KRYON durch Lee Carroll

Neu beim Thema Channelings? Unsicher wie groß der Voodoo-Faktor ist oder ob es sich gar um eine "Sekte" (Gott beware!) handelt? Was ist Channeling überhaupt? Hier finden sie Artikel, Interviews und sonstige Beiträge als eine Art Einleitung zum Thema:

über Kryon speziell
und Channeln allgemein

Neu bei Kryon? Von der Menge der Information überwältigt? Wo anfangen? Mit welchem Channelling? Hier ist eine Serie von fünf Channelings die speziell für diesen Zweck geschaffen wurde:

Handbuch für Lichtarbeiter

Alter Hase bei Kryon? Hier geht's zum Archiv mit deutsch-sprachigen KRYON Übersetzungen. Es ist chronologisch absteigend geordnet und enthält auch links zu audio-Dateien und weiteren Übersetzungen. Bei den meisten Channelings steht die deutsche Übersetzung neben dem englischen Original, zum direkten Vergleich:

KRYON-Archiv

Auch alte Hasen brauchen Hilfe bei der Orientierung, und erst recht Neueinsteiger. Was tun wenn es den einen oder anderen Begriff zu klären gilt, andere Textstellen zum gleichen Thema oder eine zeitliche Einordnung gesucht wird? Schauen sie hier nach:
Lee Carroll ist nicht das einzige KRYON Channel-Medium und KRYON ist nicht das einzige Wesen das gechannelt wird. Eine klitztekleine Auswahl aus diesem immensen Spektrum finden sie hier:

Channeling Multiversum

Und dann gibt es noch eine Reihe interessanter Videos, allerdings nicht in deutscher Sprache:

videos auf kryon.com



Kommentar zur Kommasetzung: In der gesprochenen Sprache gibt es keine Interpunktion. Stattdessen gibt es Sprachmelodie, Pausen unterschiedlicher Länge, und die Möglichkeit Lautstärke und Geschwindigkeit des Gesprochenen zu verändern. Die Kryon-Channelings sind zuerst gesprochen und werden dann von Lee Carroll in eine schriftliche Form überarbeitet („re-channeled"), bevor ich sie ins Deutsche übersetze. Auch Lee Carroll hält sich in seiner Überarbeitung nicht streng an die amerikanischen Regeln der Kommasetzung. Ich nehme an, er tut das, um von der „life-Stimmung" soviel wie möglich in die schriftliche Form hinüber zu retten. Und die „life-Stimmung" hat viel mit wachsender Flexibilität auf allen Ebenen zu tun.

Schon seit vielen Übersetzungen habe ich mich nicht mehr strikt an die Regeln der deutschen Kommasetzung gehalten. Das geschah „intuitiv" ohne viel darüber nachzudenken. Es war und ist mein Versuch, der amerikanischen Originalversion so "treu" wie möglich zu bleiben. Ich hoffe, dass so etwas mehr multi-D in die Übersetzungen einfließen kann und hoffe auch, dass sie als Leser damit gut leben können. Die grammatisch inkorrekte Kommasetzung ist ein Kollateralschaden.

Multi-Dimensionalität hat damit zu tun, von der Summe aller Möglichkeiten so wenig wie möglich auszuschließen, sozusagen "mehrdeutig" zu werden. Im Gegensatz dazu bemühen sich unsere Regeln der Kommasetzung, Mehrdeutigkeit zu minimieren. In diesem Loyalitätskonflikt habe ich mich für mehr Mehrdeutigkeit entschieden. Damit maße ich mir keineswegs einen Vorschlag zur Neufassung der Kommasetzung an. Die Channelings sind spezielle Texte mit besonderen Merkmalen, die durch diese eigentümliche Kommasetzung besser zum Ausdruck kommen sollen. Es ist wohl selten sinnvoll, das auf andere Texte zu übertragen.

Maren Roesler, die freundlicherweise Korrektur liest, schreibt dazu folgendes: Ich dachte, mir würde es schwer fallen, beim Korrekturlesen nicht überall dort ein Komma zu setzen, wo es nach meinem erlernten Wissen hingehört. Aber als Georg mir seine Gedanken über die Art der Kommasetzung in den Channels mitteilte, fand ich es sehr einleuchtend. Ich ging also an den nächsten Text auf ganz andere Weise heran und war überrascht wie flüssig sich das Channel las, wenn ich die Sätze nicht zu sehr, eben nach der deutschen (alten) Satzzeichenlehre, mit einem Komma zerhacke. An einigen Stellen fiel es mir schwer, wie z.B. vor "dass", aber auch hier stellte ich fest, dass ich manchmal das Komma wegließ und es fühlte sich richtig an. Wunderbar, wenn auch auf diesem Gebiet Veränderung geschehen darf, nicht überall, aber bei manchen Texten doch sinnvoll.


Es gibt einen Kanal zwischen Stimme und Präsenz,
einen Weg, auf dem Information fließt.
In ausgerichteter Stille öffnet sich dieser Kanal,
mit umherschweifendem Gerede schließt er sich.

Jelal′uddin Rumi

Meine Bekanntschaft mit Kryon-Channel Lee Carroll fand Ende 2004 statt. Ich fuhr bei jemandem im Auto mit und willigte ein, mir eine Kryon-Kassette anzuhören. Zuvor hatte ich bereits in Kryon-Bücher hinein geschnuppert, jedoch hatten sie mich kalt gelassen. Die Stimme (Lee Carroll) jedoch legte in mir einen Schalter um.

Ab dann, um die Botschaften Kryon's besser zu verinnerlichen, übersetzte ich die jeweils neusten Schriftversionen der Kryon-Channelings durch Lee Carroll in Deutsche.. und warf sie anschließend in den Papierkorb. Erst mit der Übersetzung des Channelings der Summer-Light-Conference-2004 Das Geschenk des Venus Transits kam mir die Idee, sie auch anderen auf meiner Webseite zugänglich zu machen.

Die Zeit steht nicht still. Die von Kryon beschriebene Verschiebung mit dem 36-jährigen Zeitfenster um 2012 ist in die dritte Phase eingetreten. Jetzt drängen die bereits vollzogenen feinstoffliche Verschiebungen aus unserem Innern in die materielle Umsetzung. Es fällt immer schwerer, auf dem Zaun sitzen zu bleiben und abzuwarten, was auf den beiden Seiten geschieht. Wo noch nicht geschehen, werde ich entweder links oder rechts herunter steigen müssen. Darum war 2013 ein schwieriges Jahr. Darum spüre ich diesen ständigen inneren Druck zum Beispiel als Gefühl, fällige Entscheidungen nicht länger hinauszögern zu können. Und weil ich die Konsequenzen meiner Entscheidung nicht abschätzen kann - es geht schließlich um die "neuen" Bereiche, in die sich unser Bewusstsein allmählich verschiebt - ist es schwierig.

Das Jahr 2014 begann mit 3 neuen Themen-Serien "New Age ent-Mystifizieren", "Seelen Kommunikation" und "Seelen Reisen". Die Themen? Zum Beispiel dass Channel-Medien wie Lee Carrol mit der Zeit aussterben werden, weil die heutigen Zuhörer alle über kurz oder lang den eigenen Zugang zur Quelle entwickeln werden.

Ab 2015 beherrschte der IS unsere Schlagzeilen, entweder direkt (Terror) oder indirekt (Flüchtlinge). Das ist in den Channelings nicht so, sie sind nicht auf Terror- und Horrormeldungen fixiert sondern zeigen die Vielfalt der aktuellen Veränderungen im Innern der Menschen aus denen sich auch unsere Schlagzeilen ergeben. Schlagzeilen werden von Menschen gemacht. Sie geben nicht so sehr die Geschehnisse wieder, sondern unsere Reaktion auf eine Auswahl dieser Geschehnisse: Manche schaffen es in den Fokus unsere Aufmerksamkeit und manche schaffen es nicht. Unsere Auswahl ist bedenklich. Können wir feiern was nicht geschehen ist? Können wir es überhaupt sehen?

Der IS ließe sich ganz einfach durch Einstellung finanzieller Unterstützung entwaffnen, sagt KRYON, und zwar mit transparenter internationaler forensischer Buchhaltung. Das hört sich so logisch und einfach an. Es ist auch logisch, aber nicht einfach. Denn die Transparenz internationaler Buchhaltung basiert auf der Transparenz meiner Buchhaltung. Wenn ich nicht bereit bin mir in die Karten schauen zu lassen (Transparenz), dann kann ich es auch nicht von jemand anderem verlangen. Die notwendige Transparenz beschränkt sich nicht auf den Geldfluss, sie geht viel weiter und weckt solche Angstwörter wie "Glasstaat", "Privatsphäre" und vor allem "Einschränkung meiner Freiheit".

Jede Gewaltausübung ist eine aus Angst vor Einschränkung der eigenen Freiheiten durch andere ("die essen mir mein Brot weg") geborene Versuch die Freiheit von anderen gewissermaßen vorbeugend einzuschränken. Ich beuge potentiell drohender Gewalt durch eigene tatsächliche Gewalt vor uns riskiere damit Unrecht zu tun. Denn es ist ja noch gar nicht sicher ob sich meine Befürchtung bewahrheiten wird, oder nicht. Es mag sogar sein dass ich auf diese Art und Weise eine potentiell positive Entwicklung verhindere. Weder aller drohenden Gewalt mit eigener Gewalt vorgreifen noch alles als potentiell positiv zu sehen wird uns weiterbringen. Angst ist ein schlechter Ratgeber und wir werden lernen dürfen/sollen/müssen unsere diesbezüglichen Entscheidungen frei von unbegründeter Angst und von unbegründeter Hoffnung zu treffen.

Wir sind als Menschen dabei dieses Gleichgewicht von individueller Freiheit und kollektivem Zwang, unser Verständnis von Freiheit zu renovieren. Nicht theoretisch auf der intellektuellen Ebene, sondern ganz praktisch in den Gefühlen. Wir werden uns einen großen Schritt weiter verschieben von "meiner individuellen Freiheit" in Richtung "unserer aller Freiheit", von "zu meinem Wohlgefühl" in Richtung "zum Wohle aller".

Auf diesem Weg ist der IS der gnadenlose Motivator. Er tut alles menschenmögliche um Angst zu erzeugen, damit wir selber aus dieser Angst heraus unsere Freiheit "freiwillig" einschränken und kuschen. Wenn ich Angst in mir nähre unterstützte ich den IS, egal ob ich das möchte oder nicht.

Der IS ist so "einig" wie zurzeit sonst niemand auf der Welt. Nur wenn die Welt sich einiger wird als es der IS bereits ist, kann er im Außen und Innen "überwunden" werden. Dann hat der IS in mir - die Tendenz zur Trennung nämlich - keine Chance mehr. Und wenn es alle tun dann hat er auch im Außen keine Chance.

Es fällt auf dass die Zahl moderner "Märthyrer", Menschen die in ihrem Tun das eigenen Wohl vollständig dem unterordnen was sie für das Wohl der Allgemeinheit halten, zurzeit ziemlich hoch ist. Das gilt für beide Extremvertreter, sowohl Selbstmord Attentäter wie auch Whistleblower (Snowdon, Assange..). Der eine greift zu krimineller "vorbeugender" Gewalt im Versuch andere zukünftig zu ihrem eigenen Wohl zu kontrollieren, der andere bringt kriminelle Machenschaften ans Licht um die durch diese Machenschaften bereits ausgeübte Kontrolle zu vermindern. Die Triebfeder ist in nah-identisch, die Ausrichtung und damit Auswirkung entgegengesetzt: Kontrolle erhöhen und dadurch Freiheit vermindern und Kontrolle vermindern und dadurch Freiheit erweitern. Welche Ausrichtung ist gesünder?

Kryon rät von allen Arten von Bekehrungsversuchen ab und empfiehlt stattdessen die eigene Ausrichtung (reine Absicht) zu pflegen und das Wohl aller im eigenen Denken, Fühlen und Tun im Auge zu behalten. Dazu muss man erstmal bereit sein, und zwar aus freien Stücken. Ich kann mich selbst dazu nicht zwingen und jemand anderen schon gar nicht. Pflege ich sie trotzdem, meine Bereitschaft oder arbeite ich weiterhin scheinheilig meine Unzufriedenheit an der mangelnden Bereitschaft anderer ab? Hier scheiden sich die Geister, auch die Extremfälle.

MIND over MATTER?

Wenn sie dieses Bild lange genug fixieren, sollten sie in der Lage sein, eine Giraffe zu sehen. Es ist schwer zu erklären. Versuchen sie es.