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alpha - Gehirnwellen

Handbuch zur Selbsthilfe - Band 1
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  • Was sind alpha-Gehirnwellen und
    wie können sie erzeugt werden?
  • die wichtigsten Energiekanäle
  • Funktionen der Chakren
  • Obertonsingen

    Hand Auflegen:
  • (1) Heilende Hände nach Siewertsen
  • (2) Japanisches Heilsströmen
  • (3) Energieausgleich nach Hopkin

  • Testfähigkeit sicherstellen
  • alpha - Antworten
  • Worauf es wirklich ankommt


  • Handbuch bestellen

    Wenn ich jemanden berate, dann hat das manchmal Erfolg und manchmal nicht. Natürlich habe ich es lieber, wenn meine Beratungen Erfolg haben. Und deshalb stelle ich mir immer wieder die Frage, wie eine optimale Beratung wohl aussehen könnte. Menschen erinnern sich gut daran, wie sie sich fühlten, als ich etwas gesagt habe. Sie erinnern sich weniger an das was ich gesagt habe. Der wirksamste Rahmen für eine Information sind ausgeglichene Gefühle. Die gleichen Worte können Mauern errichten oder Brücken bauen, je nach dem wie wir uns fühlen.

    Ich habe mal eine Zeit lang in einem ambulanten Rehazentrum gearbeitet. Als ich den beliebtesten der Therapeuten fragte, was er für das Wichtigste im Umgang mit seinen Patienten halte, sagte er "anfassen und reden". Er berührte die Menschen sowohl mit seinen Händen als auch mit seinen Worten. Auch ohne die jahrelange Ausbildung eines manuellen Therapeuten ist es möglich, Menschen zu berühren - mit Worten und mit den Händen. Jeder kann und darf die Hand auflegen, jeder kann und darf reden, und wenn dies auf eine herzliche Art und Weise geschieht, dann wirkt es ausgleichend.

    Bei vielen guten Methoden ist das Problem ihre Einfachheit und unser mangelndes Selbstvertrauen sie einfach so anzuwenden. Nur Unbekanntes kann mir Angst machen. Jede Angst wird immer kleiner, um so besser ich ihre Ursache kennen lerne. Risiko ist dann entweder verschwunden oder wird kalkulierbar. Kaum jemand hat Angst vor Autos (kalkulierbares Risiko), aber viele vor Haifischen (eingebildetes, in Deutschland nicht bestehendes Risiko, daher nicht kalkulierbar) oder vor "Hand - Auflegen". Ich kann Ihnen versichern, daß nach dem Kennen lernen, die Angst vor dem Hand - Auflegen, verschwunden sein wird.

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    1. Gehirnwellen

    Bereits am Anfang dieses Jahrhunderts wurden die Frequenzen der "Gehirnströme" gemessen. Dabei wurde untersucht, welche Frequenzen (Gehirnaktivitäten) mit welchen Tätigkeiten (Körperaktivitäten) innerhalb des 24-Stunden-Tages übereinstimmen. Der gesunde Mensch durchläuft jeden Tag alle Phasen, wobei die Übergänge problemlos ohne unsere Aufmerksamkeit stattfinden.

  • Im Frequenzbereiche von 30-13 Hz spricht man von beta - Wellen, die für den Wachzustand mit der nach Außen gerichtete Aufmerksamkeit charakteristisch sind. Beta-Wellen führen das Bewusstsein.
  • Alpha - Wellen reichen von 13-8 Hz und charakterisieren die Einschlafphase mit ihrem SEM (Slow Eye Movement). Hier übernimmt die Körperweisheit die Führung und sorgt für körperliche Regeneration und Selbstheilung, tiefe Entspannung, Nickerchen, Winterschlaf.
  • Theta - Wellen von 8-4 Hz herrschen im REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) und sorgen für geistige Regeneration durch Verarbeitungsträume ("Entmüllung" im Traum). In sogenannten "grossen Träumen" schlägt das Unbewusste dem Bewusstsein durch maßgeschneiderte Träume Lebenskorrekturen vor. Durch "aktives" Träumen und selbst induzierte theta-Wellen in meditativen Zuständen erhalten wir Zugang zum kollektiven Unbewussten (morphogenetische Felder).
  • Die 4-1 Hz der delta-Wellen finden sich nur im traumloser Tiefschlaf ohne Erinnerung. Bewusstsein und Unbewusstes werden vorübergehend eins und gewährleisten seelische Regeneration (Speisung an Odin's Tafel, Samadhi). Wir erhalten einen nächtlichen erinnerungsloser Zugang zum ALL (akasha record).


    1.1 alpha-Wellen

    Unser Körper repariert sich normalerweise jede Nacht in der ersten Stunde nach dem Einschlafen. Diese Aktivierung der Selbstheilungskräfte, gekennzeichnet durch sogenannte "alpha"-Gehirnwellen, passiert auch während eines kurzen Nickerchens. - Wenn täglicher Stress und Hektik zu groß werden, fällt der erschöpfte Mensch direkt in den Tiefschlaf. Die regenerierende Einschlafphase wird übersprungen, die nächtliche Selbstheilung kann nicht ausreichend statt finden. Solange wir unseren Körper unbehindert gewähren lassen, und genau das geschieht im alpha - Zustand, ist dieser sehr wohl in der Lage auf sich und uns aufzupassen. Auch die erzwungene unnatürliche Lebensweise mit den vielen Formen von Stress behindert die Übergänge zwischen den einzelnen Phasen. In der täglichen Hektik gehen die wenigen Gelegenheiten für alpha-Wellen (besinnliche Momente) und damit der Lebensplan verloren. Die daraus resultierende schwelende Unzufriedenheit wird mit (a) Überstimulierung (Überaktivität, z.B. Workoholismus) oder (b) Betäubung (Alkohol, usw.) überdeckt.

    Gute Arbeit setzt Konzentration voraus. Es gibt zwei Möglichkeiten Konzentration zu erlangen - durch Entspannung oder durch Stress. Während Entspannung nur freiwillig möglich ist, kann Stress auch erzwungen sein. Viele hetzen sich mittels zwingender Umstände tagsüber (im beta-Zustand) derartig ab, daß Sie abends todmüde ins Bett und sofort in tiefen Schlaf fallen. Da der alpha-Zustand so übersprungen wird, wacht Mann/Frau morgens genauso müde auf, wie er/sie abends eingeschlafen ist (z.B. Chronisches Müdigkeits Syndrom). Es konnte nämlich keine körperliche Regeneration, keine Selbstheilung stattfinden. Im Laufe der Jahre entwickeln sich so aus gelegentlichen Ausschweifungen handfeste Unsitten, die sich dann nach dem Durchlaufen der Lebensmitte (ca. 40. Lebensjahr) in chronischen Gesundheitsproblemen ausdrücken: Die Sünden der Jugend werden im Alter bezahlt.

    Reaktivierte Selbstheilungskräfte ermöglichen es dem Menschen wieder, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu fällen, und zwar in allen Lebensbereichen. Die jedem Neugeborenen in die Wiege gelegte Gabe der Entspannung (alpha-Wellen) und damit der automatischen körperlichen Erholung (Selbstheilung) wurde im Verlaufe des Lebens künstlich abgelegt. Sie ist aber keineswegs verloren, sondern nur vergessen. Selbstheilungskräfte lassen sich mit vielen verschiedenen Methoden wieder aktivieren. Ist Mann/Frau erst einmal krank geworden und muss zum Therapeuten, dann ist es auch dort für die Mobilisierung der Selbstheilungskräfte sehr vorteilhaft, wenn während einer therapeutischen Maßnahme SEM- und mini-REM-Phasen (alpha -Gehirnwellen, siehe Tabelle oben) auftreten. Dadurch wird auch die Aufarbeitung Therapie-blockierender Muster möglich.

    Noch besser wäre es, wenn er die betreffenden Methoden erlernt, mit denen er sich die fehlenden alpha-Wellen selber zuführt. Wie und was jemanden in die Lage versetzt, den Körper unbehindert gewähren zu lassen (alpha-Wellen), ist von Mensch zu Mensch verschieden. Im Seminar werden deshalb mehrere solcher Methoden vorgestellt. Das soll den Teilnehmern helfen, die jeweils für sie geeignetste Methode auszuwählen.

    Was der Selbstheilung im Wege steht, sind immer irgendwelche blockierenden Mustern wie Ess-, Schlaf- und Bewegungs-gewohnheiten, starre Gefühls- und Denkmuster, traumatische Erlebnisse, etc. Diese Muster sind unbewusst, wurden verdrängt (oder übertragen) und müssen daher in Form einer Krankheit auf sich aufmerksam machen. Im alpha - Zustand ist es leichter möglich, diese krankmachenden Muster anzusehen, die Notwendig-keit der Änderung dieser Muster einzusetzen, den dazu notwendigen Entschluss zu fassen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu tragen.

    Vergebliche Warnung (von Eugen Roth)

    Der Leib sagt es der Seele oft,
    daß er auf ihre Bess‘rung hofft.
    Er fleht, das Rauchen einzudämmen,
    Ihm etwas Ruhe doch zu gönnen,
    Bald wird er‘s nicht mehr schaffen können.
    Die Seele murrt: "Laß Dein Geplärr!
    Du bist der Knecht - Ich bin der Herr!"
    Der Körper, tief beleidigt, schweigt,
    bis er dann eines Tages streikt.
    Die Seele, hilflos und bedeppt,
    Den kranken Leib zum Doktor schleppt.
    Und was meint ihr erfährt sie dort?
    Genau dasselbe Wort für Wort,
    Womit der Leib ihr jeden Tag
    Vergeblich in den Ohren lag.


    EINE EINFACHE ATEMÜBUNG

    Daumen in die Achselhöhlen eingehängt die Ellenbogen während des Einatmens so weit wie möglich nach hinten bringen, und während des Ausatmens soweit wie möglich nach vorn. Auf diese Weise zehn ruhige, möglichst tiefe Atemzüge durch die Nase nehmen, dabei die Pausen zwischen Ein- und Ausatmen bewusst eliminieren (sofort nach dem Einatmen ohne Anhalten wieder Ausatmen und gleich wieder Einatmen, usw.), und auf den Punkt zwischen den Augenbrauen (Drittes Auge) konzentrieren.


    1.2 theta - Wellen

    Viele Wünsche, die während des Tages erwachsen, müssen wir uns wegen allen möglichen drohenden Repressalien versagen. Wer kann schon Essen, wenn hungrig, schlafen wenn müde, seinem Bewegungsdrang oder Sexualtrieb unkontrolliert folgen, Aggression von Höhergestellten erwidern oder weglaufen, wenn einem danach ist. Soziale Sanktionen, religiöse Androhungen, gesetzliche Strafverfolgung und eigenes Gewissen lassen den natürlichen Instinkten und Gefühlen wenig Spielraum. Jeder dieser unerfüllten Wünsche hinterlässt ein kleines bisschen Frustration. Im Verlauf des Tages summieren sich diese Frustrationen auf und verursachen steigenden Stress. Das ist in einer komplexen Gesellschaft wie unserer unvermeidbar.

    Während des Träumens sind wir endlich frei. Was wir tagsüber nicht tun durften, können wir nachts nachholen, ohne jemandem zu schaden. Regelmäßiges Träumen ist Vorbedingung für geistige Ausgeglichenheit. Diese nächtliche Aufräumarbeit ermöglicht es uns, jeden Tag mit frischem Geist zu beginnen. Werden Menschen ihrer Träume beraubt, entweder natürlich (Schlaflosigkeit) oder künstlich, bewirkt das geistigen Zerfall. Abscheuliche Experimente an Kriegsgefangenen bewiesen, daß Traumentzug einen gesunden Menschen innerhalb zwei Wochen irreversibel geisteskrank macht.

    Meditation, wenn richtig durchgeführt, bewirkt einen stärkeren Säuberungseffekt als unbewusstes Träumen. Deswegen verlieren Meditierende auch keine Zeit: Da sie weniger träumen, verkürzt sich ihr Schlaf um bis zu 1,5 Stunden (der durchschnittliche Traumanteil des Schlafes). Und da Meditieren effektiver säubert, nimmt die geistige Frische (Reinheit) zu.

    LITERATUR:
  • Zeit ist eine Illusion, Chris Griscolm, ISBN 3-442-11787-9
  • Alltag mit Schutzgeistern, Penny MC Lean, ISBN 3-8138-0381-3
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    2. ATMUNG und ENERGIEFLUSS

    2.1 Die wichtigsten Energiekanäle und ihre Funktionen

    Unter normalen Umständen fließt der Atem für ca. zwei Stunden durch ein Nasenloch, und dann für zwei Stunden durch das andere. In den wenigen Minuten des Übergangs von einem Nasenloch auf das andere, fließt der Atem durch beide. Je nachdem, welches Nasenloch gerade aktiv ist, werden unterschiedliche körperliche und geistige Funktionen begünstigt.

  • Ist das rechte Nasenloch aktiv (Sonnenkanal), wirkt das erhitzend und anregend, fördert nach aussen gerichtete Aktivität (Bewegung), auch Verdauung, Ausdruck von Gefühlen und andere Arten des äusserlichen auf-und-ab des Lebens. Denken verläuft eher rationale (lineare) entlang Ursache-Wirkung Ketten (linke Gehirnhälfteaktiv).
  • Ist das linke Nasenloch aktiv (Mondkanal), wirkt das abkühlend und beruhigend, fördert nach innen gerichtete Aktivität mit spontanan und künstlerischen Impulsen (rechte Grehirnhälfte aktiv) und holistischem (lateralem) Denken. Lange Perioden der Konzentration unter Vergessen der ääußeren Welt sind möglich.
  • Sind beide Nasenlöcher aktiv, befinden sich Körper und Geist im Gleichgewicht (ist der Mittelkanal aktiv). Diese kurzen Perioden sind weder für körperliche noch geistige Aktivität günstig, eignen sich aber hervorragend für Meditation.
  • Geistige Aktivität führt zum Wunsch, die Ideen in die Tat umzusetzen, d.h. zu körperlicher Aktivität. Körperliche Aktivität führt zu Nachdenken darüber, wie sich die Arbeit vereinfachen lässt, d.h. zu geistiger Aktivität.

    Atmung kann willentlich beschleunigt oder verlangsamt werden, was sowohl den Herzschlags als auch die Gehirnfrequenz ansteigen lässt. Der Körper wird aktiviert, körperliche Arbeit und alle damit zusammenhängenden Geistesfunktionen werden begünstigt. Umgekehrt bewirkt eine bewusst verlangsamte Atmung die Senkung von Herzschlag und Gehirnwellenfrequenz. Damit werden geistiges Arbeiten und die damit verbundenen Körperfunktionen begünstigt.

  • beta-Wellen (13-30 Hz) regieren den Wachzustand und dienen der Entwicklung von guten und gerechten Gedanken.
  • alpha-Welln (8-13 Hz) dienen der Entspannung, entwickeln fließende Intelligenz, und die Fähigkeit "loslassen zu können".
  • theta-Wellen (8-4 Hz) dienen der Auflösung des "Ichs" in Nah-Tod Erfahrungen und dem "kleiner Tod" der Meditation.
  • delta-Wellen (4-1 Hz) diene dem Austausch mit der Geistigen Welt, dem Blick hinter den Schleier (Nach-Tod-Erfahrungen).
  • Von Beta nach Theta nimmt die Frequenz ab. Damit entwickeln sich entwickeln Entspannung, Intuition, Wir-Gefühl, Regeneration, und kosmoischen Ausblick.
  • Gegenläufig - mit zunehmender Frequenz - entwickeln sich das Gefühl von (zurückkehrender) Bewußtheit, Ich-Gefühl (Ego-trip), von Alarmiertheit (Gefühl der Bedrohung) über Stress zu Angst und Schmerzen.

    Energie möchte frei fließen und sich ständig wandeln können, von körperlicher in geistige Aktivität. Die Übergänge von beta- zu alpha-Zuständen, von alpha zu theta und theta zu delta finden mühelos entsprechend der äußeren Umstände und inneren Bedürfnisse statt. "Wenn das freie und leichte Fliessen der grundlegenden Energien eines Energiebereiches (Chakras) zwischen den aufbauenden Kräften des Kundalini Feuers und der geistigen Kraft aus ihrer Harmonie geraten, baut sich Fremd- und Fehlspannung auf. Insbesondere auf der Ebene des Ätherkörpers sind diese als Energiespannungen tast- und spürbar. Die Verbindung zwischen dem zellulären System und Organen ist gestört." (Dieter Siewertsen)

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    2.2 Funktionen der Chakras

    Chakra

    Funktion

    WS

    Organisch
    WURZEL: Kleine Sonne: Macht, Prestige (=Geld & Sex) SATURN Geist verbindet sich mit Materie; innere Sicherheit ( "Erdung"); alle Probleme können hier verbrannt werden SEXUALPROBLEME Kreuz- & Steiß-bein Beine, Knie & Füße; Ischiasnerv, Därme, Urogenitaltrakt (Niere teilweise); lliosakralschmerz = Block HW-1, Geld- & Machtorientierung = Betonung der Vergänglichkeit
    MILZ: "Sea of CHI"; instinkthatte Reaktion auf Angriff (Flucht oder Kampf) MARS Weiterleiten der kleinen Sonnenenergie an andere Chakren; mit den Urinstinkten arbeiten statt unterdrücken schafft Raum für höhere Energie, AGGRESSION LWS Nieren, Nebennieren, Blase, Sexualorgane, Därme, Ischiasnerv; Stress = instinkthafte Reaktion auf Angriff (mangelndes Herz) Ist: Nähe zum Wurzel-Chakra Soll: Nähe zum Nabel-Chakra
    NABEL: Bauchhirn d.h. unbeschönigte Klarheit (richtig-falsch), VENUS Unbewusste Gefühle lenken im günstigsten Fall Instinkte; befreien von Intellekt. Unterdrückung ENERGIEPROBLEME BW-6 bis BW-12 Leber, Gallenblase, Milz, Pankreas, Duodenum, Solar Plexus; Steuerungshim (hormonal), im Idealfall vom Herz (bewusste Gefühle) geleitet
    HERZ: bewusste Gefühle mit (unvollständiger Lenkbarkeit); Nebenchakra: Hand. JUPITER Ewige Suche nach Geborgenheit; dritte Alternative zu Flucht & Angriff IMMUNPROBLEME BW-1 bis BW-5 Haut & Tastsinn, Herz, Thymus, Schultern, Arme, Hände, Schilddrüse (Stoffwechsel) teilweise; nicht heilbare Hautprobleme: Angst vor Ablehnung (Berührungsverlust)
    KEHLKOPF: Fenster zum Bewusstsein, erste Projektion in die Materie; Nebenchakra: Hand. MERKUR Bewusster Ausdruck (sprechen = beißen; lachen = Beißdrohung); Kommunikation setzt Bewusstsein voraus KOMMUNIKATIONSPROBLEME HW-3 bis HW-5 Hals-, Nasen- & Rachenraum, Ohren, Schilddrüse (Sprechen), Zähne, Schultern, Arme, Hände; Hüsteln: nicht oder ungerecht gesprochen, Aufstoßen: runtergeschlucktes (ungerechte Behandlung)
    3. AUGE: Ausgleich Willen-Intuition MOND Trennung von Wollen & Fühlen; alles wissen, es tolerieren & darüber mit kosmischem Humor lachen HW-1 & HW-2 ZNS & Gehirn, Hypophyse, Hypothalamus, Augen; Infekt d. Stimhöhlent: nicht zugelassene Intuition; Kieferhöhleinfekt: nicht umgesetzte Intuition
    FONTANELLA: Urvertrauen SONNE Offene Fontanelle = direkte Verbindung zum Kosmos; Bewusstseinsentleerung reinigt den Willen das ALL Epiphyse, (Bio-)Rhythmen, Sphärenharmonie; geschlossenen Fontanelle: Verbindung zu Kosmos vom Willen gefiltert

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    3. OBERTON - SINGEN

    Obertonsingen, manchmal auch Tönen oder Chanting genannt, bringt reiche innere Erfahrungen mit dem ersten aller Instrumente, der eigenen Stimme. Zum Hörgenuss kommt der Singgenuss dazu. Die passive Rolle des Zuhörers und die "wohl temperierte Brille" werden abgelegt. Statt auf Hören nach außen (wie klingt meine Stimme?) liegt das Schwergewicht auf Fühlen nach Innen.
    · Wo in meinem Körper schwingt es mit, wenn ich in meine Stimme erklingen lasse? · Woher kommt welcher Ton beim Singen? (Brust, Kehle, Nase, Stirn) · Welchen Einfluss haben Lippen-, Zunge- und Kieferstellung auf Klänge? · Wie fühlen sich gemeinsame Obertöne an? (harmonische Interferenzen) · Wie singe ich allein mehrere Töne gleichzeitig? (Obertontechniken)
    Musikalische Vorbildung ist beim Obertonsingen weder ein Vorteil noch ein Nachteil. Unsere "wohl temperierte Brille", sei sie in Form einer Singhemmung (Ich kann überhaupt nicht singen) oder aber eines Singtrainings (Ich kann gut singen), ist für alle gleich schwer abzulegen. Mit "wohl temperierte Brille" ist unsere musikalische Erziehung mit ihren kollektiven Hörgewohnheiten gemeint. Deren "Alphabet" ist die wohl temperierten Stimmung mit seinen Dur- und Moll- Tonleitern im Quintenzirkel nach Johann Sebastian Bach. Erst durch diesen Eingriff in die natürliche Ordnung der Obertöne wurde es möglich, viele verschiedenen Instrumente in einem Orchester zusammen spielen zu lassen.

    Was den gleichen Ton - zum einen gespielt auf einer Gitarre und zum anderen gespielt auf einer Flöte - unterscheidet, sind die verschiedenen Obertöne. Diese schwingen, abhängig von Bau und Material des Instrumentes, mit dem gespielten Ton mit, und ergeben den charakteristischen Klang (Tönung) eines Instrumentes. Es können nur bestimmte Töne mit dem Grundton mitschwingen (resonieren). Ihre Wellenlänge ist entweder ein ganz-zahliges Vielfaches (das Doppelt, Dreifache, ...) des gespielten Tones, oder ein ganz-zahliger Teil (die Hälfte, ein Drittel, ¼, ...) davon.

    Spielen zwei Instrumente gleichzeitig, so beeinflussen sich die jeweiligen Obertonreihen (Resonanz) und erzeugen zusätzliche Töne (Interferenzen, Schwebungen). Obertöne entstehen so von selbst, ob man es will oder nicht. Möchte man eine bestimmte Tonfolge (Melodie) auf zwei Instrumenten gleichzeitig spielen, so klingt die Synthese von Obertönen und Interferenzen bei manchen Instrumenten sehr nett (harmonisch), bei anderen nicht (disharmonisch).

    Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen,
    Darf sich nicht im Ton vergreifen.

    (Eugen Roth)

    Instrumente, die sich harmonisch ergänzen, haben schon vor der Einführung der wohl temperierten Stimmung zusammen gespielt, z.B. Kammerorchesters oder Blaskapelle. Damit alle Instrumente z.B. in einem Symphonieorchester wohlklingend zusammen spielen können, muss die Bildung von Obertönen so beschränkt werden, dass keine disharmonischen Schwebungen entstehen können.

    Genau das ist durch die wohl temperierte Stimmung erreicht worden. Die Tonschritte wurden von J.S. Bach so gelegt, dass sie zwischen den natürlichen (1/2, 1/3, 1/4, ....) liegen. Das schränkt die entstehenden Obertöne stark ein und lässt nur wenige Interferenzen zu. Disharmonien entstehen nicht mehr zufällig, sondern nur noch gewollt oder als Fehler. Musik wird in viel höherem Masse kontrollierbar und ermöglicht es, allen so gestimmten Instrumenten harmonisch zusammen zu spielen (Philharmonisches Orchester).

    Möchten sie Obertonsingen?

    3.1 Mehrzweck Atemübung


    Daumen in die Achselhöhlen eingehängt die Ellenbogen während des Einatmens so weit wie möglich nach hinten bringen, und während des Ausatmens soweit wie möglich nach vorn. Auf diese Weise zehn möglichst tiefe Atemzüge nehmen, dabei nicht schneller als sonst atmen, aber die Pausen zwischen Ein- und Ausatmen bewusst eliminieren.
  • Entgiftung (auch Schmerzverminderung): Durch die Nase einatmen - durch den Mund Ausatmen, dabei auf Entgiftungs- bzw. Schmerzzone konzentrieren.
  • Abatmen von Emotionen: Durch den Mund einatmen - durch den Mund Ausatmen, dabei auf Thymus (Herz) konzentrieren.
  • Geistigen Konzentration und emotionalen Beruhigung: durch die Nase einatmen - durch die Nase Ausatmen.

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    4. HANDAUFLEGEN

    Bei Berührung wird ein Fremdreiz, d.h. die Berührung durch eine andere Person, 16 mal schneller übertragen als der Eigenreiz. Das gilt für schmerzende Reize, die das Aktionssystem aktivie-ren, genauso wie für entspannende Reize (sanfte Berührung), die Selbstheilung aktivieren. Daher ist es für eine andere Person viel einfacher, den Mechanismus der Selbstheilung in Gang zu setzen oder zu erleichtern.

    Jeder Mensch hat zu jeder Zeit alle notwendige Kraft zur Heilung, die jedoch blockiert sein kann. Ein Blockade ist Energie, die am Fließen gehindert wird und sich dadurch teilweise verbraucht, wie Fahren mit angezogener Handbremse. Es gilt durch Anregung der Selbstregulierung des Patienten diese blockierte Energie zum Fließen zu bringen, und ggf. die aufgestauten Energien abzuleiten. Handauflegen ist eine sanfte Art der Kommunikation. Für die gestauten Energien stellt Handauflegen gleichzeitig eine höfliche Aufforderung, eine sanfte Starthilfe und gutes Beispiel zum Fließen lassen dar. Es bewirkt energetische Harmonisierung, was sowohl die Organe als auch ihre Funktion unterstützt. Ein völliger Umstel-lungsprozess dauert aber so lange wie eine Schwangerschaft.

    Zum Handauflegen gehört auch Reden. Ausgesprochene Re-flektionen bauen Spannungen (nicht gesprochene Worte) ab. Auch sollten Behandelnde/r und Behandelte/r ihre Wahrnehmungen aussprechen dürfen, wodurch beide "geschützt" werden. - Fragen seitens des Behandelnden sind in Möglichkeitsform zu stellen, um Suggestion zu vermeiden und ein Ausweichen auf peinliche Fragen zu ermöglichen.

    Wenn Entspannung nur angeboten, aber nicht forciert wird, kann niemals etwas falsches geschehen - dazu bedarf es einer manipulativen Absicht. Der Behandelnde soll die ihm zur Verfügung stehenden Muster und Systeme nur zur Erkenntnis (Diagnose) einsetzen. Die Behandlung selbst erfolgt immer ohne Muster/ System.

    Seminare: Dieter Siewertsen 0211 - 4986469


    4.1 Heilende Hände

    GRUNDSÄTZLICHES:
  • Die sieben Chakras sind eine willkürlich (jedoch nicht sinnlos) gemachte Einteilung des Kontinuums Energiekörper.
  • Alle (Funktionsstörungen der einzelnen) Chakras werden am Körper, alle (Störungen der) Chakraverbindungen an der WS behandelt.
  • Energie immer (in die Erde) ableiten, niemals einleiten.
  • Alle Kraft liegt im Menschen selber; äußere Hilfe ist eine Notfallversorgung.
  • Therapeutische Maßnahmen (körperliche und geistige) sind im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe durchzuführen.
  • Das Beste (reines Gewissen) tun, um den Placeboeffekt auszunutzen.
  • Jeder Behandler leitet andere Energien ab.
  • Behandlung zuerst vorne die ersten 6 Chakras, dann hinten die ersten fünf, jeweils von unten nach oben. Zum Abschluss das Energiefeld von Steiß zu Scheitel einige Male (ohne Berührung) ausstreichen.
  • Dauer ca. 20 Minuten total.


    VORBEREITUNG
  • Es muss eine Vertrauensbasis vorliegen: der Wunsch zu Helfen seitens des Behandlers und der Wunsch sich helfen zu lassen seitens des Behandelten.
  • CD Wenn der Behandelte zu irgendeinem Zeitpunkt Bedrohung empfindet, soll er es sofort "unangenehm" sagen, damit diese Empfindung respektiert und die Behandlung ggf. abgebrochen werden kann. Decke bereitlegen.

    WÄHREND DES HANDAUFLEGENS:
  • Selbstregulierung anregen: Sprechen - behandeln - Tschüss
  • Kommen keine Fragen, gibt es keine Antworten.
  • Solange der Behandelte nichts sagt, gilt was ich empfinde.
  • Wärme (nicht Hitze) ist immer gut, Kälte (Krampf, Entspannung) immer schlecht.
  • Wo liegt das Selbstwertgefühl (nicht die intellektuelle Orientierung)?
  • Nicht symptom-orientiert vorgehen, nur bei Schmerzen. Chronische Probleme müssen akut werden, bevor sie bewältigt werden können.
  • Narben existieren nur körperlich. Ihre Entstörung erfolgt automatisch durch die energetische Deblockierung.

    SCHMERZEN (Akutbehandlung)
    Bei Unfall wird Schmerz zunächst durch Schock ausgeblendet, steigt dann aber allmählich über einen Zeitraum von bis zu zwei Stunden zu einem Maximum an. Das Erreichen dieses Maximums kann beschleunigt (Schock nacherleben), aber nicht vermieden werden. Erst nach dem Durchleben des Schmerzgipfels erfolgt Heilung und der Schmerz nimmt ab. Durch Handauflegen wird der gesamte Ablauf stark beschleunigt und dadurch meist auch intensiviert.
  • Bei Blutung zuerst entsprechende Notfallversorgung, aber durchaus Handauflegen, bis der Notarzt da ist.
  • Schmerz ist der Schrei des Körpers nach fließender Energie.
  • Hand auf den Schmerz; falls er wandert mit der Hand folgen. Der Schmerz lässt sich so zur Quelle rückverfolgen.
  • Den Behandelten ständig über Schmerz und dessen Änderung erzählen lassen. Das entzieht dem Schmerz die Aufmerksam-keit.

    ANWEISUNG AM ENDE DER BEHANDLUNG
    In den nächsten Tagen werden wunderliche Erscheinungen auftreten, körperlich und/oder geistiger Art, die Ihnen nicht schaden können, sondern zu Ihrer weiterer Entwicklung beitragen. Im unerwarteten Fall, daß diese Reaktionen außer Kontrolle geraten sollten, rufen Sie mich an.

    KONTRAINDIKATIONEN
  • Epilepsie: mit "angezogener Handbremse" anfassen, Augen auflassen, nur Körperberührung um alpha & theta - Weöllen auszuschließen
  • Psychiatrische Behandlung: Erlaubnis vom Neurologen einholen für "autogenes Training mit Phantasiereisen"

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    4.2 Japanisches Heilströmen

    Es handelt sich hier um eine Methode des Handauflegens, die auf der alten japanischen Volksweisheit des Jin Shin Jyutsu beruht. Obwohl auch bei uns paralleles Wissen überliefert wurde, sind diese Überlieferungen zur Zeit der Hexenverfolgung weitgehend vernichtet worden. Die Überbleibsel fielen dem Zeitgeist der Industrialisierung und Technisierung zum Opfer.

    BUCH: Japanisches Heilströmen, Ingrid Schlieske, ISBN 3-921788-37-0


    ERDEN
    Bei Berührung mit zwei Händen vermischen sich die Energien von Behandler und Behandeltem. So aufgenommene Fremdenergien sollten an die Erde weitergeleitet werden durch:
  • Hände unter fließendem Wasser abspülen und danach Wasser abschütteln (drei mal hintereinander)
  • Einmal um den Block laufen
  • Bei starkem Energie-Austausch (schweren Krankheiten): Oberbekleidung wechseln und ggf. Duschen

    Handhabung des japanischen Heilströmens

    WAS?
    • Energiepunkte
    • Finger
    • Zehen
    • Andere Punkte

    WIE?
    • Handfläche auflegen
    • mit Fingerspitze berühren
    • mit Fingern umschließen

    DAUER: Etwa 3 Minuten pro Griff, bei Bedarf länger

    GRIFF - FOLGEN
    Auf den folgenden Seiten sind spezifische Abfolgen von beidhändigen Organ-, bzw. Organfunktions-Griffen (als Zahlen) angegeben. Die Zahl gibt den Energiepunkt, "r" steht für rechte Körperseite und "/" für linke. In der oberen Reihe stehen die Punkte, die mit der linken Hand "gegriffen" werden, in der unteren die (gleichzeitigen) Punkte für die rechte Hand. Welche Zahl welchem Punkt entspricht, können Sie dem darauf folgenden Zeichnungen entnehmen.
    
    LUNGE
    links 14-links 14-links 14-links 14-links 14-links 14-links
    rechts 22-links 19a-links 18-links 12-links 22-rechts 13-rechts

    DICKDARM
    links 11-rechts 11-rechts 11-rechts 11-rechts 11-rechts 11-rechts
    rechts Zeigefinger links 13-rechts 14-rechts 21-links 22-rechts 22-links

    HERZ
    links 11-links 11-links 11-links 11-links 11-links 11-links 11-links
    rechts 17-links 22-rechts 14-rechts 15-rechts 1-links 5-links 7-links
    
    MAGEN
    links 22-links 14-rechts 23-rechts 14-links 1a-rechts 8a-rechts Mittelzeh
    rechts 21-links 21-links 21-links 21-links 21-links 21-links 21-links

    Leber
    links 4-links 4-links 4-links 4-links 4-links 4-rechts
    rechts 22-rechts 14-rechts 1-links 5-links 18-links 18-links

    Weitere Griff - Folgen wie Milz, Dünndarm, Blase, Zwerchfell, Niere, Galle, Nabel und Mittelstrom finden sie in Ingrid Schlieskes Buch (siehe oben) oder in der gedruckten Version dieses Handbuchs.

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    5. ENERGIEAUSGLEICH

    Eine Behandlung, "jemanden anderen ausgleichen" entspricht einem Eingriff in das Energiekostüm eines anderen Menschen, was immer zu einer (temporären) Verstrickung führt. Wie in der Quantenphysik lassen sich Objekt und Subjekt niemals vollständig voneinander trennen, obwohl Behandler das gerne durch die verschiedensten Schutzmassnahmen anstreben. Es handelt sich dabei um Rituale der Abgrenzung (nicht Ausgrenzung), mit deren Hilfe der Behandler sortiert, welche Empfindungen und Gefühle seine eigenen sind, und welche nur als Resonanz mit dem/r Behandelten existieren.

    Der gegensätzliche Pol, eine Demo oder reine Anregung zur Selbsthilfe ohne Verstrickung würde solche Schutzmassnahmen unnötig machen. In der Praxis lassen sich Behandlung und Demo jedoch nicht trennen. Wir sind auf die Suche nach dem goldenen Mittelweg angewiesen. Hier sei noch angemerkt, daß der Behandelte einen Schutz genauso nötig haben kann wie der Behandler. Es geht bei den folgenden Übungen also eher um Neutralität als um Schutz.

    VORHER:
  • Licht über den Scheitel ein- und über das Herz ausatmen. Den Raum mit dem ausgeatmeten Licht anfüllen oder damit ausstreichen; oder
  • Erden (Wurzeln durch die Füße in die Erde versenken), Ankern (ein straff gespanntes Drahtseil zwischen Steißbein und Erdmittelpunkt) und Filtern (drei ei-förmige weiße oder indigofarbenen Lichtfilter nacheinander von oben über den Körper ziehen)

    NACHHER:
  • Hände unter fließendem Wasser abspülen und danach Wasser abschütteln (drei mal hintereinander)
  • Einmal um den Block laufen
  • Bei starkem Energie-Austausch (schweren Krankheiten): Oberbekleidung wechseln und ggf. Duschen

    BUCH: Die Praxis Esoterischen Heilens, Alan Hopkin, ISBN 3-931138-00-3

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    5.1 Testfähigkeit sicherstellen

  • Gegen den Uhrzeigersinn mit den Fingerspitzen einer Hand (selbst) mehrfach um den Thymus klopfen.
  • Pt. klopft auf die Mitte des Wangenknochens, TP auf äußeren Nagelrand des zweiten Zehs (Endpunkt Magenmeridian)
  • Pr. klopft beidseitig auf den Anfangspunkt des Milz/Pankreas Meridians (Mitte der Linie Achsel - Taille).
  • Beidhändig innerer Falz des Zeigefingers auf äußeren Falz des Daumen - beide Hände auf Rückenmitte legen.
  • Beidhändig Mittelfinger auf inneren Daumennagelfalz - beide Hände auf Brustmitte legen.
  • Handballen auf Nasenwurzel, Mittelfinger auf Schädelmittel-linie ausstrecken und aufrichten.


    OBEN - UNTEN - AUSGLEICH (Herz - Verstand):
    Eine Hand auf Nabel, mit Zeige- und Mittelfinger die Endpunkte der Zentralmeridiane (Mitte ober- und Unterlippe) stimulieren (Klopfen oder Friktion); Handwechsel

    RECHTS - LINKS - AUSGLEICH (Intellekt - Intuition:
    Eine Hand auf Nabel, mit einem Finger der anderen Hand Niere-27 (unter dem Schlüsselbeinansatz am Brustbein) stimulieren; dann Handwechsel.

    VORNE - HINTEN - AUSGLEICH:
    Eine Hand auf Nabel, mit einem Finger der anderen Hand Steißbein stimulieren; dann Handwechsel.

    BÜCHER:
  • Energiebalance - die Fehlende Dimension, Steven Rochlitz, ISBN 3-426-76044-4
  • Gesundheit in unseren Händen, Kim da Silva, ISBN 3-426-76019-3

    INFO: INK - Institut für Neurokinesiologie nach Klinghardt 0711 - 80608711

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    6. alpha - ANTWORTEN

    Viele Veränderungen im Leben beginnen mit einem Erlebnis der Einsicht. Meistens sind solche Einsichten mit alpha -Zuständen verbunden, wie ein Großer Traum, oder eine Eingebung in Momenten der Ruhe und Entspannung (Badewanne, Orte der Schönheit). Es ist einer der ganz alten Ratschläge, schwierige Entscheidungen in solchen Momenten zu treffen, bzw. solche Momente herbeizuführen, um schwierige Entscheidungen treffen zu können.

    Besonders wenn es um eigene Schwächen und Fehlverhalten geht, ist es nur möglich, diese in Momenten der ruhigen Einkehr anzuerkennen, das dazu führende Bedingungsgefüge (Muster) zu verstehen, und einen praktischen Weg der Veränderung einzuschlagen. Im folgenden sind einige Anregungen aufgeführt, mit deren Hilfe sich parallele Symptome in Körper, Geist und Emotion erkennen und verstehen lassen.

    BÜCHER
  • Aggression als Chance, Rüdiger Dalke, ISBN 3-570-00620-4
  • Krankheit als Symbol, Rüdiger Dalke, ISBN 3-570-12265-4

    Nach Dahlke ist die Reihe Infektionen - Allergien -Autoimmunprobleme ein sich im Körperlichen immer schärfer ausdrückende ungelebte oder nicht sinnvoll gelebte Aggressionsthematik. Das Immunsystem des Allergiker reagiert mit Kampf (aggressiv) auf Dinge wie Pollen und Nahrungsmittel, die bei den meisten anderen Menschen einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. Wenn das Immunsystem Freund von Feind nicht mehr unterscheiden kann, ist das im übertragenen Sinne Verfolgungswahn. Bei Autoimmunproblemen ist dieser derartig ausgeprägt, daß es nicht einmal mehr einen Feind braucht. Die aggressive Grundstimmung des Immunsystems entlädt sich an (beliebigen) Teilen des eigenen Körpers.

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    6.1 Worauf es ankommt (indianische Weisheit)

    Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
    Ich möchte wissen, wonach Du innerlich schreist und ob Du zu Träumen wagst, der Sehnsucht Deines Herzens zu begegnen.

    Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
    Ich will wissen, ob Du es riskierst wie ein Narr auszusehen um Deiner Liebe willen, um Deiner Träume willen
    und für das Abenteuer des Lebendigseins.

    Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu Deinem Mond stehen.
    Ich will wissen, ob Du den tiefsten Punkt Deines eigenen Leids berührt hast, ob Du geöffnet worden bist von all dem Verrat,
    oder ob Du verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.
    Ich will wissen, ob Du mit der Freude - meiner oder Deiner - da sein kannst, ob Du mit Wildheit tanzen
    und Dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen,
    ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

    Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
    Ich will wissen, ob Du jemand enttäuschen kannst um Dir selber treu zu sein,
    ob Du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht Deine eigene Seele verrätst.
    Ich will wissen, ob Du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig,
    Ich will wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und
    ob Du Dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst.
    Ich will wissen, ob Du mit dem Scheitern - meinem und Deinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees Stehen bleibst
    und zu dem Silber des Vollmondes rufst -Ja!

    Es interessiert mich nicht, zu erfahren wo Du lebst und wie viel Geld Du hast.
    Ich will wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung,
    erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für Deine Kinder getan werden muss.

    Es interessiert mich nicht, wer Du bist und wie Du hergekommen bist.
    Ich will wissen, ob Du mit mir in der Mitte des Feuers Stehen wirst und nicht zurückschreckst.

    Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem Du gelernt hast.
    Ich will wissen, was Dich von Innen hält, wenn sonst alles wegfällt.
    Ich will wissen, ob Du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gerne mit Dir zusammen bist.



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