einnehmen. Viele kommen mit einem Waschkorb voll. Ich teste dann (kinesiologisch) die Verträglichkeit der einzelnen Mittel und mache drei Haufen: Helfend, egal und schadend. Meistens ist der egal-Haufen der größte, und die beiden anderen halten sich die Waage. Der Gesamteffekt der Einnahme aller Mittel ist in diesem Fall Null.
  • Es ist wünschenswert, dass Menschen wieder lernen, die Wirksamkeit von Mitteln zu erspüren. Wenn etwas wirklich hilfreich ist, dann geht es mir von der Einnahme besser (Schlaf, Verdauung, Aktivität).
  • Die Wirkung jedes einzelnen Mittels erprobe ich durch isolierte Einnahme, bevor ich wirksame Mittel miteinander kombiniere.


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