Intuition - Bauchgefühl

Placebo Effekt und Schöpfungs-mit-verantwortung

Immer mehr Menschen kommen an den Punkt an dem sie merken, dass es keine Wundermittel gibt, doch dass sie selber Bedingungen erschaffen können, unter denen auch einfachste Mittel Wunder bewirken können..

Die schöpferische Kraft ist in mir und will genutzt werden. Sie drängt aus mir heraus und ich lenke sie, bewusst oder eben nur zum Teil bewusst. Wer sitzt am Steuer? Ist es mein Wohlwollen oder meine Selbstsucht? Sicherlich eine Mischung der beiden, doch wie gestalte ich das Kräfteverhältnis? Das macht mich zu einem von uns Menschen in der Grauskala von meckerndem Wutbürger bis politischem Aktivisten, von Whistleblower bis Selbstmordattentäter. Raushalten geht nicht.

Den Bauch fragen - Kinesiologie

Es gibt eine ganze Reihe kinesiologischer Methoden, die man allein durchführen kann. Ich habe meine Methode gefunden, über Versuch und Irrtum. Sie werden die ihre finden müssen und sind dazu anfangs vielleicht auf die Hilfe von jemandem angewiesen, der es ihnen zeigt. Es ist oft der persönliche Kontakt, der das Lernen leicht macht. Wie dem auch sei, hier kommen einige (von vielen) Links zu kinesiologischen Selbsttests:

Gefühl(e) zeigen

Gefühle verbinden mehr als Worte, von denen sie verstärkt oder unterdrückt werden können. Gefühle teilen erfordert Mut, denn mein Selbstbild ist gefährdet weil ich anderen erlaube mich so zu sehen wie ich gerade bin, egal wie sie es auffassen mögen, ohne oder zumindest mit weniger Selbstkontrolle...

PS: Es ist NICHT das geiche wie Gefühle auf jemanden zu projezieren - das wäre eine Konfrontation.

So viel zu Überlegung

In unserer kopfbetonten Gesellschaft bestehen wir darauf, etwas zu verstehen, bevor wir unser Leben verändern. Das ist Wissenschaft. Erst beobachten, dann eine Vermutung formulieren und diese durch Experimente widerlegen oder bestätigen, danach erst ggf. das eigene Leben verändern. So ist es jedenfalls von der Wissenschaft vorgegeben, an die zu halten wir uns verpflichtet fühlen, jedenfalls theoretisch.

Wenn ich zurückblicke, wie die "großen" Entscheidungen meines Lebens gefallen sind - ich habe bewusst nicht gesagt "wie ich sie getroffen habe" - dann lief das etwas anders ab. Ich kam in eine Situation und musste mich rasch entscheiden. So ähnlich sind wohl unsere Vorfahren auch aus dem Meer gekrabbelt. So ähnlich haben sich wohl deren Vorfahren aus Algen entwickelt. Wo war da die Überlegung?

Die Sprünge in meiner Entwicklung habe ich nicht so sehr mit Überlegung sondern eher trotz Überlegung getan. Es waren spontane Entscheidungen in sich bietenden Situationen. Und manche von ihnen haben mein Leben drastisch verändert. Das Charakteristische sämtlicher dieser Entscheidungen ist, dass ich sie selber getroffen habe, ohne viel Überlegung, ohne Beratung, ohne vorherige Beobachtung oder gar Experimente. Und falls es ein Fehler war, hat sich das herausgestellt und ich habe davon genau so viel gelernt, wie von einer "erfolgreichen" Entscheidung - eben, wie es nicht funktioniert.

Meine Entwicklung hat also viel mehr mit Vertrauen statt mit Überlegung zu tun. Zum Beispiel mit dem Vertrauen, dass ich von meinen Fehlern lerne. Oder mit dem Vertrauen, dass jede Situation, in die ich komme, irgendwie zu meistern ist. Oder mit dem Vertrauen, dass meine Umgebung es gut mit mir meint. Schließlich meint sie es seit etwa 100 Millionen Jahren gut mit uns, sonst wären wir nicht hier. ==>Wohlwollen