Mein "Augenproblem", ein Fallbericht von Rolf Roesler
Es fing alles damit an, dass ich eine neue Brille kaufen wollte. Die Optikerin bestand darauf, zuvor noch einen Augenarzt zu befragen, weil meine Augen sich gegenüber einer neuen Brille nicht unkompliziert verhalten wollten. Gesagt getan. Dort stellte die Ärztin fest, dass ein Grauer Star vorläge und auf einem Auge außerdem ein Grüner Star. Der grüne Star war also der Auslöser dafür, dass die Optikerin nicht die erwartete Auflösung für ein Glas erzielen konnte.
Ich wollte nun nicht ein jahrelanges Martyrium eingehen, um den Star mit komplementären Methoden anzugehen, sondern wollte mich schnellstmöglich wieder für den Autoverkehr fit machen, und entschloß mich eiligst, sonst nicht meine Art, zu einer Star-Operation. Im Freundeskreis waren mir schon gute Operations-Erfolge ohne Nebenwirkungen zu Ohren gekommen.
Im Verlauf der Untersuchungen und Vorbereitungen für eine Star-Operation stand schließlich fest, dass beide Augen der Sanierung bedürfen, gut, also beide Linsen tauschen. Ich hielt also dieses Unterfangen für eine Routine wie der Gang in einen Supermarkt und war guter Dinge. Ein Glück, sonst hätte ich gar noch Bammel bekommen ob meines schneidigen Entschlusses.
Nun nahm das Unglück seinen Lauf. Ich mußte mich einer Internistenberatung unterziehen. Und der fand, daß ich unter einem gewaltigen Bluthochdruck litte. Das EKG war soweit in Ordnung. Das Zermürbende an der ganzen Prozedur war, dass jedes Auge im Abstand von 3 Wochen zu behandeln sei und jedes für sich 2 bis 4 Wochen eine Nachbehandlung brauche, mit Tabletten und Tropfen bis zum Erbarmen. Heute weiß ich, dass das im wesentlichen dazu diente, ärztlichen Komplikationen durch die Operation aus dem Weg zu gehen als vielmehr, die nötige Desinfektion und antimikrobielle Behandlung sicherzustellen. Denn ein Patient darf nicht unmittelbar nach Verlassen des Tisches umfallen; später schon, wenn ein "direkter Zusammenhang" mit der OP nicht mehr gegeben ist.
Ich mußte von nun an gewaltig etwas gegen den Blutdruck unternehmen. Die Anästhesistin gab mir zur OP ein kräftig blutdrucksenkendes Mittel und dazu noch die vorbereitenden Tropfen zur Pupillenerweiterung, zur Dämpfung der Aufregung und dann noch ein mildes Betäubungsmittel. So schwankte ich durch die Praxis und konnte fast nichts scharf sehen.
Nach beiden OP`s war ich einige Tage stark gehandikapt, hangelte mich durch die Tropfenflaschen und zählte die Tage für eine neue Brille. Das zog sich ziemlich hin und nach ein einigen (4) Wochen hieß es, jetzt endlich nach 5 bis 6 Wochen würden sich die Augen stabilisieren, und wenn nicht, so doch nach 6 bis 8 Wochen. Leise Zweifel ob der Operationssicherheit stiegen in mir auf. Vorerst ade neue Brille.
Nebenwirkungen wurden im Laufe der Wochen schon zur Nebensache. Die ärztliche Behandlung der Augen verschob die Beschwerden zunächst in Richtung Bronchien, wo sich leichte Asthmaschübe bemerkbar machten. Aha, dachte ich, wieder so eine geschickte Verschiebung des Problems in eine andere Körperzone, wo es den Augenarzt nichts mehr anging. Parallel dazu gab es eine Verdickung der Knöchel, was auf die Blutdrucktabletten zurückzuführen war. Klar, dass das wiederum eine Verschiebung des Problems war. Ich verweigerte die Tabletten, bekam andere, die mich beunruhigten. Nebenbei fing ich an, Knoblauch in Zitronensaft zu mir zu nehmen, in der Ansicht, von der Tablette unabhängig zu werden. Ging aber nicht.
Jetzt ging das eigentliche Theater richtig los. Die Makula des rechten Auge meldete sich mit einer Grautrübung, das rechte Auge, das vor der OP besser, war jetzt das deutlich schwächere. Das Problem, eine Brille zu bekommen, die die Augen tauglicher machen sollte, wuchs sich aus.
Der Augenarzt war ob meines Besuchs zur Nachuntersuchung ziemlich genervt: Ein Fehler seiner OP? Niemals. Er fand nichts, das heißt, er traute sich nicht, Roß und Reiter zu nennen, sondern beraumte eine Angiographie an. Ich merkte, dass damit die Makula erst richtig geschädigt würde und lief davon. Jetzt erhielt ich von allen Seiten gute Ratschläge: Jaa, ist ja klar, dass die Makula einen Schlag abkriegt bei der Zertrümmerung der alten Linse mit Ultraschall und der Tortur des Augapfels, eine neue Linse an den alten Platz zu schieben.
Dabei hat mir in all diesen Wochen niemand etwas von einem solchen Risiko erzählt, schon gar nicht die Makula erwähnt. Ich erfuhr, dass ein Augenarzt sich eher die Zunge abbeißt, als auf das Risiko einer Makula-Degeneration hinzuweisen. Was nicht sein kann!!
Ich war deprimiert. Ich fand eine Heilpraktikerin, die mich wieder aufrichtete. Sie machte mir endlich einmal ärztlich Mut und bereitete mich energetisch auf bessere Zeiten vor und beseitigte eine Reihe von Blockierungen durch Entkopplungen! Wow.
Bald darauf machte mich eine Freundin auf ein Fliege-Video aufmerksam, das das Interview eines Heilpraktiker brachte, der sich auf Augen spezialisiert hat und außerdem 2 frühere Patientinnen bei sich hatte, die durch seine Behandlung wieder sehend oder weitgehend sehend geworden waren. Das wars! Ich kam in telefonischen Kontakt mit ihm und bekam meinen Termin. Es war ein einwöchiger Aufenthalt in einem Kloster in der Eifel, wo er seine Praxis hat und wo man zur Ruhe kommt und wo man rund um die Uhr betreut wird. Keine Arbeit mit der übernachtung im Gästehaus, keine Arbeit mit den Malzeiten in der Klosterkantine, ein wunderschöner Rahmen.
Die Behandlung war ganzheitlich, Nadel-Akupunktur, Laserlicht-Akupunktur, Laser-Blutbehandlung mit mehreren Farben, Augentraining, Herztraining, Halswirbelmassage, Venen- übung, Kopf-Dreh-Atemtechnik, Behandlung der übrigen Drüsen des Körpers, Homöo-Cocktails, Spritzen, Gehirntropfen und Sonstiges. Es ging den ganzen Tag so. Zum Schluß eine Latte von Rezepten mit einem vollen Einnahmeplan für 6 Wochen. Einige Rezepturen davon laufen auf Dauer weiter und in einigen Monaten werde ich mich wieder im Kloster sehen. Und das Schöne daran war, eine benachbarte Augenärztin mit den neuesten Maschinen untersucht, ohne die Pupillen zu weiten, ohne Optiken schmerzhaft aufs Auge zu setzen, ohne gleißendes Licht in die Augen zu brennen, und dazu macht sie Mut: es ist alles zu regulieren, meine Augen sind nicht die schlechtesten und eines hat sogar schon wieder 100%, was das auch bedeuten mag. Die Makula hellt sich schon nach einer Woche auf, das braun-graue Feld in der Sichtfeldmitte wird kleiner. Ich konnte sogar mit einem Brillenrezept die Praxis verlassen und sofort bei Heimkehr die Brille bestellen. Was will man mehr? Habe keine Angst mehr, die Augen könnten schlapp machen, im Gegenteil, sie werden wieder ganz heil, ohne neue Operation.
Wer will, kann sich mit mir verabreden, dann fahren wir zusammen nach Steinfeld.
Rolf Roesler
Verrückt wegen Dr. Hulda R. Clark
Mit schweren Vergiftungen wurde ich per Notarzt auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert. Meine Krankengeschichte soll hier nicht relevant sein. Aber die Werte, die durch Untersuchungen festgestellt wurden, sollen so schlecht gewesen sein, dass andere Patienten damit im tiefen Koma lagen oder den letalen Abgang gemacht hätten. Die Schulmedizin hatte mich vorläufig gerettet.
Hiermit möchte ich klarstellen, dass ich nicht grundsätzlich gegen die Schulmedizin bin. Sie ist für mich eine Grundlage, um in der nichtkonventionellen Medizin tätig werden zu können. Die Schulmedizin nenne ich konventionell. Die nichtkonventionelle Medizin alternative Medizin zu nennen, halte ich für falsch (bei einem akuten Blinddarm wäre die Alternative zur chirurgisch, schulmedizinische Operation Pfefferminztee). Mein gesundheitlicher Zustand war interessant. So versammelten sich um mein Bett Chefärzte, Assistenten und Famuli. Ich war in ein Lehr-Krankenhaus geraten. Symptomatisch war aber für dieses K.H. (und wahrscheinlich auch für andere), dass die Chefschneider dieses Hauses mich zu operativen Eingriffen animierten, die alle angeblich alle lebensnotwendig seien. Da es andere Wege in der nichtkonventionellen Medizin gibt, war meine
Antwort ein klares NEIN!
Nach den Chefs kamen Oberärzte, Assistenten und rieten zu operativen Eingriffen. Ein Arzt versuchte es in einer Art Idiotensprache "Müsse machen lassen da unte, unte." Dann versuchten sie mir Angst zu machen. Da sie mich damit nicht einschüchtern konnten, kamen massive Drohungen mit verschiedenen Todesarten.
Erschütternd war für mich, feststellen zu müssen, dass die Urologen in diesem K.H. mit ihrem schulmedizinischen Wissen in den Sechziger Jahren stehen geblieben waren. Sie wollten meine Prostata mittels Feinbiopsie mit Gewebeentnahme untersuchen. (Mit einer Hohlnadel rektal durch den Kot und Darm in die Prostata.) Eine Methode, die bösartige Infektionen hervorruft und auch von der Schulmedizin wegen ihrer Gefährlichkeit nicht mehr empfohlen wird.
Da meine PSA-Werte hoch wären (eine auch schulmedizinsch umstrittene Wertung, die nur der Operations berechtigung dient), würden sie dann meine Prostata entfernen. Alles tausendmal gemacht und völlig harmlos. Ich wollte aber keine lebensgefährdenden Untersuchungen, noch Verstümmelungsoperationen. Dann beging ich den Fehler und versuchte den versammelten Schulmedizinern bei einer Visite die Frequenztherapie der amerikanischen Ärztin Dr. Hulda R. Clark zu erklären. Das wurde nachsichtig und milde lächelnd ertragen. Mir wurde beschieden, die Natur heilt nicht, nur die Medizin und Wunder gäbe es auch nicht. Basta! Als Resultat meines
Aufklärungsversuches stand dann später in meiner Krankengeschichte: "Patient ist partiell schizoid. Er meint irgenwelche Strahlungen zu empfangen". Das hatte ich so nicht formuliert. Aber die Psyche der Schulmediziner hat das so verstehen wollen und zur Realität gemacht.
Es gibt aber Hoffnung. Eine Person von den Ärzten dieses K H interessierte sich für die Methode Dr. Clark und für den Umgang mit dem Biotensor. (Ich benutzte die Einhandrute, um festzustellen, ob die anonymen Medikamente, die mir hingestellt wurden, für meine Gesundheit erforderlich sind.) Diese Person akzeptierte und verstand meine Informationen und schrieb sich Buchtitel des Themas auf. Es war ihr bewusst, nicht mit Kollegen darüber zu sprechen zu dürfen, um nicht auch noch als verrückt diffamiert zu werden oder beruflich Schwierigkeiten zu bekommen.
Das Ganze kam mir irgendwie bekannt vor. In den früheren Ostblockstaaten wurden Menschen, die sich nicht dem Dogma unterwarfen, sehr human für verrückt erklärt. Hatten wir Westmenschen nicht verachtend auf dieses Procedere herabgeblickt? Wir, die in jeder Beziehung moralisch überlegenen. Wer sich aber in diesem Westkrankenhaus mit der Frequenztherapie der amerikanischen Ärztin Dr. Hulda R. Clark beschäftigt, wird hier im Westen für verrückt erklärt! Somit haben wir im Westen nicht nur das grüne Ampelmännchen aus der DDR übernommen, sondern auch die Methode, Andersdenkende als verrückt zu diffamieren.
(ABA)
Anmerkung von Georg Keppler: Der Autor des obigen Erfahrungsberichtes ist (2007) verstorben.